11.09.20

©Bernhard Gruber

Personalmaßnahmen in Krisenzeiten

Krisenzeiten stellen eine enorme Herausforderung für die Personalstrategie eines Unternehmens dar. Die in Betracht kommenden Maßnahmen bringen meist die unterschiedlichsten Auswirkungen und Voraussetzungen mit sich. Unternehmen stellen sich dann oft die Fragen: Welche Maßnahme ist die richtige? Reicht eine einzige oder doch besser ein Maßnahmenbündel? Die Antworten auf diese Fragen und die dazugehörigen Faktoren beantworten die Autoren Bernhard W. Gruber und Manfred Lindmayr in ihrer Broschüre "Personalmaßnahmen in Krisenzeiten".

Die Krisenzeiten haben Unternehmen vor eine neue Herausforderung gestellt. Welche Maßnahmen die richtigen bei "Auslastungsdellen" und bei langen Auslastungsgängen die richtigen sind, ist oft schwer zu entscheiden. Des Weiteren weiß man auch nicht, welche Voraussetzungen und Auswirkungen die in Betracht gezogenen Maßnahmen bei der Personalstrategie mit sich bringen. Wir haben bei Autor Bernhard W. Gruber genauer nachgefragt, wie die Idee zu dem Buch entstanden ist und welche Tipps er Unternehmen noch im Zuge der Personalmaßnahmen mitgeben möchte.

Drei Fragen an den Autor Bernhard W. Gruber

  1. Wie entstand die Idee zu Ihrem Buch „Personalmaßnahmen in der Krise“?
    Zur Zeit der Finanzkrise im Jahr 2009 gab es im Rahmen meiner Tätigkeit im Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie großen Beratungsbedarf. Viele Unternehmen benötigten Informationen über geeignete Personalmaßnahmen zur Bewältigung der Krise. Deshalb erarbeiteten mein Kollege Ing. Mag. Dr. Peter Winkelmayer und ich damals eine umfangreiche Seminarunterlage für eine Seminarreihe auf deren Grundlage ich dann ein Buch schrieb. Mit tatkräftiger Unterstützung von Mag. Manfred Lindmayr ist es nun gelungen, das Buch wieder auf den neuesten Stand zu bringen, welches in zwei Fassungen erschienen ist: Die Wirtschaftskammer-Ausgabe bietet einen kompakten Überblick. Die umfangreichere Spezialausgabe enthält zusätzlich unter anderem einen umfassenden Überblick über Förderungen für Bildungsmaßnahmen sowie Hinweise auf die Mitwirkungsrechte des Betriebsrates.
  2. Was wäre für Sie eine der wichtigsten Kernaussagen in Ihrem Buch?
    Zunächst sind die für die jeweilige Situation eines Unternehmens geeigneten Personalmaßnahmen zu identifizieren. Danach gilt es, bei der Umsetzung der Maßnahmen alles richtig zu machen. Dazu gehört zum Beispiel eine professionelle Informationspolitik innerhalb des Unternehmens, aber auch gegenüber Lieferanten und Medien sowie allenfalls auch die optimale Einbindung von Betriebsräten, Sozialpartnern und Behörden.
  3. Haben Sie Tipps, welche Sie den Unternehmen im Zuge der Personalmaßnahmen mitgeben möchten?
    Der Erfolg hängt von einer sorgfältigen Vorbereitung ab. Viele Faktoren sind für die erfolgreiche Bewältigung einer Krise entscheidend: Wie ist die Ausgangslage und Prognose? Welche Maßnahmen sind in der jeweiligen Situation zur Bewältigung der Probleme geeignet? Welche der in Betracht kommenden Maßnahmen sind realistisch umsetzbar bzw. durchsetzbar? Wie könnten sie sich auf die Motivation der Betroffenen auswirken? Was würden Sie selbst in der jeweiligen Situation akzeptieren? Welche Zukunftsperspektiven können Sie den Betroffenen bieten? Sind Begleitmaßnahmen erforderlich? Sollen externe Fachleute unterstützend beigezogen werden? Wer ist intern (Führungskräfte, Betriebsrat, Belegschaft) und extern (Sozialpartner, Arbeitsmarktservice, Lieferanten, Medien etc.) in welcher Reihenfolge und worüber zu informieren?

Worum geht es in der Broschüre?

Der aktuelle Ratgeber von Bernhard W. Gruber und Manfred Lindmayr vermittelt praxisnah, welche arbeitsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen nach den konkreten Auswirkungen der Krise in Betracht kommen. Die zur Bewältigung von wirtschaftlichen Schwierigkeiten geeigneten Personalmaßnahmen werden mit Hilfe zahlreicher Tabellen, Beispiele und Mustervereinbarungen näher erläutert. Die Hinweise zu entscheidungsrelevanten Rahmenbedingungen helfen bei der Auswahl der Maßnahmen.

Folgende Instrumentarien werden dargestellt und erläutert

Geordnet auf dem Gewicht der Auswirkungen der jeweiligen Maßnahmen auf die Mitarbeiter werden folgende Instrumente präsentiert:

  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Abbau von Urlaub und Zeitguthaben
  • Teilzeit und Kurzarbeit
  • Karenzierung
  • Kostenentlastung durch Widerruf von Leistungen
  • Änderungsvereinbarung, Änderungskündigung
  • Beendigung mit Wiedereinstellungszusage
  • Personalabbau unter spezieller Beachtung des Frühwarnsystems

Biografische Anmerkungen

Der Herausgeber:
Mag. Dr. Rolf Gleißner ist Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich. Er wirkt seit vielen Jahren an der Gesetzgebung zum Arbeitsrecht mit und hat dazu auch publiziert, etwa zu den Themen Krisenmaßnahmen und zum Arbeitszeitgesetz.

Die Autoren:
Dr. Bernhard W. Gruber ist Arbeitsrechtsexperte des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI/WKO), fachkundiger Laienrichter beim OGH und Autor zahlreicher Fachpublikationen zum Arbeitsrecht.

Mag. Manfred Lindmayr ist in der juristischen Fachredaktion von LexisNexis für Arbeits- und Sozialrecht zuständig, Chefredakteur der Zeitschrift ARD-Betriebsdienst und Autor zahlreicher Fachbücher und Fachartikel zu arbeitsrechtlichen Themen.

Fakten zur Broschüre "Personalmaßnahmen in Krisenzeiten"

Eine Kompaktversion der umfangreichen Ausgabe des Verlages Lexis Nexis
Herausgeber: Rudolf Gleißner
Autoren: Bernhard W. Gruber, Manfred Lindmays
Preis:
Printausgabe: 14 Euro
E-Book: 10 Euro

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08.09.20

Webinar Investitionsprämie

Investitionsprämie

Am 1. September gab es ein Webinar zum Thema Investitionsprämie.

Um die Wirtschaft wieder anzukurbeln, hat die österreichische Bundesregierung einige investitionsfördernde Maßnahmen beschlossen. Eine davon ist die in bar auszuzahlende Investitionsprämie in Höhe von 7 % bzw 14 %. Sie veranlasst Unternehmen darüber nachzudenken, etwaig aufgeschobene Investitionen doch wieder wie geplant umzusetzen. "Die Investitionsprämie ist ein nicht rückzahlbarer Zuschuss und kann mit anderen Förderinstrumenten kombiniert werden", so Christian Braunig, Steuerberater bei CONFIDA Graz, im Webinar und erklärt weiter: "Auch Förderungen der SFG werden durch die Investitionsprämie nicht geschmälert und sie ist steuerfrei. Die Prämie kürzt die Anschaffungskosten nicht und die Abschreibungen bleiben steuerwirksam."

Allerdings müssen einige Voraussetzungen beachtet werden. Beispielsweise dürfen die ersten Maßnahmen im Zusammenhang mit der Investition erst mit Anfang August gesetzt werden. Auch der Corona-Fixkostenzuschuss birgt nach wie vor etliche ungeklärte Praxisfragen in sich. "Mit den ersten Maßnahmen muss aber bis 1. März 2021 begonnen werden", sagt Braunig und weist auch darauf hin: "Anträge für die Investitionsprämie müssen bis spätestens 28. Februar 2021 gestellt werden. Ein Unternehmen kann auch mehrere Anträge stellen. Für die Umsetzung der Investitionsvorhaben bis 20 Millionen Euro haben Unternehmen bis 28. Februar 2022 Zeit. Unternehmen mit Investitionsprojekten zwischen 20 Millionen und 50 Millionen Euro haben bis 28. Februar 2024 Zeit für deren Umsetzung."

Die Unterlagen für die Investitionsprämie können gerne bei der Plattform Automatisierungtechnik per Mail an info@atstyria.at oder telefonisch unter +43 316 601 561 angefordert werden.

Alle weiteren Infos finden Sie unter aws Investitionsprämie.

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08.09.20

brexit

BREXIT: Vorbereitung auf das Ende des Übergangszeitraums

Seit Anfang des Jahres ist das Vereinigte Königreich kein Teil der EU mehr. Das Austrittsabkommen, welches zwischen beider Länder abgeschlossen wurde, läuft am 31. Dezember 2020 aus. Nach dem Ende des Übergangszeitraums werden sich die Steuer- und Zollvorschriften für Unternehmen erheblich ändern.

Mit dem Austritt ist das Vereinigte Königreich nicht mehr am EU-Beschlussfassungsprozess beteiligt. Gemäß des Austrittsabkommen ist es für die EU nun offiziell ein Drittland. Um den Übergang problemlos zu gestalten, haben sich die Länder auf einen Übergangzeitraum geeinigt, der am 31. Dezember 2020 ausläuft. Während des Übergangszeitraums gab es keine zoll- oder steuerlichen Auswirkungen.

Selbst wenn die Europäische Union und das Vereinigte Königreich bis Ende 2020 eine sehr ehrgeizige Partnerschaft schließen, wird der Austritt des Vereinigten Königreichs ab dem 1. Jänner 2021 gravierende Auswirkungen für die öffentlichen Verwaltungen, Unternehmen sowie Bürgerinnen und Bürger haben. Diese Veränderungen sind unvermeidlich. Daher sollten Unternehmen mit wirtschaftlichen Verbindungen mit dem Vereinigten Königreich sich darauf vorbereiten.

In der Broschüre der GD Taxud finden Sie wertvolle Infos. um sich gezielt auf die Änderungen vorzubereiten. Die Checkliste zeigt auf, welche Punkte es zu beachten gibt!

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09.09.20

e² engineering_hammer

Industrie 4.0: Automatisierungstechnik ist die Zukunft

Die e² engineering GmbH ist Generalplaner in den Bereichen Bau-, Umwelt-, Energie- und Infrastrukturtechnik. Die Ingenieur Manufaktur mit dem Fokus auf ressourcen:optimierung bietet Ihnen Know-how aus einer Hand. Wir haben für Sie den Geschäftsführer und Mitglied der Automatisierungstechnik Ing. Bernhard Hammer zum Interview gebeten.

Seit der Gründung im Jahre 1974 hat das Unternehmen unzählige innovative und nachhaltige Lösungen für ihre Kunden geplant und entwickelt. Mit insgesamt 25 Mitarbeitern an 6 Standorten erarbeitet e² engineering GmbH für ihre Auftraggeber gezielte Lösungen. Dabei legen sie den Fokus auf Nachhaltigkeit, Energieoptimierung und Energieautonomie. Wir haben Geschäftsführer Bernhard Hammer, der seit 27 Jahren selbstständig ist und seit den Anfängen bei der Plattform AT Styria mit dabei ist, für Sie interviewt.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Zukunft der Automatisierungstechnik steht in einem sehr positiven Licht. Wesentliche Unternehmensvorteile in puncto Personaleinsatz und Effizienz können mithilfe der Automatisierungstechnik realisiert werden.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Ich bin davon überzeugt, dass Vernetzung einen großen Vorteil bietet und sich durchaus positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken kann. Eine breite Spanne an Kontakten kann oft sehr zielführend sein und hilft Projekte schnell und gezielt durchzuführen. Genau deshalb habe ich mich damals unter anderem für eine Mitgliedschaft bei der Automatisierungstechnik entschieden, um auch mit größeren Unternehmen gemeinsam neue Märkte zu erschließen.

Unternehmenserfolg:

Industrie 4.0 ist zum Faktor für die produzierende Industrie geworden. Die steirische Ingenieurmanufaktur e² engineering Gmbh hat erfolgreich BIM (Building Information Modeling) als Planungsgrundlage eingeführt und umgesetzt. Damit ergeben sich für die Infrastruktur (Energie – Heizen – Lüften – Elektro – Klimatisieren – Facilitymanagement) in der weiteren Nutzung wesentliche Vorteile für die betriebliche Optimierung.

Die erfolgreiche Einführung von BIM

Durch die Einführung von BIM ist das Unternehmen in der Lage, Gebäude und Maschinen in 3D zu modellieren, um auch zum Beispiel im Facility Management die Grundlage für eine optimierte Tätigkeit in den Bereichen Wartung, Betreuung und Service zu schaffen somit eine Kosten und Nutzensteigerung zu erzielen.

Tochtergesellschaft HOEHA

Zusätzlich wird in der Tochtergesellschaft, HOEHA general contractor GmbH, alles rund um das professionelle Facility Management angeboten. Die Tochtergesellschaft HOEHA ist für den Bereich Facility Management spezialisiert, um technische Anlagen zu betreiben, Energieeinsparungspotentiale zu kreieren und somit eine Kosten- und Effizienzsteigerung herbei zu führen.

Kontaktdaten:

HOEHA general contractor GmbH
Siemensstraße 9
8753 Fohnsdorf
Austria

Fact Box:

Gründungsjahr: 2003
Mitarbeiter: 25
Unternehmensschwerpunkte: Generalplanung im Bereich Hoch-Tiefbau, Gebäudetechnik, Siedlungswasserbau, Statik
Hauptstandort: Fohnsdorf

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04.09.20

© GROMA247 GmbH

Autonome Überwachung – 24 Stunden, 7 Tage die Woche

Das Ingenieurbüro Stadlmann TEC hat die Firma Groma247 bei der Erweiterung Ihres Produktportfolios hinsichtlich einer Hot-Spot Branderkennung (System 1A) unterstützt. Aufgabe war es ein System zu entwickeln, das mithilfe einer Wärmebildkamera frühzeitig mögliche Brände erkennen kann. Um dies zu gewährleisten wurde von der Firma Stadlmann TEC, die dafür nötige Software inklusive Hardware mitentwickelt.

Ziel war es, eine Infrarot-Brandfrüherkennung auf höchstem Industriestandard für starke Beanspruchung zu entwickeln. Das System erkennt Täuschungsalarme zuverlässig und alarmiert nur dann, wenn tatsächlich ein Brand vorliegt. Die Spiegelung der Sonne, ein heißer Auspuff, Rauchfänge oder auch eine hängengebliebene Bremse eines Fahrzeugs werden zwar als Hotspot erkannt, aber nicht als Feuer deklariert.

Ablauf des Projekts

Als Steuereinheit wurde ein industriefähiger Mikrocontroller eingesetzt, der alles zur Detektion und Analyse benötigten Berechnungen durchführt. Hier wurden diverse Software-Technologien und Algorithmen zur Bilderkennung und -analyse sowie zur sicheren und schnellen Datenübertragung eingesetzt. Ebenso wurden Verschlüsselungs-Technologien verwendet, die einen sicheren Zugang zur Kamera gewährleisten und die Userdaten schützen. Zur besseren Bedienbarkeit und Übersicht wurde zusätzlich ein UI, eine graphische Benutzeroberfläche, mitentwickelt.

Um eine Warnung oder einen Alarm an die jeweilige Brandmeldezentrale abzusetzen wurde eine eigene Platine entwickelt. Sie ist ein Bindeglied zwischen Mikrocontroller und BMZ. Ebenso wurde die Spannungsversorgung sichergestellt sowie Vorkehrungen für eine Absicherung gegen Blitzeinschläge getroffen.

Kurzzusammenfassung der Leistungen seitens Stadlmann TEC:

  • Auswahl des passenden Microcontollers
  • Entwicklung eines Platinen-Layouts
  • Programmieren kundenspezifischer Entscheidungsalgorithmen
  • Unterstützung bei Auswahl der Infrarot-Detektoren und des Feldgehäuses
  • Fachkundige Zusammenarbeit im Bereich der Web-interface

Statement Christoph Lang (Vertrieb / Projektmanagement Stadlmann TEC):
Alles in allem war es ein sehr spannendes Projekt für uns, in dem wir laufend im Rahmen einer ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der Groma247 unsere Ideen und Vorschläge erfolgreich einbringen konnten. Obwohl für uns der Bereich der Industriellen Bildverarbeitung kein Neuland ist, war es in diesem Projekt vor allem anspruchsvoll einen Brandherd einwandfrei zu detektieren und somit von einem potentiellen Fehlalarm zu unterscheiden. Wir freuen uns schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit!

Daten und Fakten zu den Firmen:

GROMA247 Branderkennung GmbH, wurde im Jahr 2017 gegründet und ist ein innovatives Unternehmen im Bereich der Infrarot-Brandfrüherkennung. Mit den einzigartigen Technologien gelingt es selbst starke Hitzequellen von Bränden täuschungsalarmfrei zu unterscheiden.

Die Stadlmann TEC GmbH ist ein innovatives Ingenieurbüro für Automatisierungstechnik und Prototypentwicklung. Im Vordergrund stehen individuelle Gesamtlösungen, ganz gleich aus welcher Branche der Kunde kommt.

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Kontakt Stadlmann TEC GmbH:
Ansprechpartner:

Christoph Lang, MSc
E-Mail: christoph.lang@stadlmann-tec.at
Tel.: 0660 90 12 900

Ing. Markus Winter
E-Mail: markus.winter@stadlmann-tec.at
Tel.: 0660 900 8 900

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03.09.20

© Pentanova GmbH

Pentanova erwirbt Materialflussautomations- und Intralogistiksparte von Eisenmann

Der österreichische Automatisierungsspezialist pentanova hat den Geschäftsbereich Conveyor Systems des insolventen Anlagenbauers Eisenmann übernommen. Die auf Materialfluss- und Intralogistiklösungen spezialisierte Unternehmenssparte wird künftig als eigenständige GmbH der pentanova Gruppe am Markt agieren.

„Mit dieser Akquisition investieren wir in die Zukunft und verstärken unser Portfolio im Bereich der Materialflussautomation. Wir freuen uns, dass das Management und die Belegschaft der Eisenmann Conveyor Systems mit ihrer umfassenden Erfahrung und Kompetenz in der Umsetzung intralogistischer Großprojekte nun Teil der weltweiten pentanova-Familie werden“, erklärt Alfred Pfeifer, Mitbegründer und Gesellschafter der pentanova. „Daraus ergeben sich weitreichende Synergieeffekte im Vertrieb und der Projektentwicklung. Das macht uns zu einem international noch schlagkräftigeren Partner für unsere Kunden“, so Pfeifer weiter. Die künftige pentanova Conveyor Systems GmbH behält ihren Firmensitz im schwäbischen Böblingen, nahe Stuttgart.

„Wir sind sehr zufrieden, mit pentanova einen starken, global tätigen Automatisierungsspezialisten an unserer Seite zu haben. Als Teil der pentanova Gruppe können wir weiterhin in gewohnt zuverlässiger Weise für unsere Bestands- und zukünftigen Kunden maßgeschneiderte und qualitativ hochwertige Intralogistiklösungen realisieren“, sagt Sebastiano Sardo, bisher für den Fördertechnikbereich bei Eisenmann verantwortlich und künftig Geschäftsführer der pentanova Conveyor Systems GmbH. „Unser Portfolio und unsere globalen Vertriebsstrukturen sowie all unsere Fullservice- und Betreibermodelle in den Niederlanden, Singapur und Finnland bleiben erhalten. Mit den Kompetenzen und dem technologischen Know-how von pentanova können wir unser Angebot an Automatisierungslösungen und Aftersales-Services noch verstärken und sind damit für die Zukunft bestens aufgestellt“, so Sardo weiter.

Über pentanova und Eisenmann Conveyor Systems

Der österreichische Automatisierungsspezialist pentanova konzipiert und realisiert individuelle Lösungen in allen Bereichen der Industrieautomation. 2002 gegründet, ist das Unternehmen mittlerweile zu einem global agierenden Mittelständler herangewachsen. Es ist in Österreich, China, Rumänien, Mexiko und den USA vertreten. Mit dem Erwerb der Eisenmann Conveyor Systems kommt nun eine weitere Gesellschaft in Deutschland hinzu. Was in den 1970er Jahren mit Kreisförderern und Power- und Free-Anlagen begann, umfasst heute ein breites Portfolio an maßgeschneiderter Hochleistungsfördertechnik für verschiedene Branchen. Dazu  zählen beispielsweise Elektrohängebahn- und Elektrobodenbahn-Systeme, aber auch die Umsetzung vollständiger Intralogistikprojekte.

Kontakt:

pentanova GmbH
Business Park 8, 8200 Gleisdorf
Tel: +43 3112 36 151-0
E-Mail: at.office@pentanova.com

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COVID-19: Neue Einreiseverordnung in Kraft

In der Novelle des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz wird festgehalten, welche Einreisebestimmungen nach Österreich gelten.

Seit 1. August 2020 gilt eine neue Verordnung über die Einreise nach Österreich in Zusammenhang mit der Eindämmung von SARS-CoV-2. In der Novelle wird nochmals festgehalten, welche Vorschriften bei Reisenden aus welchen Ländern gelten und welche Personengruppen sich aus der Quarantäne "frei-testen" können. Ebenso wird nochmals klargestellt, dass die Quarantänebestimmungen (natürlich) nicht für Personen gelten, die lediglich auf der Durchreise durch Österreich sind.

Explizit wird festgehalten, dass für Kinder unter sechs Jahren kein Test vorgeschrieben ist. Zu den Personengruppen, für die die Ausnahmen gelten, wurden hinzugefügt: "Personen, die in einem Dienstverhältnis zu einer inländischen Gebietskörperschaft oder einer inländischen Körperschaft öffentlichen Rechts stehen und deren Dienstort im Ausland liegt oder deren Dienstverrichtung im Ausland erfolgt, soweit die Tätigkeit dieser Körperschaft im Ausland im Interesse der Republik liegt."

Drittstaatsangehörige, die aus Staaten des Schengenraumes oder aus Andorra, Bulgarien, Irland, Kroatien, Monaco, Rumänien, San Marino, dem Vatikan, dem Vereinigten Königreich oder Zypern nach Österreich einreisen, müssen ein Gesundheitszeugnis vorweisen. Das ärztliche Gesundheitszeugnis umfasst einen negativen PCR-Test, der nicht älter als 72 Stunden sein darf. Nach der Einreise muss eine 10-tägige (Heim-)Quarantäne eingehalten werden. Dafür ist eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen und anfallende Kosten sind selbst zu bezahlen. Das vorzeitige Beenden der Quarantäne durch einen weiteren PCR-Test ist in diesem Fall nicht möglich (vgl. § 2 Abs 1).

Für österreichische Staatsbürger, EU-/EWR-Bürger und Schweizer Bürger sowie ihre im gemeinsamen Haushalt lebenden Familienangehörigen, für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthalt in Österreich sowie für Fremde mit Visum D oder Lichtbildausweis gemäß Fremdenpolizeigesetz oder Aufenthaltsberechtigung gilt (vgl. § 2 Abs 2):

Die Einreise nach Österreich ohne Einschränkungen aus Andorra, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Kroatien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Monaco, den Niederlanden, Norwegen, Polen, San Marino, der Schweiz, der Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien, Ungarn, dem Vatikan, dem Vereinigten Königreich und Zypern (Anlage A1) ist möglich, wenn sich die Person in den vergangenen zehn Tagen ausschließlich in diesen Staaten aufgehalten hat und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in Österreich oder in einem dieser Staaten hat.

Bei der Einreise aus Ägypten, Albanien, Bangladesch, Belarus, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Bulgarien, Chile, Ecuador, Indien, Indonesien, dem Iran, dem Kosovo, Mexiko, Moldau, Montenegro, Nigeria, Nordmazedonien, Pakistan, Peru, den Philippinen, Portugal, Rumänien, der Russischen Föderation, Schweden, dem Senegal, Serbien, Südafrika, der Türkei, der Ukraine, den Vereinigten Staaten (USA) und der Provinz Hubei in China (Anlage A 2) ist das ärztliche Gesundheitszeugnis mit einem negativen PCR-Test (nicht älter als 72 Stunden) vorzulegen. Ist die Testung im Ausland nicht möglich, kann die Einreise trotzdem gewährt werden und der PCR-Test muss innerhalb von 48 Stunden in Österreich durchgeführt werden. Bis zum Vorliegen eines negativen Testergebnisses ist eine selbstüberwachte (Heim-)Quarantäne anzutreten, wofür eine Unterkunftsbestätigung vorzulegen ist. Die Kosten für die Testung sowie eine allenfalls notwendige Unterkunft müssen selbst bezahlt werden. Bei negativem Testergebnis kann die Quarantäne beendet werden.

Bei der direkten Einreise aus allen anderen Ländern (weder in Anlage A1 oder A2 genannt) ist die Einreise entweder mit einem Gesundheitszeugnis oder dem Antritt einer 10-tägigen (Heim-)Quarantäne möglich. Das ärztliche Gesundheitszeugnis bestätigt einen negativen PCR-Test und die Testung liegt nicht länger als 72 Stunden zurück. Kann das Gesundheitszeugnis nicht vorgelegt werden, ist eine 10-tägige (Heim-)Quarantäne anzutreten. Diese kann beendet werden, wenn ein währenddessen durchgeführter PCR-Test negativ ist. Bei Kindern bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr ist bei der Einreise kein Test erforderlich (neuer § 4a).

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Future of Manufacturing: Virtual Expo & Congress

Erklimmen Sie am 13. und 14. Oktober 2020 die nächste Stufe der digitalen Transformation und erfahren, welche Lösungen bereits existieren und welche Herausforderungen diese an interne Systeme und Prozesse stellen.

Über 50 Aussteller aus der Industrie sowie rund 2.000 Entscheider aus produzierenden Unternehmen, Geschäftsführer, CEOs, CTOs, Produktionsleiter, Technische Leiter, F&E-Leiter und Logistikexperten – das alles erwartet Sie im virtuellen Raum am 13. und 14. Oktober 2020 bei der „Future of Manufacturing: Virtual Expo & Congress”. „Wir zeigen Ihnen, welche Lösungen für Systeme und Prozesse in der Produktion von morgen existieren. Eins-zu-Eins-Gespräche mit Referenten und Ausstellern ermöglichen ein Eventerlebnis, wie im analogen Leben“, sagt Rudolf Loidl, Chefredakteur INDUSTRIEMAGAZIN.

Durch die einfache und schnelle Teilnahme an der „Future of Manufacturing: Virtual Expo & Congress” haben Sie die Möglichkeit, sich zeit- und kosteneffizient zu informieren, weiterzubilden und zu vernetzen. „In einer Zeit, in der jegliche Veranstaltungskultur zum Erliegen gekommen ist, organisieren wir ein opulentes Digital-Event mit einer unglaublichen Vielfalt an Inhalten, Ausstellern und Vernetzungsmöglichkeiten. Das kann eigentlich nur ein Erfolg werden“, so Florian Zangerl, Geschäftsführer WEKA Industrie Medien GmbH.

