24.06.22

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Zukunftstag „Access is key“ in Graz

Rund 1.000 Teilnehmer:innen waren am 22. Juni 2022 beim Zukunftstag zu Gast im Messe Congress Graz. Unter dem Motto „Access is key“ - Zugang ist der Schlüssel - wurde der Zugang zu hochrelevanten Themen wie Daten, Green Solution, Innovationen, qualifizierte Fachkräfte, neue Märkte und nachhaltige Gesundheitsversorgung unterschiedlich beleuchtet.

Kreislaufwirtschaft und CO2-neutrales Wirtschaften

Gemeinsam mit Creative Industries Styria, Holzcluster Steiermark GmbH und Green Tech Cluster organisierten wir, die AT Styria, eine Fishbowl-Diskussion, in welcher grüne Lösungen als Innovationstreiber thematisiert wurden. Die beiden Schwerpunkte der Diskussionsrunden waren Kreislaufwirtschaft und CO2-neutrales Wirtschaften.

Nachhaltige Lösungen als Innovationstreiber

Ressourcen wie Wasser, Energie und Nahrungsmittel sind begrenzt und der Klimawandel zwingt uns alle zum Weiterdenken. Auch Unternehmen müssen künftig sorgfältiger mit unseren Ressourcen umgehen und ihren CO2-Ausstoß reduzieren. Unsere Wirtschaftskraft soll das aber nicht bremsen - im Gegenteil: Nachhaltige Lösungen haben das Potenzial, zu echten Innovationstreibern zu werden. Für Unternehmer gilt deshalb, schon heute Lösungen zu finden, die ökologisch verträglich sind - und wirtschaftlichen Erfolg garantieren, um Ökonomie und Ökologie produktiv zu verbinden.

Expertise: Energietechnik und Energieoptimierung

Für AT Styria war Gernot Hofer als Diskussionsteilnehmer mit dabei, der seine Expertise betreffend Energietechnik und -optimierung zur Verfügung stellte. Er lehrt und forscht an der FH CAMPUS 02 in diesen Bereichen und leitet das Energy Analytics & Solution Lab mit umfassender Infrastruktur bestehend aus erneuerbaren Energieerzeugungsanlagen, Hybridnetzen mit Energiespeichern, Lademöglichkeiten für Elektromobilität und Mess- und Automatisierungskomponenten.

>> Hier geht's zu den Kontaktdaten von DI (FH) Gernot Hofer

>> In der Bildergalerie finden Sie ein paar Schnappschüsse von der Veranstaltung sowie von unseren Mitgliedern.

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23.06.22

Man holding tablet with graduation cap on bokeh background

Wir sind Partner des ERASMUS+ Projekts RE-MAIN

Die Studienrichtung Automatisierungstechnik der FH CAMPUS 02 ist Partner eines vor kurzem genehmigten ERASMUS+ Projektes namens RE-MAIN.

Ziel ist es, die Qualifikation von Lehrlingen, Schüler:innen und Studierenden auf europäischer Ebene in Bezug auf die Fernwartung von intelligenten Industrieanlagen zu verbessern.

Hiermit bitten wir Sie um Unterstützung bei einer diesbezüglichen Umfrage, die ca. 10 Minuten Ihrer Zeit in Anspruch nehmen wird:

https://forms.office.com/r/bGYrEqMmtm

Die Zielgruppe der Befragung sind Geschäftsführer:innen, Techniker:innen und Angestellte, die mit der Fernwartung von Anlagen zu tun haben.

Die Umfrage ist bis Ende Juni geöffnet.

Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung.

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23.06.22

Stojicic-Dario

ABB AG lebt seit Jahrzehnten Nachhaltigkeit

Die ABB AG ist ein führendes Technologieunternehmen, das weltweit die Transformation von Gesellschaft und Industrie in eine produktivere und nachhaltigere Zukunft energisch vorantreibt. Durch die Verbindung ihres breiten Portfolios in den Bereichen Elektrifizierung, Robotik, Automation und Antriebstechnik mit Software definiert ABB die Grenzen des technologisch Machbaren und ermöglicht so neue Höchstleistungen. ABB blickt auf eine erfolgreiche Geschichte von mehr als 130 Jahren zurück. Der Erfolg des Unternehmens basiert auf dem Talent seiner rund 105.000 Mitarbeiter:innen in mehr als 100 Ländern.

