21.07.21

wscad02

WSCAD Software GmbH Österreich ist Softwarepartner für VENDOC – Warenwirtschaft

Die WSCAD Software GmbH in Österreich bietet Unternehmen und Selbstständigen schnelle und zuverlässige E-CAD-Lösungen mit überlegenem Preis-Leistungsverhältnis für die gesamte elektrotechnische Planung und Dokumentation.

Mit der modularen und skalierbaren WSCAD ELELCTRIX haben Anwender aus den Bereichen Elektrotechnik, Schaltschrankbau, P&ID, Fluidtechnik, Gebäudeautomation und Elektroinstallation alle Werkzeuge an der Hand, die sie für die Planung, Entwicklung und Konstruktion elektrischer Maschinen, Anlagen und in der Gebäudeautomatisierung benötigen.

Die Innovationsschmiede aus Kundl in Tirol ist mit dem Erfolgsrezept einer einfachen, flexiblen und intuitiv verständlichen Branchensoftware, zum ersten Ansprechpartner für Software im Handwerk und Handel für alle Unternehmensgrößen geworden.

VenDoc als modulares Warenwirtschaftssystem, bietet eine flexible Softwarelösung aus der Praxis speziell für Handwerks- und Handelsbetriebe zur optimalen Vernetzung aller Unternehmensbereiche. Abgestimmt auf die Anforderungen des Kunden und der Branche erhält jeder die Funktionen, die er benötigt.

WSCAD Österreich verbindet mit der neuen Partnerschaft den E-CAD-Prozess mit Ihren ERP-Geschäftsprozessen

Wir sind jetzt in der Lage Ihnen auch eine leistungsstarke ERP-Software anzubieten. Nun kann WSCAD Österreich die Dienstleistungen Verkauf, Projektierung, Schulungen und Support für das modular aufgebaute Vendoc System als offizieller Softwarepartner der Firma Prakom anbieten.

Mit VenDoc schießen wir den Kreislauf zwischen E-CAD und ERP und schaffen dadurch für unterschiedliche Branchen eine durchgängige Lösung.

Alles aus einer Hand

www.wscad.at

www.vendoc.com

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06.07.21

Innoscheck_2020

Innovationsscheck 10.000 Euro

Die neue Förderlinie „Innovationsscheck € 10.000,-“ kann von Klein- und Mittelunternehmen sowie von wirtschaftlich tätigen Vereinen im elektronischen Kundenzentrum der FFG unter https://ecall.ffg.at  laufend beantragt werden. 

Pro Jahr kann ein Innovationsscheck bezogen werden

Die Förderhöhe ist bis max. 10.000 Euro individuell nutzbar. 80 % der Kosten können mit dem Scheck bezahlt werden (förderbare Gesamtkosten 12.500 Euro) 20 % der Kosten sind als Selbstbehalt vom Unternehmen zu tragen.

Lösen Sie Ihren Innovationsscheck ein!

Der Innovationsscheck kann unter anderem für die Erstellung von Prototypen, für Ideenstudien sowie für Vorbereitungsarbeiten für Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsvorhaben genutzt und bei Universitäten, Fachhochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen eingelöst werden. 

Weiterführende Informationen

Für weitere Fragen erreichen Sie uns auch gerne unter 057755-5000 bzw. unter innovationsscheck@ffg.at.

Diese Unternehmen setzten beispielsweise bereits in Zusammenarbeit mit der FH CAMPUS 02 auf den Innovationsscheck:

Alarm-pre-recording

Die Firma DAM - Dynamic Assembly Machines ist in den Bereichen Automotive Testing und Automotive Assembly tätig. Ein zentrales Thema bei all diesen Tests ist die Minimierung von Standzeiten der Maschinen im Fehlerfall. Informationen über Fehlerbild und Fehler-/Störungsursache zum Fehlerzeitpunkt sind daher unerlässlich für das Wartungsteam zur Rekonstruktion, Ursachenfindung und Lösung des Problems. Genau an dieser Stelle setzte im Rahmen eines Innovationsschecks die Unterstützung bei der Entwicklung des Alarm-Prerecording-Systems durch das Team der Studienrichtung Automatisierungstechnik der FH CAMPUS 02 an. Das gemeinsam erfolgreich entwickelte System ermöglicht dem Wartungsteam so zu sagen "in die Vergangenheit" und auf die Entstehung des Fehlerfalls zu blicken. Darüber hinaus unterstützt es den Anwender bei einer verbesserten Fehlerfindung.

