03.04.19

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Steigerung der Produktivitätszahlen und Reduktion von Fehlerkosten

Die pewag Engineering GmbH ist ein Anbieter für hochwertige Automatisierungslösungen, Hersteller von Sondermaschinen und Servicedienstleister für Anlagenautomatisierungen und -optimierungen. Von der Idee zur Planung, über die Fertigung bis zum Echtbetrieb, Monitoring und After Sales-Betreuung -  alles aus einer Hand.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

In Anbetracht der heutigen Anforderungen an die Prozessdatenerfassung sowie an die Komplexität in den Bereichen Bauteilhandling inkl. Mess- und Regelungstechnik, muss man die Automatisierungstechnik eigentlich als übergeordneten Baustein im Anlagenbau begreifen. Unseren hochwertigen Maschinenbau im klassischen Sinn sehen wir daher als solides Fundament innerhalb unseres Angebotsspektrums. Ohne diesen Unterbau sind gute Automatisierungslösungen nach Kundenwunsch nicht möglich.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Zukunft liegt ganz klar in noch umfangreicheren Aufgabenstellungen im Bereich des internen bzw. intermaschinellen Materialtransportes. Hier knüpfen dann automatisierte Prozess- und Anlagenverkettungen an. Die Prozessdatenerfassung sowie die Steuerung und Kontrolle solcher Anlagen, auch zunehmend mit visueller Bilderkennung und -verarbeitung unter dem Überbegriff „Industrie 4.0“, werden in ihrem Umfang ebenfalls noch stark zunehmen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Hier kann man mit Stolz erwähnen, dass wir unsere Stärke vor allem im breiten technischen Know-how sehen. Unsere Mitarbeiter sind durchwegs Spezialisten in ihren jeweiligen Bereichen und ermöglichen es uns, dem Markt ein besonders breites Spektrum an Automatisierungs- und Prüflösungen anbieten zu können. Dieses Wissen setzen wir oftmals auch für sogenannte Reengineering-Projekte ein, bei denen es gilt alte aber bewährte Anlagen auf den Stand der Technik zu bringen und mit cleveren Automatisierungslösungen zu versehen. Zu guter Letzt sei erwähnt, dass unsere Kunden speziell unsere Flexibilität in der Konzeptionierungs- und Umsetzungsphase schätzen. Dies gilt im gleichen Maße natürlich auch für unseren After Sales Service.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Hier möchten wir zwei Projekte aus zwei Themenbereichen erwähnen. Das wären einerseits ein umfassendes Montagehandling-System für eine Getriebefertigung und andererseits eine automatisierte Prüfanlage für Fahrwerksteile: Das Montagehandling-System für einen Kunden aus dem Industrieapparatebau ermöglicht es, alle notwendigen Serienmontageschritte in einer kontrollierten und vorgegebenen Abfolge durchzuführen. Dabei werden die Werker bei den einzelnen Arbeitsschritten mit allen notwendigen Informationen versorgt. Die Werkstückträger stellen ein ergonomisches Arbeiten sicher. Weiters sind ein optimales Takten der einzelnen Arbeitsschritte und lückenloses Erfassen aller Prozessdaten möglich. Ein weiteres erwähnenswertes Projekt wurde für einen Automobilzulieferer realisiert. Dabei handelt es sich um eine automatische Prüfstation für geometrisch komplexe Fahrwerksteile, bei der die Teile mittels unterstützendem Handling-System in die Anlage eingebracht werden können. Der anschließende Prüfprozess beinhaltet zuerst die korrekte Positionierung des Bauteils in der Anlage. Dies wird bei der Anlagenkonstruktion genau definiert, weil es ein wichtiger Faktor für das Zustandekommen von korrekten Messergebnissen ist. Im Anschluss daran erfolgt dann die automatische Maßprüfung, welche sowohl taktil als auch mittels Laser-Sensorik erfolgen kann. Das Messergebnis kann dann über eine grafische Darstellung nachvollzogen werden. Die Vorteile solcher Lösungen liegen natürlich zu großen Teilen in der Steigerung der Produktivitätszahlen und in der Reduktion von vor- und nachgelagerten Fehlerkosten.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir als Industrienation Österreich können stolz auf unser Know-how und unsere Kompetenzen in den einzelnen technischen Bereichen sein. Aus dem Grund liegt es nahe, hier auch zu „netzwerken“ und branchenübergreifend in Kontakt zu sein. Einerseits können wir so unseren Horizont erweitern und andererseits können wir  auch voneinander profitieren, indem wir sowohl Herangehensweisen als auch Lessons Learned miteinander teilen.  