Was bedeutet Nachhaltigkeit in Ihrem Unternehmen?

Dario Stojicic: Im Bereich Robotics leben wir das Thema Nachhaltigkeit bereits seit Jahrzehnten. In unseren globalen Reparatur- und Wiederaufbereitungszentren bereiten wir Robotersysteme, Manipulatoren und Steuerungen wieder auf und verlängern so ihre Lebensdauer. Generalüberholte Robotersysteme helfen Kund:innen, neue Funktionalitäten und fortschrittliche Dienstleistungen zu nutzen sowie gleichzeitig die Wartungskosten zu senken und Investitionsrendite zu maximieren. Außerdem können Bestandskund:innen inaktive oder ältere Roboter über einen attraktiven Rückkauf-Service an ABB verkaufen, anstatt sie zu verschrotten oder ungenutzt stehen zu lassen.

Was können innovative Technologien aus Ihrer Sicht für die lokale Wertschöpfung leisten?

Dario Stojicic: Insbesondere lokale Unternehmen können effizienter und produktiver wirtschaften und somit unabhängig von ausgelagerten Fertigungen sein. Man denke nur an die tagelangen Transportverzögerungen durch die Blockade des Suezkanals im März oder die immer noch andauernden Auswirkungen der Teilschließungen des zweitgrößten Handelshafens in China. Ein weiterer positiver Effekt wäre jener auf den Arbeitsmarkt. Aufgrund neuer innovativer Technologien können neue Geschäftsfelder entstehen und dadurch auch neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Als Beispiel dazu können unsere aktuellen Bestrebungen, die Automatisierung in der Bauindustrie durch den Einsatz von Robotern voranzutreiben, genannt werden. Roboter erhöhen die Sicherheit, indem sie große und schwere Lasten bewegen, in gefährlichen Bereichen arbeiten und neue, sicherere Bauverfahren ermöglichen. Hinzu kommt, dass Roboter repetitive und gefährliche Aufgaben erledigen, die Menschen zunehmend nicht mehr ausführen möchten. Damit trägt die Automatisierung dazu bei, dem Arbeits- und Fachkräftemangel in der Branche entgegenzuwirken und Bauberufe für junge Menschen attraktiver zu gestalten. Darüber hinaus reduziert diese neue Lösung die Kosten ebenso wie die Umweltbelastung, da die fertigen, sperrigen Bewehrungskörbe nicht mehr zur Baustelle transportiert werden müssen.

Welche Rolle spielen Netzwerke – auch international – für den Erfolg Ihres Unternehmens?

Dario Stojicic: Sowohl lokal als auch global spielen Netzwerke und Partnerschaften eine große Rolle für ABB. In Österreich arbeiten wir sehr gerne mit Plattformen wie der GMAR oder auch mit AT Styria oder dem Mechatronik-Cluster zusammen. Bei den diversen Treffen ergeben sich sehr oft wertvolle Kontakte oder mögliche gemeinsame Projekte und Kooperationen. Persönlich denke ich, dass nur so in einem vergleichsweise kleinen Land wie Österreich Innovationen vorangebracht werden können.

Was erwarten Sie sich von den Bodenseegesprächen 2022? Wo sollten die inhaltlichen Schwerpunkte liegen?

Dario Stojicic: Von den Bodenseegesprächen 2022 erwarte ich mir wieder sehr spannende Gespräche mit Unternehmen aus den unterschiedlichsten Bereichen und interessante Vorträge zu den verschiedensten Themen. Meiner Meinung nach sollten die inhaltlichen Schwerpunkte auf Lösungen der aktuellen Herausforderungen gelegt werden. Gerne würde ich mehr im Bereich der Industrierobotik in Kombination mit diversen anderen Themengebieten sehen wie z. B.: Recycling.

