13.10.21

WKO Steiermark

AT Styria EXPERTtalk „Wachstumsmotor Maschinenbau – Vier Szenarien für eine erfolgreiche Zukunft in 2030“

Am Montag ging der Auftakt unserer neuen Veranstaltungsreihe „AT Styria EXPERTtalk“ in der Wirtschaftskammer Steiermark über die Bühne. Rund 30 Teilnehmer waren mit an Bord und tauchten nach einem gemütlichen Get together gemeinsam nach der Begrüßung und Eröffnung durch Herbert Ritter, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Steiermark und Vorsitzender der ARGE Plattform Automatisierungstechnik in die Materie ein.

Zukunft erfolgreich gestalten

Keynote-Speaker Alexander Kainer, Partner bei Deloitte Consulting, nahm die Zukunftsvisionen unter die Lupe und widmete sich dem Thema "Wachstumsmotor Maschinenbau - Vier Szenarien für eine erfolgreiche Zukunft in 2030". Die anschließende Diskussion ließ neue Visionen entstehen. Helmut Röck, Geschäftsführer ARGE Plattform Automatisierungstechnik und Metalltechnische Industrie Steiermark, übernahm die Moderation dieser Veranstaltung.

Netzwerken im passenden Rahmen

Den Ausklang fand diese gelungene Auftaktveranstaltung beim Netzwerken mit Herbst-Cocktail.

Mehr zu unserer Veranstaltungsreihe „AT Styria EXPERTtalk“

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12.10.21

Sallegger Technologies

Sallegger Technologies – Innovative Lösungen seit 27 Jahren

Wir dürfen seit Beginn unseres Netzwerks im Jahr 2010 die Sallegger Technologies GmbH & Co KG zu unseren Mitgliedern zählen. Als modernes, innovatives Unternehmen für die Maschinenbaukonstruktion ist es seit 27 Jahren erfolgreich auf dem Markt der Ingenieurbüros tätig.

Zu den Kunden zählen die Automobil-, Elektronik-, Konsumgüter-, Pharma-, Glas-, Agrar- und Tabakindustrie. Auch in der Umwelt- und Verfahrenstechnik hat sich Sallegger Technologies etabliert.

Das heimische Unternehmen mit Standort in Fürstenfeld ist nicht nur Spezialist im Bereich der klassischen Konstruktionstätigkeiten, sondern ist auch Komplettanbieter in der additiven Fertigung (3D-Druck) und besitzt hier höchstes Know-how in der Anwendung dieser Technologie.

Zu neuen Geschäftsfeldern zählen auch Dienstleistungen in der Messtechnik (3D-Scannen) sowie das Reverse Engineering.

Ebenfalls unterstützt das Unternehmen bei Machbarkeitsanalysen, Erstellung von Lastenheften und Ausschreibungsunterlagen. Im Beschaffungsprozess von Maschinen und Anlagen übernimmt es für seine Kunden auch die Aufgaben der Projektleitung und unterstützt bis hin zur Endabnahme. Simulationsdienstleistungen und Risikoanalysen runden das Portfolio von Sallegger Technologies ab.

Geboten werden innovative, perfekt abgestimmte Lösungen für jede Branche und Unternehmensgröße.

Produktentwicklung und Serienprodukte mit Additiver Fertigung

Sallegger Technologies ist auch ein geschätzter Partner in der Produktentwicklung geworden. Das Team von Sallegger unterstützt dabei auch in der internationalen Beschaffung von Komponenten, der Dokumentation, CE Konformitätserklärung und sorgt schließlich auch für die Serienproduktion.
So entwickelte Sallegger Technologies den „HelpPEN“, der Zecken und Insekten einfach und sicher entfernt. Das innovative Produkt wird mit der speziellen MJF 3D-Druck Technologie in Fürstenfeld produziert und ist in der gesamten DACH-Region auf www.helppen.at erhältlich.

Zum "HelpPEN"

Reverse Engineering in der Praxis

Grundsätzlich wird unter Reverse Engineering (RE) das Umdrehen des ursprünglichen Konstruktionsablaufes verstanden. Eingesetzt wird diese Methode, wenn keine Konstruktionsdaten vorliegen. Die gescannten Bauteile werden mittels entsprechender Software durch Flächenrückführung in 3D-CAD-Daten umgewandelt.