Intelligenter Datenreduktionsalgorithmus

Aufgrund der ständig zunehmenden Datenmengen bei automatisierten Systemen im privaten und industriellen Bereich und der damit verbundenen Probleme wie z. B. hohe Netzlasten und entsprechend geringere Übertragungsgeschwindigkeiten wurde von der Firma Axtesys GmbH ein Algorithmus zur effektiven und intelligenten Komprimierung von Messdaten entwickelt. Im Zuge eines Innovationsschecks wurde dieser intelligente Datenkompressions-Algorithmus (IDR) durch das Team der Studienrichtung Automatisierungstechnik der FH CAMPUS 02 in unterschiedlichen Systemen bzw. Settings getestet. Durch diese Analysen konnte der gegenständliche IDR-Algorithmus auf seine Anwendungs- und Optimierungsmöglichkeiten untersucht werden. Die erarbeitenden Optimierungsempfehlungen stellen die Grundlage für die Weiterentwicklung des Produktes dar. Darüber hinaus wurde ein universeller Sensor-Demonstrator mit angepasster C#-Software entwickelt, der das Potential sowie die Funktionsweise des IDR-Algorithmus anschaulich darstellt.  

Kühlschrankerweiterungsmodul mit automatischer Entnahmeerkennung

Mit Hilfe des Innovationsschecks konnte das Team der Studienrichtung Automatisierungstechnik der FH Campus 02 die Konzeptentwicklung eines intelligenten Kühlschrankerweiterungsmoduls mit automatischer Entnahmeerkennung von Getränken im Auftrag der Firma Limonade Brantl GmbH erfolgreich umsetzen. Die ganzheitliche Entwicklung und Herstellung eines Prototyps baute auf den untersuchten Teilbereiche Entnahmeerfassung (über eine Wiegezelle), Kundenidentifikation (per RFID-Schnittstelle) und mechanischer Aufbau inkl. der Türverriegelung auf. Dabei wurde sowohl die Hard- wie auch Software weitgehend in den Laboren der FH CAMPUS 02 entwickelt bzw. hergestellt. Aufbauend auf diesen Prototyp wurden im Zuge eines Folgeprojektes weitere Optimierungen durchgeführt und eine Kleinstserie der Erweiterungsmodule für Feldtests hergestellt.

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06.07.21

Aniveri_Analyse-(2)

72 Stunden und künstliche Intelligenz mit „Wau“-Faktor

Bislang verborgene Kenntnisse aus Daten gewinnen: Das versprechen die Technologien von Leftshift One. Den Beweis dafür ist der österreichische Pionier für künstliche Intelligenz aktuell angetreten: Im Zuge eines „Hackathon“ hat das Hightechunternehmen gleich vier Fallbeispiele gelöst – und damit Automatisierung neu gedacht.