Mehr über die Bodenseegespräche 2022 "Lokale Wertschöpfung durch Robotik und Automatisierung"

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03.06.22

lenze

Lösungskompetenz aus 75 Jahren Erfahrung – Lenze ist starker Partner

Als weltweit agierender Spezialist für die Automatisierung von Maschinen unterstützt das Unternehmen Lenze Austria GmbH seine Kundinnen und Kunden in allen Phasen des Entwicklungsprozesses - von der Idee bis zum Aftersales. Ob eine Anlage optimieren oder eine neue Maschine entwickeln: Mit der Lösungskompetenz aus 75 Jahren Erfahrung ist Lenze ein starker Partner.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Lenze ist Systemanbieter von Automatisierungs- und Antriebstechnik-Produkten. Zudem spielt die Software eine immer wichtigere Rolle. Hier unterstützen wir Maschinenbauer mit maßgeschneiderten SPS-Funktionen (vorgefertigte Lenze FAST Technologiebibliotheken), Visualisierungslösungen (EASY UI) und Auslegungswerkzeugen wie dem "Drive Solution Designer" (DSD) und dem "EASY System Designer" (ESD).

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Maschinenbauer und Produktionsbetriebe verlangen intelligente, modulare und vernetzte Maschinen und Anlagen. Außerdem müssen die Systembrüche im Engineering-Prozess eliminiert werden, darauf legen wir unser Portfolio aus. Der menschliche Faktor - Stichwort "Brainware" - also das gemeinsame Entwickeln von Ideen, über die Entwicklung bis zur Umsetzung, bleibt weiterhin ein zentraler Wettbewerbsvorteil unseres Unternehmens.

In der Zukunft der Antriebstechnik sehen wir energiesparendere Geräte, verstärkte Dezentralisierung und IoT Konnektivität (Daten für Predictive Maintenance …) - im Digitalbereich werden Lösungen und Schnittstellen für Produktivitätsdaten (OEE …) und Asset Management immer wichtiger.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Lenze ist der Experte für "Motion Centric Automation". Mit unserem Montagewerk und Logistikzentrum in OÖ sowie vier Vertriebsniederlassungen (Asten bei Linz, OÖ/Premstätten, Stmk./Wiener Neudorf, NÖ und Dornbirn, Vbg.) sind wir seit den 1970er Jahren in Österreich präsent und somit der regionale Partner für Maschinen- und Anlagenbauer. Unser Lenze Engineering-Team kann Projekte unterstützen und bietet Komplettlösungen bis hin zur Übernahme der Verantwortung für die elektrische Auslegung (CE und UL), das Softwareengineering, die Inbetriebnahme und das After Sales Service.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Unser Vertriebsbüro in Premstätten bei Graz ist die zentrale Anlaufstelle für alle Kundinnen und Kunden, sowie Interessenten im Süden Österreichs. Durch die Verankerung in der Region ist uns seit jeher Kundennähe, Vernetzung und Austausch wichtig. So können wir gemeinsam zur Verbesserung in der Maschinenautomatisierung beitragen.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1947

Anzahl Mitarbeiter:innen: 3.970

Unternehmensschwerpunkte: Industrielle Automatisierung, Antriebstechnik, Verbindungstechnik

Standorte: Premstätten bei Graz (Stmk.), Asten bei Linz (OÖ), Wiener Neudorf (NÖ), Dornbirn (Vbg.) und weltweit in weiteren 60 Ländern. Zentrale in Hameln bei Hannover (DE).

Hier geht es zum Artikel im AUTlook "Modularisierung im Maschinenbau leicht gemacht"

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03.06.22

© Adobe Stock

IT Job Days am 20. und 21. Juni 2022 – online dabei sein!

Der Fachkräftemangel zählt für Unternehmen in Österreich bereits zum größten wirtschaftlichen Risiko. Insbesondere IT-Fachkräfte werden dringend gesucht. Aus diesem Grund hat die WKÖ, neben anderen Aktivitäten, die "IT Job Days" ins Leben gerufen.

