06.05.20

© Maschinenbau Brunner

Maschinenbau Brunner baute Abfüllanlage für Desinfektionsmittel

Die Firma Maschinenbau Brunner GmbH plant seit dem Jahr 2000 Maschinen nach Kundenwunsch und erzeugt schlüsselfertige Anlagen. Im Lauf der Jahre wurden im Unternehmen Sondermaschinen im Bereich der Fördertechnik, Lebensmittelindustrie, Verpackungstechnik oder auch EPS-Produktion geplant und entwickelt. Wir haben bei DI Stefan Knöbl nachgefragt, welchen Beitrag sein Unternehmen in Zeiten von Corona leisten konnte.

Herr DI Stefan Knöbl, wie würden Sie Ihr Unternehmen ganz kurz beschreiben?

Knöbl: Wir bauen Sondermaschinen nach Kundenwunsch. Unser Kunde kommt mit einer Idee und wir erarbeiten die Lösung vom Anfang bis zum Schluss. Mit jedem abgeschlossenen Projekt können wir auf noch mehr Erfahrung und Know-how zurückgreifen.

Worin sehen Sie die Stärken Ihres Unternehmens?

Knöbl: Unsere Stärken liegen eindeutig in unseren motivierten Mitarbeitern. Das spannende an unserem Job ist, dass wir Maschinen und Anlagen entwickeln, die am Markt nicht verfügbar sind. Wir können auf kurzfristige Aufträge schnell und flexibel reagieren.

War das auch der Fall bei der Herstellung der Abfüllanlage für Desinfektionsmittel für das Unternehmen RINGANA?

Knöbl: Ja, es ist uns gelungen, binnen kürzester Zeit eine Abfüllanlage für Desinfektionsmittel zu entwickeln, zu planen und zu fertigen. Unser oberstes Ziel ist es, Maschinen und Anlagen herzustellen, die genau den Anforderungen des Kunden entsprechen.

Ihr Unternehmen liefert ein Gesamtpaket „Von der ersten Idee zur fertigen Anlage“ – welche Herausforderungen sehen Sie aktuell?

Knöbl: Langsam macht sich ein Wiederhochfahren der Wirtschaft bemerkbar. Die Leute kommen wieder zurück. Wir beobachten, dass viele unserer Kunden jetzt Zeit hatten, um über Prozesse in ihrem Unternehmen nachzudenken und dementsprechend trudelten auch Anfragen bei uns ein. Die Frage ist aber, werden die Unternehmer dann auch das Geld haben, um zu investieren?

Vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Knöbl.

DI Stefan Knöbl

KONTAKT

MASCHINENBAU BRUNNER GMBH
Gewerbepark 2, A-7412 Wolfau
T +43 (0)3356 / 20 600
F +43 (0)3356 / 20 600-30
M +43 (0)660 / 47 06 205
office@brunner-maschinen.at

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05.05.20

© PIA Automation

PIA AUTOMATION AUSTRIA: MIT KOMMUNIKATION UND ZUSAMMENHALT DURCH DIE KRISE

Nikolaus Szlavik und Norbert Kahr, Geschäftsführer von PIA Automation Austria, schildern in einem Gespräch ihre Eindrücke der ersten Wochen in der „Corona-Krise“. In Zeiten der Unsicherheit und des „Social Distancing“ lautet ihr Erfolgsrezept: Kommunizieren und zusammenhalten!

Wie haben Sie die letzten Wochen bei PIA Automation Austria erlebt?

N. Szlavik: Durch die schnellen Änderungen und laufend erforderlichen Anpassungen an die neue Situation, habe ich diese Wochen als Zeit des intensivsten Austausches und raschester Umsetzung erlebt. Dieser Dialog fand innerhalb des Unternehmens und unserer Unternehmensgruppe, aber auch mit Kunden, Lieferanten, Interessenvertretungen – wie z. B. IV und WKO - und anderen Unternehmen der Region statt. Der Zusammenhalt unserer rund 400 Mitarbeiter und das Mittragen der gesetzten Maßnahmen macht mich als Geschäftsführer sehr stolz.

Wo liegt aktuell die größte Herausforderung?