„Künstliche Intelligenz ist keine Raketenwissenschaft“, sagt Patrick Ratheiser. Der Geschäftsführer des österreichischen Hightechunternehmens Leftshift One spricht damit ein Stück weit gegen das eigene Kerngeschäft. Er räumt aber auch mit Vorurteilen auf, die der Technologie angelastet werden. „Strukturierte Daten sind für den Einsatz von KI von Vorteil, aber nicht immer zwingend notwendig. Genauso sind auch langwierige Transformationsprozesse nicht unbedingt erforderlich“, sagt der Experte. Das Gegenteil sei der Fall. Den Beweis ist Leftshift One selbst angetreten: Im Zuge der größten europäischen Konferenz für künstliche Intelligenz, der AAIC, hat das Unternehmen – mit Sitzen in München und Graz, Österreich – gemeinsam mit dem 110.000-köpfigen französischen IT-Dienstleister Atos einen „Hackathon“ ausgerichtet. Die Zielsetzung: In nur 72 Stunden vier komplexe Themenstellungen auf Basis von KI neu denken und lösen. Die nach nur drei Tagen präsentierten Lösungen sorgten bei den 3.000 internationalen Fachzusehern für Staunen – und einen „Wau“-Faktor. Im wahrsten Sinne des Wortspiels: So wurde für das Start-up Aniveri, das sich auf die Analyse von Mangelerscheinungen bei Haustieren spezialisiert hat, der Prozess gänzlich automatisiert. Während bislang jeder Laboranalyse händisch die entsprechenden Nahrungsergänzungskuren der Tiere zugeordnet wurden, übernimmt nun die künstliche Intelligenz den Abgleich. „Das schafft nicht nur eine enorme Zeitersparnis, sondern lässt auch völlig neue Rückschlüsse zu, da die KI auch neue Verbindungen zwischen den Datensets erkennt“, erklärt Ratheiser. „Was das Unternehmen mit Hilfe von künstlicher Intelligenz hier an Erkenntnissen zum Vorschein gebracht hat, grenzt an Magie“, betont Aniveri-Mitgründerin Michaela Hösele. „Wir können dadurch beispielsweise toxische Belastungen – wie einen zu hohen Aluminiumgehalt im Tier – zurückverfolgen und mögliche Ursachen dafür benennen. Das war bislang unmöglich. Die KI lässt auch neue Rückschlüsse über die geografische Umwelt zu, in der die Vierbeiner leben“, erklärt die Aniveri-Mitgründerin. Der Vorteil: Schädliche Umgebungen könnten auf diese Weise künftig zielgerichtet reduziert werden, sagt Hösele. „Unsere Zielsetzung ist nun, sämtliche Analysen bis Ende des Jahres vollständig auf Basis von künstlicher Intelligenz zu automatisieren“, so die Aniveri-Verantwortliche. Für Ratheiser ist die Technologie dabei „nur ein Teil der Lösung“. Denn: Um eine derartige Veränderung des Geschäftsmodells zu realisieren, „bedarf es auch einer agilen Arbeitsweise. Wir folgen dabei in kurzen Iterationen einem Kreislauf aus Datenmanagement, Machine Learning, Entwicklung und Umsetzung. Dadurch können wir bestehende Geschäftsmodelle disruptieren und in kürzester Zeit gänzlich verändern.“

Branchenübergreifende Lösungen

Dass künstliche Intelligenz branchenübergreifend zum „Gamechanger“ avancieren kann, zeigen die anderen Fallbeispiele im Zuge des „Hackathon“. Für die Universität Graz wurde etwa in 72 Stunden ein Prototyp entwickelt, der auf Parameter wie Auslastung und Anzahl der Studierenden eine ressourcenoptimierte und intelligente Raum- und Hörsaalbelegung erzielt hat. Für den Wiener Lebensmittentwickler go2market wurde eine Applikation erstellt, die den potenziellen Erfolg eines neuartigen Nahrungsmittels prognostiziert. „Um Produkte erfolgreich am Markt zu positionieren, bedarf es bekanntermaßen einer Vielzahl an Faktoren. Diese simulieren wir auf Basis künstlicher Intelligenz und kürzen so den langwierigen Vorbereitungs- und Konfigurationsprozess ab. Ergebnis ist letztlich eine Wahrscheinlichkeit, die den Markterfolg des neuen Lebensmittels prognostiziert“, vereinfacht Ratheiser. Die Vorteile liegen auf der Hand: Weniger erfolgsversprechende Vorhaben können – gleichermaßen wie die Kosten – reduziert werden. Für einen internationalen Konzern im Bereich Automatisierungstechnik wurde indes der IT-Support – zumindest in ersten Schritten – automatisiert: Mails werden dabei von der künstlichen Intelligenz ausgelesen, interpretiert und entsprechende Maßnahmen – wie Passwort-Resets – gesetzt.

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06.07.21

Wissensaustausch

Insort setzt auf künstliche Intelligenz

Schon mehr als 80 Un­ter­neh­men aus der Nah­rungs­mit­tel­bran­che ver­trau­en auf Tech­no­lo­gie von Ins­ort. Der stei­ri­sche Be­trieb setzt jetzt auch auf künst­li­che In­tel­li­genz. Manfred Neuper von der Kleinen Zeitung hat sich das Unternehmen genau angeschaut.