Nehmen Sie an dem zweitägigen Online-Event "IT Job Days" am 20. und 21. Juni 2022 gratis teil und lernen Sie interessierte internationale IT Fachkräfte kennen.

Worum geht es bei dem Event?

  • Es ist ein Online Matching-Event über b2match für österreichische Unternehmen, die IT-Fachkräfte suchen.
  • Das Event findet auf Englisch statt und steht sämtlichen IT-Fachkräften (national/international) offen, die sich für einen Job in Österreich interessieren.
  • Die Teilnahme ist kostenlos.
  • Unternehmen haben die Möglichkeit mit interessierten IT-Fachkräften 20-minütige Gesprächstermine zu vereinbaren.
  • Es gibt Info Sessions (für Betriebe und für Fachkräfte) zur RWR-Karte.
  • Dieses Event ist ein Pilot-Projekt. Die Bewerbung in Österreich und international wird großteils parallel laufen.

Melden Sie sich direkt unter www.it-jobdays.at  an und bewerben Ihr Unternehmen bzw. Ihre Jobmöglichkeiten.

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24.05.22

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Sandra Slavinec ist mit Doculus Lumus auf dem Weg zur Weltspitze

Bereits zum 8. Mal holt der Unternehmerinnen AWARD von Frau in der Wirtschaft gemeinsam mit der Tageszeitung Die Presse  die Top-Playerinnen des Landes vor den Vorhang. Zum Unternehmerinnen AWARD 2022 demonstrierten beeindruckende 241 Bewerberinnen ihren Gründerinnen- und Unternehmerinnengeist und bewiesen Innovationskraft.

Sandra Slavinec von unserem Mitglied charismaTec ist eine der Nominierten! Mit der Doculus Lumus GmbH, die im Februar 2022 gegründet wurde, haben Sandra Slavinec, MSc und Dieter Lutzmayr, MSc ihr erstes Unternehmen, die charismaTec OG, erweitert.

Sandra Slavinec ist nominiert

Das mobile Dokumentenprüfgerät Doculus Lumus® ist bereits bei Ministerien und internationalen Organisationen als das " iPhone der Dokuexperten" bekannt. Das in Deutschland, Österreich und den USA patentierte "Made in Austria Produkt" wird in Graz bei der Serienwerkstätte TeamStyria und der MC-Kunststofftechnik gefertigt und 52 Distributoren weltweit sorgten für eine Verdoppelung der Absatzzahlen seit 2020. Im heurigen Jahr liegen die Verkaufszahlen bereits bei 12.000 Stück.

Zum Info-Sheet

Vision: Mit Wachstum ab zur Weltspitze!

Aktuell sind neun Mitarbeiter:innen in den Unternehmen charismaTec und Doculus Lumus GmbH beschäftigt, da die Umsätze derart angestiegen und weiter wachsend sind. "Unsere Vision ist, mit dem Unternehmen Doculus Lumus GmbH zur Weltspitze zu gehören. In nur 30 Sekunden können Reisepässe, Personalausweise, Banknoten und andere offizielle Ausweisdokumente auf ihre Authentizität geprüft werden. Geplant sind 30.000 Geräte im Jahr 2023 und 100.000 Geräte danach im Jahr 2024 und somit auch eine Erweiterung des Netzwerks um weitere lokale Fertigungsorte, Distributoren und die Verdoppelung der Bürofläche" so Slavinec.

Die charismaTec OG wird sich weiter auf die mechatronische Produktentwicklung konzentrieren - vom Prototypen zur Serie - egal ob UGV (Unmanned Ground Vehicle), Gateaufbauten mit Roboterarmen ohne Metall für korrekte Messungen, kleine stromsparende Mobilgeräte oder eine App-gesteuerte Lichtwolke.

Hier erfahren Sie mehr über unser Mitglied charismTec OG

sowie Doculus Lumus GmbH

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20.05.22

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SIEMENS Factory Automation Tour am 2. Juni in Graz!