N. Kahr: Die Produktion in unseren vollen Werkshallen darf nicht stehen bleiben, da wir im Termingeschäft tätig sind: Für die meisten unserer Projekte liegt der Auslieferungstermin nach der Krise. Wir müssen alles daransetzen, diese Fristen zu wahren. Daher halten wir die Kommunikation mit unseren Geschäftspartnern aufrecht, um alle relevanten Informationen einzuholen.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

N. Szlavik: Ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg ist Kommunikation – nach außen, wie bereits erwähnt, aber vor allem nach innen. In dieser für uns alle neuen Phase der Unsicherheit ist es außerordentlich wichtig, den Informationsfluss in Richtung Belegschaft aufrechtzuhalten; in unserem Fall betrifft das nicht nur den Standort in Grambach, sondern zwei weitere in Deutschland und einen in der Nähe von Zagreb. Nur so schafft man ein Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und letztendlich Zusammenhalt.

Wie unterstützt PIA den Kampf gegen das Virus?

N. Szlavik: Die Corona-Pandemie führte weltweit zu einem Mangel an Mundschutzmasken. Gerade Personen, die in Bereichen arbeiten, wo ein auf Distanz bleiben unmöglich ist, sind davon sehr betroffen. Für Pädagoginnen und Betreuerinnen von Kleinkindern gibt es bisher wenige Vorkehrungen, die sie vor einer Ansteckung schützen. Zum Schutz ihrer Gesundheit haben wir daher beschlossen, 1.000 Masken an den Kindergarten und die Kinderkrippe in Raaba und Grambach zu spenden.

N. Kahr: Der bayerische PIA-Standort Amberg wurde mit der Produktion von über 30 vollautomatischer Montagelinien für die Fertigung von Mundschutzmasken beauftragt. Eine Linie schafft pro Tag rund 100.000 Stück. PIA Automation Austria unterstützt die Kollegen mit der Lieferung von Komponenten. Bei Bedarf ist es denkbar, mit der Produktion solcher Maskenanlagen hier in Grambach zu starten. Unser Vertriebsteam sammelt diesbezüglich alle Anfragen.

Über PIA Automation

Die PIA Automation Holding ist eine international aufgestellte Unternehmensgruppe, die technisch komplexe und wirtschaftlich attraktive Automatisierungslösungen anbietet. Das Leistungsspektrum reicht vom manuellen Montagearbeitsplatz bis hin zur vollautomatischen Produktionsanlage mit integrierter Prüftechnik und Datendokumentation. Dabei beherrscht PIA das Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik, Programmierung, Messtechnik, Produktionsdatensystemen, Dokumentation, Bildverarbeitung und Robotik sowie Forschung und Entwicklung. Den Trends zu Digitalisierung und Vernetzung des Fertigungsprozesses trägt PIA mit eigenen Industrie 4.0-Lösungen Rechnung. Über 1.800 Mitarbeiter sind an zehn Standorten in Deutschland, Österreich, Kroatien, USA, Kanada und China tätig. Zu den Geschäftsfeldern zählen Mobility – und hier im Speziellen Powertrain, E-Mobility, Safety, Components – Industrie- und Konsumgüter sowie Healthcare.


PIA Automation Austria ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau und Automatisierungstechnik. Das Leistungsspektrum reicht vom manuellen Montagearbeitsplatz über vollautomatische Fertigungslinien mit integrierter Präzisionsmesstechnik bis hin zu smarten Industrie 4.0-Lösungen.
PIA Automation Austria zählt zu den Marktführern bei der Herstellung von Produktionssystemen für Antriebsstrangkomponenten wie Motoren und Getriebe. Daher ist der Standort mit seinen über 400 Mitarbeitern das globale Powertrain-Kompetenzzentrum der PIA Gruppe.


Auf unseren ressourcenschonenden und energiesparenden Anlagen werden seit über 10 Jahren Komponenten der E-Mobilität und hybride Antriebssysteme produziert. Wir sehen uns daher als essenziellen Weichensteller für eine saubere und sichere Mobilität von Morgen.