Themenschwerpunkte und Ausstellerhallen:

  • Manufacturing und Additive Fertigung
  • Robotik und Automatisierung
  • KI und Digitalisierung
  • Logistik und Material Handling

Diese virtuelle Veranstaltung wartet mit zahlreichen Speakern zu den unterschiedlichsten Themen wie Industrierobotik, Mensch-Maschine-Produktion oder Future of Manufacturing auf. Durch einen Ad-hoc-Videochat haben Sie die Möglichkeit mit allen Ausstellern, Besuchern und Referenten ins Gespräch zu kommen. Und wenn Sie als Aussteller mit dabei sein wollen, können Sie Ihren eigenen virtuellen Messestand gestalten.

Alle weiteren Infos zur Veranstaltung.

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Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, AT&S CEO Andreas Gerstenmayer, Barbara Eibinger-Miedl, Wirtschaftslandesrätin Steiermark, Heinz Moitzi, AT&S COO

Innovationsschub für AT&S-Standort Leoben

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl stellten AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer und COO Heinz Moitzi das Investitionsprogramm vor: Über einen Zeitraum von vier Jahren sollen bis zu 120 Millionen Euro am Standort Leoben-Hinterberg investiert werden, etwa 20 Millionen davon in R&D und etwa 100 Millionen Euro in Maschinen und Prozesse. Bis zu 25 Prozent der Investitionen werden im Rahmen des EU-Programms „IPCEI on Microelectronics“ gefördert. In einem ersten Schritt werden bis Februar 2021 etwa 44 Millionen Euro investiert. „IC-Substrate sind seit Jahren das Kernelement unserer Unternehmensstrategie“, sagt AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer. „IC-Substrate sind Verbindungselemente zwischen Leiterplatte und Chip, sie „übersetzen“ die Nano-Strukturen des Chips auf die Mikrometer-Strukturen einer Leiterplatte.“ Die innovativen Technologien in den in Leoben produzierten Cores zusammen mit weiteren Innovationen an unserem Standort in Chongqing ermöglichen einen Leistungssprung bei den Prozessorsystemen. „Unter anderem kann damit der Energieverbrauch im Package gesenkt werden bzw. die Geschwindigkeit der Datenübertragung massiv gesteigert werden“, sagt AT&S-COO Heinz Moitzi. Innovationen wie diese machen viele technische Revolutionen und Digitalisierung erst möglich. Sie sind auch die Basis dafür, dass in Prozessoren hohes Tempo (Stichwort 5G) erreicht wird.

Experten bündeln Know-how

Mit der Investition kann die Produktionskapazität der so genannten IC-Cores um 50 Prozent gesteigert werden. Derzeit werden in Leoben Hinterberg pro Jahr 225.000 Panels produziert, das entspricht einer Fläche von 56.000 m² oder fast acht Fußballfeldern. Nach dem Technologie-Upgrade können knapp 340.000 Panels produziert werden. „Es gäbe weder unsere Werke in China noch gäbe es die Standorte in Österreich, wenn unsere Experten nicht über Grenzen hinweg perfekt zusammenarbeiten und das Know-how bündeln würden“, sagt CEO Andreas Gerstenmayer. „Wir nutzen die Synergien. Viele europäische Unternehmen in unserer Industrie haben ihre Bedeutung verloren, wir dagegen sind in der High-End-Leiterplatten-Industrie nicht nur einer der Weltmarktführer, sondern wir wachsen weiter.“

IPCEI-Mikroelektronik-Projekt

Das Technologie-Upgrade erfolgt auch im Rahmen des von der EU initiierten IPCEI on Microelectronics-Projekts, das am 8. Juli im österreichischen Ministerrat beschlossen wurde. AT&S ist eines von drei Unternehmen in Österreich, das ab Herbst mit zusätzlichen Förderungen im Rahmen des IPCEI-Mikroelektronik-Projekts rechnen kann. IPCEI (Important Projects of Common European Interest) stärkt und ermöglicht die Unterstützung von Investitionen in strategisch bedeutende Schlüsseltechnologien in der EU im weltweiten Wettbewerb. Insgesamt werden in Europa 29 Unternehmen mit insgesamt 150 Millionen Euro gefördert.

Digitalisierung in allen Lebensbereichen

„Der Investitionsschub von AT&S ist ein wichtiges Signal, dass sich Innovation trotz Krise nicht aufhalten lässt“, sagt Bundesministerin Margarete Schramböck. „Die COVID-19-Pandemie führt uns derzeit vor Augen, wie wichtig Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist, von Industrie über Wirtschaft bis hin zur Bildung. Dass es ein heimisches Unternehmen gibt, das mit renommierten internationalen Partnerfirmen daran mitarbeitet, die Digitalisierung voranzutreiben, zeigt, wie viel Know-How es in Österreich gibt.“

Innovation und technologischer Fortschritt

„Mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,91% steht die Steiermark an der Spitze Europas. In Innovation und technologischem Fortschritt liegt die Zukunft unserer Wirtschaft. Ich bin stolz, dass wir solche international tätigen Unternehmen wie AT&S haben, die auch in Zeiten wie diesen investieren“, sagt der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. „Denn was wir jetzt vor allem brauchen, ist Zuversicht – damit unsere Wirtschaft möglichst schnell wieder in Gang kommt und möglichst viele Arbeitsplätze gesichert sind.“

Zukunftsprojekt sorgt für Aufbruchstimmung

„AT&S ist ein bedeutender steirischer Leitbetrieb, der mit seinen Produkten und Forschungsaktivitäten wesentlich dazu beiträgt, dass die Steiermark das Innovations- und Forschungsland Nummer eins in Österreich und in der Spitzengruppe in Europa ist. Auch die positive Entwicklung des Stärkefeldes der Mikroelektronik im Süden Österreichs ist untrennbar mit dem Unternehmen AT&S verbunden. Die aktuelle Investition ist ein Zukunftsprojekt, das gerade in der jetzigen Situation für Aufbruchstimmung sorgt. Ich danke Andreas Gerstenmayer und dem gesamten AT&S-Team für dieses starke Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Steiermark“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

Zu unserem Plattform-Mitglied AT&S

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29.07.20

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Veranstaltung grenzüberschreitender Personaleinsatz

Grenzüberschreitender Personaleinsatz ist für viele Unternehmen wesentlich, um international erfolgreich sein zu können. Aus diesem Grund haben die AT STYRIA gemeinsam mit  der ICS Export Academy und den Steuerberatungsexperten von People Advisory Services der Ernst & Young Steuerberatungsgesellschaft m.b.H.  eine Veranstaltung organisiert, bei der Spezialfragen zur Mitarbeiterentsendung behandelt werden.

Unter anderen werden folgende Inhalte besprochen:

  • Einkommensteuer/Lohnsteuer
  • Sozialversicherungsrecht: EU / Vertragsstaaten / Drittstaaten
  • Fremdenrecht: Aufenthalts- und Beschäftigungsbewilligungen
  • Meldeformalitäten EU

Mitglieder der AT STYRIA Plattform Automatisierungstechnik haben die Möglichkeit, die Veranstaltung zu einer um 50% ermäßigten Teilnahmegebühr zu besuchen.

Details zur Anmeldung und zur Veranstaltung finden Sie hier.

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28.07.20

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Jobs und Lehrstellen anbieten

Im Sommer können wertvolle Berufserfahrung und erste Praxiseinblicke gesammelt werden. Schüler, Studierende und auch Absolventen der neunten Schulstufe nutzen häufig diese Chance.

Wir, als Plattform Automatisierungstechnik Steiermark, stehen steiermarkweit mit einer Vielzahl von Bildungseinrichtungen, wie beispielsweise der Höheren Technischen Bildungs- und Lehranstalten sowie facheinschlägigen Instituten und Studiengängen an Universitäten und Fachhochschulen, direkt in Verbindung, die den Nachwuchs in unserer Branche Automatisierungstechnik fördern und fordern.

Die Auswirkungen betreffend des Ausbruchs von CO'VID-19 sind bei dieser sensiblen Thematik, der Suche von geeignetem Fachpersonal und Nachwuchstalenten, noch deutlicher spürbar.

Wir möchten unsere Mitglieder bei der Suche nach engagierten Bewerbern zusätzlich unterstützen und deren Reichweite bei ausgeschriebenen Lehrstellen, sowie Praktika gezielt erhöhen. Die Mitglieder der Plattform Automatisierungstechnik Steiermark haben aus diesem Grund die Möglichkeit Ihre Stellenausschreibungen zusätzlich auf unserer Website at-styria.at bei Ihrem Unternehmensprofil zu veröffentlichen.

Jobs anbieten - Lehrling finden

Unser Mitglied BT-Anlagenbau GmbH & Co.KG hat dieses Angebot schon genutzt.

BT-Anlagenbau GmbH & Co.KG sucht

  • einen Lehrling (m/w) für Gas-, Wasser- und Heizungsinstallation
  • Lehrling (m/w) für Elektrotechnik mit Hauptmodul Automatisierungs- und Prozessleittechnik

Erfahren Sie hier mehr zu den ausgeschriebenen Lehrstellen.

Bei allfälligen Fragen und Anregungen zur Umsetzung auf der Website oder auch sonst stehen wir Ihnen immer gerne zur Verfügung.

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28.07.20

© Foto Melbinger/Campus 02

FH Campus 02 entwickelt „automatisierten Barkeeper“

Das weststeirische Unternehmen Limonade Brantl ist seit 100 Jahren auf dem Getränkemarkt tätig und suchte eine Möglichkeit, in anderen Firmen ihre Produkte zu verkaufen, ohne enorme Investitionen in Getränkeautomaten tätigen zu müssen.

An der FH Campus 02 in Graz wurde dann in einem Forschungsprojekt die Lösung - ein preisgünstiger Kühlschrank mit einem "smarten" Aufpasser - entwickelt. Professor Udo Traussnigg, Studiengangsleiter für Automatisierungstechnik an der Fachhochschule Campus 02 und Studien- und Projektassistent Paul Färber leiteten das Projekt, das durch den Forschungsfonds FFG unterstützt wurde.

Das Prinzip

Jeder Kunde muss sich vorher anmelden und eine Lastschrift am Konto erlauben. Mit einer kontaktlosen Chipkarte identifiziert sich der Kunde beim Kühlschrank. Dieser öffnet sich dann, der Kunde kann Flaschen entnehmen. Der smarte Schrank registriert über eine Waage, wie viele Getränkeflaschen entnommen wurden.

Kühlschrank meldet sich selbst bei Firma Brantl

Der Getränkehersteller Brantl rechnet per Abbuchung direkt mit dem Kunden ab. Die Firma, wo der Kühlschrank aufgestellt ist, braucht sich nicht um die Abrechnung zu kümmern. Der Kühlschrank selbst meldet sich außerdem bei Firma Brantl, wenn er neu befüllt werden muss.

Die Vorteile

Eine teure Bankomat-Anbindung ist nicht notwendig, Münzen oder Banknoten müssen nicht überprüft werden, auch Wechselgeld ist keines nötig.

Lesen Sie hier den Bericht in der Kleinen Zeitung

Zu unserem Mitglied FH Campus 02

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28.07.20

© DEWESOFT GmbH

Dewesoft ist Spezialist für Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen Dewesoft wurde ursprünglich als reine Softwareentwicklungsfirma für Messdatenerfassung und Verarbeitung im Jahr 2000 gegründet. Die Softwarelösungen des steirischen Unternehmens sind heute weltweit im Einsatz. Die Firma beliefert Forschungseinrichtungen in der Automobilindustrie, Luft und Raumfahrt, Energieversorgung sowie Industrie und Ausbildung mit Messsystemen und Analysewerkzeugen. Mit ca. 300 Mitarbeitern an 17 Standorten weltweit zählt das Unternehmen zu den Spezialisten für Forschung und Entwicklung.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Hoch spezialisierte Messwerkzeuge kommen im Zuge der Digitalisierung auch immer häufiger in automatisierten Produktionsprozessen und in der Prüftechnik zum Einsatz. Hierbei werden die Datenströme über standardisierte Schnittstellen ausgetauscht. Wir erhalten zunehmend viele Anfragen aus dem Bereich der Automatisierungstechnik.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Automatisierungstechnik ist ein stark wachsender Bereich mit vielen neuen Aufgaben und Anwendungen und hat somit große Bedeutung und glänzende Zukunftsaussichten. Es ist schön und wichtig, dass wir im Campus 02 ein so starkes Kompetenzzentrum für Automatisierungstechnik haben!

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Die Firma Dewesoft zählt zu den Top 10 Firmen weltweit, die sich auf Datenerfassung und Analyse für Forschung und Entwicklung spezialisiert haben

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Wir haben maßgeblichen Anteil bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen, Elektromobilität, alternative Energien und im Bereich der Raumfahrt (SpaceX, NASA...)

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir sehen die Automatisierungstechnik als Kompetenzzentrum mit viel Know How von dem wir letzten Endes auch profitieren können.

Fact Box:

Gründungsjahr:  2000

Anzahl Mitarbeiter: 300+

Unternehmensschwerpunkte: Messdatenerfassung und Analyse

Standorte: Österreich, Deutschland, Slowenien, Frankreich, UK, Italien, Dänemark, Schweden, Russland, China, Hongkong, Indien, Südkorea, Japan, USA, Mexiko, Brasilien

Kontaktdaten und Informationen zu unserem Mitglied DEWESOFT GmbH

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15.07.20

© Land Steiermark/Foto Fischer

Ehrenzeichen für „Mister Siemens“

KommR DI Gerhard Geisswinkler kann nicht nur auf ein erfolgreiches Berufsleben zurückblicken, er hat sich stets auch für die vielschichtige Netzwerkarbeit eingesetzt. Gerhard Geisswinkler hatte schon während seines Studiums in Graz die Chance, als Ferialpraktikant bei Siemens das Unternehmen kennenzulernen. Er sammelte dann wertvolle Erfahrungen als Produktmanager bei Siemens in Erlangen. Nach acht Jahren bot sich die Möglichkeit, wieder nach Graz zurückzukommen. Es folgte eine intensive und spannende Zeit in Graz. Schließlich übernahm Gerhard Geisswinkler die Gesamtleitung der Niederlassung in Graz und vor zehn Jahren auch die Leitung in Klagenfurt. Wir haben unser langjähriges Vorstandsmitglied zum Interview gebeten.

Wenn Sie auf Ihre berufliche Laufbahn zurückblicken, was waren für Sie persönlich besonders herausragende Momente?

Gerhard Geisswinkler: Nach 40 Jahren Firmenzugehörigkeit die besonderen Momente herauszufiltern ist nicht ganz einfach. Ich denke, die besonderen Momente waren meist damit verbunden, für andere einen Mehrwert zu schaffen - mit kreativen Ideen, neuen Lösungsansätzen und mit innovativen Produkten. Und natürlich erinnere ich mich an die vielen geschäftlichen Erfolge, strategisch wichtige oder den einen oder anderen Großauftrag.

Welche Bedeutung hat das Große Ehrenzeichen für Sie?

Gerhard Geisswinkler: Die Verleihung des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark ist für mich schon etwas ganz besonderes, da ich damit die Wertschätzung für ein erfolgreiches und erfülltes Berufsleben in einem Leitbetrieb der Steiermark und für meine vielschichtige Netzwerkarbeit verbinde.

Was stand auf Ihrer persönlichen Prioritätenliste immer ganz weit oben?

Gerhard Geisswinkler: Wichtig war mir immer, auf Vertrauensbasis und auf gleicher Augenhöhe mit externen Geschäftspartnern den Umgang zu pflegen, wie auch intern mit einem loyalen Team zu arbeiten. Wichtig war mir auch, fit im und für den Job zu bleiben. Weiterbildungen in puncto Social Skills und Management standen weit oben auf der Prioritätenliste.

Welche Herausforderungen und Aufgaben sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Gerhard Geisswinkler: Mit dem technologischen Fortschritt, mit der Breite des Portfolios und den Innovationen sowie mit dem sich ständig verändernden Marktumfeld Schritt zu halten. In einer Matrixorganisation ist das Management einer Niederlassung verbunden mit den Aufgaben und Pflichten eines Filiale-Geschäftsführers. Diesem obliegt die Personalverantwortung bis hin zum Arbeitsschutz, die unternehmerische Mitverantwortung und alle standortrelevanten Agenden. Darüberhinaus war ich als „Mister Siemens“ Ansprechpartner für alle Siemensaktivitäten im Bundesland und durfte Siemens in den Interessenvertretungen, diversen Netzwerken und Clustern vertreten.

Worin sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik in der Steiermark? 

Gerhard Geisswinkler: In der Steiermark gibt es eine unvergleichbar große Vielfalt an Know-how, Kompetenzen und Ressourcen auf diesem Gebiet. Die überproportionale Zahl der Kompetenzzentren und die hohe F&E-Quote schaffen für die Automatisierungstechnik ein breites Betätigungsfeld. Die Automatisierungstechnik fungiert als Klammer über die vielen Stärkefelder und bildet die Basis für Innovation und neue Technologien. Durch die Vernetzung der Akteure über die gesamte Wertschöpfungskette der Automatisierung und der Digitalisierung - wie zum Beispiel durch die AT Styria Plattform - nimmt die Automatisierungstechnik eine unverzichtbare Vorreiterrolle ein und garantiert damit eine nachhaltige Entwicklung.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation - Stichwort Coronakrise?

Gerhard Geisswinkler: Die meisten Unternehmen haben rasch darauf reagiert, um größeren Schaden abzuwenden und ihre Geschäfte fortführen zu können. Die Situation ist und bleibt aber noch einige Zeit herausfordernd. Da die Steiermark mehr als die anderen Bundesländer exportorientiert ist, bleibt die Unsicherheit, wie sich die Krise in den Exportländern Deutschland, USA, Großbritannien oder Italien entwickelt. Wenn - so hoffen wir alle - es wieder Richtung Normalität geht, so wird die Steiermark dank der Innovationskraft und dem ausgeprägten Unternehmertum zu den ersten gehören, die davon profitieren. 

Vielen Dank für diese interessanten Einblicke und nochmals herzliche Gratulation zur Verleihung des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark.

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08.07.20

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Technologieoffensive jetzt starten!

Lösungen für globale Herausforderungen wie Gesundheit, Klimawandel, Digitalisierung und krisenresilienter Produktion

Ausgangslage

Österreich aufgrund globaler Corona-Pandemie und damit verbundenen Lock-Down vor der schwersten Rezession in Friedenszeiten seit 1929. Drei maßgebliche Lehren aus der Krise:

  • FTI entscheidend für Lösungen (u. a. Pharma, IKT, Mobilität etc.), nicht nur in Krisenzeiten, die durch Unternehmen umgesetzt werden. FTI maßgeblich für Widerstands- und Regenerationsfähigkeit von Unternehmen - wesentlich für Sicherung von Wachstum und Arbeitsplätzen.
  • Digitalisierung für Resilienz des Standorts. Wesentlich für Erhalt der wirtschaftlichen Handlungsfähigkeit und Aufrechterhaltung sozialer Beziehungen.
  • Wichtig ist nationale bzw. europäische Souveränität in strategisch wesentlichen Bereichen (an vorderster Front der Technologiebereich) sicherzustellen.

Österreich braucht eine „Technologieoffensive“, die, zusätzlich zum Zukunftsfonds, den nötigen Schub erzeugt, um nicht jetzt durch wirtschaftliche Schwierigkeiten - verursacht u. a. durch Liquiditätsengpässe - zurück zu fallen, sondern gestärkt aus der Krise herauszukommen und technologische Kompetenzführerschaft auszubauen.

Technologieoffensive - Überblick: Budget und Kernelemente

Für Zukunftsfähigkeit unseres Landes und in Anbetracht der bereits in Vergangenheit bestehenden massiven Finanzierungslücken für angewandte F&E, sowie für manifeste Belebung der Wirtschaft braucht es eine zusätzliche Technologiemilliarde mit Budgettranchen von jeweils 250 Mio. Euro pro Jahr von 2021 bis 2024.

Die Technologieoffensive stärkt die angewandte Forschung und Technologieentwicklung, sie forciert Innovations- und Digitalisierungsprojekte der Wirtschaft und geht den wesentlichen Schritt hin zur Marktüberleitung. Sie besteht aus fünf strategischen Kernelementen mit thematischen Stärke- und Zukunftsfeldern, die auf einem FTI-Fundament basieren:

  • Produktion
  • Digitalisierung
  • Tech for Green
  • Life Science
  • FTI-Fundament: Enabling- und themenoffene Maßnahmen

Wesentliche Eckpunkte und Maßnahmen:

FTI-Fundament stärken (Enabling- und themenoffene Maßnahmen)

Vorkrisenniveau der F&E-Investitionen erhalten und erhöhen, bestehende F&E-Akteure stärken und neue aufbauen. Dazu Erfolgsmodell von Policy-Mix aus Forschungsprämie und attraktiver direkten F&E-Förderung ausbauen. Erforderliche Zukunftsqualifikationen und Innovationsnachwuchs sichern.

Konkrete Maßnahmen (Auszug):

Budget für Basisprogramme deutlich und längerfristig erhöhen; Teilauszahlung bei Forschungsprämie und fiktiven Unternehmerlohn ermöglichen; themenoffene Formate (insb. CDG, BRIDGE, COMET) stärken; Qualifikationsangebote – insb. MINT und Digitalisierungsbereich – ausbauen; strategische F&E-Infrastruktur für Schlüsseltechnologien ausbauen, Unternehmensgründungen (u.a. Pre-Seed/Seed) fördern

Produktionsstandort Österreich ausbauen

Stärkung neuer Fertigungstechnologien; Sicherstellung der Produktionsstandorte F&Eintensiver, innovativer Unternehmen; weitere (Wieder-)Ansiedlung ausländischer Technologieunternehmen und besonders systemrelevanter Produktionen in Österreich, um neue Investitionen sowie Arbeitsplätze nach Österreich zu holen.

Konkrete Maßnahmen (Auszug):

„Produktion der Zukunft“ stärken und mind. 3x/Jahr ausschreiben; neue und innovative Fertigungskapazitäten strategisch aufbauen; Überleitung von F&E auf den Markt durch Pilotmärkte beschleunigen, u.a. durch Ausbau Testumgebungen und Sandboxes; IÖB gezielt nützen; F&E-Headquarteransiedlung fördern; Garantieinstrumente stärken

Digitalisierung in Österreich weiter vorantreiben

Digitale Transformation nützen, um Konkurrenzfähigkeit zu sichern. Um erfolgreich in Wertschöpfungsketten zu bleiben und neue aufzubauen sind innovative Technologien zu entwickeln, robuste Systeme in der betrieblichen Praxis zu realisieren und die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle zu forcieren.

Konkrete Maßnahmen (Auszug):

„IKT der Zukunft“ ausbauen und mind. 3x/Jahr ausschreiben; Industrie 4.0 beschleunigen (u.a. Robotik, Cyber Security, Quantentechnologie); künstlicher Intelligenz mit Schwerpunkt auf robuste Umsetzung proaktiv angehen, u.a. Aufbau Infrastruktur (z.B. HPC, 5G); Neues Erproben zur Umsetzung am Standort ermöglichen (Experimentierräume, Regulatory Sandboxes und Testbeds in Stärke- und Zukunftsfeldern), Datenkompetenz fördern, Unterstützung von Unternehmen, insbesondere KMU, bei Transformation (z.B. KMU digital)

Österreich zum „Tech for Green“-Champion machen

Globale Herausforderungen wie Klimawandel, Ressourcenknappheit, etc brauchen insbesondere smarte Technologieentwicklung, u.a. innovativer Fahrzeug- und Mobilitätstechnologien, Energietechnologien, für Ressourceneffizienz und für Kreislaufwirtschaft. Österreichs technologische Kompetenzführerschaft ausbauen. Besonderes Augenmerk auf Technologieneutralität und breite Lösungsansätze legen.

Konkrete Maßnahmen (Auszug):

„Mobilität der Zukunft“ ausbauen und mind. 3x/Jahr ausschreiben; Kreislaufwirtschaft durch (Recycling-)Technologien und Bioökonomie stärken; Ressourceneffizienz durch zB neue Technologien bzw. Werkstoffe steigern; Energieforschungsinitiative ausbauen; Dekarbonisierungstechnologien sowie Luft- und Raumfahrt stärken

Österreich zum Life Science Zentrum im Herzen Europas ausbauen

Entschiedene Stärkung des Life Science Standorts Österreich und verstärkte Wiederansiedlung von Forschungs- und Produktionsstätten, um Abhängigkeiten von u.a. Asien zu reduzieren und neue Investitionen sowie Arbeitsplätze nach Österreich zu holen.

Konkrete Maßnahmen (Auszug):

Thematisches Schwerpunktprogramm „Life Sciences FÜR Zukunft“ einrichten; Attraktivierung des Standortes für klinische Studien, IPCEI Life Science vorantreiben; Zulassung von Medizinprodukten verbessern; Wings4Innovation nützen; LISA Life Science Austria und Pre-Seed/Seed LISA festigen

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08.07.20

© TU Graz

LED statt Laser- oder Elektronenstrahl

Die neue Technologie revolutioniert 3D-Metalldruck! Eine an der TU Graz entwickelte Technologie nutzt LED- statt Laserquellen zur additiven Fertigung von Metallteilen und optimiert den 3D-Metalldruck hinsichtlich Bauzeit, Metallpulververbrauch, Gerätekosten und Nachbearbeitungsaufwand.

Selective LED based Melting (SLEDM) - also das gezielte Schmelzen von Metallpulver mittels Hochleistungs-LED-Lichtquellen - nennt sich die neue Technologie, die ein Team rund um den Leiter des Instituts für Fertigungstechnik der TU Graz Franz Haas für den 3D-Metalldruck entwickelt und nun zum Patent angemeldet hat. Die Technologie ähnelt dem Selektiven Laser- (SLM, Selective Laser Melting) oder Elektronenstrahlschmelzen (EBM, Electron Beam Melting), bei dem Metallpulver mittels Laser- bzw. Elektronenstrahl aufgeschmolzen und schichtweise zu einem Bauteil aufgebaut wird. SLEDM behebt jedoch zwei zentrale Probleme dieser pulverbettbasierten Fertigungsverfahren: die zeitintensive Produktion großvolumiger Metallbauteile und die aufwendige manuelle Nachbearbeitung. 

Verkürzte Produktionszeit 

Anders als beim SLM- oder EBM-Verfahren wird das Metallpulver beim SLEDM-Verfahren mit einem Hochleistungs-LED-Strahl aufgeschmolzen. Die hierzu verwendeten Leuchtdioden wurden vom weststeirischen Beleuchtungs-Spezialisten Preworks speziell adaptiert und mit einem komplexen Linsensystem ausgestattet, mit dem der Durchmesser des LED-Fokus während des Schmelzvorgangs problemlos zwischen 0,05 und 20 Millimetern verändert werden kann. Das ermöglicht das Schmelzen größerer Volumina pro Zeiteinheit, ohne auf filigrane Innenstrukturen verzichten zu müssen und verringert damit die Produktionszeit von Bauteilen beispielsweise für die Brennstoffzellen- oder Medizintechnik im Durchschnitt um den Faktor 20. 