Das stei­ri­sche Fa­mi­li­en­un­ter­neh­men Insort punktet beim Thema Le­bens­mit­tel­si­cher­heit. Mehr als 80 Kun­den, von hei­mi­schen Grö­ßen wie Fru­tu­ra bis hin zu in­ter­na­tio­na­len Rie­sen wie Ha­ri­bo oder Ca­li­for­nia Nut, set­zen auf die Sher­lock-Ge­rä­te von Ins­ort mit Sitz in Kirch­berg an der Raab. Mit dem Sher­lock Safe­guard wurde be­reits die drit­te Ge­ne­ra­ti­on auf den Markt ge­bracht.

Das Prin­zip wurde seit der Grün­dung im Jahr 2011 tech­no­lo­gisch immer wei­ter vor­an­ge­trie­ben: Mit­hil­fe der stei­ri­schen In­no­va­tio­nen ist es mög­lich, blitz­ar­tig ge­fähr­li­che oder auch ekel­er­re­gen­de Fremd­kör­per, bei­spiels­wei­se in Nüs­sen, ge­trock­ne­ten und fri­schen Früch­ten, Erd­äp­fel-Pro­duk­ten, Kör­nern oder aber auch in Ge­mü­se und Tier­tro­cken­fut­ter zu ent­de­cken und aus­zu­sor­tie­ren.

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24.06.21

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Interview mit dem Leiter des Instituts für Mechatronische Systeme an der ZHAW

Bei den Bodenseegesprächen mit Auftakt am 7. Juli 2021 stehen Automatisierungstechnik, KI und Robotik ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Wir haben Prof. Dr. Hans Wernher van de Venn zum Interview gebeten.

Wie sehen Sie speziell im Hinblick auf die Automatisierungstechnik das Thema Nachhaltigkeit?

Hans Wernher van de Venn: Nachhaltigkeit ist in der Automatisierungstechnik eines der wesentlichsten Themen für die Zukunft. Mit der Digitalisierung haben wir die Möglichkeit, Produkte von der Konstruktion, über die Produktion bis hin zum Gebrauch zu kennzeichnen. Wir können somit auch im Bereich des Recyclings vieles erleichtern. Mit der Industrie 4.0 haben wir hier das richtige „Handwerkszeug“ und die Voraussetzung geschaffen, mittels Produkttagging und -tracing eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft voranzutreiben. Auch die Weiterentwicklungen betreffend Mensch-Roboter-Kollaboration werden zukunftsweisend.

Sie behandeln bei Ihrem Vortrag „Mit KI zur sicheren, effizienten und nachhaltigen Mensch-Roboter-Kollaboration in der Produktion“ bei den Bodenseegesprächen das Thema KI aus Sicht der Wissenschaft – können Sie uns einen exklusiven Vorgeschmack auf Ihre Session geben?

Hans Wernher van de Venn: Das Thema KI wird zum Teil sehr kontrovers diskutiert – im Rahmen der Session bei den Bodenseegesprächen wird die KI als Hilfsmittel gerade am Beispiel der Mensch-Roboter-Kollaboration aus wissenschaftlicher Sicht beleuchtet. Mit Hilfe der KI entstehen Möglichkeiten, welche mit konventionellen Methoden nicht erreichbar sind. Gerade in puncto Sicherheit stellt sich immer wieder die Frage „Wie können wir die Sicherheit in der Mensch-Roboter Kollaboration erhöhen und trotzdem effizient und lukrativ arbeiten?“. Derzeit bewegen wir uns im Bereich geringer Nutzlasten und reduzierter Geschwindigkeiten, um die Sicherheit zu gewährleisten. Hier arbeiten wir beispielsweise an einer Erhöhung der Wahrnehmung des Roboters. Infolgedessen wird es auch möglich sein, die Umgebungserkennung zu erhöhen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedensten Bereiche ist unumstößlich. Es ist längst nicht mehr „nur“ die Produktion, welche Ingenieur berücksichtigen müssen - die multidisziplinäre Forschung betrachtet natürlich auch den menschlichen Faktor, beispielsweise die Reaktion auf Stress, welchen Menschen bei einer Zusammenarbeit mit Robotern ausgesetzt sind. Das vorhin angesprochene „Bewusstsein“ ermöglicht einerseits die Effizienzsteigerung, beispielsweise in puncto größere Lasten, andererseits die Gewährleistung der Sicherheit von Menschen, da Faktoren wie physische Nähe, menschliche Bedürfnisse, aber auch die Dynamik und Komplexität der Arbeitsumgebung miteinfließen. In europäischen Forschungsprogrammen nimmt die KI ebenfalls einen wesentlichen Stellenwert ein.

ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ist auch international sehr bekannt, wie sehen Sie das Thema KI im Hinblick auf die Internationalisierung?

Hans Wernher van de Venn: Kritisch. Wir dürfen uns in Europa nicht „ausruhen“. Wir haben gute Möglichkeiten, ein gutes Bildungssystem, gute Wissenschaftler und auch gute Ausbildungen - diese Stärken müssen genutzt und ausgebaut werden. Wir müssen neue Generationen gleichzeitig fördern und auch fordern. Nicht nur an unserem Institut für Mechatronische Systeme, sondern auch für andere Institute gibt es die Lernfabrik 4.0. Als eine der ersten Hochschulen in der Schweiz bieten wir Studierenden die Möglichkeit im Rahmen der Lernfabrik 4.0 den Umgang mit neuen Technologien zu lernen.

Was ist Ihnen im Hinblick auf Forschung und Lehre besonders wichtig?

Hans Wernher van de Venn: Die Forschung und Lehre sollen hier unterstützen und auch den Raum für die Kreativität zur Entwicklung von eigenen Ideen und Projekten geben. Sehr tiefe Kompetenzen in den Einzelbereichen, aber auch ein interdisziplinärer Überblick sind hier von großer Bedeutung.

Die Bodenseegespräch bieten eine Bühne für die grenzübergreifenden Vernetzung der Robotik- und Automatisierungstechnikszene. Welche Vorteile sehen Sie hier?

Hans Wernher van de Venn: Als Gründer des Mechatronik-Clusters in der Schweiz waren wir stets sehr darauf bedacht, auch internationale Beziehungen zu anderen Clustern – auch nach Österreich/Wien zu pflegen. Durch den Austausch und die Zusammenarbeit wird die Entstehung von Innovation und Wertschöpfung stetig gefördert.

Kontakt:

Prof. Dr. Hans Wernher van de Venn
Institutsleitung Institut für Mechatronische Systeme an der ZHAW
Technikumstrasse 5
8400 Winterthur
T +41 (0) 58 934 77 89
wernher.vandevenn@zhaw.ch

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22.06.21

Foto; PCCL Dieter P Gruber Machine Vision Roboter

PCCL setzt neue Maßstäbe in der Werkstoffforschung

Die Polymer Competence Center Leoben GmbH (PCCL) ist das führende österreichische Zentrum für kooperative Forschung im Bereich der Werkstoffforschung. Gemeinsam mit Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen werden von den rund 130 hochqualifizierten Mitarbeitern F&E-Projekte für innovative technische Lösungen in einem breiten Feld von Anwendungen bearbeitet. Das PCCL deckt dabei alle Bereiche der Produktentwicklung ab, beginnend mit der Chemie der Kunststoffe, über die Komponenten-Herstellung, die Simulation, den nachhaltigen Materialeinsatz, bis hin zur Entwicklung von Prüfanlagen und entsprechender Software. Einen besonderen Schwerpunkt bilden dabei die Sensorik und die Oberflächenprüfung mit einer starken Softwareentwicklung und Automatisierung am PCCL. Leoben hat eine mehr als 150-jährige Geschichte im Bereich der anwendungsorientierten Forschung und Entwicklung. Der Fokus des PCCL liegt daher ganz klar auf der Lösung von Problemstellungen der Industrie.

Bereits seit 15 Jahren, also noch vor dem „Industrie 4.0-Zeitalter“, wurden am PCCL Technologien für eine Produktionsunterstützende Qualitätsprüfung entwickelt. Seit Beginn steht dabei die Entwicklung von neuen Machine Learning Methoden im Vordergrund. Das PCCL hat sich ein weltweites Alleinstellungsmerkmal im Bereich der Entwicklung von Roboter unterstützten Inspektionslösungen für komplex freigeformte 3D-Oberflächen erarbeitet. Das gilt insbesondere auch für kompliziert strukturierte, oder hochreflektierende Oberflächen, die in Hochgeschwindigkeit (d.h. in weniger als 10 Sekunden) vollflächig geprüft werden können. Unter Einbeziehung der Materialkompetenz des PCCL werden Lösungen für die Prozess- und Qualitätsüberwachung geschaffen, die am Markt sonst nicht verfügbar sind.