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04.05.20

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Einladung zum Webinar „Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die steirische Industrie“ am 12. Mai 2020

Die Steiermark ist eine hochentwickelte europäische Industrieregion, auch aufgrund der starken Exportorientierung ist die Steiermark strukturbedingt überdurchschnittlich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. JOANNEUM RESEARCH - POLICIES hat die möglichen Auswirkungen der Pandemie auf die steirische Wirtschaft auf Basis von unterschiedlichen Szenarien modelliert. Die Steiermark steht vor einem drastischen Rückgang der Wirtschaftsleistung.

Wir laden Sie daher zum Webinar „Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die steirische Industrie“ mit MMag. Eric Kirschner am Dienstag, 12. Mai 2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr ein.

Im Webinar werden das Ausmaß der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die regionale Wirtschaft vor dem Hintergrund der komplexen Wirkmechanismen diskutiert.  

Die Anmeldung über diesen Link ist für die Teilnahme am Webinar unbedingt erforderlich, damit Ihre Zugangsdaten generiert werden können!

Mag. Mag. Eric Kirschner leitet die Forschungsgruppe Regionalökonomie und Strukturpolitik am Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung der JR. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen regionale Standortentwicklung, Tourismuswirtschaft, regionale Wettbewerbsfähigkeit, struktureller und demografischer Wandel, Arbeitsmarktpolitik sowie Politikberatung.

Um auf Ihre Themen konkret eingehen zu können, schicken Sie bitte bis Freitag, 8. Mai, 12:00 Uhr, Fragestellungen/Anliegen zu dieser Thematik per E-Mail an uns, damit sie nach Möglichkeit anonymisiert in den Vortrag eingebaut werden können!

Bleiben Sie gesund!

Dr. Andreas Fössl                          Mag. Helmut S. Röck

Spartengeschäftsführer                 stellv. Spartengeschäftsführer       

Alle Rechtsauskünfte werden von der WKO nach bestem Wissen und Gewissen erteilt und basieren auf den zum jeweiligen Zeitpunkt gesicherten Informationen. Die WKO übernimmt für die Richtigkeit der Auskünfte keine Haftung.

Unterstützen Sie unsere heimischen Betriebe
und kaufen Sie auch online „steirisch“ ein:
wko.at/steirischeinkaufen

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15.04.20

HAGE_HAGE3D-GF-bearb

HAGE Respirator – druckkontrolliertes Beatmungsgerät für Krisensituationen

HAGE Sondermaschinenbau und HAGE3D entwickelten in den letzten zwei Wochen in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz ein druckkontrolliertes Beatmungsgerät.

Der Druck der Sauerstoffzufuhr wird dabei über ein patientennahes Ventilsystem im Beatmungsschlauch geregelt, durch Sensoren kontrolliert und grafisch auf einem Touchdisplay angezeigt. In Funktionstests und bei Tierversuchen wurde das Beatmungsgerät bereits erfolgreich verifiziert. Zur weiteren Vorgehensweise steht das Team von HAGE in enger Abstimmung mit der Wirtschaftsministerin Frau Dr. Margarete Schramböck.

HAGE:

Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Kunden entstehen bei HAGE Sondermaschinenbau gewöhnlich individuelle Sondermaschinen nach neustens technologischen Anforderungen. Neben präzisen 5-Achs Bearbeitungsanlagen sind vor allem Rührreibschweiß-Analgen für sehr gefragt. HAGE3D ist ein 2019 gegründetes Spin-Off der HAGE Sondermaschinenbau und entwickelt und vertreibt global additive Fertigungslösungen.

Kontaktdaten:

HAGE Sondermaschinenbau GmbH
Hauptstraße 52e, 8742 Obdach
E office@hage.at
T +43 3578 2209
W www.hage.at

Video:

https://www.youtube.com/watch?v=Eh_101IGmHg&t=6s
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25.03.20

© Hubert Sallegger

Automatisierungstechnik ist in Europa unentbehrlich

Wir haben bei Hubert Sallegger, CEO der SALLEGGER TECHNOLOGIES GMBH & CO KG nachgefragt, welche Möglichkeiten und Herausforderungen die Automatisierungstechnik mit sich bringt.