Mühsame Nachbearbeitung entfällt

Kombiniert wird diese Technologie mit einer neu konzipierten Fertigungsanlage, die – im Gegensatz zu anderen Metall-Schmelzanlagen – das Bauteil von oben nach unten additiv aufbaut. Das Bauteil liegt dadurch frei, die benötigte Pulvermenge reduziert sich auf ein Minimum und die notwendige Nachbearbeitung kann bereits während des Druckprozesses durchgeführt werden. „Das aufwendige, in der Regel manuelle Nachbearbeiten, wie es bei derzeitigen Verfahren notwendig ist, um etwa raue Oberflächen zu glätten und Stützkonstruktionen zu entfernen, entfällt und spart weitere kostbare Zeit“, so Haas. 

Einsatzbereiche und weitere Pläne

Ein Demonstrator des SLEDM-Verfahrens wird bereits im K-Projekt CAMed der Medizinischen Universität Graz berücksichtigt, wo im Oktober 2019 das erste Labor für Medizinischen 3D-Druck eröffnet wurde. Mithilfe des Verfahrens sollen bioresorbierbare Metall-Implantate produziert werden - also vorzugsweise Schrauben, die aus Magnesium-Legierungen bestehen und bei Knochenbrüchen eingesetzt werden. Diese Implantate lösen sich im Körper auf, nachdem die Bruchstelle zusammengewachsen ist. Eine zweite, den Menschen oft stark belastende Operation wird somit nicht mehr nötig. Die Produktion solcher Implantate wäre dank SLEDM direkt im OP-Saal möglich, denn „ein LED-Licht ist für den OP-Betrieb naturgemäß weniger gefährlich als eine leistungsstarke Laserquelle“, so Haas. 

Der zweite Schwerpunkt liegt in der nachhaltigen Mobilität, und zwar in der Fertigung von Bauteilen wie Bipolarplatten für Brennstoffzellen oder Komponenten für Batteriesysteme. „Wir wollen die additive Fertigung mittels SLEDM für die E-Mobilität wirtschaftlich nutzbar machen und SLEDM in diesem Forschungsfeld frühzeitig positionieren“, so Haas, der im nächsten Entwicklungsschritt einen marktfähigen Prototypen dieses 3D-Metalldruckers – „made by TU Graz“ produzieren wird: ein weiteres Novum im universitären Umfeld. 

Das SLEDM-Verfahren wurde im FoE „Mobility & Production“ entwickelt, einem von fünf Stärkefeldern der TU Graz.

An der TU Graz beschäftigen sich unterschiedliche Forschungsgruppen mit additiven Fertigungsverfahren. Informationen zum Thema finden sich in der E-Paper-Ausgabe unseres Forschungsmagazins TU Graz research: Die 3D-Revolution 

Das Institut für Fertigungstechnik und das Institut für Werkstoffkunde, Fügetechnik und Umformtechnik arbeiten gerade intensiv an der Umsetzung eines eigenen Additive Manufacturing-Labors, dem AddLab@tugraz. Im Planet Research-Interview erzählt Franz Haas mehr über das Vorhaben (mit Video).

Kontakt TU Graz:

Franz HAAS
Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn.
TU Graz | Institut für Fertigungstechnik
Tel.: +43 316 873 - 7170
franz.haas@tugraz.at
ift.tugraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12, 8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6066
E-Mail: medieninfo@tugraz.at
www.presse.tugraz.at | www.tugraz.at/go/news-stories

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08.07.20

Klagenfurt, Institut ROBOTICS, Labor Roboter © Manuela Schwarz

Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration

Die Beurteilung der physischen Sicherheit für den Menschen beim Ausführen seiner Tätigkeit mit Assistenz eines Robotersystems ist der zentrale Themenschwerpunkt im ROBOTICS Evaluation Lab am Institut für Robotik und Mechatronik. Als erste und einzige Prüfstelle in Europa konnte ROBOTICS nun für diese Tätigkeit die Akkreditierung zur validen Messung der potentiellen Krafteinwirkung in der Mensch-Roboter Kollaboration erlangen. Damit kann die Sicherheitsbewertung fundiert, physikalisch rückführbar und dem Stand der Technik entsprechend erfolgen. Das ROBOTICS Prüflabor bietet somit die Grundvoraussetzung für den Einsatz kollaborativer Roboteranwendungen in Wirtschaft und Industrie: eine durch die Akkreditierung qualitätsgesicherte Sicherheitsanalyse und Konformitätsbewertung.

Erstes akkreditiertes Prüflabor für Robotersicherheit in Europa

Die Digitalisierung in der Produktion profitiert stark von der modernen Robotik. Vermehrt operieren diese vielseitig einsetzbaren Maschinen als digitale Powertools mit und neben dem Fertigungspersonal in einer gemeinsamen Arbeitsumgebung. Durch die Tätigkeit in einer geteilten Arbeitsumgebung können ungeplante Situationen, insbesondere das Zusammenstoßen von Mensch und Roboter nicht vollständig ausgeschlossen werden. Sicherheitsvorrichtungen und eine Sensitivität der Roboter stellen dabei sicher, dass diese ungeplanten Situationen nicht folgenschwer enden. Diese Sicherheitsfunktionen der Roboter, oder genauer der Roboteranwendungen, müssen definierte Grenzwerte für die Leistungs- und Krafteinwirkung für nicht ausschließbare Risikosituationen erfüllen. Die Überprüfung der Robotersicherheit erfordert daher eine fundierte Risikobeurteilung und das gezielte Nachstellen von potenziell gefährlichen Kontaktsituationen.

Genau hier setzt das ROBOTICS Evaluation Lab an und befasst sich mit der umfassenden Sicherheitsevaluierung von kollaborativen Robotikapplikationen. Das nötige Know-how und die dazu erforderliche Infrastruktur mit kalibrierten State-of-the-Art-Messmittel für diese herausfordernde Messaufgabe wurde am Institut ROBOTICS forschungsgeleitet aufgebaut. Da hier aber nicht nur eine Forschungsfrage, sondern die Sicherheit von Menschen beantwortet werden muss, wird der gesamte Prüfprozess unter den qualitätssichernden Maßnahmen nach ISO/IEC-17025, metrologisch rückführbar durchgeführt.

Akkreditiert ist das Prüflabor seit Ende Dezember 2019 für die Ermittlung von biomechanischen Kraftbelastungen und deren Konformitätsbewertung, welche gemäß des Standards ISO/TS 15066:2016 durchgeführt werden. Diese Akkreditierung bescheinigt den sehr hohen Qualitätsstandard und bestätigt die Professionalität der Forscherinnen und Forscher am Institut. Die Durchführung einer Konformitätsprüfung kann die Bedürfnisse der Kunden berücksichtigen und erfolgt entweder direkt vor Ort im Produktionsbereich oder im eigenen Prüflaboratorium am Standort Lakeside Science & Technology Park in Klagenfurt am Wörthersee. Neben Mess- und Prüfdienstleistungen bietet das ROBOTICS Evaluation Lab den Unternehmen aus Wirtschaft und Industrie auch projektbezogene Beratungstätigkeiten, Sicherheitsbewertungen und Risikoanalysen sowie Kompetenzentwicklung und Trainings im Bereich der Robotersicherheit im Sinne von „Safety as a Service“ Paketen an.

Weiterführende Infos zum ROBOTICS Evaluation Lab: https://rel.joanneum.at/

Weiterführende Infos zum Institut ROBOTICS: www.joanneum.at/robotics

Unternehmensbeschreibung:

Die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH entwickelt Lösungen und Technologien für Wirtschaft und Industrie in einem breiten Branchenspektrum und betreibt Spitzenforschung auf internationalem Niveau. Mit dem Fokus auf angewandte Forschung und Technologieentwicklung nimmt sie als die INNOVATION COMPANY eine Schlüsselfunktion im Technologie- und Wissenstransfer ein.

ROBOTICS – Institut für Robotik und Mechatronik

ROBOTICS bearbeitet primär Forschungsthemen der Mensch-Roboter-Kollaboration und -Interaktion in innovativen Produktionsprozessen, sowie die Thematik Robotersicherheit. Darüber hinaus werden Themenstellungen der mobilen Robotik und mobilen Manipulation in den Bereichen industrieller Fertigung und Logistik bearbeitet.

Kontakt:

DI Dr. Michael Rathmair
ROBOTICS Evaluation Lab
+43 316 876-2035
michael.rathmair@joanneum.at
Lakeside B13b, 9020 Klagenfurt am Wörthersee

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07.07.20

© Smart Automation

„Smart Automation“ mit 25 Studienplätzen gefördert

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung verkündete am 03.07. Förderungen von 339 neuen Studienplätzen an den österreichischen Fachhochschulen für innovative Studienangebote mit Fokus auf die Herausforderungen der Digitalisierung – die FH CAMPUS 02 darf sich über 25 neue Studienplätze freuen.

Das Interesse der Fachhochschulen war groß: insgesamt wurden von 20 Erhaltern 71 Vorhaben für 1403 Anfänger*innenstudienplätze eingereicht, was einer vierfachen Überzeichnung entspricht. Besonderes Augenmerk legte man in der Vergabe auf die Bereich Informatik und Ingenieurswissenschaften, welche das Querschnittsthema Digitalisierung und dem Fachkräftemangel in diesem Bereich innovativ begegnen. Dazu zählen Data Science, Data Intelligence, Wirtschaftsinformatik, Creative Computing, Digital Arts etc. sowie in Technik und Ingenieurwissenschaften die Bereiche Automatisierungstechnik, Elektronik, Maschinenbau etc. Prioritär behandelt wurden bei der Zuteilung auch Konzepte zur Erhöhung des Frauenanteils. Mit dem neuen Bachelor-Studiengang „Smart Automation“ konnten alle Voraussetzungen für die Förderung erfüllt und somit das Stärkefeld der Automatisierung in der Steiermark gefestigt werden. Der neue Studiengang fokussiert auf die Themen Digitalisierung und Internationalisierung und wird daher in englischer Unterrichtssprache angeboten. Geplanter Start ist das Wintersemester 2021 (vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien).

25 neue Plätze für die FH CAMPUS 02

Im Kontext mit "Industrie 4.0" " erlebt die Automatisierung einen deutlichen Aufschwung und steht betreffend Einsatz und Relevanz von Technologien in der industriellen Anwendung an erster Stelle. Es geht darum, unternehmensinterne und -übergreifende Wertschöpfungsketten zu digitalisieren, da diese für den Standort und dessen Wettbewerbsfähigkeit von enormer Relevanz sind. Dem damit verbundenen verstärkten Bedarf nach hochqualifizierten Fachkräften in der Wirtschaft wurde nun in der neuerlichen Vergabe von Studienplätzen durch das Bundesministerium Rechnung getragen und der FH CAMPUS 02 für den berufsermöglichenden Bachelor-Studiengang "Smart Automation" 25 Studienplätze zuerkannt. "Auch in der Automatisierungstechnik gilt die Digitalisierung als DER Erfolgsfaktor für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem neuen berufsermöglichenden Vollzeitstudiengang Smart Automation einen Beitrag leisten dürfen, den dringenden Bedarf der Wirtschaft und Industrie an akademischen technischen Fachkräften abzudecken", betont Studiengangsleiter Udo Traussnigg.

Innovative Konzepte, die Zukunftsgestaltung sichern

Mit den beiden IT-Studiengängen "Business Software Development" (dual) und "Business Data Science" (berufsermöglichend) bewies die FH CAMPUS 02 bereits in den vergangenen beiden Ausschreibungsrunden nicht nur ein Gespür für den Bedarf in der Wirtschaft, sondern traf auch mit zukunftsfitten Organisationsformen den Nerv der Zeit. Neben den Vollzeit- und berufsbegleitenden Studien erweiterte die FH CAMPUS 02 damit auch ihr Angebot in dualer und berufsermöglichender Form, um so Studieninteressierten maßgeschneiderte Studienformate anbieten zu können. Der neue Studiengang wird ebenfalls eine intensive Verknüpfung zwischen Praxis und Theorie ermöglichen, auch wenn Interessierte noch nicht facheinschlägige Schul- oder Berufserfahrung mitbringen. "Die Anstrengungen in den letzten Jahren zum Ausbau der technischen Studiengänge haben sich bezahlt gemacht: bei den letzten 3 Ausschreibungsrunden des Bundesministeriums konnte die FH CAMPUS 02 mit ihren eingereichten Studiengangskonzepten jedes Mal reüssieren", freut sich die kürzlich im Amt bestätigte Rektorin Kristina Edlinger-Ploder.

Die Bewerbung für den neuen Studiengang "Smart Automation" für das Studienjahr 2021/22 startet diesen Herbst. Nähere Informationen zum Studium folgen in Kürze auf der Website. 

Rückfragehinweis:

Mag. Eva-Maria Karner
T 0316/6002-8853
E eva-maria.karner@campus02.at

Zu unserem Mitglied FH Campus 02

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06.07.20

Foto: Adobe Stock

Industrierobotik

Robotik ist eine der Schlüsseltechnologien der intelligenten Automatisierung. Der Siegeszug der maschinellen Helfer ist dank ihrer Vorteile und vielfältigen Einsatzmöglichkeiten nicht aufzuhalten. 

Bei der 4. herstellerunabhängigen Fachkonferenz erfahren Sie, am 13. Oktober 2020, in der voestalpine Stahlwelt aus erster Hand worauf es bei Industrierobotik ankommt.

Was erwartet Sie: 

  • spannende Projekte rund um den Einsatz von Industrierobotern
     
  • Unternehmen die über Ihre Erfahrung im Einsatz mit Robotern sprechen
    (wie z. B. Georg Fischer Fittings GmbH)
     
  • erstmalig mit Breakouts Sessions um in kleinerer Runde Themen zu vertiefen
     
  • viel Zeit zum Netzwerken

Weitere Informationen zur Industrierobotik Konferenz am 13. Oktober 2020 finden Sie auf der Website

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06.07.20

© ISWAT

Was kann der neue Prüfstand für E-Motoren der ISWAT GmbH?

ISWAT Motorprüfstand - hier geht's zum Informationsvideo

  • Präzise massive Schlitteneinheit für die X/Y-Einstellung und zur Z-Zustellung des Rotors.
  • Reibungsfreies hochgenaues Luftlager. Absolut-kalibrierter Drehmomentsensor. Genaue Wirkungsgradmessung mit Power-Analysator.
  • Scheibenläufer-Bremsmotor mit niedrigen Massenträgheitsmoment. Regelung auf Drehzahl oder Moment. Einstellbares Lastprofil in Abhängigkeit vom Drehwinkel. Temperaturüberwachung über Wicklungswiderstandsmessung
  • Für verschiedene Motortypen: ASM, PMSM, …
  • Messdatenerfassung und Regelung über Digitale Signalprozessoren. Signalaufzeichnung auf Datenträger im ASCII Format. Flexibel konfigurierbare Software. Automatische Prüfabläufe mit beliebiger Anzahl von Prüfschritten.

iswat

INDUSTRIESOFTWARE & AUTOMATISIERUNG

Ihr Partner für professionelle Softwareentwicklung, Prüf- und Sortierautomaten, Dauerversuchsprüfstände, Labormessplätze und vieles mehr

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06.07.20

© T-matix, ATM

Ressourcenoptimierung durch Digitalisierung bei ATM Recyclingsystems

Der Metallrecycling-Spezialist ATM setzt auf die leistungsstarke Technologie von t-matix solutions und lässt sämtliche Recyclinganlagen digitalisieren, um wertvolle Informationen zu generieren und Ressourcen nachhaltig zu schonen.

Mit der Digitalisierung werden Daten zum Nutzungsverhalten, zur Produktoptimierung, zu Auslastungsanalysen, zur Wartung u. a. gewonnen und analysiert. Die Anlagen zur Aufbereitung von Sekundärrohstoffen werden mit einer speziell konfigurierten Hardware von t-matix ausgestattet, die mit der SPS-Schnittstelle der Maschinen verbunden ist.

Die aufgezeichneten Daten werden an die t-matix IoT-Plattform übermittelt und dort in interaktiven Dashboards visualisiert. Durch die Datenanalyse werden u. a. die Wartung bzw. Servicierung der Anlagen enorm vereinfacht und Ressourcen nachhaltig geschont:

Die Mitarbeiter des Unternehmens erhalten via App die genauen Wartungsintervalle und können so die Wartung mehrerer Maschinen effizient koordinieren.

Darüber hinaus informiert das System frühzeitig über Verschleißteile, die ausgetauscht werden müssen, wodurch Lieferungen, Austausch sowie Wartungen besser geplant und optimiert werden können.  

Kontakt: Zu unserem Mitglied t-matix solutions GmbH

Mehr erfahren: https://www.t-matix.com/ressourcenoptimierung-durch-digitalisierung-bei-atm/

ATM Recyclingsystems: https://www.atm-recyclingsystems.com/home.html

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22.06.20

© Frankl – TU Graz

Innovatives Getriebeprinzip: „Smart Gear“ macht Industrieroboter leistungsfähiger und intelligenter

TU Graz-Doktorand Philipp Eisele entwickelte ein kompaktes Getriebe mit intelligenter Sensorik, das doppelt so hohe Übersetzungen wie bisherige Getriebe erreicht und neue, smarte Services ermöglicht.

Im Rahmen seiner Masterarbeit an der TU Graz entwickelte Philipp Eisele 2019 ein Konzept für einen kollaborativen Roboter, also einen Industrieroboter, der mit Menschen zusammenarbeitet. Als Doktorand am Institut für Fertigungstechnik der TU Graz entwickelte er das Konzept weiter – und ist heute Erfinder von „Smart Gear“. Das ist ein innovatives und mittlerweile patentiertes Antriebssystem, das derzeit als Prototyp umgesetzt wurde und eine Zäsur in der Antriebstechnik darstellen könnte.

Leichtgewicht mit smartem Innenleben

Das innovative Getriebeprinzip erlaubt doppelt so hohe Übersetzungen wie bei bisherigen Koaxialgetrieben, da Eisele auf umlaufende Zahnräder verzichtet und stattdessen Kolben für die Leistungsübertragung nutzt. „Im Vergleich zu herkömmlichen Getrieben ermöglicht das patentierte System eine Verdopplung des Übersetzungsverhältnisses bei gleichzeitiger Erhöhung des zu übertragenden Drehmoments.“ Dadurch kann die Baugröße und damit das Gewicht im Vergleich zu bestehenden Getrieben halbiert werden, ohne an Wirkung zu verlieren. Der „Smart Gear“-Prototyp besteht aus Stahl und Aluminium. Der Aufbau erfolgt modular, die einzelnen Komponenten können dadurch in der Massenfertigung günstig produziert werden und durch unterschiedliche Kombinationen ein breites Produktspektrum abdecken. „In der Praxis werden Antriebe also kleiner, leichter und günstiger“, fasst Eisele die Vorteile zusammen. Der Einsatz von „Smart Gear“ ist bei Industrierobotern, Hebevorrichtungen oder Positioniereinrichtungen möglich.

Die zentrale Stärke von „Smart Gear“ liegt im verfügbaren Platz im Gehäuse, der durch den Wegfall der umlaufenden Zahnräder entstanden ist, wie Eisele erklärt: „Wir können den Hohlraum für intelligente Sensorik nutzen, die völlig neue Services ermöglicht.“ So lässt sich das Getriebe beispielsweise mit Cloud-Diensten oder mit lokalen Firmen-Netzwerken verbinden, wodurch Unternehmen neben der Mechanik auch Leistungsdaten und den Getriebe-Zustand überwachen und somit ihre Produktionsprozesse effizient managen können.

Lohnende Bezahlmodelle

Darüber hinaus eröffnet die Vernetzung des Getriebes neue Geschäftsmodelle, mithilfe derer die Anschaffungskosten gering gehalten werden können. Eisele nennt exemplarisch drei Arten: „Es können – wie bei Pay-by-Use-Modellen – nur jene Stunden verrechnet werden, in denen sich das Getriebe dreht. Das Unternehmen bezahlt faktisch nur die tatsächliche Einsatzdauer. Mit dem System ist auch eine vorhersehbare Wartung möglich. Diese maximiert die Einsatzzeit und reduziert die Kosten für das Unternehmen. Außerdem lässt sich die maximale Leistung Softwareseitig beschränken und kann je nach Bedarf freigeschaltet werden, was ein Leistungs-Upgrade ermöglicht, ohne das Getriebe austauschen zu müssen.“ Mit diesem Geschäftsmodell gewann „Smart Gear“ im Jahr 2019 die zwölfte Ausgabe der Gründungsgarage – einem Kooperationsprojekt von TU Graz und Uni Graz, das Studierende zu Gründerinnen und Gründern von morgen ausbildet – und lockte damit auch Investments an.

System soll mit Geschäftspartnern weiterentwickelt werden

Noch in diesem Jahr soll die Vorserienproduktion starten; es laufen bereits erste Gespräche mit Roboterherstellern und Unternehmen aus der produzierenden Industrie, die „Smart Gear“ in ihre Produkte integrieren wollen. Eisele denkt schon einen Schritt weiter: Er möchte die Fertigung durch innovative Fertigungsprozesse und neue Materialien noch günstiger und effizienter gestalten.

Diese Forschung ist an der TU Graz im Field of Expertise „Mobility & Production“ verankert, einem von fünf strategischen Forschungsschwerpunkten der Universität.

AT-STYRIA - Unser Netzwerk

Unter anderem wurde Philipp Eisele von der FRAISS IT GmbH und der Franz Haas GmbH unterstützt. Beide Unternehmen sind Mitglieder der AT STYRIA – Plattform Automatisierungstechnik.

Nähere Informationen zu all unserem Mitgliedern finden Sie hier.

Kontakt:
Philipp Simon EISELE
Dipl.-Ing. B.Sc
TU Graz | Institut für Fertigungstechnik
Tel.: +43 316 873 7175
philipp.eisele@tugraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12, 8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6066
E-Mail: medieninfo@tugraz.at
www.presse.tugraz.at | www.tugraz.at/go/news-stories

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23.06.20

© Shop Apotheke Europe

SSI Schäfer entwickelt Hightech-Ausstattung

Eine der führenden Onlineapotheken in Europa, die SHOP APOTHEKE EUROPE, hat SSI SCHÄFER den Auftrag erteilt, das neue Logistikzentrum im niederländischen Sevenum zu entwickeln. Die hochautomatisierte Lösung hat es in sich! Die Anlage kann das Versandvolumen auf mehr als 35 Millionen Pakete pro Jahr steigern und ist auf Null-Fehler-Toleranz und einen 24/7-Betrieb ausgelegt. Das Investitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Health­ca­re-E-Com­mer­ce aus­­bau­en

„Für SSI Schä­fer ist die­ses Pro­jekt ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt, um unser Busi­ness im Health­ca­re-E-Com­mer­ce aus­zu­bau­en“, be­tont Klaus Murko, Vice Pre­si­dent Health­ca­re & Cos­me­tics bei SSI Schä­fer. Der Lie­fer- und Leis­tungs­um­fang um­fasst u. a. das au­to­ma­ti­sche Klein­tei­le­la­ger mit Shut­tle-Sys­te­men, zehn Ki­lo­me­ter Be­häl­ter- und Kar­ton­för­der­tech­nik, eine 11.000 Qua­drat­me­ter große Bühne, Pa­let­ten­re­ga­le sowie ver­schie­de­ne Hand­ling-Sys­te­me, die die Ver­sand­vor­be­rei­tung wirk­sam un­ter­stüt­zen.

Zu unserem Plattformmitglied SSI Schäfer

Lesen Sie hier den gesamten Bericht

Zum Artikel in der Kleinen Zeitung

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18.06.20

© AdobeStock

Spirit of Styria – das neue Wirtschaftsmagazin stellt Automatisierungstechnik ins Rampenlicht

In einem umfangreichen Bericht wurde die "Automatisierung als Zugpferd aus der Krise" unter die Lupe genommen. Fakt ist, dass der Produktionsstandort Europa vor allem durch die Branche der Automatisierungstechnik gestärkt wird.

Branchenspezifisches Netzwerk

Kommunikation ist das Non-plus-ultra für die Hightech-Automation. Der gemeinsame Erwerb und Ausstausch von Know-how und das Management von Über- und Unterkapazitäten spielen eine tragende Rolle. Das geht nur mit einem entsprechenden branchenspezifischen Netzwerk. Darauf bauen die derzeit 86 Mitglieder der ARGE Plattform Automatisierungstechnik.

Gemeinsam erfolgreich

In dem Bericht werden neben Sondermaschinenbauer Hage aus Obdach die herausragenden Leistungen von Automatisierungsspezialisten Pentanova mit Sitz in Gleisdorf, das Ingenieurbüro Sallegger in Fürstenfeld sowie Maschinenbau Brunner in Wolfau präsentiert. FH Campus 02 und Joanneum Research kommen als wichtige Partner im Bildungsbereich zu Wort.

Fachkräftemangel trotz Rekordarbeitslosigkeit

Geschäftsführer Helmut Röck hat den Fachkräftemangel auf dem Radar und hofft, dass sich dank der Arbeitsplatzsicherheit in der Automatisierungstechnik künftig mehr Berufseinsteiger und auch Berufsumsteiger für diese Branche entscheiden.

Lesen Sie hier den Bericht von Wolfgang Schober im Magazin Spirtit of Styria.

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05.06.20

© WKO Steiermark

Produktion und Wertschöpfung zurück nach Europa holen

Ing. Herbert Ritter, Vorsitzender der ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark, stellt sich als neuer Vizepräsident der WKO Steiermark den aktuellen Herausforderungen. Er war auch in der Geburtsstunde der Plattform die treibende Kraft und wird sich weiterhin intensiv für die Mitglieder einsetzen. Im Interview spricht Ritter über die aktuellen Herausforderungen und verrät, wie die Automatisierungstechnik als Hotspot profitieren kann.

Herr Ritter, mit welchen Herausforderungen sieht sich die Wirtschaft aktuell konfrontiert?

Ritter: Gerade jetzt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wird Kooperation immer wichtiger. COVID-19 hat die Notwendigkeit gezeigt, eine starke, innovative und vor allem breit aufgestellte Produktion zu haben. Der durch die Coronakrise unterstützte Digitalisierungs- und Automatisierungsschub muss mit entsprechender Nachhaltigkeit weiterverfolgt werden. Wir wollen die Produktion und Wertschöpfung wieder verstärkt zurück nach Europa holen.

Ein paar Worte zur Gründung der Plattform – wie ist ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark entstanden?

Ritter: Als Unternehmer mit 400 Mitarbeitern hat sich mir bereits vor über zehn Jahren ganz deutlich gezeigt, dass vor allem Betriebe der Automatisierungstechnik eine unabhängige Plattform benötigen. Ich war immer mit vielen Firmen in Kontakt - und das breite Spektrum der Automatisierungstechnik führte mir klar vor Augen, dass Zusammenarbeit und Kooperationen immer wichtiger werden. Mit der ARGE Plattform Automatisierungstechnik bieten wir das - gemeinsam mit der WKO Steiermark und der Fachhochschule CAMPUS 02.

Was zeichnet die Plattform Automatisierungstechnik aus?