Was zeichnet Ihre Institution aus?

Dieter Gruber: Eine Reihe von Alleinstellungsmerkmalen im Bereich der Material- und Oberflächenforschung, der automatischen Prozessüberwachung und der Prüfung von komplizierten 3D-Bauteilen in Hochgeschwindigkeit und mit hoher Zuverlässigkeit.

In welchen Bereichen werden die Schüler/Studenten ausgebildet?

Dieter Gruber: Vorrangig in den Bereichen Material- und Oberflächenforschung, industriell einsetzbares Machine Learning und KI sowie automatische Prozessüberwachung.

Welche Projekte stechen besonders hervor?

Dieter Gruber: Einerseits die Entwicklung des weltweit ersten Glanz-sehenden Roboters und andererseits die Inspektion von 3D-Flächen von Produkten in Hochgeschwindigkeit. Die hochaufgelöste Prüfung von elektronischen Komponenten.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Dieter Gruber: Stärkerer Einsatz von KI und selbst-intelligenter Software. Ständig steigende Qualitätsanforderungen an Produkte und das damit einhergehende verpflichtende Qualitätsmanagement verlangen zunehmend ausgeklügelte Inspektions- bzw. Prüftechnologien.

Arbeiten Sie mit Unternehmen im Bereich Automatisierungstechnik zusammen? Wenn ja, mit welchen?

Dieter Gruber: Wir arbeiten mit unterschiedlichen Automatisierungsunternehmen zusammen.

Wieso sind Sie Mitglied in der Plattform beziehungsweise was erwarten Sie von der Plattform Automatisierungstechnik?

Dieter Gruber: Wir erwarten uns das Knüpfen neuer Kontakte, bzw. die Verteilung von Information über unsere Projekte und Entwicklungen. In der Folge erwarten wir uns spannende kooperative Projekte innerhalb der Plattform Automatisierungstechnik.

Vielen Dank für diese interessanten Einblicke!

Fact Box:

Gründungsjahr: 2002
Ausbildungsrichtung: Masterstudien und Doktoratsstudien an der Montanuniversität Leoben

Rückfragen:

DI Dr. techn. Dieter P. Gruber
T 0043 3842 42962-11
E dieter.gruber@pccl.at

>> Polymer Competence Center Leoben GmbH

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21.06.21

SELMO Technology

SELMO Technology: Kostenfalle STILLSTAND!

Das Ende der Komplexität in der SPS Programmierung reduziert Stillstände für neue und alte Maschinen. Digitalisierung macht Maschinen messbar, aber SELMO macht Maschinen digitalfit. Jeder Stillstand verursacht Kosten und reduziert die Wettbewerbsfähigkeit. Die Mitarbeiter von SELMO Technology kennen die Ursache und bieten eine Lösung.

SELMO Technology verändert die Programmierung von SPS Programmen. Wann immer ein manueller Prozess automatisiert werden soll, braucht es 3 Experten, die ideal zusammenarbeiten müssen. Die Mechanik wird in einem 3D Modell entworfen und daraus entstehen die Zeichnungen. Die Elektrotechnik wird konstruiert und es entsteht der Schaltplan. Auf Basis der Zeichnungen und Schaltplänen wird die Maschine, die den Prozess automatisch ausführen soll, aufgebaut. Wenn alles entsprechend der Vorgaben gemacht und geprüft wurde, ist die Maschine „FERTIG“. Wann ist die Programmierung der Maschine fertig?