Fact Box:

Gründungsjahr: 1988 Anzahl Mitarbeiter: 61 Unternehmensschwerpunkte: Automatisierung Standort: Kapfenberg  
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02.04.19

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Eröffnung KPS und WSCAD im September

Die Firma WSCAD, bekannt für ihre CAD Software, und die Schaltschrankbaufirma KPS werden in einem gemeinsamen Gebäude vereinigt. Am 19. September 2019 findet in Dobl die Eröffnungsfeier von KPS und WSCAD statt. Gerne laden sie die Mitglieder der AT STYRIA zu dieser Veranstaltung ein. Gestartet wird um 14:00 Uhr mit einem Empfang und einer Firmenbesichtigung. Es wird gebeten sich unter events@kps.at anzumelden.   Mehr Details über KPS! Mehr über WSCAD erfahren!  
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02.04.19

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Ausbildung bei SSI SCHÄFER Automation bietet vielfältige Karrierechancen

Ganz nach dem Motto "Gemeinsam wachsen, Zukunft gestalten" sind Jobs bei SSI SCHÄFER Automation genauso spannend und vielseitig wie auch die Erfolgsgeschichten seiner Lehrlinge.   Der Spezialist für Kleinteile- und Hängefördertechnik, hochdynamische Kommissioniersysteme und ergonomische Arbeitsplätze plant, entwickelt und realisiert Komplettlösungen und gestaltet so die Zukunft der Intralogistik. Lesen Sie hier im Artikel der Kleinen Zeitung mehr über die möglichen Lehrberufe.
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06.03.19

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JOANNEUM RESEARCH ROBOTICS: Spitzenforschung auf internationalem Niveau

Die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH (JOANNEUM RESEARCH) ist eine unternehmerisch orientierte Innovations- und Technologieanbieterin. Sie ist eingebunden in ein internationales Netzwerk und betreibt seit nun mehr als dreißig Jahren Spitzenforschung auf internationalem Niveau. Robotik wird kurz- und mittelfristig neben der klassischen industriellen Fertigung auch wesentliche Bereiche unseres Wirtschafts- und Alltagslebens beeinflussen - in all seinen vielfältigen und interdisziplinären Ausprägungsformen. Mit ROBOTICS greift die JOANNEUM RESEARCH den aktuellen Bedarf der Wirtschaft an der Schnittstelle zwischen digitaler und realer Welt auf.  Das Institut konzentriert sich auf innovationstreibende Technologien für produzierende Unternehmen und Dienstleister. Im Zentrum der Forschung steht dabei die intelligente und flexible Automation von Produktionsprozessen mittels modernster Robotertechnik. Darüber hinaus realisiert ROBOTICS individuelle, umfassende und sichere Systemlösungen für stationäre und mobile Manipulatoren.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Roboter gelten als zentrale Grundbausteine für moderne Automatisierungslösungen. Hierbei sind es insbesondere die erweiterten Fähigkeiten moderner Robotertechnologien, wie Sensitivität und die Fähigkeit in direkter Umgebung von Menschen arbeiten zu können, von hoher Bedeutung für zukünftige Aufgaben in der Produktion. Das Institut ROBOTICS mit seinen Schwerpunkten Robotersicherheit, mobile und ortsgebundene sensitive Leichtbaurobotik und sicherheitsbewertete Greif- und Sensortechnologie bietet hier eine wesentliche Support-Funktion für Wirtschaft und Industrie.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Eine verstärkte Automatisierung ist für die Wettbewerbsfähigkeit in Österreich essentiell. Hierbei haben wir am Standort nicht nur die Chance in der Anwendung dieser Technologie den Produktionsstandort wirtschaftlich und qualitativ attraktiver zu gestalten, sondern auch die Möglichkeit das Know-how im Design und der Realisierung von komplexen Automatisierungslösungen wirtschaftlich nachhaltig zu nutzen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Als Bindeglied zwischen universitärer und angewandter Forschung unterstützt ROBOTICS Anwender und Systemintegratoren bei der Industrialisierung von moderner Robotertechnologie. Unser Schwerpunkt auf Robotersicherheit liegt hierbei nicht nur im Bereich der angewandten Forschung. Mit dem ROBOTICS Evaluation Lab als zentraler Teil des Instituts ROBOTICS bieten wir essentielle Hilfestellungen bei der Sicherheitsprüfung von Roboteranlagen.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Kollaborative Robotik ist als wesentliche zukünftige Robotertechnologie in aller Munde. Für einen wirtschaftlichen Einsatz in der Produktion gilt es aber noch mehrere Hürden zu überwinden. Ein wesentlicher Schwachpunkt eines kollaborativen Roboters, verglichen mit einem Facharbeiter/in in der Produktion, ist die Ortsgebundenheit auf einen Arbeitsplatz und damit eine relativ eingeschränkte Anwendbarkeit. Mit unserem mobilen sensitiven Manipulator CHIMERA vereinen wir einen mobilen Roboter und einen sensitiven Leichtbauroboterarm zu einem gesamtheitlich kollaborativen System, das ähnlich wie kompetente Mitarbeiter/innen in einer Produktion flexibel für Handhabungs- und Intralogistikaufgaben einsetzbar ist.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Als angewandtes Forschungsinstitut des Landes Steiermark mit Institutsstandort Kärnten ist uns eine enge Vernetzung mit Anwendern, Systemintegratoren und Forschungspartnern ein wesentliches Anliegen. Im Team mit Partnern entstehen nicht nur interessante Möglichkeiten für ein Miteinander, sondern oftmals auch ein für unser gemeinsames Wirken am Standort essentieller Mehrwert.