Ritter: Die Automatisierungstechnik hat sich in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt. Sie vereint heute viele verschiedene Bereiche wie Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Informatik. Wir haben aktuell knapp 90 Mitglieder, darunter Leitbetriebe wie Andritz, SSI Schäfer, Knapp oder PIA Automation und auch Einzelunternehmer. Der Vorteil der Plattform liegt darin, dass sie die komplexe Vielfalt der Automatisierungstechnik vereint und dass die großen Unternehmen die kleineren Gesellschaften mittragen und im Gegenzug aber auch von deren Flexibilität und Know-how profitieren. Die Stärken des Einzelnen können so voll ausgeschöpft werden.

Was ist Ihnen persönlich besonders wichtig?

Ritter:  Wesentlich ist, das große Ganze zu erkennen. Denn die Steiermark ist ein Hotspot im Bereich Automatisierungstechnik und dieses Potenzial gehört ordentlich genutzt. Durch gezielte Kooperation können größere und vor allem komplexere Aufträge in der Steiermark abgewickelt werden, wovon alle Beteiligten wiederum profitieren.

Welche Schwerpunkte setzt die Plattform AT Styria aktuell?

Ritter: Es gibt einige Schwerpunkte. Zum einen unterstützt die Plattform die Kommunikation nach innen und außen, und ermöglicht den gemeinsamen Erwerb und Austausch von Know-how. Ein wesentlicher Schwerpunkt neben des Netzwerkens und der Bildung liegt im Management von Über- und Unterkapazitäten.

Sie kooperieren auch auf internationaler Ebene.

Genau! Und das erleichtert den Mitgliedern den Schritt über die Grenzen. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Optimierung von Förderungen und auf gemeinsames Lobbying.

Und das ist längst nicht alles: Denn in den nächsten Tagen gehen wir mit einem AT-Kompetenzatlas online!

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Die ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark im Kurzüberblick:

Die ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark wurde am 14. Juni 2016 als Körperschaft öffentlichen Rechts (ARGE nach WKG) mit Sitz in der WKO Steiermark gegründet, welche die Nachfolge der ersten Plattform angetreten hat.

  • Aktuell 86 Mitglieder
  • 64 Unternehmen (von Großbetrieben bis zu KMU)
  • 15 Bildungs- und Forschungseinrichtungen (z. B. FH CAMPUS 02)
  • Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Steiermark
  • Die Fachgruppen der Ingenieurbüros, der Metalltechnischen Industrie und der UBIT
  • Die Innungen der Elektrotechniker, der Mechatroniker und der Metalltechniker
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08.06.20

© Michael Meister

Starke Partnerschaft und ausgezeichnetes Teamwork

Handdesinfektionsmittel gehören nach wie vor zu den am stärksten nachgefragten Produkten. Der österreichische Hygienespezialist Hagleitner verdoppelte sein Produktionsvolumen in weniger als einer Woche. Möglich war dieses rekordverdächtige Tempo mitunter durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit der langjährigen Partner EngelAlpla und Meister-Quadrat.

Neue Fertigungszelle in nur drei Tagen

Koordiniert durch Michael Meister, Inhaber der Ingenieursfirma Meister-Quadrat im steirischen Niklasdorf, bewiesen die Unternehmen Hagleitner, Alpla und Engel Zusammenhalt. Wir haben bei Michael Meister nachgefragt, welche Herausforderung auf ihn gewartet haben.

Herr Meister, welche Aufgabe haben Sie bei diesem Gemeinschaftsprojekt übernommen?

Meister: Die grundsätzliche Idee die Firmen zusammenzuspannen und das Projekt zu koordinieren und umzusetzen war meine Aufgabe.

Was waren die Herausforderungen?

Meister: Der zeitliche Ablauf - trotz Kurzarbeit und wegen der allgemein getrübten Stimmung alle Projektpartner mit ins Boot zu nehmen und unbürokratisch ohne lange Entscheidungswege die Umsetzung zu gewährleisten. Aber auch die gesetzlichen Bestimmungen waren fordernd. Es gab keine Nächtigungsmöglichkeiten im Land Salzburg zu diesem Zeitpunkt. Wir mussten jeden Tag mehr als eine Stunde pro Richtung zurück ins Hotel nach Schladming fahren.

Ein Partnernetzwerk, das zusammenhält. Wie beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit Hagleitner, Engel und Alpla?

Meister: ALPLA ist einer der größten Verpackungshersteller in Europa – alle drei Firmen sind Kunde beziehungsweise Lieferant bei mir. Das Um und Auf ist, dass man die erforderlichen Menschen persönlich kennt und somit ein großes Vertrauen vorhanden ist, um eine derartige Umsetzung trotz ungünstiger Bedingungen durchzuführen.

Wie hat Ihr Unternehmen die Corona-Krise als weltweit agierende technische Beratungscrew erlebt?

Meister: Der Bereich der Beratung ist einige Wochen fast gänzlich zum Stillstand gekommen, mittlerweile laufen die Sachen wieder an. Wir arbeiten allerdings vor allem an Projekten, die schon vor Corona gestartet wurden. Viel Neues ist noch nicht in Aussicht.

Es hat in der schwierigen Zeit auch Hilfestellungen gegeben. In Zeiten, in denen aufgrund der Reisebestimmungen kein persönliches Kennenlernen stattfinden konnte, waren die digitalen Kommunikationswege sehr hilfreich. Wir haben uns physisch nie gesehen, aber trotzdem unsere Arbeit gemeinsam erledigt. Persönlich denke ich aber, dass dies nur aufgrund der angespannten Situation möglich war. Wenn das der neue Alltag werden sollte, glaube ich nicht, dass dies reibungslos so klappen wird. Zumindest sollte man sein Gegenüber für gemeinsame, längere Aufgaben einmal getroffen haben.

Es gibt ja den Spruch: "Durchs Reden kommen d'Leut zusammen" - das sehe ich durch die andere Art der Kommunikation - wie bis vor kurzem ausschließlich elektronische Medien - gefährdet. Projekte wie das von Hagleitner werden sich dann nicht so leicht mehr umsetzen lassen.

Hier geht's zur Reportage in der österreichischen Kunststoffzeitschrift

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08.06.20

© REDWAVE

Redwave R&D startet neue Recycling-Ära

Die High­tech-Sor­tier­ma­schi­nen von Red­wave spie­len eine Schlüs­sel­rol­le in einem EU-Re­cy­cling-Pro­jekt. Das Motto lautet: Wie­der­ver­wer­ten statt weg­wer­fen! Bei Ma­trat­zen­schaum­stoff & Co. war das bis­her kaum mög­lich. Das soll sich jetzt aber än­dern - mitunter durch aus­ge­klü­gel­te stei­ri­sche Sor­tier­tech­no­lo­gie.

Steirisches Know-how löst globales Recycling-Problem

Katharina Ander von Redwave R&D ist Projektverantwortliche des Forschungs- und Entwicklungsteams von Redwave. Wir haben nachgerfragt, was es mit dem Projekt auf sich hat.

Frau Ander, können Sie dieses komplexe Projekt kurz beschreiben?

Ander: Es gibt derzeit keinen vernünftigen Recylingweg für Matratzenschaumstoff, denn Schaum ist nicht gleich Schaum. Das PUReSmart Projekt läuft seit einem Jahr und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Wir wollen die Schäume am Ende ihrer Lebensdauer in verschiedene Fraktionen sortieren, die anschließend dem chemischen Recycling zugeführt werden können. Außerdem soll ein neuartiger Schaumstoff erschaffen werden, der von vornherein werkstofflich recyclebar ist.

Wie läuft das Projekt zur Zeit?

Ander: Das Sortieren der bestehenden Schäume funktioniert aktuell recht gut. Wir sind optimistisch, dass wir dadurch eine ideale Grundlage für den anschließenden chemischen Recyclingprozess schaffen können. Von Vorteil für uns ist das breite Wissen aller Projektpartner und die solide Datenbank, die wir damit erarbeiten.

Welche Herausforderungen oder Ziele warten noch auf Sie?

Ander: Mein Team und ich hoffen auf ein europaweites Umdenken die Matratzen betreffend. Eine Vorgehensweise wie bei Elektroaltgeräten mit erweiterter Herstellerverantwortung wäre sehr wünschenswert, d.h. Matratzen sollten am Lebensende vom Handel zurückgenommen und dem Recycling zugeführt werden. Unser Ziel wäre es, den Wertstoffkreislauf zu schließen.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

Hier geht's zum Artikel in der Kleinen Zeitung

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08.06.20

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FFG bittet zum Griff in den Fördertopf

Sie tüfteln an Projekten, die zur Steigerung der Produktivität und zur Sicherung des Wirtschaftswachstums beitragen? Dann sollten Sie sich für die 36. Ausschreibung "Produktion der Zukunft" der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG interessieren.

Mix an Förderinstrumenten

Eingereichte Projekte sollen Umwelt- und Klimaziele berücksichtigen sowie auf die Förderung der Kooperation von Wirtschaft und Wissenschaft, den Humanressourcenaufbau oder den Aufbau von Forschungsinfrastruktur abzielen. Um den vielfältigen Anforderungen zu entsprechen, werden im Rahmen der 36. Ausschreibung themenspezifische Formate in einem passenden Mix an Förderinstrumenten angeboten. Dafür werden heuer insgesamt 14 Millionen Euro für themenspezifische nationale Fördermaßnahmen bereitgestellt: Industrie 4.0, Nanotechnologie, Photonik, Smarte Textilien, Biobasierte Industrie und eines Innovationslabors zum Thema Bioraffinerie.

Die Einreichfrist endet am 15. September 2020, 12:00 Uhr. Die Ergebnisse des Auswahlverfahrens werden im Dezember 2020 an die Förderwerber kommuniziert.

Alle weiteren Infos zur Ausschreibung: https://www.ffg.at/produktion-der-zukunft-das-foerderprogramm

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04.06.20

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H2020 Ausschreibung: Marie Sklodowska-Curie Indivdual Fellowships

Internationale Forscher für Ihr Unternehmen: Ausschreibung zu Individual Fellowships

Aktuell können Unternehmen wieder gemeinsam mit herausragenden internationalen Forschern einen Antrag für ein „Marie Sklodowska-Curie Individual Fellowship“ einreichen und sich damit für 1 bis 3 Jahre Forschungsexpertise aus dem Ausland ins Unternehmen holen.

Die Förderung umfasst Zuschüsse zu den Personalkosten der Fellows (für AT rund 61.500 EUR / Jahr plus monatliche Zuschüsse zu Mobilität und, wenn relevant, Familie); für Aufwendungen im Zusammenhang mit den Forschung- und Trainingsaktivitäten (9.600 EUR / Jahr) sowie zu Management- und Overheadkosten (7.200 EUR / Jahr). Einreichfrist ist der 9. September 2020.

Die Wahl des Forschungsthemas ist frei. Wichtig ist, dass die Expertise der/des Fellows (i.d.R. Post-Doc) und die inhaltliche Ausrichtung des Projekts sehr gut zum Profil des Unternehmens passt, an dem das Fellowship angesiedelt sein soll, und dass der/die Fellow während des Fellowships sehr gut in das Unternehmen integriert und betreut wird. Beispiele geförderter Projekte: in Österreich, Deutschland und der Schweiz und europaweit.

Weitere Details und Unterstützung in der Antragstellung finden Sie bei der Nationalen Kontaktstelle für Marie Sklodowska-Curie Maßnahmen in Österreich: https://www.ffg.at/ausschreibungen/horizon2020_msca-if-2020

Tipp:

Um hochqualifizierte Post-Docs zu erreichen, empfiehlt sich neben der Suche über Kooperationspartner aus der Forschung im In- und Ausland auch das Portal EURAXESS, das von mittlerweile vielen Post-Docs im weltweit als Informationsquelle genutzt wird und auf dem es einen eigenen Bereich für sogenannte „Hosting offers“ gibt, auf dem auch Unternehmen aktiv ihre Bereitschaft als Gastorganisation für ein Individual Fellowship platzieren können. Die Nutzung des Portals ist kostenlos.

https://euraxess.ec.europa.eu/jobs/hosting/search

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HORIZON GREEN DEAL CALL

Im Zuge des Green Deals wird von der Europäischen Kommission (EK) ein Call unter Horizon 2020 ausgeschrieben. Das Budget liegt bei rund 1 Mrd. Euro.

Der Call soll Mitte September starten und bis Mitte Jänner 2021 laufen.

Die Kommission hat für den Call 11 Themenfelder definiert, die sich an den Hauptarbeitsbereichen des Europäischen Green Deals orientieren.

Per se handelt es sich beim Green Deal Call um Themenfelder, die auch Unternehmen interessieren könnten, die bis dato noch nichts mit Horizon zu tun hatten.

Themen des Green Deal Calls:

Area 1: Increasing Climate ambition & Green Deal impact with cross-cutting solutions
Area 2: Supplying clean, affordable and secure energy
Area 3: Industry for a clean and circular economy
Area 4: Energy and resource efficient buildings
Area 5: Sustainable and smart mobility
Area 6: Farm to fork
Area 7: Restoring biodiversity and ecosystem services
Area 8: A zero-pollution ambition for a toxic-free environment
Area 9: Strengthening our knowledge in support of the European Green Deal
Area 10: Empowering citizens for the transition towards a climate neutral, sustainable Europe

Seitens der Abteilung Innovation und Digitalisierung wird hierzu keine gemeinsame Position erarbeitet.

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04.06.20

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FFG – Digitalisierungsförderungen neu

Rund acht Millionen Euro stehen im Rahmen folgender Programme zur Verfügung:  

  1. Forschungskompetenzen für die Wirtschaft:
    Damit werden Betrieben maßgeschneiderte Qualifizierungsangebote ermöglicht. Die Schwerpunkte liegen auf E-Commerce, Cyber-Security und Smart Factory. Das BMDW stellt mehr als fünf Millionen Euro bereit: Für die Schiene "Qualifizierungsnetze" (5. Ausschreibung) 4,1 Millionen Euro und für die "Qualifizierungsseminare mit Bildungs.Prämie" (7. Ausschreibung) eine Million Euro. Der Start der Ausschreibungen erfolgt am 12. Mai 2020.
    Mehr Informationen: https://www.ffg.at/forschungskompetenzen-fuer-die-wirtschaft
  2. Digital Pro Bootcamps:
    Zur gezielten Stärkung der digitalen Kompetenz in Betrieben mit den Schwerpunkten E-Commerce, Cyber-Security und Smart Factory. Für die mittlerweile 2. Ausschreibung steht rund eine Millionen Euro (Mittel der Nationalstiftung mit BMDW-Unterstützung eingeworben) zur Verfügung. Die Ausschreibung ist geöffnet.
    Mehr Informationen: https://www.ffg.at/ausschreibungen/digital-pro-bootcamps-2-ausschreibung
  3. Laura Bassi 4.0 – Digitalisierung chancengerecht gestalten:
    Für die 2. Ausschreibung stehen zwei Millionen Euro (Mittel der Nationalstiftung mit BMDW-Unterstützung eingeworben) zur Verfügung. Das Programm richtet sich insbesondere an KMU, die einen Beitrag zur Gestaltung einer chancengerechten digitalen Zukunft leisten wollen. Die Ausschreibung ist geöffnet.
    Mehr Informationen: https://www.ffg.at/laura-bassi-4.0-2-ausschreibung

Digitalisierung europäisch gestalten - Digital Europe Programme

Auch auf europäischer Ebene gibt es große Anstrengungen, die Digitalisierung voranzutreiben. Eines der wesentlichen europäischen Förderprogramme zur Umsetzung der europäischen Digitalpolitik ist das "Digital Europe Programme" (2021-2027) mit einem geplanten Gesamtbudget von 9,2 Milliarden Euro. Es wird in Österreich vom BMDW koordiniert. Mit den nationalen Förderungen (z. B. Digital Innovation Hubs) wird in Österreich der Boden aufbereitet, damit sich Forschungseinrichtungen und Unternehmen auch erfolgreich für europäische Fördermittel (z. B. in den europäischen Digital Innovation Hubs) bewerben können. Die FFG unterstützt als Nationale Kontaktstelle die Forschenden und Unternehmen mit umfassenden Informations- und Serviceleistungen.
Mehr Informationen: www.ffg.at/Europa/FP9_DigitalEurope

Kontakt bei Rückfragen:

Mag. Doris Url
Zentrales Förderungsservice
T +43 316 601 626
Fax +43 316 601 599
E foerderungen@wkstmk.at

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04.06.20

© Produktion Zukunft, JOANNEUM RESEARCH

Produktion Zukunft @JOANNEUM RESEARCH

Am 14. Mai 2020 startete die 36. Ausschreibung Produktion der Zukunft der FFG. Wir als AT STYRIA - Plattform Automatisierungstechnik unterstützen Sie gerne beim Netzwerken, und möchten Ihnen ein mögliches Netzwerk vorstellen.

Unser Mitglied JOANNEUM RESEARCH hat viele Angebote, die für Sie von Interesse sein könnten. Mehr als 250 Experten der JOANNEUM RESEARCH arbeiten im Themenbereich »Informations- und Produktionstechnologien« interdisziplinär für nationale und internationale Auftraggeber und mit Partnern in folgenden Forschungsschwerpunkten:

  • Digitalisierung in der Produktion
  • Optimierung von Fertigungstechnologien und -prozessen
  • Klimaneutrale Produktion

Für nähere Informationen klicken Sie hier.

Werden Sie Partner eines innovativen Konsortiums!

Zu folgenden Ausschreibungsschwerpunkten können wir Ihnen bereits jetzt konkrete Ansprechpersonen nennen:

  1. Industrie 4.0
    DI Harald Mayer, DIGITAL oder DI Dr. Mathias Brandstötter, ROBOTICS
  2. Nanotechnologie
    DI Dr. Georg Jakopic, MATERIALS
  3. Photonik
    Univ.-Prof. DI Dr. Paul Hartmann, MATERIALS
  4. Smarte Textilien
    Dipl.-Phys. Dr. Jan Hesse, MATERIALS
  5. Biobasierte Industrie (Innovationslabor »Bioraffinerie«)
    DI Dr. Gerfried Jungmeier, LIFE
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Erster virtueller Erfahrungsaustausch bei AT STYRIA

Der erste Online-Erfahrungsaustausch zum Thema CoVid-19 am 19. Mai 2020 war ein voller Erfolg. Die Mitglieder der AT STYRIA - Plattform Automatisierungstechnik hatten die Möglichkeit sich, über Auftragslage, Projektauslastung, Kurzarbeit, etc. auszutauschen.

Plattform setzt auf Aktion

Wir als Plattform haben beim Erfahrungsaustausch einige Themen aufgenommen und beispielsweise das Thema Reisebeschränkungen oder Arbeitsmedizin (Schnelltestungen) betreffend auf Wunsch der Teilnehmer Kurzaussendungen ausgeschickt.

Ausschreibungen und Webinare

Im Erfahrungsaustausch wurden auch Themen betreffend geförderter Qualifizierungsmaßnahmen (FFG) - Ausschreibungen FFG Programme, etc. besprochen. Außerdem wurde das Interesse an verschiedenen Webinaren sowie zukünftigen Webinar-Angebote ausgetauscht.

Angebote von Mitgliedern für Mitglieder

Nutzen Sie das Netzwerk AT STYRIA und teilen Sie uns mit, welche Angebote Sie für unsere Mitglieder anbieten können.

Wir unterstützen Sie gerne bei der Suche nach Kooperationspartnern zu unterschiedlichsten Themen und Projekten wie beispielsweise:

  • Ausschreibungen FFG Programme
  • Qualifizierungsnetzwerke

= Angebot für Mitglieder von Mitgliedern - Netzwerk AT STYRIA nutzen!

Wir freuen uns, wenn Sie zukünftig bei einer Fortsetzung dieser oder ähnlicher Veranstaltungen mit dabei sein können!

Andrea Ofner, neu im Team der AT STYRIA

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02.06.20

© Andrea Ofner

Andrea Ofner verstärkt unser Team

Seit Anfang Mai 2020 ist Andrea Ofner Ihre neue Ansprechpartnerin bei ARGE Automatisierungstechnik Steiermark. Sie haben Fragen zur Website, zu Dateneinträgen, Datenmanagement oder benötigen Support bei Benutzerkonten? Dann kommen Sie auf Andrea Ofner zu. Fragen, Wünsche oder Anregungen sind herzlich willkommen!

Technikbegeisterte Pâtissier

Als Studentin der BWL profitiert Andrea Ofner von ihrem betriebswirtschaftlichen Hintergrund. Ihre Technikbegeisterung gibt in ihrem Leben schon lange den Ton an. Als studentische Mitarbeiterin konnte Andrea Ofner bei der AVL List GmbH wertvolle Erfahrungen sammeln. Aktuell betreut sie das Projekt Kompetenzatlas. In ihrer Freizeit lebt Andrea Ofner ihre Liebe zur Konditorei und Pâtisserie aus. In ihrem Internetblog teilt sie ihre Lieblingsrezepte und How-to-Anleitungen.

Andrea Ofner

Fragen, Wünsche oder Anregungen: Bitte kommen Sie auf mich zu.
Mitarbeiter Andrea Ofner

Andrea Ofner
Körblergasse 111-113
8010 Graz, Österreich
Telefon +43 316 601 561
Fax +43 316 601 507
E-Mail andrea.ofner@wkstmk.at
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06.05.20

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Maschinenbau Brunner baute Abfüllanlage für Desinfektionsmittel

Die Firma Maschinenbau Brunner GmbH plant seit dem Jahr 2000 Maschinen nach Kundenwunsch und erzeugt schlüsselfertige Anlagen. Im Lauf der Jahre wurden im Unternehmen Sondermaschinen im Bereich der Fördertechnik, Lebensmittelindustrie, Verpackungstechnik oder auch EPS-Produktion geplant und entwickelt. Wir haben bei DI Stefan Knöbl nachgefragt, welchen Beitrag sein Unternehmen in Zeiten von Corona leisten konnte.

Herr DI Stefan Knöbl, wie würden Sie Ihr Unternehmen ganz kurz beschreiben?

Knöbl: Wir bauen Sondermaschinen nach Kundenwunsch. Unser Kunde kommt mit einer Idee und wir erarbeiten die Lösung vom Anfang bis zum Schluss. Mit jedem abgeschlossenen Projekt können wir auf noch mehr Erfahrung und Know-how zurückgreifen.

Worin sehen Sie die Stärken Ihres Unternehmens?

Knöbl: Unsere Stärken liegen eindeutig in unseren motivierten Mitarbeitern. Das spannende an unserem Job ist, dass wir Maschinen und Anlagen entwickeln, die am Markt nicht verfügbar sind. Wir können auf kurzfristige Aufträge schnell und flexibel reagieren.

War das auch der Fall bei der Herstellung der Abfüllanlage für Desinfektionsmittel für das Unternehmen RINGANA?

Knöbl: Ja, es ist uns gelungen, binnen kürzester Zeit eine Abfüllanlage für Desinfektionsmittel zu entwickeln, zu planen und zu fertigen. Unser oberstes Ziel ist es, Maschinen und Anlagen herzustellen, die genau den Anforderungen des Kunden entsprechen.

Ihr Unternehmen liefert ein Gesamtpaket „Von der ersten Idee zur fertigen Anlage“ – welche Herausforderungen sehen Sie aktuell?

Knöbl: Langsam macht sich ein Wiederhochfahren der Wirtschaft bemerkbar. Die Leute kommen wieder zurück. Wir beobachten, dass viele unserer Kunden jetzt Zeit hatten, um über Prozesse in ihrem Unternehmen nachzudenken und dementsprechend trudelten auch Anfragen bei uns ein. Die Frage ist aber, werden die Unternehmer dann auch das Geld haben, um zu investieren?

Vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Knöbl.

DI Stefan Knöbl

KONTAKT

MASCHINENBAU BRUNNER GMBH
Gewerbepark 2, A-7412 Wolfau
T +43 (0)3356 / 20 600
F +43 (0)3356 / 20 600-30
M +43 (0)660 / 47 06 205
office@brunner-maschinen.at

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05.05.20

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PIA AUTOMATION AUSTRIA: MIT KOMMUNIKATION UND ZUSAMMENHALT DURCH DIE KRISE

Nikolaus Szlavik und Norbert Kahr, Geschäftsführer von PIA Automation Austria, schildern in einem Gespräch ihre Eindrücke der ersten Wochen in der „Corona-Krise“. In Zeiten der Unsicherheit und des „Social Distancing“ lautet ihr Erfolgsrezept: Kommunizieren und zusammenhalten!

Wie haben Sie die letzten Wochen bei PIA Automation Austria erlebt?

N. Szlavik: Durch die schnellen Änderungen und laufend erforderlichen Anpassungen an die neue Situation, habe ich diese Wochen als Zeit des intensivsten Austausches und raschester Umsetzung erlebt. Dieser Dialog fand innerhalb des Unternehmens und unserer Unternehmensgruppe, aber auch mit Kunden, Lieferanten, Interessenvertretungen – wie z. B. IV und WKO - und anderen Unternehmen der Region statt. Der Zusammenhalt unserer rund 400 Mitarbeiter und das Mittragen der gesetzten Maßnahmen macht mich als Geschäftsführer sehr stolz.

Wo liegt aktuell die größte Herausforderung?

N. Kahr: Die Produktion in unseren vollen Werkshallen darf nicht stehen bleiben, da wir im Termingeschäft tätig sind: Für die meisten unserer Projekte liegt der Auslieferungstermin nach der Krise. Wir müssen alles daransetzen, diese Fristen zu wahren. Daher halten wir die Kommunikation mit unseren Geschäftspartnern aufrecht, um alle relevanten Informationen einzuholen.

Was ist Ihr Erfolgsrezept?

N. Szlavik: Ein entscheidender Schlüssel zum Erfolg ist Kommunikation – nach außen, wie bereits erwähnt, aber vor allem nach innen. In dieser für uns alle neuen Phase der Unsicherheit ist es außerordentlich wichtig, den Informationsfluss in Richtung Belegschaft aufrechtzuhalten; in unserem Fall betrifft das nicht nur den Standort in Grambach, sondern zwei weitere in Deutschland und einen in der Nähe von Zagreb. Nur so schafft man ein Gefühl von Sicherheit, Vertrauen und letztendlich Zusammenhalt.

Wie unterstützt PIA den Kampf gegen das Virus?

N. Szlavik: Die Corona-Pandemie führte weltweit zu einem Mangel an Mundschutzmasken. Gerade Personen, die in Bereichen arbeiten, wo ein auf Distanz bleiben unmöglich ist, sind davon sehr betroffen. Für Pädagoginnen und Betreuerinnen von Kleinkindern gibt es bisher wenige Vorkehrungen, die sie vor einer Ansteckung schützen. Zum Schutz ihrer Gesundheit haben wir daher beschlossen, 1.000 Masken an den Kindergarten und die Kinderkrippe in Raaba und Grambach zu spenden.

N. Kahr: Der bayerische PIA-Standort Amberg wurde mit der Produktion von über 30 vollautomatischer Montagelinien für die Fertigung von Mundschutzmasken beauftragt. Eine Linie schafft pro Tag rund 100.000 Stück. PIA Automation Austria unterstützt die Kollegen mit der Lieferung von Komponenten. Bei Bedarf ist es denkbar, mit der Produktion solcher Maskenanlagen hier in Grambach zu starten. Unser Vertriebsteam sammelt diesbezüglich alle Anfragen.