Die Vorgaben für die Programmierung sind eine Spezifikation und eine Liste von Aktoren und Sensoren. Auf Basis dieser Informationen beginnt der Programmierer seine Arbeit. Er wird oft sehr spät ins Projekt eingebunden und arbeitet unter hohen Druck am Programm. Die Struktur und die Art und Weise wie das SPS Programm aufgebaut wird, hängt vom Programmierer ab. Das führt dazu, dass ein und dieselbe Aufgabe von jedem Programmierer unterschiedlich umgesetzt wird. Wenn der Programmierer das Gefühl hat, dass alle Anforderungen umgesetzt und alle Aktoren und Sensoren eingebunden sind, dann wird das Programm an der Maschine in Betrieb genommen. Zu diesem Zeitpunkt wird die Funktion sichtbar und kann vom Kunden geprüft werden. Die Abweichungen und Fehlfunktionen werden an den Programmierer zurückgemeldet und der verändert das Programm entsprechend. Dieser Kreislauf endet, wenn der Kunde die positive Abnahmeprüfung bestätigt. Ab diesem Zeitpunkt startet die Maschine mit dem automatischen Prozess. Die Produktion läuft an und die Maschine liefert täglich die erwünschten Ergebnisse. Das Programm, welches die Funktion bietet, wird in diesem gesamten Durchlauf nicht auf Vollständigkeit und Fehlerfreiheit geprüft. Das passiert aber nicht aus Nachlässigkeit, sondern es gilt als gegeben. Das Faktum, „state explosion problem for model checking“ beschränkt die Prüfbarkeit und die vollständige Beschreibung. Das V-Modell beschreibt den Entwicklungsprozess so, dass die Spezifikationen für Prozess, Funktion und System festgelegt und später schrittweise geprüft werden. Die Programmprüfung ist so nicht im V-Modell verankert und kann nur limitiert überprüft werden. Das führt zu ungeplanten Stillständen, wenn Zustände in der Maschine auftauchen die nicht getestet bzw. programmiert wurden.

SELMO Technology löst das Problem auf eine einfache Art und Weise. Anstatt das Programm zu entwickeln, konstruieren die 3 Experten – Mechanik, Elektrik und Programmierer – die Funktion in ein Modell. Ganz ohne Programmierkenntnisse kann die gewünschte Funktion modelliert werden. Der Prozess und die Spezifikation stehen im Mittelpunkt und ein gemeinsames Verständnis für den logischen Ablauf und für den Systemaufbau entstehen. Aus diesem Funktionsmodell entsteht das SPS Programm. Das SELMOstudio, das entwickelte Tool von SELMO, übersetzt auf automatische Weise die Funktion in eine auswählbare SPS. Zurzeit werden die CodeSys basierten SPSn unterstützt, die PLCopen XML importieren können. Durch den Ansatz wird die SPS Frage grundsätzlich aufgehoben, da die Funktion im Modell enthalten ist. Hardwareunabhängig und flexibel wird das SPS Programm bei Bedarf auf unterschiedliches System übersetzt. Die Inbetriebnahme ist mit dem SELMO-Ansatz um etliche Tage verkürzt und die beste Nachricht ist, dass erst mit positiver Abnahme die Programmierung aktiviert wird. Daraus ergibt sich eine kostenlose Umsetzung des Projektes bis zur Zufriedenheit der Kunden.

Die SELMO Methode bringt Maschinenanwender und Maschinenbauer zusammen. Bessere Kommunikation verhindert Missverständnisse und lange Abnahmeschleifen. Der Prozess steht klar im Fokus und stabile Maschinen sind produktiver. Der SELMO Standard kann sofort von jedem angewendet werden, damit die Zukunft und die Vergangenheit verbessert wird. Das automatisch erzeugte SPS Programm, vergleicht zu jedem Zeitpunkt die Maschine und zeigt jede Abweichung sofort an. Dies reduziert eine lange Fehlersuche und Eingriffe vom Programmierer sind nicht mehr notwendig. Jede Maschine, die auf SELMO läuft, ist gleich und einfach bedienbar - so gibt es keine Bedienfehler und zusätzliche Schulungen. Unvollständige und ungeprüfte Programmierung war gestern, leichter und smarter geht’s mit SELMO.

www.selmo.at

https://youtu.be/nPqoD5JltEs

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09.06.21

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Herzlichen Glückwunsch! Unser Mitglied HORN GmbH hat beim Trigos gewonnen!

Der Trigos 2021 ging am 7. Juni über die Bühne und war eine der ersten Präsenzveranstaltungen seit Monaten. Die Preisverleihung stand ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Verschiedene steirische Unternehmen wurden für ihren Beitrag zum verantwortungsvollen Wirtschaften ausgezeichnet.