Als modernes, innovatives Unternehmen und unabhängig arbeitender Dienstleister für die Maschinenbaukonstruktion ist das Unternehmen SALLEGGER TECHNOLOGIES GMBH & CO KG seit 25 Jahren erfolgreich am Markt der Ingenieurbüros tätig. Seit einem Jahr bieten wir auch Produktentwicklung und 3D-Druck in höchster Qualität für die Prototypenerzeugung und Serienfertigung an. Die jahrzehntelange Erfahrung in der Konstruktion ist die ideale Basis für das neue Geschäftsfeld, weiß CEO Hubert Sallegger. Die neueste HP-Jet-Fusion-3D-Technologie sorgt für Kunststoffbauteile in höchster Präzision und für maximale Kosteneffizienz.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Hubert Sallegger: Wir entwickeln und konstruieren Automatisierungsanlagen in den Bereichen Automobilindustrie, Elektronikindustrie, Konsumgüterindustrie, Pharmaindustrie, Tabakindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeugmaschinen, Agrartechnik, Umwelttechnik und Verfahrenstechnik. Aufgrund unserer Schlagkraft können wir auch größte Projekte stemmen. Viele Kunden übergeben uns daher Projekte komplett, andere wiederum holen sich unser Know-how für einzelne Teilbereiche ihres Projektes.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Hubert Sallegger: Die Automatisierungstechnik macht menschliche Arbeitskräfte keineswegs überflüssig. Ganz im Gegenteil, sie kann dazu beitragen, Mitarbeiter durch ihren Einsatz in lohnenderen, verantwortungsvolleren Positionen zu binden. Studien zeigen, dass die Automatisierungstechnik und Digitalisierung mehr Jobs schafft als zerstört. Für Europa ist sie unentbehrlich.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Hubert Sallegger: Das umfangreiche Know-how über viele Branchen hinweg und das kompromisslose Streben nach höchster Qualität.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Hubert Sallegger: Wir sind seit Anbeginn der Plattform mit dabei. Uns geht es vor allem um den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern. Außerdem haben wir gemeinsam das Potenzial Großprojekte zu stemmen, wie es die Vergangenheit schon gezeigt hat.

© SALLEGGER TECHNOLOGIES GMBH & CO KG

INFO-BOX

Gründungsjahr: 1994

Anzahl Mitarbeiter: 35

Unternehmensschwerpunkte:

  • Entwicklung, Konstruktion und FEM-Simulation im Maschinenbau
  • Softwareentwicklung im Bereich der virtuellen Inbetriebnahme
  • Produktentwicklung und Reverse Engineering in Zusammenhang mit „Additive Manufacturing“

Standorte:

  • Jahnstraße 30b in 8280 Fürstenfeld
  • St. Kind 56 in 8313 Riegersburg
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04.03.20

© Stadlmann TEC GmbH

Stadlmann TEC GmbH: „living engineering – we drive development“

Das Unternehmen Stadlmann TEC begleitet seine Kunden und Partner vom Konzept bis zur Inbetriebnahme der eigenen Anlage. Im Vordergrund stehen individuelle Gesamtlösungen, ganz egal aus welcher Branche der Kunde kommt. Dafür stehen drei technische Abteilungen bereit, die im Rahmen der Konstruktion und Mechanik, der Elektroplanung sowie der Automatisierungstechnik die Vorstellungen unserer Kunden durch eigene Expertise und Innovationskraft verwirklichen.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Egal ob Industrieanlagen, Roboter, Fertigungslinien, bildverarbeitende Systeme oder Prüfstände, alle unsere Lösungen haben einen gewissen Grad an Automatisierung. Dabei setzen wir vor allem auf Speicherprogrammierbare Steuerungen aus dem Hause Siemens, B&R und Beckhoff sowie neben den üblichen objektorientierten Sprachen (C, C++, C# und Python) auf die grafische Programmiersprache LabVIEW von National Instruments. 