Über PIA Automation

Die PIA Automation Holding ist eine international aufgestellte Unternehmensgruppe, die technisch komplexe und wirtschaftlich attraktive Automatisierungslösungen anbietet. Das Leistungsspektrum reicht vom manuellen Montagearbeitsplatz bis hin zur vollautomatischen Produktionsanlage mit integrierter Prüftechnik und Datendokumentation. Dabei beherrscht PIA das Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik, Programmierung, Messtechnik, Produktionsdatensystemen, Dokumentation, Bildverarbeitung und Robotik sowie Forschung und Entwicklung. Den Trends zu Digitalisierung und Vernetzung des Fertigungsprozesses trägt PIA mit eigenen Industrie 4.0-Lösungen Rechnung. Über 1.800 Mitarbeiter sind an zehn Standorten in Deutschland, Österreich, Kroatien, USA, Kanada und China tätig. Zu den Geschäftsfeldern zählen Mobility – und hier im Speziellen Powertrain, E-Mobility, Safety, Components – Industrie- und Konsumgüter sowie Healthcare.


PIA Automation Austria ist ein international tätiges Unternehmen im Bereich Sondermaschinenbau und Automatisierungstechnik. Das Leistungsspektrum reicht vom manuellen Montagearbeitsplatz über vollautomatische Fertigungslinien mit integrierter Präzisionsmesstechnik bis hin zu smarten Industrie 4.0-Lösungen.
PIA Automation Austria zählt zu den Marktführern bei der Herstellung von Produktionssystemen für Antriebsstrangkomponenten wie Motoren und Getriebe. Daher ist der Standort mit seinen über 400 Mitarbeitern das globale Powertrain-Kompetenzzentrum der PIA Gruppe.


Auf unseren ressourcenschonenden und energiesparenden Anlagen werden seit über 10 Jahren Komponenten der E-Mobilität und hybride Antriebssysteme produziert. Wir sehen uns daher als essenziellen Weichensteller für eine saubere und sichere Mobilität von Morgen.

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04.05.20

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Einladung zum Webinar „Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die steirische Industrie“ am 12. Mai 2020

Die Steiermark ist eine hochentwickelte europäische Industrieregion, auch aufgrund der starken Exportorientierung ist die Steiermark strukturbedingt überdurchschnittlich von den Auswirkungen der Corona-Pandemie betroffen. JOANNEUM RESEARCH - POLICIES hat die möglichen Auswirkungen der Pandemie auf die steirische Wirtschaft auf Basis von unterschiedlichen Szenarien modelliert. Die Steiermark steht vor einem drastischen Rückgang der Wirtschaftsleistung.

Wir laden Sie daher zum Webinar „Auswirkungen der CORONA-Pandemie auf die steirische Industrie“ mit MMag. Eric Kirschner am Dienstag, 12. Mai 2020 von 14:00 bis 16:00 Uhr ein.

Im Webinar werden das Ausmaß der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die regionale Wirtschaft vor dem Hintergrund der komplexen Wirkmechanismen diskutiert.  

Die Anmeldung über diesen Link ist für die Teilnahme am Webinar unbedingt erforderlich, damit Ihre Zugangsdaten generiert werden können!

Mag. Mag. Eric Kirschner leitet die Forschungsgruppe Regionalökonomie und Strukturpolitik am Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung der JR. Seine Arbeits- und Forschungsschwerpunkte liegen in den Bereichen regionale Standortentwicklung, Tourismuswirtschaft, regionale Wettbewerbsfähigkeit, struktureller und demografischer Wandel, Arbeitsmarktpolitik sowie Politikberatung.

Um auf Ihre Themen konkret eingehen zu können, schicken Sie bitte bis Freitag, 8. Mai, 12:00 Uhr, Fragestellungen/Anliegen zu dieser Thematik per E-Mail an uns, damit sie nach Möglichkeit anonymisiert in den Vortrag eingebaut werden können!

Bleiben Sie gesund!

Dr. Andreas Fössl                          Mag. Helmut S. Röck

Spartengeschäftsführer                 stellv. Spartengeschäftsführer       

Alle Rechtsauskünfte werden von der WKO nach bestem Wissen und Gewissen erteilt und basieren auf den zum jeweiligen Zeitpunkt gesicherten Informationen. Die WKO übernimmt für die Richtigkeit der Auskünfte keine Haftung.

Unterstützen Sie unsere heimischen Betriebe
und kaufen Sie auch online „steirisch“ ein:
wko.at/steirischeinkaufen

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Corona Hilfs-Fonds: Informationen zu Kreditgarantien

Information der Bundessparte Industrie

Ziel des Corona Hilfs-Fonds ist eine rasche Bereitstellung von finanziellen Mitteln für österreichische Unternehmen, die auf Grund der Corona-Krise schwerwiegende Liquiditätsengpässe haben. Im Rahmen des Corona-Hilfs-Fonds wird der Zugang zu Garantien und Fixkostenzuschüssen geöffnet.

Garantien

Es handelt sich um staatliche Garantien, die Garantie der Republik deckt bis zu 90% der Kreditsumme ab. Damit werden Betriebsmittelkredite besichert. Die Obergrenze dafür sind maximal 120 Mio. Euro. Diese kann nur in begründeten Ausnahmefällen erhöht werden. Die Laufzeit beträgt maximal 5 Jahre und kann um bis zu 5 Jahre verlängert werden. Zu den Voraussetzungen zählt, dass der Standort und die Geschäftstätigkeit in Österreich sind und ein Liquiditätsbedarf für den heimischen Standort bestehen muss. Für Aktiengesellschaften gilt, dass Boni nur bis zu 50% der letztjährigen Boni an Vorstände ausgeschüttet werden und keine Dividendenzahlungen von 16.3.2020 bis 16.3.2021 aus dieser Liquiditätshilfe getätigt werden dürfen.

Single-Point of Contact ist die Hausbank, diese füllt gemeinsam mit dem Unternehmen den Antrag aus. Je nach Unternehmen wird dieser Antrag dann an die Österreichische Kontrollbank (Großunternehmen) oder an die Austria Wirtschaftsservice GmbH (Klein- und Mittelbetriebe) weitergeleitet.

Nähere Informationen finden Sie unter anderem unter:

Fixkostenzuschüsse

Mit heutigem Stand bekommen folgende Unternehmen Fixkostenzuschüsse:

  • Der Standort und die Geschäftstätigkeit müssen in Österreich sein und Fixkosten müssen in Österreich operativ angefallen sein
  • Das Unternehmen erleidet im Jahr 2020 während der Corona-Krise einen Umsatzverlust von zumindest 40%, der durch die Ausbreitung von COVID-19 verursacht ist
  • Unternehmen müssen sämtliche zumutbare Maßnahmen setzen, um die Fixkosten zu reduzieren und die Arbeitsplätze in Österreich zu erhalten.
  • Unternehmen, die vor der Covid-19-Krise ein gesundes Unternehmen waren

Konkrete Richtlinien mit weiteren Details werden in Kürze erwartet.

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FH CAMPUS 02: Online Lehrmethoden

Nachdem die FH CAMPUS 02 in kürzester Zeit vor allem auf synchrone online Lehre, in Kombination zu bestehenden asynchronen online Lehrmethoden, umgestellt hat, dabei in den letzten Wochen eine steile Lernkurve durchlaufen ist und dabei einige Unterlagen entstanden sind, hat das Team der FH CAMPUS 02 beschlossen, diese über diesen Link gerne der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen - die Linkliste ist am Ende der Seite zu finden.

Weitere Initiativen der FH CAMPUS 02:

GEMEINSAM FÜR UNSERE STEIRISCHEN UNTERNEHMERINNEN

GEMEINSAM FÜR DEN SCHULERFOLG UNSERER KINDER!

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Fahrten von und zur Baustelle – strengere Regelung

Ab dem 14. April 2020 ist bei allen Fahrgemeinschaften (unabhängig davon, ob privat oder beruflich) folgende neue Regelung verbindlich einzuhalten:

Fahrgemeinschaften mit Personen, die nicht im gemeinsamen Haushalt leben, sind nur zulässig, wenn dabei eine den Mund- und Nasenbereich gut abdeckende mechanische Schutzvorrichtung als Barriere gegen Tröpfcheninfektion getragen wird und gegenüber anderen Personen ein Abstand von mindestens einem Meter eingehalten wird.

Im Vergleich zur bisherigen Rechtslage bedeutet die Neuregelung eine Verschärfung: Ab 14. April 2020 ist beim Transport von Arbeitnehmern zwischen Wohnort bzw. Betrieb und Baustelle wie bisher ein Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten und zusätzlich haben alle Insassen zumindest einen Nasen-Mundschutz zu tragen. Die Regelung gilt für alle Arten von Fahrgemeinschaften, also sowohl für solche mit Privatfahrzeugen der Arbeitnehmer, als auch für Mannschaftstransportfahrzeuge. Für Massenbeförderungsmittel enthält § 4 Abs. 1 der COVID-19-Maßnahmen-Verordnung eine gleichlautende Bestimmung.

>> Zum Rundschreiben

Das Hilfsangebot von OSKAR

Die österreichische App OSKAR erarbeitete gemeinsam mit der
Wirtschaftskammer Steiermark ein GRATIS HILFSANGEBOT für österreichische Bauunternehmen für die COVID-19 Zeit.

>> Hier erfahren Sie mehr

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Fragen an AT&S Chief Operations Officer Ing. Heinz Moitzi

Sehr geehrter Herr Moitzi, haben Sie Ideen, Produkte oder Dienstleistungen um COVID-19 (besser) zu bewältigen?

Heinz Moitzi: Natürlich gibt es Ideen und Ansätze, und zwar unter den verschiedensten Gesichtspunkten. Aus unternehmerischer Sicht wage ich zu sagen, dass wir bei AT&S vieles richtig gemacht haben. Wir waren zum Beispiel eines der ersten Unternehmen in Österreich, das eine generelle Maskenpflicht am Werksgelände und viele weitere Schutzmaßnahmen eingeführt hat. Das war Mitte März, noch bevor die österreichische Bundesregierung die Ausgangsbeschränkungen umgesetzt hat. Hier haben wir natürlich auch davon profitiert, dass wir die Erfahrungen, die wir seit Ende Jänner im Umgang mit der Krise in China sammelten auch auf unsere andren Werke umlegen konnten. Aus der Perspektive unseres Produktportfolios heraus unterstützen wir vor allem mit Leiterplatten für lebensrettende Beatmungsgeräte. Hier sind wir in den vergangenen Wochen ein wichtiger Teil der globalen Lieferkette geworden. Unsere Teams arbeiten jetzt rund um die Uhr daran, die notwendigen Komponenten für solche Geräte in ausreichender Stückzahl liefern zu können, und das nicht nur für etablierte Hersteller. Starke Nachfrage gibt es auch von staatlicher Seite und von Unternehmen, die ihre Produktion auf Wunsch oder Anordnung von Staaten auf Beatmungsgeräte umgestellt haben. Hier ist es notwendig, den schnellen Schwenk in der Produktion für solche Unternehmen zu ermöglichen. Und das funktioniert nur, wenn man als Partner praktisch auf Knopfdruck die entsprechende Technologie liefern kann.

Was zeichnet Ihr Unternehmen aus?

Heinz Moitzi: AT&S ist globaler Marktführer bei hochwertigen Leiterplatten und einer der führenden Hersteller von IC-Substraten. AT&S industrialisiert zukunftsweisende Technologien für seine Kerngeschäfte Mobile Devices & Substrates, Automotive, Industrial und Medical. AT&S verfügt über eine globale Präsenz mit Produktionsstandorten in Österreich (Leoben, Fehring) sowie Werken in Indien (Nanjangud), China (Shanghai, Chongqing) und Korea (Ansan nahe Seoul) und beschäftigte im Geschäftsjahr 2018/19 rund 10.000 Mitarbeiter.

Kontaktdaten:

A T & S Austria Technologie & Systemtechnik Aktiengesellschaft
Fabriksgasse 13, A-8700 Leoben
T +43 3842 200-0
info@ats.net
www.ats.net

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Home-Office für Digitalisierung nutzen

Expertenkommentar von DI Markus Moser, Geschäftsführer der axtesys GmbH.

Gerade diese Zeit führt uns deutlich vor Augen, wo Unternehmen in Sachen Digitalisierung noch aufholen müssen. Das beginnt bei der Basis wie dem Zugriff auf Daten und Systeme von zu Hause aus und endet (bei weitem nicht) bei automatisierten Webshops und Logistiksystemen. Je einfacher, schneller und fehlerfreier Menschen arbeiten können, desto gewinnbringender wird das Geschäft. Als Digitalisierungsexperten wissen wir: Nur effiziente Prozesse sind gute Prozesse. Und das ist unabhängig vom Bereich: ob Personalabteilung, Marketing, Produktion oder Logistik.

Wir wissen natürlich auch, dass Digitalisierung nicht von heute auf morgen passiert. Daher empfehlen wir allen Unternehmen, gerade diese Zeit jetzt zu nutzen, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn so viel steht fest: Wenn die Krise vorbei ist, geht alles doppelt so schnell weiter. Wer sich jetzt damit auseinander setzt, hat dann den nötigen Vorteil.

axtesys GmbH
Leistungen: Prozessdigitalisierung, individuelle Softwareentwicklung, Systemintegration, Webentwicklung und Data Analytics
GF DI Markus Moser

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15.04.20

HAGE_HAGE3D-GF-bearb

HAGE Respirator – druckkontrolliertes Beatmungsgerät für Krisensituationen

HAGE Sondermaschinenbau und HAGE3D entwickelten in den letzten zwei Wochen in enger Zusammenarbeit mit der Medizinischen Universität Graz ein druckkontrolliertes Beatmungsgerät.

Der Druck der Sauerstoffzufuhr wird dabei über ein patientennahes Ventilsystem im Beatmungsschlauch geregelt, durch Sensoren kontrolliert und grafisch auf einem Touchdisplay angezeigt. In Funktionstests und bei Tierversuchen wurde das Beatmungsgerät bereits erfolgreich verifiziert. Zur weiteren Vorgehensweise steht das Team von HAGE in enger Abstimmung mit der Wirtschaftsministerin Frau Dr. Margarete Schramböck.

HAGE:

Abgestimmt auf die Bedürfnisse der Kunden entstehen bei HAGE Sondermaschinenbau gewöhnlich individuelle Sondermaschinen nach neustens technologischen Anforderungen. Neben präzisen 5-Achs Bearbeitungsanlagen sind vor allem Rührreibschweiß-Analgen für sehr gefragt. HAGE3D ist ein 2019 gegründetes Spin-Off der HAGE Sondermaschinenbau und entwickelt und vertreibt global additive Fertigungslösungen.

Kontaktdaten:

HAGE Sondermaschinenbau GmbH
Hauptstraße 52e, 8742 Obdach
E office@hage.at
T +43 3578 2209
W www.hage.at

Video:

https://www.youtube.com/watch?v=Eh_101IGmHg&t=6s
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25.03.20

© Hubert Sallegger

Automatisierungstechnik ist in Europa unentbehrlich

Wir haben bei Hubert Sallegger, CEO der SALLEGGER TECHNOLOGIES GMBH & CO KG nachgefragt, welche Möglichkeiten und Herausforderungen die Automatisierungstechnik mit sich bringt.

Als modernes, innovatives Unternehmen und unabhängig arbeitender Dienstleister für die Maschinenbaukonstruktion ist das Unternehmen SALLEGGER TECHNOLOGIES GMBH & CO KG seit 25 Jahren erfolgreich am Markt der Ingenieurbüros tätig. Seit einem Jahr bieten wir auch Produktentwicklung und 3D-Druck in höchster Qualität für die Prototypenerzeugung und Serienfertigung an. Die jahrzehntelange Erfahrung in der Konstruktion ist die ideale Basis für das neue Geschäftsfeld, weiß CEO Hubert Sallegger. Die neueste HP-Jet-Fusion-3D-Technologie sorgt für Kunststoffbauteile in höchster Präzision und für maximale Kosteneffizienz.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Hubert Sallegger: Wir entwickeln und konstruieren Automatisierungsanlagen in den Bereichen Automobilindustrie, Elektronikindustrie, Konsumgüterindustrie, Pharmaindustrie, Tabakindustrie, Maschinen- und Anlagenbau, Werkzeugmaschinen, Agrartechnik, Umwelttechnik und Verfahrenstechnik. Aufgrund unserer Schlagkraft können wir auch größte Projekte stemmen. Viele Kunden übergeben uns daher Projekte komplett, andere wiederum holen sich unser Know-how für einzelne Teilbereiche ihres Projektes.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Hubert Sallegger: Die Automatisierungstechnik macht menschliche Arbeitskräfte keineswegs überflüssig. Ganz im Gegenteil, sie kann dazu beitragen, Mitarbeiter durch ihren Einsatz in lohnenderen, verantwortungsvolleren Positionen zu binden. Studien zeigen, dass die Automatisierungstechnik und Digitalisierung mehr Jobs schafft als zerstört. Für Europa ist sie unentbehrlich.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Hubert Sallegger: Das umfangreiche Know-how über viele Branchen hinweg und das kompromisslose Streben nach höchster Qualität.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Hubert Sallegger: Wir sind seit Anbeginn der Plattform mit dabei. Uns geht es vor allem um den Erfahrungsaustausch unter den Mitgliedern. Außerdem haben wir gemeinsam das Potenzial Großprojekte zu stemmen, wie es die Vergangenheit schon gezeigt hat.

© SALLEGGER TECHNOLOGIES GMBH & CO KG

INFO-BOX

Gründungsjahr: 1994

Anzahl Mitarbeiter: 35

Unternehmensschwerpunkte:

  • Entwicklung, Konstruktion und FEM-Simulation im Maschinenbau
  • Softwareentwicklung im Bereich der virtuellen Inbetriebnahme
  • Produktentwicklung und Reverse Engineering in Zusammenhang mit „Additive Manufacturing“

Standorte:

  • Jahnstraße 30b in 8280 Fürstenfeld
  • St. Kind 56 in 8313 Riegersburg
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Aktuelles zum Coronavirus

Informationen Coronavirus

Hier finden Sie die aktuellen Informationen der Wirtschaftskammer zum Coronavirus.

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04.03.20

© Stadlmann TEC GmbH

Stadlmann TEC GmbH: „living engineering – we drive development“

Das Unternehmen Stadlmann TEC begleitet seine Kunden und Partner vom Konzept bis zur Inbetriebnahme der eigenen Anlage. Im Vordergrund stehen individuelle Gesamtlösungen, ganz egal aus welcher Branche der Kunde kommt. Dafür stehen drei technische Abteilungen bereit, die im Rahmen der Konstruktion und Mechanik, der Elektroplanung sowie der Automatisierungstechnik die Vorstellungen unserer Kunden durch eigene Expertise und Innovationskraft verwirklichen.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Egal ob Industrieanlagen, Roboter, Fertigungslinien, bildverarbeitende Systeme oder Prüfstände, alle unsere Lösungen haben einen gewissen Grad an Automatisierung. Dabei setzen wir vor allem auf Speicherprogrammierbare Steuerungen aus dem Hause Siemens, B&R und Beckhoff sowie neben den üblichen objektorientierten Sprachen (C, C++, C# und Python) auf die grafische Programmiersprache LabVIEW von National Instruments. 

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

In Zukunft wird es noch wichtiger, Anlagen und Prozesse miteinander vernetzen zu können sowie die daraus generierten Daten zur Optimierung der eigenen Betriebs- und Produktionsabläufe zu nutzen. Mit echtzeitfähigen Anwendungen für den Industriebereich oder aber auch durch den Einsatz Künstlicher Intelligenz ist dies jetzt schon möglich. Auch wir bei Stadlmann TEC haben uns bereits diesem Thema angenommen und können im Bereich Artificial Intelligence auf einen schlagkräftigen Partner aus Forschung und Entwicklung setzen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Ob Sonderlösungen oder etabliertes System, ob KMU oder Großunternehmen, in der Entwicklung sowie Projektabwicklung bieten wir ganzheitliche Lösungen aus einer Hand. Egal ob es bereits genaue Vorstellungen gibt oder nur eine Idee vorhanden ist - wir unterstützen vom Konzept bis zur Inbetriebnahme. Hierbei spezialisieren wir uns nicht auf eine bestimmte Branche, sondern bieten unseren Kunden und Partnern Individuallösungen an, ganz gleich ob es sich um ein Arbeitspaket, ein Modul oder eine Gesamtentwicklung handelt. Ebenso unterstützen und begleiten wir speziell in Entwicklungsprojekten den Übergang von Alpha-Prototypen in die Serie.

Zusätzlich sind wir aktiver Alliance Partner von National Instruments. Die Hard- und Software von NI wird bei uns hauptsächlich für Prüfstande im Bereich Automotive, Halbleiter und Batterien eingesetzt. Zusätzlich können unsere Techniker eigene Zertifizierungen von National Instruments vorweisen.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir möchten uns stärker vernetzen, um langfristig Partner für gemeinsame Projekte zu finden sowie Wissen und Erfahrungen mit den Kollegen aus der Branche auszutauschen. Wir freuen uns schon jetzt auf interessante und spannende Gespräche!

Fact Box:

Gründungsjahr: 2010

Anzahl Mitarbeiter: 143

Unternehmensschwerpunkte: Automatisierungstechnik, Prototypenentwicklung, Prüfstandsentwicklung und -automatisierung (Testing), Elektrotechnik und -planung, Hardware- und Softwareentwicklung, Industrielle Bildverarbeitung (Computer Vision), Maschinenbau

Standorte: Graz (Hauptquartier), Steyr und München

Ansprechpartner:

Christoph Lang, MSc

Email: christoph.lang@stadlmann-tec.at

Mobile: +43 (0) 660 90 12 900

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04.02.20

© Adobe Stock

Neues vom BREXIT

Aktuelle Informationen der WKÖ-EU-Abteilung: Seit 1. Februar 2020 gilt das Austrittsabkommen und folgendes Regime.

  • Übergangsphase bis mindestens Ende 2020 (verlängerbar bis max. Ende 2022): UK wird für mindestens elf Monate de facto weiter wie ein EU-Mitglied behandelt, d. h. Verbleib in Binnenmarkt/Zollunion, EU-Gesetze und EuGH Judikatur anwendbar, Zahlungen an Brüssel laufen weiter.
  • Aufenthaltsstatus für betroffene Bürger ist geregelt (betrifft insgesamt 4,4 Millionen Bürger)
  • Finanzielle Abwicklung ist geregelt (UK muss ca. 45 Mrd. Euro zahlen)
  • UK hat in EU Institutionen aber kein Stimmrecht mehr (Exkurs ordentliches Gesetzgebungsverfahren ohne UK siehe unten)

Lösung Nordirland/Irland:

  • Auf Dauer ausgelegt ab Ende der Übergangsphase
  • NI bildet Zollgebiet mit UK, verlässt offiziell EU-Zollunion
  • De facto verbleibt NI in Zollunion und Binnenmarkt: Keine Kontrollenzwischen I+NI
  • Sämtliche Kontrollen (Zoll, Marktkonformität, SPS) an irischen Außengrenze zw. UK+NI
  • NI unterliegt für Waren EU-Regeln, d. h. man geht davon aus, dass sämtliche in NI ankommenden Waren in der EU (=Irland) landen können. Ausnahme: Endkonsum in NI
  • Zustimmung von NI Parlament nach 4 Jahren notwendig
  • Zollexperten sehen Lösung kritisch bzw. praxisuntauglich (Schmuggel möglich?)

Künftiges Verhältnis:

  • Verhandlungen zum künftigen Abkommen starten unmittelbar nach dem Austritt. Zuständig ist die Task Force UK unter der Leitung von Michel Barnier, die im Generalsekretariat der Europäischen Kommission angesiedelt ist.
  • Es besteht der politische Wille für eine umfassende Wirtschafts-und Sicherheitspartnerschaft (keine Zölle und mengenmäßige Beschränkungen,level-playing field, non-regression-Klausel für Beihilfenrecht, Wettbewerbsrecht, soziale und Umweltstandards und Klimapolitik).

Exkurs ordentliches Gesetzgebungsverfahren nach dem Brexit:

Im ordentlichen Gesetzgebungsverfahren gilt auch ohne UK weiterdie doppelte Mehrheit im Ministerrat: 55 Prozent der Mitgliedstaaten die 65 Prozent der Bevölkerung ausmachen, müssen zustimmen. Ohne UK sind das künftig mindestens 15 Mitgliedstaaten. Die Sperrminorität haben weiter vier Mitgliedstaaten, die zusammen mehr als 35 Prozent der EU-Bevölkerung vertreten. Daraus ergibt sich nach dem Brexit eine neue balance of power: Ohne Allianz mit UK wird es z. B. Deutschland viel schwieriger gelingen, eine Sperrminorität zu erreichen. Große Mitgliedstaaten wie Frankreich könnten sich in Allianz mit südlichen Mitgliedstaaten leichter durchsetzen. Anbei die aktuellen Bevölkerungsprozentsätze, die ab 1. Jänner 2020 gelten (mit und ohne UK).

Im EP wird nach dem Brexit die Gesamtzahl der Abgeordneten von heute 751 auf 705 Abgeordnete reduziert. Eine qualifizierte Mehrheit würde mit 353 von 705 Stimmen erreicht werden. Österreich erhält ab dem Brexit einen zusätzlichen Abgeordneten. Das zusätzliche Mandat würde in dieser Legislaturperiode den Grünen zufallen, und zwar Thomas Waitz.

Weitere Informationen unter wko.at/brexit!

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© IKOSA

IKOSA ISTIX®: KML Vision und Fraunhofer IIS vereinbaren strategische Partnerschaft

Graz/Erlangen(Deutschland): Das Grazer Unternehmen KML Vision lizenziert und vertreibt ab sofort die vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen IIS entwickelte Lösung zum manuellen Whole-Slide-Imaging unter dem Namen IKOSA ISTIX®. Durch die nahtlose Anbindung der Software an die Plattform IKOSA®, können die aufgenommen Bilder im Handumdrehen geteilt, bearbeitet oder automatisiert analysiert werden.

Mit der Software IKOSA ISTIX® kann ein mit Kamera ausgestattetes Mikroskop zum Whole-Slide Scanner aufgerüstet werden, um dieses für den Einsatz in der Life Science-Forschung, der digitalen Pathologie oder der Materialwissenschaften zu nutzen. Die Software basiert auf der von Fraunhofer IIS entwickelten Technologie iSTIX®, welche den Videostrom einer an einem analogen Mikroskop montierten Kamera in Echtzeit auswertet. Während der Mikroskoptisch mit Probe manuell bewegt wird, zeichnet die Software die einzelnen Bilder auf und fügt diese, vergleichbar mit der Panorama-Funktionalität am Smartphone, zusammen. Dabei entsteht ein sogenanntes Whole-Slide-Image (WSI).

Über die einfache und benutzerfreundliche Verbindung der Software zur Plattform IKOSA® können die aufgenommen Bilder einfach auf die von KML Vision entwickelte Plattform geladen werden. Dort ist es unter anderem möglich, die Bilder in einer Multi-User Umgebung zu verwalten, interessante Objekte zu markieren oder Bilder mittels auf Künstlicher Intelligenz basierter Applikationen automatisiert zu analysieren. IKOSA® kann sowohl online genutzt, als auch für eine Vorort-Verwendung lizenziert werden.