Unser Mitglied HORN GmbH überzeugte mit seinem ganzheitlichen "Green Economy Konzept" zur nachhaltigen Standortsicherung in der Kategorie "Regionale Wertschaffung". HORN inkludierte in seinem Konzept unter anderem einen Komplettausstieg aus fossilen Energieträgern, Versorgungssicherheit durch erneuerbare Eigenstromerzeugung und erhöhte Arbeitsplatzqualität. Zudem gilt das Unternehmen als beständiger Arbeitgeber und ambitionierter Lehrlingsausbildungsbetrieb in der Region.

Der Trigos Steiermark wird seit 2008 an steirische Vorzeigebetriebe verliehen. Hinter dem Preis steht eine einzigartige Trägerschaft aus Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Detailliertere Informationen finden Sie hier:

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08.06.21

fresh-view

Fresh View on Smart Factory – das neue Branchenmagazin ist da!

Globale Positionierung österreichischer Exportunternehmen

Mit unserem Magazin bringen wir auch diesmal wieder österreichische Unternehmen auf den internationalen Bildschirm. Die 6.000 Hochglanzbroschüren stellen neben einem guten Internetauftritt einen wichtigen Schritt zu qualitativen Auslandskontakten dar und werden von unseren Mitarbeitern bei zahlreichen Messen verteilt. Wenn auch Sie Teil unseres umfassenden Netzwerks werden möchten, finden Sie die Teilnahmebedingungen und Bewerbungsmodalitäten im aktuellen Editionsprogramm.

Werfen Sie hier einen Blick in das aktuelle Magazin!

Nähere Informationen finden Sie hier!

Wir, die Plattform sind auf Seite 169 zu finden.

Unsere Mitglieder sind wie folgt gelistet:

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07.06.21

Foto: Bergmann

Stahl- und Fahrzeugbau Grabner – präzise und verlässlich

Das 1960 gegründete Familienunternehmen Stahlbau Grabner wird heute von Stefan und Andreas Halwachs geführt. Neben den Bürostandorten in Hartberg und Zell am See ist der Produktionsstandort in Hartberg das Herzstück des Unternehmens. Das Unternehmen beschäftigt aktuell 155 Mitarbeiter und widmet sich ganz dem Hallenbau, Stahlbau sowie der Auftragsfertigung und CNC-Blechberarbeitung. Erfahren Sie hier mehr über das erfolgreiche Unternehmen mit Kernmärkten in Österreich und Deutschland.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Andreas Halwachs: Wir sehen hier zwei Möglichkeiten. Einerseits sind wir als Komponenten- bzw. Lohnfertiger für Blech- und Schweißteile und Vormontage von Normteilen wie Motoren, Führungen, Lagerungen usw. wichtige Partner und andererseits haben wir unsere Produktionsprozesse an sich in den vergangenen Jahren im Hinblick auf Automatisierung und Digitalisierung ständig weiterentwickelt und möchten diese natürlich auch in Zukunft weiter optimieren. 

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Andreas Halwachs: Sehr gut, es besteht die Möglichkeit, viele herausfordernde Aufgaben einfacher umzusetzen und somit die produzierenden Betriebe zu unterstützen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Andreas Halwachs: Wir sind ein zuverlässiger und beständiger Partner, der hält, was er verspricht und verfügen über jahrelanges und ständig weiterentwickeltes Fertigungs-Know-how. Und nicht zuletzt ist es die hohe Fertigungstiefe an einem Standort, die uns auszeichnet.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Andreas Halwachs: Im Bau bieten wir mit unseren Lösungen in Bezug auf die Revitalisierung und den Erhaltungsbau verschiedene Möglichkeiten, um Gebäude zu erhalten und den oft sehr wichtigen Produktionsbetrieb während der Umbaumaßnahmen aufrecht zu erhalten. Hierzu wurden schon mehrere Projekte abgewickelt. Einige davon für die Firma Hamburger oder die Firma voestalpine.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Andreas Halwachs: Wir möchten unser Fertigungs-Know-how gewinnbringend für alle einbringen und hoffen, dafür Kompetenzen im Bereich der Automatisierung zu erhalten.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1960
Anzahl Mitarbeiter: 155
Unternehmensschwerpunkte: Hallenbau, Stahlbau, Auftragsfertigung & CNC-Blechbearbeitung
Standorte: Hartberg – Steiermark / Zell am See – Salzburg

Hier erfahren Sie mehr über unser Mitglied

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