Sallegger Technologies hat ein Installationsunternehmen mit dieser Technologie vor unverhältnismäßig hohen Kosten und Ärger bewahrt. Mehr dazu unter https://sallegger.com/duschkoerper/

Für Mitglieder von Mitgliedern

Auch bei unserem Leitprojekt, dem Kompetenzatlas Automatisierungstechnik Steiermark, ist die Sallegger Technologies GmbH vertreten. Die detaillierten Fachkompetenzen in den Bereichen Elektrotechnik/Elektronik, Informatik und Maschinenbau werden für teilnehmende Unternehmen dargestellt und ermöglichen die bessere Vernetzung untereinander und die gezielte Suche nach ergänzenden und gleichen Kompetenzen. Wenn Sie als teilnehmendes Unternehmen oder Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik das Portfolio der Sallegger Technologies GmbH & Co KG genauer betrachten möchten, stehen Ihnen als angemeldeter Benutzer alle bis dato verfügbaren Abfragen und Auswertungen zur Verfügung.

Kontakt

Bei Fragen zum Kompetenzatlas steht Ihnen Andrea Ofner als Ansprechpartnerin von der Plattform Automatisierungstechnik zur Verfügung.

Für Rückfragen zu unserem Mitglied Sallegger Technologies GmbH & Co KG ist Herr Günter Schnepf für Sie erreichbar!

Günter Schnepf
Sales Engineer
Tel.: +43 (0) 33 82 52 001-31
Mobil: +43 (0) 664 88 25 05 19
E-Mail: guenter.schnepf@sallegger.at

Weitere Informationen und Artikel

AT Styria News: https://www.at-styria.at/automatisierungstechnik-ist-in-europa-unentbehrlich/

Newsartikel auf Sallegger.com : News - Sallegger : Sallegger

Artikel Steiermark Magazin (PDF)

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27.09.21

© Jungheinrich GmbH

Jungheinrich Systemlösungen GmbH

Dipl.-Wirt.-Ing. (FH) Markus Skof stellt uns die Jungheinrich Systemlösungen GmbH vor und gibt uns einen Einblicke in spannende Projekte.

Bitte beschreiben Sie Ihr Unternehmen in ein paar Sätzen. In welchen Bereichen sind Sie tätig?

Markus Skof: Wir – die Jungheinrich Systemlösungen GmbH – sind eines der führenden Softwarehäuser in den Bereichen Lager-, Materialfluss- und Steuerungstechnik. Als Teil der internationalen Jungheinrich AG entwickeln wir am Standort in Graz seit mehr als 30 Jahren Lösungen für intelligentes Lagermanagement und prozesssichere Lagerautomation in den Anlagen unserer KundInnen. Während unsere Lagerverwaltungssoftware – das Jungheinrich WMS – den gesamten intelligenten innerbetrieblichen Waren- und Informationsfluss abbildet, sorgen unsere Automatisierungslösungen für einen perfekt aufeinander abgestimmten Materialfluss zwischen verschiedensten Lagerkomponenten, Fördertechnik und Regalbediengeräten, um stets einen effizienten und sicheren Warentransport in den Lagern unserer KundInnen zu gewährleisten.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Markus Skof : Unsere Kernkompetenzen im Bereich Automatisierungstechnik liegen im Bereich der Intralogistik. Neben klassischer Paletten- und Behälterfördertechnik kümmern wir uns um die Steuerungstechnik von Paletten- und Kleinteilelager-Regalbediengeräten. Ein weiterer Fokus liegt im Bereich intelligenter Automatisierungslösungen für automatisierte Hochregalstapler.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Markus Skof : Die Themen Nachhaltigkeit und digitaler Zwilling werden in Zukunft für die Automatisierungstechnik eine zentrale Rolle spielen. Mit unserer Konzernstrategie 2025+ haben wir uns bei Jungheinrich dem Ziel verpflichtet, nachhaltige Werte zu schaffen. Für den Bereich Steuerungstechnik bedeutet dies, nachhaltige Konzepte zu entwickeln und diese in den Kundenprojekten zu implementieren. Ein weiteres spannendes Thema, welches uns intern treibt, ist das Thema SPS-Emulation. Dabei werden Mechanik, Sensorik und Aktorik in einem virtuellen Modell nachgebildet und mit diesem Modell wird die SPS getestet.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Markus Skof : Uns als Unternehmen zeichnet ganz besonders eine sehr gute Balance zwischen Stabilität und Flexibilität aus. Im Hinblick auf unsere Softwarelösungen profitieren wir einerseits von unserer langjährigen Erfahrung, die in unsere Produkte einfließt, andererseits sind wir mit unseren neuen, innovativen Lösungen aber zugleich auch immer am Puls der Zeit. Damit finden wir für all unsere KundInnen stets die optimale Lösung - unabhängig von der Branche, der Lagergröße oder dem Automatisierungsgrad. Das zeigt sich auch in der Unternehmensstruktur - durch die direkte Anbindung an den weltweit agierenden Jungheinrich Konzern haben wir ein stabiles börsennotiertes Unternehmen im Hintergrund, welches zugleich aber auch den Charakter einer Familiengesellschaft bietet. An unserem Standort in Graz spüren wir das ganz besonders, wo wir gemeinsam ein professionelles und zugleich sehr kollegiales, familiäres Miteinander leben. Im Mittelpunkt stehen stets unsere MitarbeiterInnen, die diese Atmosphäre sehr schätzen und in der jeder und jede einzelne mit seinem bzw. ihrem Know-How und Innovationsgeist zum Erfolg des Unternehmens und unserer Produkte beiträgt.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Markus Skof : Als Gesamtlösungsanbieter von manuellen sowie halb- und vollautomatisierten Lagersystemen bieten wir unseren Kunden ein breites Softwareportfolio und innovative Automatisierungslösungen für den innerbetrieblichen Materialfluss. Unser intelligentes Jungheinrich WMS übernimmt hierbei gemeinsam mit dem Jungheinrich WCS und der SPS (speicherprogrammierbaren Steuerung) speziell in halb- und vollautomatisierten Anlagen den optimierten Warentransport zwischen Lagerkomponenten, Fördertechnik und Regalbediengeräten. Gemeinsam mit unseren KundInnen konnten wir so weltweit bereits über 250 erfolgreiche Projekte realisieren, unter anderem mit namhaften Unternehmen wie Atomic Austria, Keller & Kalmbach oder Wessels & Müller.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Markus Skof : Einem starken Netzwerk anzugehören ist in der heutigen Zeit wichtiger als je zuvor. Aus diesem Grund sind wir der Plattform Automatisierungstechnik beigetreten und erhoffen uns dadurch einen gegenseitigen fachlichen Austausch sowie immer ein Ohr an der Branche zu haben.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1989