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

In Zukunft wird es noch wichtiger, Anlagen und Prozesse miteinander vernetzen zu können sowie die daraus generierten Daten zur Optimierung der eigenen Betriebs- und Produktionsabläufe zu nutzen. Mit echtzeitfähigen Anwendungen für den Industriebereich oder aber auch durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz ist dies jetzt schon möglich. Auch wir bei Stadlmann TEC haben uns bereits diesem Thema angenommen und können im Bereich Artificial Intelligence auf einen schlagkräftigen Partner aus Forschung und Entwicklung setzen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Ob Sonderlösungen oder etabliertes System, ob KMU oder Großunternehmen, in der Entwicklung sowie Projektabwicklung bieten wir ganzheitliche Lösungen aus einer Hand. Egal ob es bereits genaue Vorstellungen gibt oder nur eine Idee vorhanden ist - wir unterstützen vom Konzept bis zur Inbetriebnahme. Hierbei spezialisieren wir uns nicht auf eine bestimmte Branche, sondern bieten unseren Kunden und Partnern Individuallösungen an, ganz gleich ob es sich um ein Arbeitspaket, ein Modul oder eine Gesamtentwicklung handelt. Ebenso unterstützen und begleiten wir speziell in Entwicklungsprojekten den Übergang von Alpha-Prototypen in die Serie.

Zusätzlich sind wir aktiver Alliance Partner von National Instruments. Die Hard- und Software von NI wird bei uns hauptsächlich für Prüfstande im Bereich Automotive, Halbleiter und Batterien eingesetzt. Zusätzlich können unsere Techniker eigene Zertifizierungen von National Instruments vorweisen.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir möchten uns stärker vernetzen, um langfristig Partner für gemeinsame Projekte zu finden sowie Wissen und Erfahrungen mit den Kollegen aus der Branche auszutauschen. Wir freuen uns schon jetzt auf interessante und spannende Gespräche!

Fact Box:

Gründungsjahr: 2010

Anzahl Mitarbeiter: 143

Unternehmensschwerpunkte: Automatisierungstechnik, Prototypenentwicklung, Prüfstandsentwicklung und -automatisierung (Testing), Elektrotechnik und -planung, Hardware- und Softwareentwicklung, Industrielle Bildverarbeitung (Computer Vision), Maschinenbau

Standorte: Graz (Hauptquartier), Steyr und München

Ansprechpartner:

Christoph Lang, MSc

Email: christoph.lang@stadlmann-tec.at

Mobile: +43 (0) 660 90 12 900

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04.02.20

© Adobe Stock

Neues vom BREXIT

Aktuelle Informationen der WKÖ-EU-Abteilung: Seit 1. Februar 2020 gilt das Austrittsabkommen und folgendes Regime.

  • Übergangsphase bis mindestens Ende 2020 (verlängerbar bis max. Ende 2022): UK wird für mindestens elf Monate de facto weiter wie ein EU-Mitglied behandelt, d. h. Verbleib in Binnenmarkt/Zollunion, EU-Gesetze und EuGH Judikatur anwendbar, Zahlungen an Brüssel laufen weiter.
  • Aufenthaltsstatus für betroffene Bürger ist geregelt (betrifft insgesamt 4,4 Millionen Bürger)
  • Finanzielle Abwicklung ist geregelt (UK muss ca. 45 Mrd. Euro zahlen)
  • UK hat in EU Institutionen aber kein Stimmrecht mehr (Exkurs ordentliches Gesetzgebungsverfahren ohne UK siehe unten)

Lösung Nordirland/Irland:

  • Auf Dauer ausgelegt ab Ende der Übergangsphase
  • NI bildet Zollgebiet mit UK, verlässt offiziell EU-Zollunion
  • De facto verbleibt NI in Zollunion und Binnenmarkt: Keine Kontrollenzwischen I+NI
  • Sämtliche Kontrollen (Zoll, Marktkonformität, SPS) an irischen Außengrenze zw. UK+NI
  • NI unterliegt für Waren EU-Regeln, d. h. man geht davon aus, dass sämtliche in NI ankommenden Waren in der EU (=Irland) landen können. Ausnahme: Endkonsum in NI
  • Zustimmung von NI Parlament nach 4 Jahren notwendig
  • Zollexperten sehen Lösung kritisch bzw. praxisuntauglich (Schmuggel möglich?)