“Wir freuen uns über diese Partnerschaft mit einer renommierten Organisation wie Fraunhofer,” freut sich Geschäftsführer und Gründer DDr. Michael Mayrhofer-Reinhartshuber, “dadurch ist es möglich, Anwenderinnen und Anwendern in der Mikroskopie eine praktikable und kosteneffiziente Lösung zu bieten, um den Technology Gap zu schließen und in die digitale Mikroskopie einzusteigen.”

Das Deep-Tech Unternehmen KML Vision GmbH mit Sitz in Graz wurde 2018 gegründet und zählt Unternehmen aus dem Bereich der Medizintechnik, der Pharmaindustrie sowie Forschungseinrichtungen zu ihren Kunden. Im Sommer 2019 präsentierte KML Vision die erste Version von IKOSA®. Die hochskalierbare und flexibel adaptierbare Plattform bietet eine Lösung, um die immer größer werdenden Datenmengen bestmöglich zu nutzen und bei mühseligen und zeitintensiven Auswertungen zu unterstützen und hochgenaue und reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten.

“Wir freuen uns sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit dem KML Vision Team”, fügt Volker Bruns, Leiter der Forschungsgruppe »Medizinische Bildverarbeitung« am Fraunhofer IIS hinzu. “Durch die Verzahnung von iSTIX mit der IKOSA Plattform können wir unseren Anwenderinnen und Anwendern nun einen kompletten Workflow bieten – vom Mikroskopieren über das Verwalten und Teilen mit anderen Nutzern bis hin zur Auswertung.”

Das Fraunhofer IIS in Erlangen zählt zu den weltweit führenden anwendungsorientierten Forschungseinrichtungen für mikroelektronische und informationstechnische Systemlösungen und Dienstleistungen. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Fraunhofer IIS forschen im Bereich der Bildverarbeitung für Mikroskopie und Endoskopie mit Fokus auf Anwendungen aus dem Life Science Bereich. Zum Einsatz kommen dabei sowohl klassische erklärbare Bildverarbeitung wie auch Methoden der Künstlichen Intelligenz. Neben der Entwicklung eigener Technologien wie iSTIX® führt das Fraunhofer IIS vor allem Auftragsforschung und -entwicklung durch und arbeitet dabei eng mit klinischen Partnern zusammen.

Weitere Informationen:

www.kmlvision.com

www.iis.fraunhofer.de/imageanalysis

www.istix.com

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03.02.20

© BERNHARD BERGMANN

Zukunftskonferenz zum Thema „Produktion“

Am 11. März 2020 geht die 10. Zukunftskonferenz der JOANNEUM RESEARCH über die Bühne. Der Themenschwerpunkt dreht sich dieses Jahr um "Produktion".

Die Zukunftskonferenz bietet Kunden, Partnern und Stakeholdern nicht nur einen Überblick über die Forschungstätigkeit des Unternehmens, sondern auch über die Umsetzung von Innovation. Heuer steht der Schwerpunkt "Produktion" sowie die Präsentation von Forschungsleistungen, die Produktion zukunftsfähig zu machen, auf dem Programm.  Wir haben bei Geschäftsführer Univ.-Prof. DI Dr. tech. Wolfgang Pribyl nachgefragt, was Sie bei dieser Konferenz erwarten dürfen.

Was ist das Ziel dieser Veranstaltung?

Wolfgang Pribyl: Die Zahl der Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer steigt jedes Jahr, was uns darin bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein. Ziel der Zukunftskonferenz ist es, den Dialog zwischen uns und unseren Partnern zu stärken und die Diskussionsergebnisse für beide Seiten gewinnbringend umzusetzen. Es freut uns immer besonders, wenn aus diesen Diskussionen Ideen für neue Projekte entstehen und sich so die Zahl unserer Partner und Kunden weiter vergrößert. Natürlich ist es uns auch sehr wichtig zu zeigen, dass wir im Bereich der angewandten Forschung ganz vorn dabei und nah an Wirtschaft und Industrie sind und eine Projektkooperation mit uns häufig zu einem deutlichen Wettbewerbsvorteil führt.  

Welche Herausforderung gab es bei den Vorbereitungen?

Wolfgang Pribyl: Nach der Festlegung des Jahresthemas ist es immer interessant und herausfordernd, hochkarätige Hauptvortragende für die Veranstaltung zu gewinnen, die ihre Visionen und Erfahrungen weitergeben. Bis jetzt ist uns das aber noch jedes Mal sehr gut gelungen. Heuer werden Jürgen Tiedje, Head of Unit "Sustainable Industry Systems", Directorate General for Research and Innovation of the European Commission und Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Krautzer, Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, die Keynotes halten.

Was ist Ihr persönliches Highlight der Veranstaltung?

Wolfgang Pribyl: Ich freue mich immer sehr auf den Wettbewerb der "besten Projekte" unserer Forscherinnen und Forscher, die in kürzester Zeit den wesentlichen Inhalt darstellen müssen. Diese Kurzvorträge spiegeln die enorme Bandbreite unserer Expertise wider. Im Weg einer Abstimmung der Konferenzteilnehmer erfolgt dann die Selektion der jeweils besten Projekte und ihre Prämierung. Und es begeistert mich, wenn sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie Wirtschaft und Industrie, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vernetzen und neue Ideen geboren werden. 

Was wünschen Sie sich für die Besucher am 11. März 2020?

Wolfgang Pribyl: Ich wünsche mir, dass sich alle, die an der Konferenz teilnehmen, ein Stück JOANNEUM RESEARCH mitnehmen, von unserer Innovationskraft profitieren, und vielleicht mit der Idee eines gemeinsamen Projekts zu uns zurückkommen.

#zuko – Wann ist die Veranstaltung für Sie ein besonderer Erfolg?

Wolfgang Pribyl: Wenn viele neue Ideen und Projekte gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern entstehen und somit die Forschung Früchte trägt. 

Hier geht's zu den Details der Veranstaltung!

Top aktuell:

JOANNEUM RESEARCH für die flexibelsten Arbeitszeitmodelle ausgezeichnet

Nach einer Erhebung des market Instituts hat die JOANNEUM RESEARCH die modernsten und flexibelsten Arbeitsmodelle in der Steiermark. Die Preisverleihung fand in den Räumlichkeiten der Energie Steiermark statt.

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03.12.19

© WKO Steiermark

Industrie 4.0 – Lehrlingsteams meistern die Digitalisierung

Die steirische Industrie startete ihre Lehrlingsoffensive 2019/2020 mit der Industrie 4.0 Challenge. 32 Lehrlinge aus zehn Industriebetrieben zeigten am 20. und 21. November in Graz, wie gut sie mit der Digitalisierung umgehen können. Ziel war es, gemeinsam eine funktionsfähige digitale Fabrik zu bauen – im Mittelpunkt stand die Verlinkung von traditionellen Fähigkeiten mit neuen, digitalen Skills.

Bei der Industrie 4.0. Challenge stellten die Industrielehrlinge ihre Fähigkeiten unter Beweis. Sie lösten in Teams zwei Tage lang gemeinsam Aufgaben. Die Lösungen wurden beim Finale in einer digitalen Fabrik zusammengefügt. Wenn alles richtig gezeichnet, gedreht, gebogen, verdrahtet und programmiert wurde, entstand eine voll funktionsfähige 4.0-Fabrik.

Die Plattform Automatisierungstechnik ist stolz darauf, dass die ersten beiden Plätze an Mitglieder der Plattform gingen. Gratulieren möchte die Plattform ganz besonders der Knapp AG zum sensationellen ersten Platz sowie der Andritz AG zum hervorragenden zweiten Platz. Das zeigt das Potenzial der zukünftigen Fachkräfte aus dem Bereich der Automatisierungstechnik.

Hier können Sie den gesamten Nachbericht der Lehrlingschallenge nachlesen.

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03.12.19

© Adobe Stock, tawatchai1990

Wirtschaftsreise nach Tokio und Seoul

Die Steirer öffnen sich Türen in den fernen Osten und nutzen neue Chancen.

Seit 150 Jahren ist das Freihandelsabkommen mit Japan aufrecht. Seit diesem Abkommen konnte ein Plus von über zehn Prozent an Ausfuhren nach Japan verzeichnet werden. Jetzt bietet es neue Chancen, die sich die Plattform Automatisierungstechnik nicht entgehen lassen will. Daher wurde seitens des ISG - eine Initiative des Silicon Alps Clusters und der Plattform Automatisierungstechnik - eine große Delegation auf die Beine gestellt. 54 Vertreter aus Politik und Wirtschaft machten sich auf eine Delegationsreise in den fernen Osten. Auf dem Plan stand Japans Metropole Tokio gefolgt von Seoul in Südkorea. Da Innovation und Fortschritt in Seoul großgeschrieben wird, wird auch dieser Markt für Österreich immer wichtiger.

Lesen Sie mehr über die Delegationsreise nach Tokio und Seoul.

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03.12.19

© SFG/SCHIFFER

„Grüne Brauerei“ im Fokus der steirischen Maschinen- und Anlagenbauer

Die "Grüne Brauerei Göss" ist die weltweit erste zu 100 Prozent nachhaltige Großbrauerei. Was es dazu brauchte, eine solche Vision umzusetzen und welche Unternehmen hier zur Realisation beigetragen haben, das erklärten Experten beim Lokalaugenschein in Leoben – im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus".

Nicht nur das Etikett ist hier (traditionell) grün, auch die Art und Weise, wie hier gebraut wird: Das stellte die "Grüne Brauerei Göss" in Leoben am vergangenen Mittwoch im Zuge der Veranstaltungsreihe "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus" vor rund 100 teilnehmenden UnternehmerInnen eindrucksvoll unter Beweis. "Ich bin kein Klimaschützer, der auf die Straße geht, aber es ist wichtig, dass etwas getan wird", erklärt Oberbraumeister Andreas Werner. "Rund acht Millionen Euro wurden in das Projekt investiert." Essentieller Faktor zur Verkleinerung des CO2-Fußabdruckes war neben konsequenter Steigerung der Energieeffizienz die Kombination verschiedener Energiequellen (Fernwärme, Solarthermie und Biogas) mit unterschiedlichen Energieniveaus. "Die Amortisationszeit liegt bei diesem Projekt bei nicht ganz zehn Jahren", ergänzt Christoph Brunner von AEE INTEC – die als Forschungszentrum mit Fokus auf Energieeffizienz und erneuerbare Energien die Brauerei auf Herz und Nieren prüfte, Daten sammelte und Lösungen erarbeitete.

"Es braucht auch Mut für ein solches Projekt“, unterstreicht Markus Dielacher von BDI – BioEnergy International, "und diesen Mut haben der Oberbraumeister und seine Partner mitgebracht. In Zeiten, in denen wir von Greta Thunberg zur Nachhaltigkeit ermahnt werden müssen, sind die Beteiligten umso stolzer, ein solches Projekt bereits umgesetzt zu haben."

Die Veranstaltung war die 9. Auflage der Serie Maschinen- und Anlagenbau im Fokus, veranstaltet von AT STYRIA, der FH CAMPUS 02 und der Steirischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft (SFG).

Hier geht's zum Video.

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03.12.19

© Adobe Stock, Andrey Popov

Steuersprechtage im Jänner und Februar 2020

In den Monaten Jänner und Februar 2020 werden an folgenden Tagen Steuersprechtage in den Regionalstellen abgehalten:

Jänner:
09.01.2020 (vormittags) Leoben
09.01.2020 (nachmittags) Bruck - Mürzzuschlag
10.01.2020 Südoststeiermark
30.01.2020 (vormittags) Weiz
30.01.2020 (nachmittags) Hartberg - Fürstenfeld

Februar:
06.02.2020 (vormittags) Leoben
06.02.2020 (nachmittags) Bruck - Mürzzuschlag
14.02.2020 Südoststeiermark
27.02.2020 (vormittags) Weiz
27.02.2020 (nachmittags) Hartberg - Fürstenfeld

Da die Sprechtage nur bei Bedarf abgehalten werden, wird um entsprechende Voranmeldung in der jeweiligen Regionalstelle gebeten.

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03.12.19

© KML Vision GmbH

IKOSA®: KI-basierte Bildanalyse Plattform

Das Grazer Deep-Tech Unternehmen KML Vision GmbH veröffentlichte ein entscheidendes Update ihrer auf künstlicher Intelligenz basierten Bildanalyse-Plattform IKOSA®.

Zu Beginn des Jahres präsentierte die KML Vision GmbH die erste Version ihrer Plattform IKOSA®. Die hochskalierbare und flexibel adaptierbare Plattform bietet Firmen und Institutionen modernes Bilddatenmanagement, um die immer größer werdenden Datenmengen bestmöglich zu nutzen. Jetzt haben sie ein Update veröffentlicht, mit dem nun auch die ersten KI-basierten Anwendungen für die automatische Analyse von Bildern zur Verfügung gestellt werden, um Anwender bei mühseligen und zeitintensiven Auswertungen zu unterstützen und hochgenaue sowie reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten.

Die ersten Anwendungen umfassen Analysen für Bilder aus dem Bereich der Charakterisierung von Gefäß- bzw. Pilzwachstum. Neue, kundenspezifische Module können schnell und einfach entwickelt und in das anwenderfreundliche entscheidungsunterstützende System integriert werden. Die Plattform IKOSA® kann sowohl online genutzt, für eine Vorort-Verwendung lizenziert oder in bestehende Softwarelösungen integriert werden.

Nähere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier: https://www.kmlvision.com/

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05.11.19

© PIA Automation Austria

30 Jahre PIA Automation Austria – eine steirische Erfolgsgeschichte

1989 wurde die PIA Automation Austria – damals unter dem Namen M&R Automation – mit 4 Mitarbeitern gegründet. Drei Jahrzehnte später hat sich die Belegschaft verhundertfacht und der Sondermaschinenbauer zählt zu den globalen Top-Adressen für Powertrain-Produktionssysteme. Ein guter Grund für das PIA-Management, sich mit einem Fest bei den Menschen zu bedanken, die wesentlich an dieser Entwicklung beteiligt waren: den Mitarbeitern.


Die Entwicklung und der Vertrieb eines Prozessleitsystems. Das war das Geschäftsziel der 1989 gegründeten M&R Automation. Bereits 5 Jahre später kamen die Planung und Fertigung von Produktions- und Montageanlagen dazu. Im Jahr 1998 wurde nicht nur das neue Firmengebäude in Grambach bezogen; in diesem Jahr wurde zum ersten Mal ein Powertrain-Projekt umgesetzt. Dieses Projekt – und der Einstieg in das Zukunftsthema E-Mobility im Jahr 2008 – sollte der Startschuss für eine bemerkenswerte Entwicklung sein. Zahlreiche Technologieentwicklungen im Antriebsstrang basieren auf automatisierten Verfahren, die bei PIA Austria entwickelt und immer weiter ausgereift wurden. In Europa und Nordamerika zählt PIA mittlerweile zu den Marktführern bei der Herstellung von Produktionsanlagen für Antriebsstrangkomponenten. Daher ist der steirische Standort mit seinen über 400 Mitarbeitern das globale Powertrain-Kompetenzzentrum der gesamten PIA Gruppe. Sowohl bei führenden Automobilzulieferern wie AAM, Magna und ZF als auch bei Fahrzeugherstellern wie Daimler, BMW und Volkswagen wird das Powertrain-Production-System von PIA bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt.


PIA Austria ist aber mehr als Powertrain und E-Mobility. Für den Themenkomplex Industrie 4.0 hat PIA bereits vor einigen Jahren eine R&D-Abteilung in Grambach aufgebaut, die sich ausschließlich mit der Entwicklung von I4.0 Gesamtlösungen beschäftigt. Ganz nach dem Motto „Making big data smart!“ arbeitet ein interdisziplinäres Team aus Softwareentwicklern, Maschinenbauern und Mathematikern an intelligenten Produkten und Lösungen. PIA macht sich dabei Produktionsdaten für verschiedene Auswertungen zu Nutze. Auf Basis historischer Informationen und unter Verwendung prädiktiver Methoden können zukünftige Zustände antizipiert werden. Mit I4.0 Lösungen stellt PIA seinen Kunden die Technologie für wesentliche Produktivitätssteigerungen bereit und verhilft zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit in den dynamisch vernetzten Märkten der Zukunft.


Die beeindruckende Entwicklung der PIA Austria in den letzten 30 Jahren wurde am 27. September im Rahmen eines Jubiläumsfests gemeinsam mit der Belegschaft – der wichtigsten Säule und Erfolgsgarant des Unternehmens – sowie langjährigen Geschäftspartnern und Wegbegleitern gefeiert. Die Bedeutung der PIA Austria für den Standort Steiermark, unterstrich der Ehrengast der Jubiläumsfeier, die steirische Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der PIA Holding, Johannes Linden, und den beiden PIA Austria Geschäftsführern, Nikolaus Szlavik und Norbert Kahr, eröffnete sie das Mitarbeiterfest. Ein Fest, dass das Miteinander stärkt; denn wo Gemeinschaft herrscht, da herrscht auch Erfolg – wie PIA Austria seit 30 Jahren eindrucksvoll unter Beweis stellt.

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02.10.19

© Adobe Stock

Wir gratulieren unseren Mitgliedern!

Der Exportpreis 2019 ging an "INTECO melting and casting technologies GmbH"!

Am 24. Juni 2019 wurde INTECO im Rahmen des Exporttags, von der Außenwirtschaft Austria der Wirtschaftskammer Österreich mit dem Exportpreis 2019 ausgezeichnet.

INTECO Mitarbeiter sehen sich Tag für Tag mit der Abwicklung der internationalen Geschäftstätigkeit konfrontiert und lukrieren jene weltweiten Aufträge, die dann von den Ingenieuren am Hauptsitz in Bruck a. d. Mur und in der Außenstelle in Graz, Raaba geplant und umgesetzt werden. Seit vielen Jahren hält INTECO einen Exportanteil von ca. 90 Prozent und ist auf allen Kontinenten aktiv. Das Unternehmen ist stolz nach 2009 bereits zum zweiten Mal Gold für INTECO mit nach Hause zu nehmen!

Details zum Exportpreis lesen Sie hier.

Der Fast Forward Award ging an "AT&S Austria Technologie & Systemtechnik AG"

Die nächste Generation von High-End-Leiterplatten kommt aus der Entwicklungsschmiede in Leoben-Hinterberg. Das Unternehmen AT&S betritt damit technologisches Neuland und macht die Integration von immer kleiner werdenden Prozessoren und Mikrochips möglich.

600.000 Löcher auf 30 Quadratzentimetern

Bei der bahnbrechenden Technologie mit unvorstellbar kleinen Laserbohrungen (bis zu 600.000 Löcher auf 0,3 m2), perfekter Kupferfüllung und mikrogenauem Feinstleiterbild strebt AT&S eine Null-Fehler-Quote an. Zusätzlich nutzt das Unternehmen die Lerneffekte um die hauseigene Fertigung weiter zu verbessern.

Alle Details zum Fast Forward Award 2019 finden Sie hier.

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02.10.19

© Zultner Metall GmbH

Die Zultner Metall GmbH stellt sich vor!

Wir bei Zultner verstehen uns als innovative Händler für hochwertige Metalle und Schweißtechnik, Moderne Lagerstandorte mit großer Raumkapazität sowie eine leistungsstarke Infrastruktur sorgen für äußerst schnelle Lieferungen und optimieren nachfolgende Produktionsabläufe.

Stabilität, flexibles Agieren und Vertrauen sind die Eckpfeiler unseres Unternehmens. Für unsere Kunden sind wir bereit, neue Wege zu gehen, dynamisch zu sein, um eine individuelle Betreuung und langfristige Versorgungssicherheit zu garantieren. Wir wollen jeden Kunden in seiner spezifischen Situation bestmöglich unterstützen.

Deshalb bauen wir gemeinsam mit unseren Kunden und unserem erweiterten Produktionsnetzwerk effiziente, individuelle Supply-Lösungen. Das passende Sortiment verknüpft mit einer hohen Verfügbarkeit und zuverlässigen Mitarbeitern hilft uns, auf spezielle Kundenwünsche einzugehen und trotzdem schnell auszuliefern.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Als Systemanbieter realisieren wir seit mehr als 40 Jahren gemeinsam mit unseren Partnern Fronius, ABB und YASKAWA kundenspezifische Komplettlösungen für das automatisierte Lichtbogenschweißen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Automatisierungstechnik, auch bei uns in der Schweißtechnik, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Das Schweißen von Bauteilen ist weitaus herausfordernder und vielschichtiger geworden. Modernste volldigitalisierte Schweißsysteme und Systemsteuerungen mit intuitiven Bedienungselementen bewirken eine perfekte Interaktion aller Systemkomponenten. So wird maximale Wirtschaftlichkeit und eine absolut reproduzierbare Schweißqualität garantiert.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Wir arbeiten seit vielen Jahrzehnten mit weltweiten Technologieführern zusammen und profitieren von diesen. Die Firma Fronius in Wels beschäftigt zum Beispiel in der Forschung und Entwicklung über 400 hoch motivierte Mitarbeiter.

Wir arbeiten aktiv mit unseren Kunden und Produzenten zusammen. Eine starke Vernetzung ermöglicht flexibles Agieren in jeder Situation. Seit vielen Jahrzehnten ist etwa die Firma Fronius, weltweiter Technologieführer in der Schweißtechnik, unser Partner.

Auch in Ausnahmesituationen bewahren wir den Überblick. Wir handeln überlegt und unerschrocken. Wir sind ein verlässlicher Partner im Lieferprozess, bewahren auch in einer schwierigen Lage die Ruhe und unterstützen unsere Kunden immer mit dem Höchstmaß an Kompetenz, Mut und Handschlagqualität.

Neue Ideen und innovative Ansätze inspirieren uns. Wir erfreuen uns an komplexen Herausforderungen, denn wir sind Meister der agilen Versorgung. Auch wenn unser Unternehmen im technisch-industriellen Bereich angesiedelt ist, haben wir einen Sinn für Ästhetik sowie eine ausgeprägte Liebe zu modernen, hochwertigen Materialien.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Für jede Anwendung die optimale Lösung ist unser Motto. Gerade bei automatisierten Cladding, Rund- und Längsnahtschweißsystemen wurden in der Vergangenheit tolle Projekte umgesetzt.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger einem starken Netzwerk anzugehören, in dem man eigene Erfahrungen und sein Wissen teilen kann, aber in dem auch bei eigenen Anliegen und Herausforderungen geholfen wird.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1949
Anzahl Mitarbeiter: 130
Unternehmensschwerpunkte:
Großhandel Metalle, Supply-Lösungen, sichere und effiziente Schweißprozesse
Standorte: Graz, Klagenfurt, Wels, Wiener Neudorf

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03.09.19

© SELMO Automation GmbH

SELMO Automation GmbH: Besser ist leichter

Der steirische Software-Engineering-Spezialist und SELMO-Lizenzpartner SELMO Automation GmbH macht Steuerungstechnik für alle verständlich.

SELMO Automation GmbH liefert ihren Kunden Automation der neuen Generation: Vom Prozess zur Maschine und nicht umgekehrt. Mit dem einfachen und sicheren Betriebssystem SELMO (Sequence Logic Modelling) macht das Unternehmen Anlagen weltweit rasch betriebsbereit und leicht bedienbar. Die Software ist einheitlich und nachvollziehbar. Das Layermodell nimmt die Maschine als digitalen Zwilling in sich auf. „Ob retrofit oder ganz neu: Wir machen Steuerungssoftware für alle verständlich, damit es für alle leichter läuft. Der Mensch gibt die Maschine vor und wir holen die IT ins Zentrum. Dabei modellieren, dokumentieren und generieren wir einfach, logisch und automatisch“, so CEO Markus Gruber, der seit Jahren SELMO anwendet. „Den Beweis liefern Anlagen in der vollen Bandbreite der Anforderung und Komplexität, die wir nie mehr wiedersehen – weil sie von selbst laufen.“ Was sich bewährt hat, wird künftig allen Anwendern mit dem Online-Generator SELMOtino zur Verfügung stehen, denn: Besser ist leichter.

Erfahren Sie mehr über die SELMO Automation GmbH.

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04.09.19

© BT-Anlagenbau

Produkte von BT-Anlagenbau weltweit erfolgreich im Einsatz

BT-Anlagenbau ist Generalunternehmer für den Anlagenbau im Bereich Intralogistik. Die Produkte aus der Automatisierungstechnik, Bildverarbeitung, Schaltschrankverdrahtung und Elektroindustriemontagen sind weltweit erfolgreich im Einsatz und stehen für Wirtschaftlichkeit und Qualität.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Seit über 30 Jahren zählt BT-Anlagenbau mit seinem Know-how zu den renommiertesten europäischen Anbietern der Automatisierungstechnik - und das in über 20 Branchen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Automatisierung war noch nie so gefragt wie jetzt! Regelmäßige Lohnkostensteigerungen und die massive Konkurrenz aus Billiglohnländern zwingen Unternehmen laufend in Automatisierungen zu investieren. So entwickeln und realisieren auch wir rund um die Uhr Sonderlösungen für unsere Kunden. Einerseits zur Steigerung der Durchsatzleistung und andererseits zur Verbesserung der Produktqualität.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Die jahrelange Erfahrung in den unterschiedlichsten Branchen macht uns kompetent, flexibel und kreativ in unseren Lösungen. Dieses branchenübergreifende Denken nutzen wir, um zuverlässige, hochqualitative Produkte im Industrieanlagenbereich herzustellen.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Ganz besonders stolz sind wir auf unsere Hochregallager mit extrem schnellen Ein- und Auslagerleistungen sowie unzähligen Sonderlösungen dazu. Auch auf dem Sektor der Bildverarbeitung haben wir unglaubliche Spezialisten, weswegen die BT-Anlagenbau im HSP (Hyperspektral) Bereich auch zur Weltmarktspitze gehört. In der Schaltschrankverdrahtung - in Lohnfertigung und als Lizenzpartner der SIEMENS Sivacon Energieverteiler - zählen wir zu Österreichs Aushängeschildern.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Die Plattform zählt zu den bekanntesten Institutionen am heimischen Markt. Wir erwarten uns davon einen Erfahrungsaustausch mit anderen Profis.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1987
Anzahl Mitarbeiter: 120
Unternehmensschwerpunkte:
• Generalunternehmer für Hochregallager
• Automatisierungstechnik, Spezialisierung Bildverarbeitung
• Lohnfertigung Schaltschrankverdrahtung
• Weltweite Elektro-Industriemontagen
• Regionale GWH-Installationen
Standorte: 3

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02.09.19

© PIA Automation

Wechsel in der Geschäftsführung der PIA Automation Austria

Johannes Linden übergibt den Vorsitz der Geschäftsführung der PIA Automation Austria an Nikolaus Szlavik, der die Geschicke der PIA damit gemeinsam mit Norbert Kahr weiterführt. Anton Maierhofer, bis dato Operations-Geschäftsführer, verlässt nach 25 Jahren das Unternehmen.