Unternehmensschwerpunkte: Intralogistik, IT

Standorte: Graz, Ansfelden

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27.09.21

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Kompetenzzentrum für die digitale Entwicklung in Graz

Unser Mitglied FH CAMPUS 02 ist gefragt, wenn es um Kompetenz geht!

Mit dem Ausbau innovativer Breitbandtechnologien schafft die Stadt Graz mit ihrem Tochterunternehmen Citycom die Voraussetzung für die Digitalisierung des regionalen Lebens- und Wirtschaftsraumes. Graz geht nun noch einen Schritt weiter und bietet mit dem Tochterunternehmen Citycom die Möglichkeit, in einem Kompetenzzentrum mit dem Labor für "IoT" (Internet of Things) an der Fachhochschule CAMPUS 02 in Kooperation mit dem internationalen Technologieunternehmen NOKIA eigene Anwendungsbereiche zu entwickeln.

Die Citycom ist regionaler Marktführer für Netzwerk- und Telekommunikationslösungen im Business-Bereich und bewirtschaftet das zweitgrößte städtische Glasfasernetz in Österreich. Als Tochterunternehmen der Holding Graz verfolgt das Unternehmen das Ziel, nationalen und internationalen Unternehmen bestmögliche Infrastrukturen sowie individuelle Produkte und bestmögliches Servicemanagement auf allen Ebenen des Datenverkehrs und des Rechenzentrums anzubieten. 2019 hat die Citycom im Auftrag der Holding Graz 5G Frequenzen für die ganze Steiermark erworben. Mit dieser zusätzlichen Infrastruktur bietet sie die Grundlage für die Digitalisierung und hochspezialisierte Anwendungen in Graz und der ganzen Steiermark.

Neues Labor an der FH CAMPUS 02

Als wesentlicher Meilenstein wurde nun eine umfassende Kooperation zwischen unserem Mitglied, der FH CAMPUS 02, dem Technologieunternehmen NOKIA und der Citycom aus der Taufe gehoben: In einem neuen Labor der Studienrichtung Automatisierungstechnik an der FH CAMPUS 02 werden zukünftige Anwendungen rund um das Thema Digitalisierung und „IoT“ entwickelt.

Unser Mitglied, die FH Campus 02, wird somit in Zukunft das Kompetenzzentrum für die digitale Entwicklung in Graz sein!