Künftiges Verhältnis:

  • Verhandlungen zum künftigen Abkommen starten unmittelbar nach dem Austritt. Zuständig ist die Task Force UK unter der Leitung von Michel Barnier, die im Generalsekretariat der Europäischen Kommission angesiedelt ist.
  • Es besteht der politische Wille für eine umfassende Wirtschafts-und Sicherheitspartnerschaft (keine Zölle und mengenmäßige Beschränkungen,level-playing field, non-regression-Klausel für Beihilfenrecht, Wettbewerbsrecht, soziale und Umweltstandards und Klimapolitik).

Exkurs ordentliches Gesetzgebungsverfahren nach dem Brexit:

Im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren gilt auch ohne UK weiterdie doppelte Mehrheit im Ministerrat: 55 Prozent der Mitgliedstaaten die 65 Prozent der Bevölkerung ausmachen, müssen zustimmen. Ohne UK sind das künftig mindestens 15 Mitgliedstaaten. Die Sperrminorität haben weiter vier Mitgliedstaaten, die zusammen mehr als 35 Prozent der EU-Bevölkerung vertreten. Daraus ergibt sich nach dem Brexit eine neue balance of power: Ohne Allianz mit UK wird es z. B. Deutschland viel schwieriger gelingen, eine Sperrminorität zu erreichen. Große Mitgliedstaaten wie Frankreich könnten sich in Allianz mit südlichen Mitgliedstaaten leichter durchsetzen. Anbei die aktuellen Bevölkerungsprozentsätze, die ab 1. Jänner 2020 gelten (mit und ohne UK).

Im EP wird nach dem Brexit die Gesamtzahl der Abgeordneten von heute 751 auf 705 Abgeordnete reduziert. Eine qualifizierte Mehrheit würde mit 353 von 705 Stimmen erreicht werden. Österreich erhält ab dem Brexit einen zusätzlichen Abgeordneten. Das zusätzliche Mandat würde in dieser Legislaturperiode den Grünen zufallen, und zwar Thomas Waitz.

Weitere Informationen unter wko.at/brexit!

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03.02.20

© BERNHARD BERGMANN

Zukunftskonferenz zum Thema „Produktion“

Am 11. März 2020 geht die 10. Zukunftskonferenz der JOANNEUM RESEARCH über die Bühne. Der Themenschwerpunkt dreht sich dieses Jahr um "Produktion".

Die Zukunftskonferenz bietet Kunden, Partnern und Stakeholdern nicht nur einen Überblick über die Forschungstätigkeit des Unternehmens, sondern auch über die Umsetzung von Innovation. Heuer steht der Schwerpunkt "Produktion" sowie die Präsentation von Forschungsleistungen, die Produktion zukunftsfähig zu machen, auf dem Programm.  Wir haben bei Geschäftsführer Univ.-Prof. DI Dr. tech. Wolfgang Pribyl nachgefragt, was Sie bei dieser Konferenz erwarten dürfen.

Was ist das Ziel dieser Veranstaltung?

Wolfgang Pribyl: Die Zahl der Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer steigt jedes Jahr, was uns darin bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein. Ziel der Zukunftskonferenz ist es, den Dialog zwischen uns und unseren Partnern zu stärken und die Diskussionsergebnisse für beide Seiten gewinnbringend umzusetzen. Es freut uns immer besonders, wenn aus diesen Diskussionen Ideen für neue Projekte entstehen und sich so die Zahl unserer Partner und Kunden weiter vergrößert. Natürlich ist es uns auch sehr wichtig zu zeigen, dass wir im Bereich der angewandten Forschung ganz vorn dabei und nah an Wirtschaft und Industrie sind und eine Projektkooperation mit uns häufig zu einem deutlichen Wettbewerbsvorteil führt.  

Welche Herausforderung gab es bei den Vorbereitungen?

Wolfgang Pribyl: Nach der Festlegung des Jahresthemas ist es immer interessant und herausfordernd, hochkarätige Hauptvortragende für die Veranstaltung zu gewinnen, die ihre Visionen und Erfahrungen weitergeben. Bis jetzt ist uns das aber noch jedes Mal sehr gut gelungen. Heuer werden Jürgen Tiedje, Head of Unit "Sustainable Industry Systems", Directorate General for Research and Innovation of the European Commission und Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Krautzer, Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, die Keynotes halten.