Fact Box:

Gründungsjahr: Das Institut ROBOTICS wurde im Januar 2015 gegründet Anzahl Mitarbeiter: 28 Mitarbeiter/innen Unternehmensschwerpunkte: Robot Safety & Security, Mobile sensitive Manipulation, Mensch-Roboter Kollaboration, intelligente Automatisierung Standort: ROBOTICS – Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Lakeside B08a im Lakeside Science & Technology Park, Klagenfurt am Wörthersee Fotocredits: JOANNEUM RESEARCH
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05.03.19

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3D-Druck: Serienreife und Überwachung

Stefanie Brickwede: "Die Serienreife des 3D-Drucks steht außer Frage.“

Mit Leidenschaft leitet Stefanie Brickwede das Konzernprojekt 3D-Druck bei der Deutschen Bahn. "On demand" wurden dort schon über 6.000 Ersatzteile gedruckt. Weshalb diese Technologie über Europas Marktposition entscheiden wird und für wen diese Disruption gefährlich werden könnte, lesen Sie hier im Factory-Interview.  

Mehr zum Thema Überwachung

Industrieunternehmen und Wissenschaftler forschen an der Überwachung des 3D-Drucks. Ziel ist ein neues Mess-System. Lesen Sie hier im Factory Artikel "Projekt AddiLine: Wie sich 3D-Druck überwachen lässt".   Foto: Adobe Stock
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06.02.19

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AT STYRIA entwickelt Kompetenzatlas 

Der Kompetenzatlas der Automatisierungstechnik in der Steiermark hat den Zweck, einen Überblick über das Know-how der Branche darzustellen, die Stärken sowie mögliches Ausbaupotential aufzuzeigen, die Vernetzung im Bereich der Automatisierungstechnik voranzutreiben und somit dafür zu sorgen, dass der Wirtschaftsstandort Steiermark gestärkt wird. Durch den immer schneller werdenden technischen Fortschritt und die zunehmende Vernetzung, ist die Automatisierungstechnik ein Kernthema für unzählige Unternehmen wie auch Forschungseinrichtungen und in weiterer Folge Bildungsinstitutionen. Nach der Einordnung der Mitglieder, sowohl Unternehmen als auch Bildungsinstitutionen, sollen deren thematische Schwerpunktsetzungen sichtbar sein und dazu als erste Vernetzungsmaßnahme eine Börse für Praktika und Abschlussarbeiten eingerichtet werden, womit sich Schüler und Studierende zielgerichtet dort bewerben können, wo die gewünschte fachliche Ausrichtung gegeben ist. Die Finanzierung des Kompetenzatlas wird über die Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Industriellenvereinigung Steiermark sowie die Wirtschaftskammer Steiermark und die Fachgruppe Metalltechnische Industrie gewährleistet.