Zum Artikel in der Kleinen Zeitung
Alle Details finden Sie hier in der Presseaussendung

Bald geht die IOA über die Bühne

Die Studienrichtung Automatisierungstechnik der FH CAMPUS 02 veranstaltet am Mittwoch, den 20. Oktober 2021 im Europasaal der  Wirtschaftskammer Steiermark wieder die „INNOVATION OF AUTOMATION“. Dabei werden aktuelle Bachelor- und Masterarbeiten, sowie F&E-Projekte vor Publikum aus Wirtschaft und Wissenschaft, sowohl in kurzen Präsentationen als auch in Form von Postern, vorgestellt.

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20.09.21

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Umfrage: KMUs und Digitalisierung

Wir möchten Sie auf eine besondere KMU-Umfrage hinweisen. Diese Umfrage ist Bestandteil der technischen Doktorarbeit von Herrn DI Stefan Trabesinger. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Graz und forscht aktuell an der Grazer smartfactory am Institut für Fertigungstechnik.

Ziel der Umfrage ist, herauszufinden, in welchem Ausmaß die digitale Transformation bereits bei KMUs etabliert ist und wie deren Umgang mit Cybersecurity erfolgt. Vor allem ist neben der theoretischen wissenschaftlichen Betrachtung auch die Praxiserfahrung von KMUs von großem Interesse.

Hier geht es direkt zur Umfrage.

Die Teilnahme an der Umfrage ist bis 20. Oktober 2021 möglich.

Als Dank für Ihr Mitwirken werden Ihnen die Ergebnisse der Umfrage von Herrn DI Stefan Trabesinger im Rahmen unseres Info-Lunch "KMUs und Digitalisierung" am 23. November 2021 präsentiert.

Details zum Info-Lunch

Die Umfrage nimmt zwischen 5 bis 8 Minuten Ihrer Zeit in Anpsruch.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Zum Vortragenden: DI Stefan Trabesinger

DI Stefan Trabesinger hat sein technisches Studium Wirtschaftsmaschinenbau im Jahr 2011 an der TU Graz abgeschlossen. Anschließend widmete er bis Anfang 2018 seine berufliche Laufbahn dem Grazer Ingenieurbüro SinusPro. Dort sammelte er vielfältigste Erfahrungen im Bereich der numerischen Simulation von Bauteilen und Produktionsprozessen in den Branchen Anlagenbau, Automotive und Aerospace. Beginnend als Berechnungsingenieur wechselte er dann in den Bereich der technischen Kundenbetreuung sowie ins Projektmanagement. Schlussendlich durfte er den Bereich des Schmiede Engineering leiten.

Seit Anfang 2018 ist Herr DI Stefan Trabesinger als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Grazer Pilotfabrik in der Arbeitsgruppe „smartfactory@tugraz“ engagiert. Dort verfasst er aktuell seine Dissertation mit dem Titel „Development of a Lead Model for Digital Transformation for Small and Medium-Sized Enterprises with special emphasis on Cybersecurity“.

In der smartfactory umfassen seine Forschungstätigkeiten den Bereich der IT-System Integration. Schwerpunkte sind dabei IT- und OT- Architekturen sowie das durchgängige Informationsmanagement zwischen PLM, ERP und MES mittels einer serviceorientierten Architektur. Weitere Arbeitsinhalte sind das Management von Cybersecurity im Officefloor and Shopfloor sowie Cloud- & Edge Computing.

Rückfragen

Dipl.-Ing. Stefan Trabesinger
IT-System-Integration, Data Security, VR, AR

Technische Universität Graz
Institut für Fertigungstechnik
8010 Graz, Inffeldgasse 25f, 1.Stock
stefan.trabesinger@tugraz.at
Tel. +43 316 873 7675

www.smartfactory.tugraz.at
www.ift.tugraz.at

Foto: Bernhard Pölzl
    

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19.08.21

Cyber Crime

Cyber Crime: Auf Ernstfall vorbereiten!

DI Gerald Kortschak ist CEO der sevian 7 IT Development GmbH sowie zertifizierter Data & IT-Security Expert, und Vorstandsmitglieder der AT Styria. Wir haben Ihn exklusiv zu den Themen Cyber- und IT-Sicherheit im Kurzinterview befragt.

Sie bieten unter anderem Planspiele zur Simulation von Extremsituationen als Dienstleistung an. Dieses Angebot wurde auch für Unternehmen der Sparte Industrie der WKO Steiermark im Jahr 2019 angeboten. Auch einige AT Styria – Mitglieder nahmen daran teil. Ist so etwas wieder geplant, und warum ist dies aus Ihrer Sicht so wichtig?