Tauchen Sie mit Herbert Tanner von der Siemens Österreich und der Plattform AT-Styria in die Welt der Automatisierung ein: Die Österreich-Tour der Factory Automation ist am 2. Juni 2022 zu Gast in Graz.

„Es erwarten Sie aktuelle Themen der Fertigungs- als auch der Prozessindustrie."

Herbert Tanner

Gemeinsam in alle Dimensionen der Automatisierung

Steigende Produktionsanforderungen bedeuten, dass sich die Fabrikautomatisierung verändern muss, um erfolgreich zu sein. Wachsen und sich anpassen, um die Bedürfnisse der Kunden zu erfüllen. Lernen Sie alle Dimensionen der Fabrikautomatisierung kennen - von Hardware und Software bis hin zur Integration neuester Technologien - um Ihre Ziele noch schneller zu erreichen.

Aktuelle Themen der Fertigungs- und Prozessindustrie

Für den gemeinsamen Weg in die Zukunft der Automatisierung tauchen wir tief in die aktuellen Herausforderungen ein. Melden Sie sich für diese interessante Veranstaltung an und festigen Sie Ihre Kontakte in unserem Netz!

Wann:

Donnerstag, 2. Juni 2022  

Wo:

Steiermarkhof in Graz

Das Programm finden Sie hier

Hier geht es zur Anmeldung

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12.05.22

© Foto Fischer

Verleihung des Titels „Kommerzialrat“ an Herbert Brunner

Aufgrund außerordentlicher Verdienste wurde Herbert Brunner, Landesinnungsmeister und Bundesinnungsmeister-Stv. der Mechatroniker sowie Eigentümer und Geschäftsführer von Antemo, aktuell der Titel Kommerzialrat verliehen. Im Interview sprechen wir mit ihm über seinen Werdegang, die Wichtigkeit einer guten Ausbildung und die Zukunft der Automatisierungstechnik bzw. Mechatronik.

Kommerzialrat Herbert Brunner – bis zu diesem Titel war es ein weiter, unternehmerischer Weg. Wo hat dieser seinen Ausgangspunkt?

Herbert Brunner: Geboren und aufgewachsen bin ich in Zeltweg. Dort habe ich die Schule besucht, ehe ich im Unternehmen Grass in Knittelfeld eine Lehre begann. Der Betrieb war auf technologische Entwicklungen spezialisiert. Ich konnte dort nicht nur das technische Fundament für meine weitere Berufslaufbahn legen, sondern auch meine Werkzeugmacher-Lehre erfolgreich abschließen.

Wie ging es nach der Lehre weiter?

Herbert Brunner: Danach erfolgte mein Wechsel zu Eumig, ein Betrieb, der später von AT&S übernommen wurde. Bereits mit 19 Jahren konnte ich bei Eumig als Vorarbeiter Verantwortung übernehmen und meine berufliche Weiterentwicklung forcieren: Neben der Meisterschule für Maschinenbau nutzte ich die Gelegenheit, Fachkompetenzen auf universitärer Ebene zu erwerben. Dazu habe ich an unterschiedlichsten Kursen und Seminaren in den Bereichen Marketing und Verkauf bzw. Rechnungswesen und Controlling sowie an Führungskräftecoachings teilgenommen. Die Eingliederung von Eumig in den AT&S-Konzern war dabei von großem Vorteil für mein berufliches Vorankommen, da die Unternehmensstrukturen die Fortbildung von Mitarbeitern schon frühzeitig förderten. 2006 folgte mit meinem Unternehmen HB Consulting der Schritt in die Selbstständigkeit, zwei Jahre später übernahm ich Antemo.

Sie haben Karriere mit Lehre gemacht. Welche Chancen bietet die Lehre aus Ihrer Sicht heute?