Der übergeordnete Plan lautet wie folgt:

  1. Entwicklung - Strukturelle Erstellung des Kompetenzatlas inkl. thematisch/inhaltlicher Fixierung
  2. Test-Umsetzung - Erfassung und Einarbeitung von 10 Mitglieds-Unternehmen, als beispielhafte Einordnung
  3. Mitgliederweite-Umsetzung - Erfassung und Einarbeitung der restlichen Mitglieder der Plattform

Ausgangssituation und Hintergrund

Automatisierungstechnik ist eine der wichtigsten technologischen Bereiche in unserer Zeit. Über 100 Unternehmen, von KMU bis zu Großunternehmen, sowie rund 20 Forschungs- und Bildungseinrichtungen befassen sich allein in der Steiermark mit diesem Thema, darüber hinaus finden sich viele weitere, die sich zumindest teilweise mit dieser Thematik beschäftigen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es wichtiger denn je, Synergien zu nutzen und gemeinsam an der Entwicklung und dem Einsatz neuer Technologien zu arbeiten. Die ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung eines Kompetenzatlas für die Automatisierungstechnik, da ein solches Tool essenziell, aber bisher nicht vorhanden ist. Erfasst werden fachspezifische Unternehmen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen in der Steiermark. Der Kompetenzatlas soll sowohl die Stärken als auch mögliche "weiße Flecken", also Aufholbedarf, in der steirischen Wirtschaftslandschaft in diesem Bereich klar ersichtlich machen. Von diesem Tool profitieren nicht nur die Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen der Branche, sondern in weiterer Folge auch alle unmittelbar und mittelbar Betroffenen und durch die daraus folgenden Erkenntnisse somit der gesamte Wirtschaftsstandort Steiermark. Die dafür nötige Arbeit erfolgt neben der Plattform Automatisierungstechnik auch durch weitere Dienstleister. Aktuell befindet sich das Modell in der Entwicklungsphase, in welcher die nötigen Strukturen, Inhalte und Attribute der Landkarte entwickelt und offline zusammengefasst werden.
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05.02.19

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Ausschreibungsdokumente der Basisprogramme für 2018 und 2019

Mit der neuen Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, haben sich auch einige Anpassungen in den Ausschreibungsdokumenten der FFG ergeben. Auf der Informationsseite "Ausschreibungsdokumente der Basisprogramme" finden Sie alle aktuellen Unterlagen in einer Übersicht zum Download. Zusätzlich stehen Ihnen auch Hilfestellungen wie beispielsweise zu FFG-Richtlinien oder Kostenleitfäden zur Verfügung. Hier geht's zu den Ausschreibungsdokumenten der Basisprogramme für 2018 und 2019.      
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05.02.19

© FH Campus 02/ Leitner

Flexible Library zur intelligenten Datenreduktion: MP3 für Big Data

Big Data und Digitalisierung – diese Schlagwörter stehen für die aktuellen Herausforderungen, die es überall dort zu lösen gilt, wo Anlagen und Systeme effizient mit der von hochpräzisen Sensoren generierten Datenflut umgehen müssen. Genau da kommt die Eigenentwicklung IDR (Intelligent Data Reduction) des innovativen Grazer Softwareunternehmens Axtesys ins Spiel.

Axtesys als innovativer Spezialist für Individualsoftware

Axtesys hat sich auf Individualsoftware für die Industrie spezialisiert und zählt zu den ersten Adressen für alle Kunden, die das optimale Zusammenspiel aus professionellem Requirements Engineering, eleganter Programmierung und reibungslosem Projektmanagement zu schätzen wissen. Gemeinsam mit dem Team der Studienrichtung Automatisierungstechnik der Fachhochschule CAMPUS 02 in Graz wurde die Software zur intelligenten Datenreduktion weiterentwickelt.  

Datenflut individuell eindämmen

IDR ist eine flexible Library, die große Mengen von Sensordaten intelligent auf die für den Verlauf von Geschäftsprozessen wesentlichen Daten reduziert. Dadurch wird die Netzlast bei der Übertragung von großen Datenmengen um rund 90 % reduziert. Die Menge der ausgefilterten Messwerte passt sich dabei dynamisch an die verfügbare Kapazität der Übertragung der die gewünschte Qualität an.  