Ja, es ist wieder geplant ein Planspiel für Mitglieder der AT Styria und Sparte Industrie anzubieten, und wir warten im Moment eigentlich nur auf einen geeigneten Zeitpunkt. Es nahmen beim letzten Planspiel auch einige Unternehmen teil, die schon von einem Angriff betroffen waren. Bei einem Planspiel in Bezug auf Cyber Crime versuchen wir die Unternehmen auf den Ernstfall vorzubereiten. Das Risiko eines Angriffs besteht immer, und wir beleuchten die Frage „Was tue ich, wenn es wirklich passiert?“. Das Planspiel soll auf realitätsnahmen Wege Diskrepanzen darstellen, bietet aber gleichzeitig die Möglichkeit, Lücken zu schließen und neue Prozesse zu definieren. Wir helfen den Unternehmen dabei Prioritäten zu setzen und was, wann, wie und von wem zu tun ist, um zeitnah eine kritische Situation zu lösen. Die Prioritäten sind für die Teilnehmer:innen natürlich unterschiedlich. Konsequenzen-Management ist hier das Schlagwort. Das schönste Feedback ist, wenn Unternehmen im Ernstfall möglichst rasch und zielgerichtet aufgrund Ihrer Erfahrungen im Planspiel reagieren können, und somit das allerschlimmste verhindern können.

Warum sind Ihrer Meinung nach Hacker-Angriffe so verheerend, und welchen Lösungsansatz haben Sie für dieses Problem?

Hacker setzten da an, wo es Ihren Opfern wirtschaftlich wirklich weh tut. In erster Linie müssen sich Unternehmen wieder fragen „Was sind meine Prioritäten?“. Darauf aufbauend können die IT-Systeme sicher gestaltet werden. Die „Furcht vor der IT“ muss weichen – ein offener und ganzheitlicher Austausch zwischen Techniker und Nicht-Techniker ist der Schlüssel. Es gibt viele Dienstleister, die sich auf Sicherheit spezialisiert haben. Diese findet man zB auf der Cyber-Security Hotline der WKO (www.cys.at) oder  unter den Mitgliedern der IT-Security ExpertsGroup. Meine Empfehlung für Unternehmen ist es, solche Dienstleistungen als Bindeglied zwischen der IT – egal ob intern, oder extern – und der Geschäftsführung einzusetzen. Es hilft wenig sich um einzelne Lösungsansätze zu bemühen und dabei die Cyber- und IT-Sicherheit des Unternehmens als Ganzes aus den Augen zu verlieren. Ein Unternehmen sollte wie ein Haus betrachtet werden, wenn es keinen Architekten gibt, geht die Planung schief. Wir verfolgen eben genau diesen ganzheitlichen Ansatz für ein erfolgreiches System-Engineering, um diese (Informations-)Asymmetrie der Beteiligten aufzubrechen.

Speziell im Hinblick auf die Automatisierungstechnik wird IT-Sicherheit mit zunehmender Vernetzung immer wichtiger. Welche Schwierigkeiten sehen Sie hier für die Branche der Automatisierungstechnik?

Automatisierungs-Systeme werden immer wichtiger. Hacker- und Verschlüsselungsangriffe führten in der Vergangenheit zu ganzen Produktionsausfällen. Der Automatisierungs-Regelkreis ist schon lange nicht mehr getrennt, die System-Komplexität nimmt ebenfalls ständig zu. Zum Teil laufen auf Anlagen „alte, gehärtete“ Systeme, die optimal für die Maschinensteuerung sind, jedoch grundlegende Sicherheitslücken bieten, wenn diese vernetzt sind. Die Offenheit dieser Systeme ist da. Auch bei neueren Anlagen, oder Innovationen in anderen Branchen bestehen diese Lücken. Oft wird das Problem auch von den Herstellern nicht erkannt, oder es erfolgt keine Aufklärung gegenüber Kunden. Dieses Thema endet nicht in der Industrie, sondern setzt sich beispielsweise bis in die Anwendungsbereiche der Automatisierungstechnik in der Medizintechnik fort. Die Vernetzung ist so weit fortgeschritten, dass wir eine Insulinpumpe mit dem Smartphone steuern könnten. Was aber nicht bedacht wird, ist die Angreifbarkeit dieser offenen Systeme. Dies zeigt auch der naive Umgang zum Teil von Herstellern, oder Nutzer:innen, solcher Geräte. Eine größere Awareness von Kunden und Anbietern ist hier gefordert.