Nikolaus Szlavik hat mit 19. August 2019 den Vorsitz der Geschäftsführung der PIA Automation Austria von Johannes Linden übernommen. Der gebürtige Grazer verfügt über 20 Jahre internationale Erfahrung im Bereich Automotive und Maschinenbau. Zuletzt war Nikolaus Szlavik als Geschäftsführer der ADG Austria Druckguss GmbH tätig. Seine beruflichen Stationen führten den studierten Maschinenbauer zu Unternehmen wie ATB Austria Antriebstechnik, Magna Powertrain und Opel, wo er unterschiedliche Führungsfunktionen innehatte. Nikolaus Szlavik zu seiner neuen Aufgabe: „Ich habe das Privileg eine sehr kompetente Mannschaft in einem starken steirischen Leitbetrieb übernehmen zu dürfen. Mit Freude blicke ich auf die spannenden Herausforderungen, die in den kommenden Jahren vor allem im Bereich Mobilität und Digitalisierung vor uns liegen.“

Projektleitung, Materialbeschaffung und Industrie 4.0

Norbert Kahr, bisher in der Geschäftsführung für den Vertrieb verantwortlich, übernimmt zukünftig zusätzlich die Bereiche Projektleitung, Materialbeschaffung und Industrie 4.0. „Ich freue mich auf die gemeinsame Arbeit mit Nikolaus Szlavik, welchen ich persönlich bereits seit über 20 Jahren aus der Branche kenne“, erklärt Norbert Kahr.

Sehr erfahrene Hände

Johannes Linden, der nach fast zwei Jahren als Vorstandsvorsitzender nun in den Aufsichtsrat der PIA Austria wechselt, zur Übergabe der Geschäftsführung in Österreich: „Ich freue mich sehr, dass wir Nikolaus Szlavik für die Funktion des Geschäftsführers gewinnen konnten. Er kennt den Markt und unsere Kunden sehr genau. Infolgedessen ist unser österreichischer Standort in bewährten und vor allem sehr erfahrenen Händen“. Johannes Linden bleibt weiterhin Vorsitzender der Geschäftsführung (CEO) der PIA Automation Holding.

Aufbau der Forschungsabteilung in Grambach

Anton Maierhofer hat das Unternehmen nach 25 erfolgreichen Jahren verlassen, um sich – nach einer redlich verdienten Auszeit – neuen beruflichen Herausforderungen zu widmen. Er war zuletzt als Geschäftsführer für den Bereich Operations maßgeblich am Aufbau der Forschungsabteilung in Grambach beteiligt, die sich mit der Entwicklung innovativer Industrie 4.0-Lösungen beschäftigt.

Qualität der Produkte und Know-how der Mitarbeiter

Mit der Neuaufstellung des Managements der PIA Austria sind die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung innerhalb der PIA Gruppe gestellt. Nikolaus Szlavik und Norbert Kahr blicken positiv in die Zukunft, besinnt man sich doch auch weiterhin auf die größte Stärke des Unternehmens: die Qualität der Produkte und das Know-how der Mitarbeiter. Gemeinsam legen die beiden Geschäftsführer einen Schwerpunkt ihrer Arbeit auf die strategische Weiterentwicklung des steirischen Unternehmens, welches innerhalb der PIA Gruppe das globale Kompetenzzentrum für Powertrain-Produktionsanlagen und Digitalisierung ist.

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Foto: Adobe Stock

Jetzt neu: aws Vorab-Garantie

Seit Juni  können Unternehmen direkt bei der aws Anträge auf eine aws Vorab-Garantie (Fachbegriff: Garantiepromesse) für die Übernahme einer Sicherheit für einen Bankkredit stellen: Damit erhalten Unternehmen schon vor der Kreditanfrage bei der Bank eine Zusage der aws, dass im Falle einer Finanzierung die aws eine Garantie für den Kredit übernimmt.

Bisher war es nötig, sich an eine Bank zu wenden und über diese den Antrag bei der aws einzureichen. Dieser Zwang entfällt ab sofort.

Der Vorteil liegt nun darin, dass man sich nicht vorab festlegt, mit welcher Bank man arbeitet, sondern mit der neuen Sicherheit im Gepäck die Banken ansprechen kann und so unter Umständen günstigere Finanzierungen erhält.

Garantiert werden bis zu 80 Prozent der garantiefähigen Finanzierungsmittel mit einer maximalen Laufzeit von 20 Jahren.

Die Vorab-Garantie gibt es für Neugründungen/Übernahmen, KMU und Großunternehmen. Es werden Investitionen aller Art, Errichtung und Erweiterung von Betrieben, Modernisierungs- und F&E-Vorhaben oder auch Betriebsmittelfinanzierungen als Projekte akzeptiert.

Genauere Informationen erhalten Sie direkt bei der aws oder wir bieten Ihnen gerne an, dass wir Ihre Finanzierungswünsche unverbindlich gemeinsam durchleuchten bzw. Sie bei der Garantiebeantragung und allfälligen Bankengesprächen unterstützen.

Ansprechpartner:

Mag. Christian Kranz
CONFIDA Unternehmensberatung
8010 Graz • Herrengasse 13 • Austria
T +43 316 817 666 0 • M +43 678 12 13 261
E christian.kranz@confida.athttp://www.confida.at

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DAM – Member Insight am 7. Oktober 2019

© DAM

DAM ist weltweit führend bei Automotive Testing und Assembly

Wo andere Neuland betreten, ist DAM - Dynamic Assembly Machines Anlagenbau GmbH schon längst angekommen. Das Unternehmen bietet technisch wegweisende, wirtschaftlich effiziente und serienerprobte Lösungen an - egal, ob für konventionelle Antriebssysteme oder E-Antriebe.

Flexible Lösungen für höchste Ansprüche

Von der Planung bis zur Montage ist jede Kernkompetenz inhouse verfügbar. Auch während der Umsetzungsphase ist es möglich, schnell auf sich verändernde Vorgaben zu reagieren. In weiterer Folge kann auch auf Faktoren, wie z. B. Stückzahlschwankungen, durch einfache Adaptierungen reagiert werden. Das Unternehmen sichert mit der Standorterweiterung die Wettbewerbsfähigkeit ab und steuert auf eine erfolgversprechende Zukunft hin.

Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen!

Im Rahmen des Memeber Insights lädt das Mitgliedsunternehmen am 7. Oktober 2019 zu einer Besichtigung des Unternehmens ein. Beim Member Insight geht es vor allem um den Austausch der Mitglieder. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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29.07.19

SmartGarden_Logo

„SmartGarden“ sucht Partner

Das junge Start-up Unternehmen „SmartGarden“ aus der Steiermark, welches Steuerungseinheiten für die Gartenautomatisierung herstellt, sucht einen Partner.
Folgende Tätigkeiten sollen erledigt werden:

  • Planung der Schaltschränke inkl. Zeichnung des Aufbauplans und der Schaltpläne sowie Dokumentation
  • CE Kennzeichnung
  • Assemblierung der Schaltschränke mit vorgegebenem Material (Lohnfertigung)

Eine genauere Beschreibung, sowie Kontaktdaten zum Unternehmen finden Sie im hier:

SmartGardenAusschreibungAssemblierer!

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05.06.19

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Familienfreundlichste Betriebe in der Steiermark gesucht

Am 17. Oktober 2019 wird wieder der Landespreis für familienfreundlichste Betriebe der Steiermark verliehen. Diese hohe Auszeichnung gebührt all jenen Unternehmen, die wertschätzende Maßnahmen für Mitarbeiter engagiert umsetzen. Ob flexible Arbeitszeiten, Kinderbetreuung oder Weiterbildung: Der Landespreis bringt Menschlichkeit und Wertschätzung wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Nähere Informationen über die Teilnahme finden Sie unter:

www.wertgeschaetzt.at

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05.06.19

© Adobe Stock

Was bedeutet Digitalisierung in der realen Welt?

Das Wort Digitalisierung wird geradezu inflationär verwendet, wenn man die heutigen Newskanäle ansieht. Was aber bedeutet es konkret, sich der Herausforderung „digitale Transformation“ zu stellen und muss man das überhaupt?

Mit dieser Enquete will die WKO Steiermark anhand konkreter Beispiele aufzeigen, was digitale Transformation bedeutet. Zudem werden Handlungsoptionen, wie die Digitalisierung zum unternehmerischen Erfolg in allen Branchen, von der Industrie bis zum Tourismus, genutzt werden kann, präsentiert. Zwei absolute Top-Speaker werden Sie dazu durch diesen Nachmittag begleiten.

Vortragende/Keynotes:

Klaus Grausgruber, Siemens Industry Software GmbH

„Von der Vision zur Digitalen Transformation - Technologie alleine, reicht für eine Digitale Transformation nicht aus!“

Mag. Thomas Hinterleithner, RETAIL-Place GmbH, Wissens- & Innovations-Zentrum für digitale Transformation

"Meine Chancen im Zeitalter der Digitalisierung"

Podiumsdiskussion zum Thema "Digitale Transformation in der Praxis"

• Klaus Grausgruber, Siemens Industry Software
• Mag. Thomas Hinterleitner, Retail-Place GmbH
• Vizerektor Horst Bischof, TU Graz
• Norbert Steinwidder, Geschäftsführer Futterhaus
• Produktions-/Industrieunternehmen (angefragt)

Moderation: Christoph Sammer

Im Anschluss: Vernetzung beim Buffet

Wann: Juni 2019 um 16:30 Uhr

Wo: FH Campus 02, Aula, Körblergasse 126, 8010 Graz

Um Anmeldung wird gebeten, mittels Onlineanmeldung oder per E-Mail an iwsveranstaltungen@wkstmk.at.

Das Team des Wirtschaftspolitischen Beirates der WKO Steiermark.

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05.06.19

© Fb Industry Automation

Fb Industry Automation GmbH

Das Unternehmen der Fb Industry Automation GmbH hat sich auf schlüsselfertige Lösungen für das Lagern, Transportieren und Kommissionieren in der Produktions- und Absatzlogistik spezialisiert.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Albersdorf bei Gleisdorf liefert automatisierte Logistikanlagen und Industrieautomation - von der Planung über die Realisierung bis hin zu Service und Hotline.

AT STYRIA hat nachgefragt, was Fb Industry Automation auszeichnet.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Die Automatisierungstechnik ist ein umfangreich integrativer Bestandteil in allen unseren Lösungen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Auch in der Zukunft liegt die Komplexität der Automatisierung in der Einfachheit der Lösung.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von Ihrem Mitbewerb ab?

Unser am Markt einzigartiges Produktportfolio eröffnet unseren Kunden eine optimale Wertschöpfung ihrer intralogistischen Prozesse in den Anwendungen der Produktions- und Absatzlogistik.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Unser skalierbares Kleinteile-Shuttlelagersystem für Zuladungen bis 160 kg bei 4-fach tiefer Lagerung ist ein besonderes Highlight in der Produktions- und Absatzlogistik. Weiters auch unsere hybriden und dynamischen Längs- und Querverschiebewagen mit bis zu 10.000 kg Zuladung.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir freuen uns über die Mitgliedschaft. Nach dem Motto: Zusammenarbeit bringt eine Summierung an Know-how und Möglichkeiten - ein Füreinander eine Multiplikation. Die Plattform bietet für beides einen Rahmen.

Fact Box:

Gründungsjahr: 2009
Anzahl Mitarbeiter: 40
Unternehmensschwerpunkte: Produktions- und Absatzlogistik
Standorte: Albersdorf-Prebuch und Hausmannstätten

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31.05.19

© Adobe Stock

Neue aws Schutzrechtprogramme

Die aws positioniert sich als Partnerin für innovationsstarke Unternehmen. Diese stellen sich meist auch Fragen zum Schutz Ihrer Innovationen:

  • Wie kann ich meine Erfindung bestmöglich gegen Nachahmung schützen?
  • Sollte ich ein Patent oder eine Marke anmelden?
  • Würde mein Unternehmen durch ein Patent für Investoren attraktiver?
  • Würde mir der Hinweis darauf, dass meine Technologie patentiert ist, im Marketing oder im Vertrieb helfen?
  • Kann ich durch die Vergabe von Lizenzen auf Patente zusätzliche Einnahmen generieren?

Die aws hat basierend auf diesen Fragen drei Förderungsprogramme kreiert:

  • Das Förderungsprogramm aws IP.Coaching, bietet die Möglichkeit gemeinsam mit Expertinnen und Experten der aws eine auf Ihr Geschäftsmodell abgestimmte Schutzrechtsstrategie zu entwickeln. Als zusätzlicher Vorteil warten finanzielle Zuschüsse von bis zu 100.000 Euro für die Anmeldung von Schutzrechten auf Sie! Bis zum 28. Juni 2019 haben Sie im aktuellen Call die Chance, zum Zug zu kommen.
  • Oder denken Sie über eine Veräußerung Ihrer patentierten Technologien nach. Hier kann Sie die aws mit dem Förderungsprogramm aws IP.Market beim Finden von externen Verwertungspartnern und bei der Finanzierung der Patentierungskosten mit Zuschüssen von bis zu 200.000 Euro unterstützen. 
  • Um Technologien zu finden und zu lizenzieren kann die aws Ihnen im Rahmen des Förderungsprogramms aws License.IP helfen. Auch hier können die anfallenden Finanzierungskosten mit Zuschüssen von bis zu 200.000 Euro gefördert werden. 

Bei aws IP.Market und aws License.IP ist eine Einreichung laufend möglich.

Genauere Informationen erhalten Sie direkt bei der aws oder wir bieten Ihnen gerne an, dass wir Ihre Überlegungen und Ideen unverbindlich gemeinsam durchleuchten sowie Möglichkeiten im Rahmen der aws-Programme oder anderen Fördermöglichkeiten evaluieren.

Ansprechpartner:

Mag. Christian Kranz
CONFIDA Unternehmensberatung
8010 Graz; Herrengasse 13
T +43 316 817 666 0
M +43 678 12 13 261
E christian.kranz@confida.at
W www.confida.at

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Drillbutler

DRILLBUTLER – der praktische Helfer

Bernd Guzmics aus Kumberg stellt uns seine neue Erfindung vor. Er macht mit seinem DRILLBUTLER präzises und sauberes Bohren möglich. Der DRILLBUTLER ist der neue praktische Helfer beim Bohren von Löchern in Wänden und Decken. Er ermöglicht es Bohrungen einfach, lagerichtig und staubfrei herzustellen. Als Steirer des Tages präsentierte er in der Kleinen Zeitung und auch in anderen Medien seinen praktischen Helfer für jeden Handwerker. Lesen Sie am besten selbst, was der DRILLBUTLER kann und wie er funktiontiert.

Medienberichte auf einen Blick:

Auftritt bei PRO 7 in der Sendung – DAS DING DES JAHRES
Kleine Zeitung Steiermark, Artikel Steirer des Tages am 19. März 2019
Zeitschrift: Selbst ist der Mann
Zeitschrift: Heimwerker Praxis

Wie funktioniert das Ganze?

Durch eine Führungsplatte aus rostfreiem Stahl wird der Bohrer geführt, und daher kann dieser beim Bohrvorgang nicht verlaufen. Diese Führungsplatte hat fünf verschieden große Führungsöffnungen für Bohrer der Durchmesser 4, 5, 6, 8 und 10 mm. Die Führungsplatte ist in der Arbeitslage in ihrer Position fixiert, kann aber leicht und ohne Verwendung von Werkzeug verstellt werden. Ein rutschhemmendes Element an der Unterseite verhindert ein Verrutschen während des Bohrvorganges.

Kein Staub!

Der beim Bohren entstehende Staub wird restlos im DRILLBUTLER aufgefangen oder durch Anschluss eines handelsüblichen Staubsaugers abgesaugt. Auf eine Ansaugfunktion an die Wand wurde bewusst verzichtet, da sie nicht auf allen Untergründen verlässlich funktioniert. Dadurch konnten die Abmaße vom DRILLBUTLER sehr kompakt gehalten werden. Somit kann er gemeinsam mit der Bohrmaschine aufbewahrt werden und ist so immer griffbereit

Mit "sehr gut" bewertet

Der DRILLBUTLER wurde 2016 auf der Erfindermesse IENA in Nürnberg vorgestellt, und hat eine GOLDMEDAILLE erhalten. Zwei Heimwerkerzeitschriften haben bereits Tests durchgeführt, bei dem der DRILLBUTLER mit "sehr gut" bewertet wurde. Der DRILLBUTLER hat ein österreichisches Patent und ist auch in Deutschland zum Patent angemeldet.

Alle Fakten zusammengefasst:

  1. Der DRILLBUTLER ist einfach zu bedienen.
  2. Er hat kompakte Abmessungen.
  3. Er führt den Bohrer und minimiert das Verlaufen beim Bohrvorgang.
  4. Er hat eine einstellbare Führungsplatte für 4, 5, 6, 8 und 10mm Bohrer.
  5. Er hat eine gummiartige Unterseite, damit er nicht verrutscht.
  6. Er kann an einen Staubsauger angeschlossen werden, dann kann er auch beim Bohren in der Decke verwendet werden.
  7. Er kann aber auch ohne Staubsauger verwendet werden, dann landet der Staub im Inneren des DRILLBUTLERS.
  8. Er kann leicht gereinigt werden.

Keines der derzeit am Markt befindlichen Geräte hat all diese Eigenschaften.

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moitzi

Ehrungen AT&S – KommR Heinz Moitzi

Ing. Heinz Moitzi ist seit Jahren einer der profiliertesten Führungskräfte der Steiermark und konnte als technischer Vorstand der AT&S Austria Technology & Systemtechnik AG wesentlich zur erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens beitragen. Als wichtiger und verlässlicher Teil der Fachvertretung Elekto- und Elektronikindustrie und Experte in der Ingenieurzertifizierungsstelle Steiermark freut es uns ihm zum Berufstitel "Kommerzialrat" zu gratulieren.

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04.06.19

© AT STYRIA

Generalversammlung war voller Erfolg!

Am 20. Mai 2019 luden wir zu einem Get Together in der PIA Automation GmbH in Grambach. Die gut besuchte Veranstaltung bot im Rahmen eines Member Insights Einblicke in die digitalen Strategien des modernen Unternehmens PIA Automation GmbH. Wir bedanken uns für die spannende Führung und die interessanten Blicke mittels einer VR-Brille.


Bei der Generalversammlung ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark stand folgendes auf der Agenda:

  • Begrüßung, Eröffnung und Feststellung der Beschlussfähigkeit
  • Genehmigung Tätigkeitsbericht 2018
  • Finanzbericht 2018
  • Überblick Arbeitsprogramm 2019
  • Projekt „Kompetenzatlas“
  • Strategieprozess „AT STYRIA 2025“
  • Beschlussfassung allfälliger Initiativanträge
  • Allfälliges

Die Unterlagen zur Generalversammlung finden Sie im internen Bereich.

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09.05.19

© icubedIT

incubed IT

Die incubed IT GmbH wurde von Absolventen der Technischen Universität Graz gegründet. Sie entwickelt Softwarelösungen, die es Automated Guided Vehicles (AGVs) ermöglicht, in einem definierten Bereich ohne bauliche Maßnahmen oder andere technische Hilfsmittel intelligent zu navigieren.
Wir haben bei Ivica Tomic MSc. nachgefragt, welche Rolle die Automatisierungstechnik bei der incubed IT GmbH spielt.

Welches Ziel verfolgt Ihr Unternehmen? Was zeichnet Sie aus?

Unser Hauptziel ist die Entwicklung von High-Level-Software, um die Vision einer selbstorganisierenden Flotte autonomer, intelligenter und kooperativer mobiler Roboter zu verwirklichen, die häufige Aufgaben in verschiedenen Anwendungsbereichen lösen. Langjährige Erfahrung in den Bereichen Robotik und Multi-Agent-Systeme sowie eine hervorragende Ausbildung und etablierte Partner sind unsere Stärken, die uns einzigartig machen. Was uns besonders auszeichnet, ist die Tatsache, dass unsere Softwarelösung vollkommen Plattform-Hardware-unabhängig arbeitet. Wir bieten somit potenziellen Partnern die Möglichkeit, dass sie ein eigenes frei navigierendes AGV-Produkt auf den Markt herausbringen können!

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

incubed IT entwickelt und implementiert Softwaresysteme, die Automated Guided Vehicles (AGVs) für den Transport von Gütern in Lagerhäusern und Produktionsbereichen einsetzen. Unsere Softwarelösungen sind auf die spezifischen Anforderungen der sich ständig verändernden Logistikbranche ausgerichtet. Hier gibt es immer wieder ein Ineinandergreifen von klassischer Automatisierungstechnik mit unseren Produkten, um dem Kunden eine ganzheitliche Lösung anzubieten.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Starre Verkettungen von automatisierten Prozessen sind immer mehr in Auflösung begriffen. Dadurch senkt sich die Lebensdauer einzelner Automatisierungsprojekte rapide und der Re-Konfigurierbarkeit der Anlagen wird immer mehr Bedeutung zukommen. Hier sehen wir auch Themen wie den digitalen Zwilling, an dem wir derzeit intensiv arbeiten, als einen Schlüsselfaktor um Änderungen an Produktionslinien oder Logistikprozessen schnell und effizient ausprobieren zu können.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Das Flottenmanagementsystem der incubed IT GmbH verwandelt Shuttles in autonome, frei-navigierende, intelligente und kooperative Roboterflotten. Diese stellen eine flexible, dynamische und skalierbare Transportlösung in Ihrem Unternehmen zur Verfügung. Im Gegensatz zu herkömmlichen FTS sind mit "incubed IT Software" ausgestattete Shuttlesysteme nicht an feste Spuren oder Führungen gebunden. Die Shuttles können sich frei und dadurch auftragsoptimiert bewegen. Hindernisse oder unvorhergesehene Ereignisse bringen die Flotte nicht zum Stillstand. Das Flottenmanagementsystem übernimmt koordinierende Funktion und stellt auf diese Weise optimierten Durchsatz sicher.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir glauben, dass ein heimisches Netzwerk im globalen Wettbewerb wichtig ist und erhoffen uns weitere gute Partnerschaften.

Fact Box:

Gründungsjahr: 2011
Anzahl Mitarbeiter: 28
Unternehmensschwerpunkte: Softwareentwicklung
Standorte: Hart bei Graz

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Erregger Engineering

1998 gegründet, betreibt das Unternehmen Erregger Engineering heute neben dem Gewerbe Ingenieurbüro auch das Gewerbe Mechatronik. 2016 wurde aus dem Einzelunternehmen eine GmbH. Wir haben bei Friedrich Erregger nachgefragt, wo die Herausforderungen liegen.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Wir sind in vielen verschieden Bereichen tätig. Zum einen sind wir im Bereich der Robotertechnik mit der Herstellung kompletter Anlagenzellen tätig aber auch das Herstellen von Anlagenkomponenten und Vorrichtungen zählt zu unseren Gebieten. Neben dem Maschinenbau spielt vor allem der Anlagenbau mit der Herstellung von Produktions-, Montage- und Transportanlagen eine große Rolle. Außerdem widmen wir uns dem Werkzeug- und Vorrichtungsbau sowie der 3D-Konstruktion und Fertigung. Nicht zu vergessen die Inbetriebnahme der Anlagen inklusive der Elektrik, Steuerung und Dokumentation.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Interessanter erscheint uns die Frage, was würden die Konsumgüter ohne Automatisierungstechnik heute Kosten?

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Unser Unternehmen ist für seine jahrzehntelange Erfahrung bekannt und die daraus resultierenden Konstruktionslösungen werden sehr geschätzt. Da wir die Projekte von der Konstruktion bis zur Inbetriebnahme ausführen und auch selbst fertigen, sind eventuelle Probleme mit Unterlieferanten minimiert. Mit unserem Werkzeug- und Vorrichtungsbau sind wir in der Lage, Anlagen mit speziellen Einrichtungen anzubieten. Außerdem sind wir durch unsere Größe flexibel und können auch kurzfristige Lösungen anbieten.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Eine große Herausforderung für uns war eine komplette Roboteranlage mit einer Länge von 18 Meter als Gesamtanlage zu bauen und das mit Einrichtungen wie Stangenzuführung - Stanzen - Zwischentransporte - Zuführungen mit Magazinen - Vereinzelung - MAG-Schweißen und WIG-Schweißen sowie Handling bis zum Ausförderband - und das ganze von der Konstruktion bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme!

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden und was erwarten Sie sich davon?

Wir erwarten uns von der Plattform - neben Erfahrungsaustausch und Vernetzung - vor allem auch Hilfestellung bei Förderansuchen und Unterstützung beim Zugang zu Bildungseinrichtungen.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1998 Einzelunternehmen; 2016 GmbH
Anzahl Mitarbeiter: 7
Unternehmensschwerpunkte: Automatisierung , Robotik, Werkzeuge und Vorrichtungen
Standort: 8563 Ligist

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03.04.19

© pewag

Steigerung der Produktivitätszahlen und Reduktion von Fehlerkosten

Die pewag Engineering GmbH ist ein Anbieter für hochwertige Automatisierungslösungen, Hersteller von Sondermaschinen und Servicedienstleister für Anlagenautomatisierungen und -optimierungen. Von der Idee zur Planung, über die Fertigung bis zum Echtbetrieb, Monitoring und After Sales-Betreuung -  alles aus einer Hand.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

In Anbetracht der heutigen Anforderungen an die Prozessdatenerfassung sowie an die Komplexität in den Bereichen Bauteilhandling inkl. Mess- und Regelungstechnik, muss man die Automatisierungstechnik eigentlich als übergeordneten Baustein im Anlagenbau begreifen. Unseren hochwertigen Maschinenbau im klassischen Sinn sehen wir daher als solides Fundament innerhalb unseres Angebotsspektrums. Ohne diesen Unterbau sind gute Automatisierungslösungen nach Kundenwunsch nicht möglich.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Zukunft liegt ganz klar in noch umfangreicheren Aufgabenstellungen im Bereich des internen bzw. intermaschinellen Materialtransportes. Hier knüpfen dann automatisierte Prozess- und Anlagenverkettungen an. Die Prozessdatenerfassung sowie die Steuerung und Kontrolle solcher Anlagen, auch zunehmend mit visueller Bilderkennung und -verarbeitung unter dem Überbegriff „Industrie 4.0“, werden in ihrem Umfang ebenfalls noch stark zunehmen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Hier kann man mit Stolz erwähnen, dass wir unsere Stärke vor allem im breiten technischen Know-how sehen. Unsere Mitarbeiter sind durchwegs Spezialisten in ihren jeweiligen Bereichen und ermöglichen es uns, dem Markt ein besonders breites Spektrum an Automatisierungs- und Prüflösungen anbieten zu können. Dieses Wissen setzen wir oftmals auch für sogenannte Reengineering-Projekte ein, bei denen es gilt alte aber bewährte Anlagen auf den Stand der Technik zu bringen und mit cleveren Automatisierungslösungen zu versehen. Zu guter Letzt sei erwähnt, dass unsere Kunden speziell unsere Flexibilität in der Konzeptionierungs- und Umsetzungsphase schätzen. Dies gilt im gleichen Maße natürlich auch für unseren After Sales Service.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Hier möchten wir zwei Projekte aus zwei Themenbereichen erwähnen. Das wären einerseits ein umfassendes Montagehandling-System für eine Getriebefertigung und andererseits eine automatisierte Prüfanlage für Fahrwerksteile: Das Montagehandling-System für einen Kunden aus dem Industrieapparatebau ermöglicht es, alle notwendigen Serienmontageschritte in einer kontrollierten und vorgegebenen Abfolge durchzuführen. Dabei werden die Werker bei den einzelnen Arbeitsschritten mit allen notwendigen Informationen versorgt. Die Werkstückträger stellen ein ergonomisches Arbeiten sicher. Weiters sind ein optimales Takten der einzelnen Arbeitsschritte und lückenloses Erfassen aller Prozessdaten möglich. Ein weiteres erwähnenswertes Projekt wurde für einen Automobilzulieferer realisiert. Dabei handelt es sich um eine automatische Prüfstation für geometrisch komplexe Fahrwerksteile, bei der die Teile mittels unterstützendem Handling-System in die Anlage eingebracht werden können. Der anschließende Prüfprozess beinhaltet zuerst die korrekte Positionierung des Bauteils in der Anlage. Dies wird bei der Anlagenkonstruktion genau definiert, weil es ein wichtiger Faktor für das Zustandekommen von korrekten Messergebnissen ist. Im Anschluss daran erfolgt dann die automatische Maßprüfung, welche sowohl taktil als auch mittels Laser-Sensorik erfolgen kann. Das Messergebnis kann dann über eine grafische Darstellung nachvollzogen werden. Die Vorteile solcher Lösungen liegen natürlich zu großen Teilen in der Steigerung der Produktivitätszahlen und in der Reduktion von vor- und nachgelagerten Fehlerkosten.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir als Industrienation Österreich können stolz auf unser Know-how und unsere Kompetenzen in den einzelnen technischen Bereichen sein. Aus dem Grund liegt es nahe, hier auch zu „netzwerken“ und branchenübergreifend in Kontakt zu sein. Einerseits können wir so unseren Horizont erweitern und andererseits können wir  auch voneinander profitieren, indem wir sowohl Herangehensweisen als auch Lessons Learned miteinander teilen.  