Herausforderung Marktreife

2016 schaffte Axtesys beim Fast Forward Award mit seiner IDR-Lösung für die Mayr-Melnhof Karton AG eine Platzierung unter den Top-Projekten im Bereich Industrie 4.0. Inzwischen hat Axtesys mit der flexiblen Library einen wesentlichen Schritt in Richtung Marktreife gemeistert: Zunächst war es notwendig, die Effizienz des Komprimierungsverfahrens zu evaluieren und zu optimieren. Dazu wurde ein Partner mit Expertise in Messtechnik und Sensorik an Bord geholt, um Realdaten verwenden und trotzdem ein möglichst stabiles und reproduzierbares Umfeld schaffen zu können.  

Sensorbox für systematische Tests

2018 entwickelte das Team der FH CAMPUS 02 daher eine Sensorbox mit Sensoren für Temperatur, Helligkeit, Luftdruck, Druck/Berührung und Distanzmessung. Diese Box wurde über einen Raspberry Pi mit der IDR Library gekoppelt. Um den Algorithmus umfangreich zu testen und Optimierungspotenzial aufzuzeigen, wurden Realdaten unter verschiedensten Bedingungen und Einstellungen an das System übertragen.  

Tool für transparente Visualisierung

Anwenderseitig war außerdem gefordert, vorab wie auch im Realbetrieb durch einen Vergleich konkreter erkennen zu können, welche Auswirkungen die Datenkompression auf die Daten hat, um die Konfiguration der Library individuell nachschärfen zu können. Zur Visualisierung der Sensordaten lieferte das Team der FH CAMPUS 02 ein eigens entwickeltes Softwaretool, mit dem sowohl die ursprünglichen Daten als auch die komprimierten in Echtzeit visualisiert und verglichen werden konnten.  

Erfolgreiche Zusammenarbeit

Dank der fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen FH CAMPUS 02 und Axtesys wurde die Qualität der IDR-Library wesentlich optimiert und der Grundstein für den industriellen Einsatz dieses plattformunabhängigen und benutzerfreundlichen Software-Produkts gelegt.
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05.02.19

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#LetsCluster Summit in Graz

Vom 25. bis 27. März 2019 fand in der Messe Graz der internationale #LetsCluster Summit statt, bei dem auch wir uns als AT STYRIA aktiv beteiligten. Im Bild oben sind die Organisatoren und Vortragenden zu sehen, von links: Udo Traussnigg (AT STYRIA), Daniel Krautzer (SFG), Herbert Ritter (AT STYRIA), Sandra Slavinec (Mitglied/Vortragende), Matthias Brandstötter (Mitglied/Vortragender), Helmut Röck (AT STYRIA) und Patrick Werba (AT STYRIA). Diese Ausgabe von Maschinen- und Anlagenbau im Fokus fand im Zuge des LetsCluster Festivals statt. Bei LetsCluster waren alle steirischen Cluster involviert, wie auch zahlreiche Unternehmen und auch internationale Partner und Teilnehmer. Mit rund 900 Teilnehmern war das Festival sehr gut besucht. Der Titel der Veranstaltung war dieses Mal "Focus on mechanical engineering and plant engineering" - das gesamte LetsCluster Festival wurde in Englisch gehalten. Zur Homepage: https://letscluster.com/
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04.02.19

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Diplomarbeit einreichen und gewinnen!

Reichen Sie noch bis 31. März 2019 Ihre Diplomarbeit aus dem Schuljahr 2018/2019 beim HTL-Wettbewerb für Automatisierungstechnik "AUTstanding" ein! Einreichen können alle Schüler, die ihre Diplomarbeit alleine oder in einer Gruppe zu einem Thema aus dem Feld der industriellen Automatisierung oder einer damit verwandten Aufgabenstellung verfassen. Dazu zählen unter anderem: Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz,  Mechatronik, Maschinenbau, Robotik,  Informations- und Nachrichtentechnik, Smart Home, Gebäudeautomation und viele mehr. Das große Finale mit der Preisverleihung findet am 15. Mai 2019 im Rahmen der Smart Automation statt. Hier geht's zu näheren Infos über den HTL-Wettbewerb AUTstanding. Foto: Adobe Stock
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