Herbert Brunner: Die Lehre hat sich mittlerweile zum attraktiven Sprungbrett in eine spannende berufliche Laufbahn entwickelt - insbesondere im technischen Bereich. Ein Grund dafür ist, dass die Lehre hinsichtlich Verdienstmöglichkeit, Aufstiegschancen und berufliche Vielfalt akademischen Ausbildungen in nichts nachsteht. Im Gegenteil: Gut ausgebildete Fachkräfte sind maßgeblich für heimische Unternehmen.

Inwiefern?

Herbert Brunner: Der demografische Wandel - immer weniger junge Menschen treten in das Erwerbsleben ein - begünstigt die Situation aus Arbeitnehmersicht: Für Absolventen einer Lehre stehen dadurch Tore in unterschiedlichste Topbetriebe offen. Ich bin der Auffassung, dass diese Entwicklung auch in der Gesellschaft vermehrt wahrgenommen wird. Darüber hinaus müssen wir festhalten, dass die Lehre heute gut mit unterschiedlichsten Bildungswegen - beispielsweise Meisterprüfung, Matura, Studium - kombiniert werden kann. Lehre mit Karriere ist weit mehr als eine Floskel: Es ist eine grundvernünftige Basis für den beruflichen Aufstieg.

Was macht die Steiermark aus Ihrer Sicht unternehmerisch aus?

Herbert Brunner: In der Steiermark verfügen wir über fantastische Unternehmen, die international reüssieren. Wir dürfen in dieser Hinsicht stolz auf unseren Wirtschaftsstandort sein, dessen Fundament in Forschung und Entwicklung liegen: Die Technische Universität Graz, Montanuniversität Leoben, Fachhochschulen wie die FH Campus 02 oder FH Joanneum und unsere außeruniversitären Forschungszentren - wie Joanneum Research oder Virtual Vehicle - sorgen maßgeblich für Innovationskraft. Diese wird es auch brauchen, um auch in den nächsten Jahren eine führende Rolle im globalen Wettstreit beibehalten zu können.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik und Mechatronik? Welche Zukunftstrends und Herausforderungen erwarten Sie?

Herbert Brunner: Wir sind etwa mit großen Herausforderungen im Bereich des Klimaschutzes konfrontiert, wo unsere Unternehmen einen wertvollen technologischen Beitrag leisten können. Denn neue Technologien - sei es der 3D-Druck, selbstfahrende Fahrzeuge oder Robotik - machen dabei das Feld der Mechatronik und Automatisierungstechnik zum zentralen Schauplatz von künftigen Entwicklungen.

Welchen Beitrag können Sie hier als Landesinnungsmeister leisten?

Herbert Brunner: In meiner Funktion als Landesinnungsmeister liegt es mir besonders am Herzen, einerseits für diese globalen Trends zu sensibilisieren, andererseits auch junge Vordenker für unsere Branche zu begeistern. Indem wir neue Lehrberufe - wie den 3D-Drucker und den digitalen Zerspaner – entwickelt haben, konnten hier bereits Akzente setzen.

Wir bedanken uns für Ihre Zeit und wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und alles Gute!

Zur Person

Herbert Brunner ist mit Antemo GmbH Anlagen & Teilefertigung Mitglied und treibende Kraft im AT Styria. Antemo ist in den insbesondere in den Geschäftsfeldern Prototypenbau, Klein- und Kleinstserien, Lohnfertigung, Baugruppenmontage sowie computergesteuerten Robotiksysteme erfolgreich.

Die Unternehmensphilosophie ist auf die Bedürfnisse der Kunden ausgelegt. Als flexibles Kleinunternehmen bietet Antemo (15 Fachkräfte) bestmögliche technische Beratung sowie modernste Fertigungstechnik im Kompetenzzentrum in St. Peter ob Judenburg.

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06.05.22

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RoboCup Junior Austrian Open – HTL Trieben holt sich den Staatsmeistertitel

Fabian Poglitsch, Stefan Palir, Thomas Rainer und Adrian Wohlmutter holten sich beim RoboCup Junior in Weiz den österreichischen Meistertitel im Bewerb „Rescue Line“ und qualifizierten sich damit für die Weltmeisterschaft in Bangkok. Als Team „HTL Trieben 1“ konnten sie sich mit ihrem selbst konstruierten und programmierten Roboter gegen die Konkurrenz durchsetzen.