Was ist Ihr persönliches Highlight der Veranstaltung?

Wolfgang Pribyl: Ich freue mich immer sehr auf den Wettbewerb der "besten Projekte" unserer Forscherinnen und Forscher, die in kürzester Zeit den wesentlichen Inhalt darstellen müssen. Diese Kurzvorträge spiegeln die enorme Bandbreite unserer Expertise wider. Im Weg einer Abstimmung der Konferenzteilnehmer erfolgt dann die Selektion der jeweils besten Projekte und ihre Prämierung. Und es begeistert mich, wenn sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie Wirtschaft und Industrie, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vernetzen und neue Ideen geboren werden. 

Was wünschen Sie sich für die Besucher am 11. März 2020?

Wolfgang Pribyl: Ich wünsche mir, dass sich alle, die an der Konferenz teilnehmen, ein Stück JOANNEUM RESEARCH mitnehmen, von unserer Innovationskraft profitieren, und vielleicht mit der Idee eines gemeinsamen Projekts zu uns zurückkommen.

#zuko – Wann ist die Veranstaltung für Sie ein besonderer Erfolg?

Wolfgang Pribyl: Wenn viele neue Ideen und Projekte gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern entstehen und somit die Forschung Früchte trägt. 

Hier geht's zu den Details der Veranstaltung!

Top aktuell:

JOANNEUM RESEARCH für die flexibelsten Arbeitszeitmodelle ausgezeichnet

Nach einer Erhebung des market Instituts hat die JOANNEUM RESEARCH die modernsten und flexibelsten Arbeitsmodelle in der Steiermark. Die Preisverleihung fand in den Räumlichkeiten der Energie Steiermark statt.

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03.12.19

© KML Vision GmbH

IKOSA®: KI-basierte Bildanalyse Plattform

Das Grazer Deep-Tech Unternehmen KML Vision GmbH veröffentlichte ein entscheidendes Update ihrer auf künstlicher Intelligenz basierten Bildanalyse-Plattform IKOSA®.

Zu Beginn des Jahres präsentierte die KML Vision GmbH die erste Version ihrer Plattform IKOSA®. Die hochskalierbare und flexibel adaptierbare Plattform bietet Firmen und Institutionen modernes Bilddatenmanagement, um die immer größer werdenden Datenmengen bestmöglich zu nutzen. Jetzt haben sie ein Update veröffentlicht, mit dem nun auch die ersten KI-basierten Anwendungen für die automatische Analyse von Bildern zur Verfügung gestellt werden, um Anwender bei mühseligen und zeitintensiven Auswertungen zu unterstützen und hochgenaue sowie reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten.

Die ersten Anwendungen umfassen Analysen für Bilder aus dem Bereich der Charakterisierung von Gefäß- bzw. Pilzwachstum. Neue, kundenspezifische Module können schnell und einfach entwickelt und in das anwenderfreundliche entscheidungsunterstützende System integriert werden. Die Plattform IKOSA® kann sowohl online genutzt, für eine Vorort-Verwendung lizenziert oder in bestehende Softwarelösungen integriert werden.

Nähere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier: https://www.kmlvision.com/

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03.12.19

© Adobe Stock, Andrey Popov

Steuersprechtage im Jänner und Februar 2020

In den Monaten Jänner und Februar 2020 werden an folgenden Tagen Steuersprechtage in den Regionalstellen abgehalten:

Jänner:
09.01.2020 (vormittags) Leoben
09.01.2020 (nachmittags) Bruck - Mürzzuschlag
10.01.2020 Südoststeiermark
30.01.2020 (vormittags) Weiz
30.01.2020 (nachmittags) Hartberg - Fürstenfeld

Februar:
06.02.2020 (vormittags) Leoben
06.02.2020 (nachmittags) Bruck - Mürzzuschlag
14.02.2020 Südoststeiermark
27.02.2020 (vormittags) Weiz
27.02.2020 (nachmittags) Hartberg - Fürstenfeld

Da die Sprechtage nur bei Bedarf abgehalten werden, wird um entsprechende Voranmeldung in der jeweiligen Regionalstelle gebeten.

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