Was sind Ihrer Meinung nach wichtige Faktoren für eine erfolgreiche Zukunft speziell um Cyber- und IT-Sicherheit in der Automatisierungstechnik zu gewährleisten?

AT und IT haben den gleichen Ursprung. Die vorangegangene Spezialisierung auf verschiedenste Bereiche hat Meiser unterschiedlichster Fächer hervorgebracht. Es besteht jedoch eine gefährliche Asymmetrie zwischen AT und IT in der Softwareprogrammierung – hier wird oft das große Ganze übersehen. Mehrere Optionen müssen miteinander verbunden werden! Egal ob man dies nun Secure Coding, Secure Development, oder anders nennen möchte – ein holistisches Networking ist notwendig, um diese Branchen nicht noch weiter auseinander driften zu lassen, und um somit auch gemeinsam erfolgreich zu sein.

Herzlichen Dank für das Interview!


DI Gerald Kortschak, BSc., CMC
Certified Data & IT-Security Expert
T: 0043 316 713948 Mail: gkortschak@sevian7.com

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19.08.21

EU-Abgeordneter Lukas Mandl im Gespräch

Weniger Reglementierung, mehr Digitalisierung

EU-Abgeordneter Lukas Mandl machte in der Südsteiermark Station und hat unseren beiden Mitgliedern AUTFORCE und Eco Technologies besucht. Er sagt: "Das EU-Wettbewerbsrecht muss dringend reformiert werden, damit es nicht zum Know-how-Ausverkauf kommt."

Seit 2017 ist Lukas Mandl im Euopäischen Parlament tätig und setzt sich vorwiegend für eine strategische Autonomie Euopas ein. Dabei gehe es darum, „dass wir uns in Krisen selbst helfen können und kritische Infrastruktur, also Einrichtungen, deren Funktionieren lebenswichtig ist, schützen. Dazu zählen auch Lebensmittelproduktion und Lieferketten“. Kürzlich war der ehemalige Vizebürgermeister von Gerasdorf auf Besuch in der Grünen Mark und schaute auch bei unseren Mitgliedsbetrieben AUTFORCE und Eco Technologies vorbei.

Mit Reglementierungen sparen

Dabei standen vor allem Arbeitskräfte-Nachwuchs, Lieferketten, Schwierigkeiten im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und die Wichtigkeit von Kooperationen innerhalb Europas auf der Agenda. Mandl ist der Meinung, dass mit Reglementierungen sparsamer umgegangen werden solle, da es aufgrund dieser für international tätige Firmen schwierig sei im Wettbewerb zu bleiben - speziell in Hinblick auf die Automatisierungstechnik.

Musterbeispiel für die Exportstärke

„Verlässlichkeit, Facharbeit und Exzellenz stärken den Export. Hans Hackl und seine Belegschaft im steirischen Lebring beweisen das täglich. Mit einem Exportanteil von drei Vierteln ist die Firma Eco Technologies (https://www.ecotech.at/) ein Musterbeispiel für die Exportstärke und Europaorientierung unserer Wirtschaft, die Arbeitsplätze und Wohlstand bringt“, so Mandl, der sich als österreichischer Vertreter im Europaparlament für jene unternehmerische Freiheit einsetzt, die für die Entfaltung solcher kräftiger Unternehmen nötig ist.

Vorreiterrolle in Digitalisierung einnehmen

Mandl weiter: „Damit auch kommende Generationen in Österreich und ganz Europa Wohlstand entwickeln können, muss unser Kontinent in der Digitalisierung eine Vorreiterrolle einnehmen.“ Das betreffe nicht nur die Anwendung, sondern vor allem auch die Entwicklung. Die Firma AUTFORCE (https://www.autforce.com/) im steirischen Lebring mit ihrem Gründer Oliver Hohnhold gehört zu jenen Betrieben, die talentierten Entwicklern von Software und Prozessen Chancen geben und so erstklassige Produkte und Services anbieten. Mandl sagt: „So wird der Zukunft der Weg gebahnt. Und Europa schafft mehr Innovation und Produktion im Digitalisierungssektor. Als Vertreter Österreichs im Europaparlament will ich mich für beste Voraussetzungen für Software-Architekten und innovative Unternehmen einbringen.“

Hier geht’s zum Interview in der „Steirischen Wirtschaft“.