Heuer wieder in Präsenz

57 Teams mit 182 Teilnehmer/innen sowie rund 40 Betreuer/innen aus Slowenien, Kroatien und Österreich nahmen in diesem Jahr beim RoboCupJunior Austrian Open in Weiz teil. Nach zwei Jahren coronabedingter Absagen konnte der Wettbewerb heuer wieder in Präsenz stattfinden. Neben dem Bewerbe Rescue (Suchen und Retten von Opfern) matchten sich die Schüler/innen noch in den Kategorien onStage (Kreativität und Robotik) und Soccer (Roboterfußball).

Seit Schulbeginn

DI Johannes Köberl und DI Fritz Oppliger bereiteten die 5 Triebener Teams aus der 2. Klasse seit Schulbeginn auf den Bewerb vor. Die Schüler/innen konnten dabei ihr Wissen aus dem neuen Ausbildungszweig „Robotik und Smart Engineering“ in die Tat umsetzen. Konstruieren, Aufbauen, Programmieren, strategische Planung und Testen, Testen, Testen waren schon in der Vorbereitung in der HTL sowie auch in den Trainingszeiten in der Stadthalle in Weiz die Grundvoraussetzung für die erfolgreiche Teilnahme

Vorbereitung für die WM in Thailand

Dort treffen Anfang Juli die besten Schüler und Studenten der Welt aufeinander bzw. sie treffen zusammen, um Erfahrungen auszutauschen und ihre Roboter weiterzuentwickeln. Die HTL Trieben kann damit ihre Erfolgsserie aus den letzten Jahren mit den Weltmeisterschaftsteilnahmen in Nagoya (Japan), Montreal (Kanada) und Sydney (Australien) fortsetzen und drückt dem Team „HTL Trieben 1“ bereits jetzt die Daumen.

Herzliche Gratulation an das Team HTL Trieben 1!

Autor: DI Johannes Köberl

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25.04.22

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FG Automation – Ihr Lieferant für maßgeschneiderte Softwarelösungen

FG Automation GmbH ist ein Unternehmen, das sich auf die Softwareentwicklung im Bereich Sondermaschinenbau spezialisiert hat. Aufgrund der langjährigen Berufserfahrung können sie als kompetenter Partner auf ein vielseitiges Wissen für die unterschiedlichsten Anwendungen und Anforderungen zurückgreifen. Sie arbeiten in einer strukturierten Vorgehensweise mit einem klaren Plan und bieten ihren Kunden maßgeschneiderte Softwarelösungen am neuesten Stand der Technik.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

FG Automation: Unsere Tätigkeiten in der Automatisierungstechnik umfassen neben der Programmierung von Steuerungs- und Robotersystemen, auch das Erstellen von Visualisierungen und Simulationen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

FG Automation: Wir rechnen mit kontinuierlich steigenden Anforderungen an die Automatisierungen und einem zunehmend digitalisierten und vernetzten Umfeld. Wir blicken mit großem Interesse in die Zukunft und sind gespannt, welche Möglichkeiten sich durch neue Technologien und Entwicklungen ergeben werden.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

FG Automation: Leidenschaft und Engagement bei der Umsetzung unserer Projekte sind für uns von großer Bedeutung. Wir streben stets nach der bestmöglichen Lösung für die jeweilige Anforderung. Qualität und somit auch die Zufriedenheit unserer Kunden stehen bei uns an oberster Stelle.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

FG Automation: Als Mitglied dieser interessanten Plattform möchten wir uns in diesem Bereich weiter vernetzen und neue Kunden und Partner gewinnen.

Fact Box

  • Gründungsjahr: 2019
  • Anzahl Mitarbeiter: 3
  • Unternehmensschwerpunkte: Softwareentwicklung für SPS- und Robotersysteme, Visualisierungen und Simulationen
  • Standort: 8240 Friedberg, Triftweg 388/1
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