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28.07.21

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Leftshift One liefert das passende „KI-Werkzeug“

Leftshift One automatisiert Prozesse und ist dabei spezialisiert auf u. a. Predictive Maintenance, Predictive Quality und Data Analytics. Stefan Schmidhofer, Vice President of Technology, gibt uns einen Einblick in die Tätigkeiten des Unternehmens.

Bitte beschreiben Sie Ihr Unternehmen. In welchen Bereichen sind Sie tätig?

Stefan Schmidhofer: Basis für das Automatisieren von Prozessen ist unser Betriebssystem für künstliche Intelligenz, das AIOS des Unternehmens (AIOS steht für Artificial Intelligence Operating System). Das KI-Betriebssystem ist mit einer intelligenten Toolbox vergleichbar: Wir haben für nahezu jede Aufgabenstellung das passende „KI-Werkzeug“ –  angefangen von Zeitreihen über Cluster- und Textanalysen bis hin zu Image Recognition. Mit dem Einsatz von KI entsteht aus klassischer Automatisierung Hyperautomation – insbesondere für produzierende Industrien. Schon jetzt werden unsere Kompetenzen dementsprechend stark insbesondere im Bereich der produzierenden Industrie wie dem Automotive- und Pharmasektor nachgefragt, obwohl unsere KI natürlich branchenübergreifend eingesetzt werden kann.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Stefan Schmidhofer: Schon jetzt arbeiten wir mit einigen Unternehmen aus der Plattform AT Styria zusammen. Die Anwendungsfälle sind breit gefächert: Auf Basis von künstlicher Intelligenz die Qualität von Produktionsprozessen anzuheben zählt genauso zu unseren Aufgabenstellungen wie die Analyse von hochkomplexen Daten. Auf Basis unserer Technologie ist es beispielsweise möglich, neue Zusammenhänge zwischen Datensets zu identifizieren, wesentlich bessere Entscheidungsgrundlagen herzustellen oder fehleranfällige Prozesse gänzlich zu automatisieren.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Stefan Schmidhofer: Obwohl unverbundene Maschinen, die in einem abgeschotteten Kosmos in der Werkshalle stehen, grundsätzlich der Vergangenheit angehören, werden wir auch in Zukunft nicht alle Daten aus Maschinen erheben können. Daher ist für uns die Verbindung von Mensch und Maschine der zentrale Baustein: Unstrukturierte sowie auch strukturierte Daten können auch von Mitarbeitern in der Produktion gänzlich erhoben, verfeinert bzw. verbessert werden. Hier liegt der eigentliche Schatz begraben, denn diese Daten enthalten das implizite, wertvolle Wissen des Menschen. Mittels AI lassen wir dieses dann in die Lösung miteinfließen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Stefan Schmidhofer: KI wird oft mit langwierigen Veränderungsprozessen assoziiert. Das Gegenteil ist der Fall: Leftshift One kann Prototypen mit echtem Business-Value innerhalb von nur 30 Tagen realisieren – und denkt dabei die wohl wichtigste Komponente mit: den Mitarbeiter bzw. die Mitarbeiterin. Denn all unsere Lösungen berücksichtigen die Symbiose aus Mensch und Maschine. Auf Basis dieses Wissens und unserer Erfahrungen können wir KI in Anwendung bringen.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Stefan Schmidhofer: Innerhalb unseres „KI-Werkzeugkoffers“ gibt es eine Vielzahl an Services, die für die Automatisierungstechnik von Interesse sind. Dazu zählen etwa Predictive Quality, Predictive Maintenance und visual inspection. Die „Enterprise Search“ ermöglicht hingegen Dokumente, Beschreibungen und Manuals eines Unternehmens smart und hochpräzise zu durchsuchen. Auch Wartungsintervalle vorherzusagen, um so Stehzeiten zu verhindern, zählt zu unseren zentralen Aufgabenstellungen.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Stefan Schmidhofer: Für uns ist entscheidend, das Ohr nah am Markt zu haben, um einerseits über Entwicklungen informiert zu sein, andererseits aber auch die Probleme der Automatisierungstechnik bestmöglich zu versehen. In der Plattform Automatisierungstechnik erhoffen wir uns daher einen unverstellten Blick auf Herausforderungen der Branche.

Fact Box:

Gründungsjahr: 2017
Anzahl Mitarbeiter: 35
Unternehmensschwerpunkte: Künstliche Intelligenz
Standorte: Graz, München

>> Startseite Leftshift One

Zum Artikel 72 Stunden und künstliche Intelligenz mit „Wau“-Faktor

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28.07.21

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Auf der Seetaler Alpe übten diesmal die Roboter

Bundesheer, Wissenschaft und Industrie arbeiten gemeinsam an Fahrzeugen, die sich selbstständig durch das Gelände navigieren. Ministerin Klaudia Tanner machte sich am steirischen Truppenübungsplatz ein Bild davon.

Automatisiertes Fahren im militärischen Kontext unterscheidet sich wesentlich vom Automatisierten Fahren im zivilen Bereich. Zum einen sind die Fahrzeuge in herausfordernden Off-Road Umgebungen unterwegs und hoch genaue Umgebungskarten sind nicht verfügbar, zum anderen können nicht alle üblichen Sensoren wie Lidar und GNSS-Empfänger verwendet werden und die rechtlichen Vorgaben sind anders oder fehlen gänzlich. Dies bedingt, dass das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) mit Partner aus Wissenschaft und Industrie Entwicklungen im Bereich der Automation von Fahrzeugen vorantreibt.

In herausfordernder und geschützter Umgebung

Um diese Entwicklungen zu unterstützen, aber auch den aktuellen Stand der Technik aufzuzeigen, ermöglicht das BMLV in Kooperation mit der Technischen Universität Graz im Rahmen des ersten Austrian Alpine Robotics Trail es Forschungseinrichtungen  und Unternehmen ihre Ansätze zur Automatisierung von Fahrzeugen in der herausforderten und geschützten Umgebung des Truppenübungsplatzes Seetaler Alpe ausgiebig über mehre Tage intensiv zu testen.

Mehrere führende Projektteams aus Österreich nehmen mit ihren automatisierten Fahrzeugen an dieser Challenge teil, um deren Entwicklung zu evaluieren und voranzutreiben.

Um eine Vernetzung der verschieden Spieler aus Verwaltung, Politik, Industrie und Forschung und einen Ideenaustausch in diesem Kontext zu ermöglichen, findet am Ende der Testwoche ein Demo-Day statt, der sowohl Fachvorträge zum Thema Automatisierung von Fahrzeugen im zivilen wie militärischen Umfeld als auch Vorführungen der getesteten Systeme bieten wird.

Neben der Vernetzung hat dieser offene Tag auch das Ziel, ein generelles Verständnis für die Nutzeranforderungen, die Herausforderungen und dem aktuellen Stand der Technik im Bereich Fahrzeugautomatisierung im militärischen Bereich aufzubauen.

Zum Video

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21.07.21

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WSCAD Software GmbH Österreich ist Softwarepartner für VENDOC – Warenwirtschaft

Die WSCAD Software GmbH in Österreich bietet Unternehmen und Selbstständigen schnelle und zuverlässige E-CAD-Lösungen mit überlegenem Preis-Leistungsverhältnis für die gesamte elektrotechnische Planung und Dokumentation.

Mit der modularen und skalierbaren WSCAD ELELCTRIX haben Anwender aus den Bereichen Elektrotechnik, Schaltschrankbau, P&ID, Fluidtechnik, Gebäudeautomation und Elektroinstallation alle Werkzeuge an der Hand, die sie für die Planung, Entwicklung und Konstruktion elektrischer Maschinen, Anlagen und in der Gebäudeautomatisierung benötigen.

Die Innovationsschmiede aus Kundl in Tirol ist mit dem Erfolgsrezept einer einfachen, flexiblen und intuitiv verständlichen Branchensoftware, zum ersten Ansprechpartner für Software im Handwerk und Handel für alle Unternehmensgrößen geworden.

VenDoc als modulares Warenwirtschaftssystem, bietet eine flexible Softwarelösung aus der Praxis speziell für Handwerks- und Handelsbetriebe zur optimalen Vernetzung aller Unternehmensbereiche. Abgestimmt auf die Anforderungen des Kunden und der Branche erhält jeder die Funktionen, die er benötigt.

WSCAD Österreich verbindet mit der neuen Partnerschaft den E-CAD-Prozess mit Ihren ERP-Geschäftsprozessen

Wir sind jetzt in der Lage Ihnen auch eine leistungsstarke ERP-Software anzubieten. Nun kann WSCAD Österreich die Dienstleistungen Verkauf, Projektierung, Schulungen und Support für das modular aufgebaute Vendoc System als offizieller Softwarepartner der Firma Prakom anbieten.

Mit VenDoc schießen wir den Kreislauf zwischen E-CAD und ERP und schaffen dadurch für unterschiedliche Branchen eine durchgängige Lösung.

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