Fact Box:

Gründungsjahr: 1988 Anzahl Mitarbeiter: 61 Unternehmensschwerpunkte: Automatisierung Standort: Kapfenberg  
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02.04.19

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Ausbildung bei SSI SCHÄFER Automation bietet vielfältige Karrierechancen

Ganz nach dem Motto "Gemeinsam wachsen, Zukunft gestalten" sind Jobs bei SSI SCHÄFER Automation genauso spannend und vielseitig wie auch die Erfolgsgeschichten seiner Lehrlinge.   Der Spezialist für Kleinteile- und Hängefördertechnik, hochdynamische Kommissioniersysteme und ergonomische Arbeitsplätze plant, entwickelt und realisiert Komplettlösungen und gestaltet so die Zukunft der Intralogistik. Lesen Sie hier im Artikel der Kleinen Zeitung mehr über die möglichen Lehrberufe.
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02.04.19

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Eröffnung KPS und WSCAD im September

Die Firma WSCAD, bekannt für ihre CAD Software, und die Schaltschrankbaufirma KPS werden in einem gemeinsamen Gebäude vereinigt. Am 19. September 2019 findet in Dobl die Eröffnungsfeier von KPS und WSCAD statt. Gerne laden sie die Mitglieder der AT STYRIA zu dieser Veranstaltung ein. Gestartet wird um 14:00 Uhr mit einem Empfang und einer Firmenbesichtigung. Es wird gebeten sich unter events@kps.at anzumelden.   Mehr Details über KPS! Mehr über WSCAD erfahren!  
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06.03.19

© JOANNEUM RESEARCH

JOANNEUM RESEARCH ROBOTICS: Spitzenforschung auf internationalem Niveau

Die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH (JOANNEUM RESEARCH) ist eine unternehmerisch orientierte Innovations- und Technologieanbieterin. Sie ist eingebunden in ein internationales Netzwerk und betreibt seit nun mehr als dreißig Jahren Spitzenforschung auf internationalem Niveau. Robotik wird kurz- und mittelfristig neben der klassischen industriellen Fertigung auch wesentliche Bereiche unseres Wirtschafts- und Alltagslebens beeinflussen - in all seinen vielfältigen und interdisziplinären Ausprägungsformen. Mit ROBOTICS greift die JOANNEUM RESEARCH den aktuellen Bedarf der Wirtschaft an der Schnittstelle zwischen digitaler und realer Welt auf.  Das Institut konzentriert sich auf innovationstreibende Technologien für produzierende Unternehmen und Dienstleister. Im Zentrum der Forschung steht dabei die intelligente und flexible Automation von Produktionsprozessen mittels modernster Robotertechnik. Darüber hinaus realisiert ROBOTICS individuelle, umfassende und sichere Systemlösungen für stationäre und mobile Manipulatoren.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Roboter gelten als zentrale Grundbausteine für moderne Automatisierungslösungen. Hierbei sind es insbesondere die erweiterten Fähigkeiten moderner Robotertechnologien, wie Sensitivität und die Fähigkeit in direkter Umgebung von Menschen arbeiten zu können, von hoher Bedeutung für zukünftige Aufgaben in der Produktion. Das Institut ROBOTICS mit seinen Schwerpunkten Robotersicherheit, mobile und ortsgebundene sensitive Leichtbaurobotik und sicherheitsbewertete Greif- und Sensortechnologie bietet hier eine wesentliche Support-Funktion für Wirtschaft und Industrie.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Eine verstärkte Automatisierung ist für die Wettbewerbsfähigkeit in Österreich essentiell. Hierbei haben wir am Standort nicht nur die Chance in der Anwendung dieser Technologie den Produktionsstandort wirtschaftlich und qualitativ attraktiver zu gestalten, sondern auch die Möglichkeit das Know-how im Design und der Realisierung von komplexen Automatisierungslösungen wirtschaftlich nachhaltig zu nutzen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Als Bindeglied zwischen universitärer und angewandter Forschung unterstützt ROBOTICS Anwender und Systemintegratoren bei der Industrialisierung von moderner Robotertechnologie. Unser Schwerpunkt auf Robotersicherheit liegt hierbei nicht nur im Bereich der angewandten Forschung. Mit dem ROBOTICS Evaluation Lab als zentraler Teil des Instituts ROBOTICS bieten wir essentielle Hilfestellungen bei der Sicherheitsprüfung von Roboteranlagen.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Kollaborative Robotik ist als wesentliche zukünftige Robotertechnologie in aller Munde. Für einen wirtschaftlichen Einsatz in der Produktion gilt es aber noch mehrere Hürden zu überwinden. Ein wesentlicher Schwachpunkt eines kollaborativen Roboters, verglichen mit einem Facharbeiter/in in der Produktion, ist die Ortsgebundenheit auf einen Arbeitsplatz und damit eine relativ eingeschränkte Anwendbarkeit. Mit unserem mobilen sensitiven Manipulator CHIMERA vereinen wir einen mobilen Roboter und einen sensitiven Leichtbauroboterarm zu einem gesamtheitlich kollaborativen System, das ähnlich wie kompetente Mitarbeiter/innen in einer Produktion flexibel für Handhabungs- und Intralogistikaufgaben einsetzbar ist.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Als angewandtes Forschungsinstitut des Landes Steiermark mit Institutsstandort Kärnten ist uns eine enge Vernetzung mit Anwendern, Systemintegratoren und Forschungspartnern ein wesentliches Anliegen. Im Team mit Partnern entstehen nicht nur interessante Möglichkeiten für ein Miteinander, sondern oftmals auch ein für unser gemeinsames Wirken am Standort essentieller Mehrwert.

Fact Box:

Gründungsjahr: Das Institut ROBOTICS wurde im Januar 2015 gegründet Anzahl Mitarbeiter: 28 Mitarbeiter/innen Unternehmensschwerpunkte: Robot Safety & Security, Mobile sensitive Manipulation, Mensch-Roboter Kollaboration, intelligente Automatisierung Standort: ROBOTICS – Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Lakeside B08a im Lakeside Science & Technology Park, Klagenfurt am Wörthersee Fotocredits: JOANNEUM RESEARCH
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05.03.19

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3D-Druck: Serienreife und Überwachung

Stefanie Brickwede: "Die Serienreife des 3D-Drucks steht außer Frage.“

Mit Leidenschaft leitet Stefanie Brickwede das Konzernprojekt 3D-Druck bei der Deutschen Bahn. "On demand" wurden dort schon über 6.000 Ersatzteile gedruckt. Weshalb diese Technologie über Europas Marktposition entscheiden wird und für wen diese Disruption gefährlich werden könnte, lesen Sie hier im Factory-Interview.  

Mehr zum Thema Überwachung

Industrieunternehmen und Wissenschaftler forschen an der Überwachung des 3D-Drucks. Ziel ist ein neues Mess-System. Lesen Sie hier im Factory Artikel "Projekt AddiLine: Wie sich 3D-Druck überwachen lässt".   Foto: Adobe Stock
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06.02.19

© AT STYRIA

AT STYRIA entwickelt Kompetenzatlas 

Der Kompetenzatlas der Automatisierungstechnik in der Steiermark hat den Zweck, einen Überblick über das Know-how der Branche darzustellen, die Stärken sowie mögliches Ausbaupotential aufzuzeigen, die Vernetzung im Bereich der Automatisierungstechnik voranzutreiben und somit dafür zu sorgen, dass der Wirtschaftsstandort Steiermark gestärkt wird. Durch den immer schneller werdenden technischen Fortschritt und die zunehmende Vernetzung, ist die Automatisierungstechnik ein Kernthema für unzählige Unternehmen wie auch Forschungseinrichtungen und in weiterer Folge Bildungsinstitutionen. Nach der Einordnung der Mitglieder, sowohl Unternehmen als auch Bildungsinstitutionen, sollen deren thematische Schwerpunktsetzungen sichtbar sein und dazu als erste Vernetzungsmaßnahme eine Börse für Praktika und Abschlussarbeiten eingerichtet werden, womit sich Schüler und Studierende zielgerichtet dort bewerben können, wo die gewünschte fachliche Ausrichtung gegeben ist. Die Finanzierung des Kompetenzatlas wird über die Steirische Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die Industriellenvereinigung Steiermark sowie die Wirtschaftskammer Steiermark und die Fachgruppe Metalltechnische Industrie gewährleistet.

Der übergeordnete Plan lautet wie folgt:

  1. Entwicklung - Strukturelle Erstellung des Kompetenzatlas inkl. thematisch/inhaltlicher Fixierung
  2. Test-Umsetzung - Erfassung und Einarbeitung von 10 Mitglieds-Unternehmen, als beispielhafte Einordnung
  3. Mitgliederweite-Umsetzung - Erfassung und Einarbeitung der restlichen Mitglieder der Plattform

Ausgangssituation und Hintergrund

Automatisierungstechnik ist eine der wichtigsten technologischen Bereiche in unserer Zeit. Über 100 Unternehmen, von KMU bis zu Großunternehmen, sowie rund 20 Forschungs- und Bildungseinrichtungen befassen sich allein in der Steiermark mit diesem Thema, darüber hinaus finden sich viele weitere, die sich zumindest teilweise mit dieser Thematik beschäftigen. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, ist es wichtiger denn je, Synergien zu nutzen und gemeinsam an der Entwicklung und dem Einsatz neuer Technologien zu arbeiten. Die ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark befasst sich mit der Entwicklung und Umsetzung eines Kompetenzatlas für die Automatisierungstechnik, da ein solches Tool essenziell, aber bisher nicht vorhanden ist. Erfasst werden fachspezifische Unternehmen sowie Bildungs- und Forschungseinrichtungen in der Steiermark. Der Kompetenzatlas soll sowohl die Stärken als auch mögliche "weiße Flecken", also Aufholbedarf, in der steirischen Wirtschaftslandschaft in diesem Bereich klar ersichtlich machen. Von diesem Tool profitieren nicht nur die Unternehmen sowie Forschungs- und Bildungseinrichtungen der Branche, sondern in weiterer Folge auch alle unmittelbar und mittelbar Betroffenen und durch die daraus folgenden Erkenntnisse somit der gesamte Wirtschaftsstandort Steiermark. Die dafür nötige Arbeit erfolgt neben der Plattform Automatisierungstechnik auch durch weitere Dienstleister. Aktuell befindet sich das Modell in der Entwicklungsphase, in welcher die nötigen Strukturen, Inhalte und Attribute der Landkarte entwickelt und offline zusammengefasst werden.
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05.02.19

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#LetsCluster Summit in Graz

Vom 25. bis 27. März 2019 fand in der Messe Graz der internationale #LetsCluster Summit statt, bei dem auch wir uns als AT STYRIA aktiv beteiligten. Im Bild oben sind die Organisatoren und Vortragenden zu sehen, von links: Udo Traussnigg (AT STYRIA), Daniel Krautzer (SFG), Herbert Ritter (AT STYRIA), Sandra Slavinec (Mitglied/Vortragende), Matthias Brandstötter (Mitglied/Vortragender), Helmut Röck (AT STYRIA) und Patrick Werba (AT STYRIA). Diese Ausgabe von Maschinen- und Anlagenbau im Fokus fand im Zuge des LetsCluster Festivals statt. Bei LetsCluster waren alle steirischen Cluster involviert, wie auch zahlreiche Unternehmen und auch internationale Partner und Teilnehmer. Mit rund 900 Teilnehmern war das Festival sehr gut besucht. Der Titel der Veranstaltung war dieses Mal "Focus on mechanical engineering and plant engineering" - das gesamte LetsCluster Festival wurde in Englisch gehalten. Zur Homepage: https://letscluster.com/
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04.02.19

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Neuerungen in 2019 bei ERP-Krediten

In Anlehnung an den Artikel vom letzten Newsletter (siehe unten), hat die AWS Mitte Februar folgende Änderungen bei ERP-Krediten veröffentlicht, welche ab sofort gültig sind. Die Obergrenze des „aws erp-Kleinkredites“ wurde verdoppelt. Damit sind Kreditzusagen für kleine Unternehmen und Neugründungen bis zu einem Betrag von EUR 1 Mio. innerhalb weniger Tage möglich. Für höhere Kreditsummen bietet der aws erp Wachstums- und Innovationskredit, der auch für mittlere und große Unternehmen offensteht, erstmals die Flexibilität, Tilgungs- und tilgungsfreie Zeit frei zu wählen. Ab sofort sind auch Kredite für nicht aktivierungsfähige Wachstums- und Innovationsmaßnahmen, die mit einem Investitionsprojekt einhergehen, möglich, so dass der Finanzierungsbedarf der Unternehmen gesamthaft bedient werden kann. Finanzierbare Projekte sind zum Beispiel folgende:
  • Neugründungen und Betriebsansiedelungen
  • Produkt- und Verfahrensinnovationen
  • innovative Dienstleistungen durch Umsetzung eigener Forschungsergebnisse
  • Zukauf und Adaption neuer Technologien
  • Modernisierungs- und Erweiterungsinvestitionen
  • damit einhergehende nicht aktivierungsfähige Innovations- und Wachstumsmaßnahmen
  • Direktinvestitionen im Ausland
  • Errichtung und Erweiterung von Gründer- und Innovationszentren
  • Übernahme von Anteilen an einem Unternehmen
  • F&E-Projekte
Je nach Art des Kredites bzw. Vorhaben beträgt die Laufzeit bis zu 10 Jahre. Die fixe Verzinsung beginnt ab 0,75% pa. Es sind auch tilgungsfreie Zeiten am Beginn möglich. Gerne bieten wir Ihnen an, dass wir Ihr Projekt unverbindlich gemeinsam durchleuchten und Möglichkeiten im Rahmen des ERP-Programmes evaluieren. Ansprechpartner: Mag. Christian Kranz CONFIDA Unternehmensberatung 8010 Graz • Herrengasse 13 • Austria T +43 316 817 666 0 • M +43 678 12 13 261 christian.kranz@confida.at • www.confida.at  

ARTIKEL VOM LETZTEN NEWSLETTER

ERP-Kredite sind ein Finanzierungsinstrument für Wachstums- und Innovationsprojekte, die im Verhältnis zur Größe und zur Finanzierungskraft der Unternehmen hohe Volumina erreichen. Das Instrument Kredit setzt bei der Finanzierungssituation der Unternehmen an und zielt auf
  • die Erleichterung des Zugangs zur Finanzierung
  • die Verbesserung der Finanzierungsstruktur und
  • die Senkung der Kosten der Finanzierung.
Programmatische Schwerpunkte für den Sektor Industrie, Gewerbe und Dienstleistungen sind:
  • Wachstumsfinanzierung für Gründer und Kleinunternehmen
  • Nachhaltiges Wachstum von KMU und mittelständischen Unternehmen und Smart Specialisation
  • Intelligentes Wachstum durch Investitionen zur Verbesserung der technologischen Basis und der F&E Infrastruktur
  • Einführung von neuen Produkten und Dienstleistungen
  • Digitalisierung und Industrie 4.0
  • Stärkung der Innovationsleistung österreichischer Industrie durch Kooperationen mit Infrastrukturbetreibern
  • Nachhaltiges Wachstum durch ressourcenschonende und energieeffiziente Verfahren
  • Nutzung von Absatzpotenzialen in geographisch neuen Märkten
  • Neue Mobilitätskonzepte – Elektromobilität
In Regionalförderungsgebieten kann der ERP-Kredit uU auch von Großunternehmen in Anspruch genommen werden. Je nach Art des Kredites bzw. Vorhaben beträgt die Laufzeit bis zu 10 Jahre. Die fixe Verzinsung beginnt ab 0,75% p.a. Es sind auch tilgungsfreie Zeiten am Beginn möglich. Gerne bieten wir Ihnen an, dass wir Ihr Investitionsprojekt gemeinsam durchleuchten und Möglichkeiten im Rahmen des ERP-Programmes evaluieren. Foto: Adobe Stock
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05.02.19

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Ausschreibungsdokumente der Basisprogramme für 2018 und 2019

Mit der neuen Datenschutzgrundverordnung, die am 25. Mai 2018 in Kraft getreten ist, haben sich auch einige Anpassungen in den Ausschreibungsdokumenten der FFG ergeben. Auf der Informationsseite "Ausschreibungsdokumente der Basisprogramme" finden Sie alle aktuellen Unterlagen in einer Übersicht zum Download. Zusätzlich stehen Ihnen auch Hilfestellungen wie beispielsweise zu FFG-Richtlinien oder Kostenleitfäden zur Verfügung. Hier geht's zu den Ausschreibungsdokumenten der Basisprogramme für 2018 und 2019.      
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04.02.19

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Roboter: Indien auf dem Vormarsch

Mit einem Absatz von 3.412 Industrierobotern verzeichnet Indien einen neuen Rekord. Die Ergebnisse des World Robotics Report 2018, der von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wurde, zeigen deutlich, dass Indien auf dem Robotersektor ganz klar auf dem Vormarsch ist. Indien verzeichnet ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der wichtigste Abnehmer dabei ist Indiens Automobilindustrie, die weitere Expansionen ankündigt. Doch auch andere Industriezweige wie die Kunststoff- und Gummiindustrie, die Metallindustrie und die Elektro- und Elektronikindustrie holen mit einem Plus von 46 Prozent kräftig auf. Nähere Informationen finden Sie im Artikel "Industrieroboter: Indien verzeichnet Rekordzahlen". Foto: Adobe Stock
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04.02.19

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Diplomarbeit einreichen und gewinnen!

Reichen Sie noch bis 31. März 2019 Ihre Diplomarbeit aus dem Schuljahr 2018/2019 beim HTL-Wettbewerb für Automatisierungstechnik "AUTstanding" ein! Einreichen können alle Schüler, die ihre Diplomarbeit alleine oder in einer Gruppe zu einem Thema aus dem Feld der industriellen Automatisierung oder einer damit verwandten Aufgabenstellung verfassen. Dazu zählen unter anderem: Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz,  Mechatronik, Maschinenbau, Robotik,  Informations- und Nachrichtentechnik, Smart Home, Gebäudeautomation und viele mehr. Das große Finale mit der Preisverleihung findet am 15. Mai 2019 im Rahmen der Smart Automation statt. Hier geht's zu näheren Infos über den HTL-Wettbewerb AUTstanding. Foto: Adobe Stock
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15.01.19

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PIA Automation Austria UNTERSTÜTZT DAS SOS-KINDERDORF

Statt einer Aufmerksamkeit für ihre Kunden, hat sich die Geschäftsführung der PIA Automation Austria entschlossen, einen Betrag im Rahmen der PIA Foundation an eine karitative Einrichtung zu spenden: Nach dem Motto „Bessere Bildung, besseres Leben“ unterstützt PIA das Bildungsprogramm von SOS-Kinderdorf mit 5.000 Euro. In den SOS-Kinderdorf Einrichtungen werden Kinder und Jugendliche ganz individuell auf ihrem persönlichen Bildungsweg begleitet – vor allem, wenn sie aufgrund traumatischer Erlebnisse Entwicklungsrückstände aufholen müssen und Schwierigkeiten haben zu lernen. Eine solide Schul- und Berufsausbildung ist wesentlich für ein unabhängiges und selbständiges Leben. Wie wichtig Aus- und Weiterbildung ist, weiß man beim Automatisierungsspezialisten PIA Austria genau. „In kaum einen Bereich explodieren Wissen und damit verbundenes Know-how in derartiger Geschwindigkeit wie in der Automation“, berichtet der für den Vertrieb verantwortliche Geschäftsführer Norbert Kahr. Lebenslanges Lernen, Training on the Job und Höherqualifizierung sind daher für PIA keine leeren Worte. In der hauseigenen PIA Academy werden daher Fachseminare, aber auch Persönlichkeitstrainings, Schulungen zur Steigerung der interkulturellen Kompetenzen durchgeführt – alles kostenlos für das eigene Personal.  
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16.01.19

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Workshops „Künstliche Intelligenz“

Künstliche Intelligenz (KI) wird immer mehr zum Top-Thema. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sind sich einig: Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren die Entwicklung von Unternehmen entscheidend beeinflussen. Roman Kern ist Lehrender am Institut of Interactive Systems and Data Science an der TU Graz und Leiter der Abteilung Area Head "Knowledge Discovery" am Know Center. Die Teilnehmer konnten sich nicht nur einen Überblick über die Basis des Machine Learnings verschaffen, sie profitierten auch von weiterführenden Beispielen für die praktische Anwendung im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Industrie. Die Präsentation zu den Workshops finden Sie im internen Bereich.   
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15.01.19

© www.photodesign.at, Harry Schiffer

NET-Automation Systems GmbH bezieht Büro im Science Tower Graz

Umgeben von anderen High-Tech-Unternehmen arbeitet die NET-Automation Systems GmbH in ihren neuen Räumlichkeiten an nichts Geringerem als der Realisierung des Internet of Things – mit der praxiserprobten, industrietauglichen Hardware NETBEE. Im neu errichteten Flaggschiff der Smart City Graz schwirrt es wie in einem Bienenstock. Der Green Tech Hub beheimatet wachstumsorientierte, innovative Player aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Praxis. Besonders Letzteres ist Geschäftsführer Ing. Gernot Theuermann ein besonderes Anliegen: "Die Nachfrage nach IoT Anwendungen ist enorm. Auch die Software zur Auswertung der Daten ist vorhanden – was oft fehlt sind die Daten selbst. Deshalb haben wir eine Hardware entwickelt, die genau diese Lücke schließt und sind jetzt auf der Suche nach Partnern, die für ihre Kunden IoT Applikationen umsetzen wollen". Die IoT Hardware NETBEE besteht aus den beiden industrietauglichen Platinen BEEHIVE und BLOSSOM. Die Hauptplatine BEEHIVE erfasst, verarbeitet, speichert, visualisiert und überträgt Maschinendaten – wie ein digitaler Mitarbeiter, der immer und überall erreichbar ist. Sie kommuniziert mit der Sensorplatine BLOSSOM, an die nahezu jede Art von Sensoren und Aktoren angeschlossen werden können. Die beiden Platinen sind auch als kompaktes Gesamtsystem samt Gehäuse und optionalem Multitouch-Display erhältlich. Die Schaltschrankvariante des NETBEE Systems öffnet die Tür zu industriellen Anwendungen mit einem einfachen Plug & Play System. Das ECO-System wird durch Zubehör wie Stecker der Firma Binder, Antennen, SIM-Karten und Displays sowie Schulungen abgerundet. Sie arbeiten an der Entwicklung von IoT Anwendungen? Wir freuen uns auf einen interessanten Austausch, besuchen Sie uns im vierten Stock des Science Towers. Die NET-Automation Systems GmbH ist eine 100% Tochter der NET-Automation GmbH mit Sitz in Zeltweg.
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15.01.19

© Heinz Eisenberger

Einfache Abläufe werden zunehmend automatisiert

Die Eisenberger GmbH setzt in Sachen Dienstleistung für die Automatisierungstechnik auf zwei Standbeine: Zum einen hat sich das Weizer Unternehmen als Konstruktionsbüro im Maschinenbau etabliert. Zum anderen bietet es seinen Kunden auch ein flexibles Personalservice. Wie das funktioniert, verrät uns Firmengründer und Geschäftsführer Heinz Eisenberger (55). Herr Eisenberger, Ihr Unternehmen bietet schon seit fast 20 Jahren Dienstleistungen als technisches Büro an. Worin liegt Ihr Erfolgsgeheimnis? Als Konstruktionsbüro für Maschinenbau unterstützen wir unsere Kunden von der Konzeptphase über die technische und konstruktive Auslegung bis hin zur Erstellung der Fertigungspläne mit Stücklisten. Zusätzlich gehören auch FEM-Analysen und Dokumentationen zu unserem Repertoire. Aktuell haben wir in diesem Bereich 18 top ausgebildete Konstrukteure im Einsatz. Die Ausbildung der Nachwuchskonstrukteure erfolgt unter Aufsicht unserer erfahrenen Teamleiter. Wie passt das Konstruktionsbüro mit dem zweiten Standbein - dem Personalservice - zusammen? Das ergänzt sich perfekt! Wir unterstützen unsere Kunden bei Kapazitätsengpässen auch mit unseren Konstrukteuren vor Ort. Wir bieten zeitlich begrenzte, projektbezogene Einsätze sowie längerfristige Überlassungen mit der Möglichkeit einer Übernahme ins Stammpersonal. So versuchen wir für unsere Kunden ein möglichst flexibler Partner zu sein. Die praktische Ausbildung der Leihkonstrukteure erfolgt durchwegs bei uns im Konstruktionsbüro, wo diese aktiv an Projekten mitarbeiten und so Grundlagen, CAD-Programme sowie unsere Kunden kennenlernen. Auf welche Projekte sind Sie besonders stolz? Für einen mittlerweile langjährigen Kunden haben wir maßgeblich an einer Anlage zur Produktionssteigerung von Autobatterien mitgearbeitet. Die Leistungserhöhung auf das Doppelte war eine große technische Herausforderung, auf deren erfolgreiche Umsetzung durch unser Team bin ich sehr stolz. Zwischenzeitlich wurde dieses Modell schon mehrfach verkauft und hat mittlerweile erfolgreiche Ableger. Bei so viel Einsatz scheint die Arbeit ja ein Hobby für Sie zu sein? Nicht nur für mich. Um den hohen Leistungsanforderungen gerecht zu werden, ist es für jeden einzelnen Mitarbeiter wichtig, seine Arbeit gerne zu machen. Als Ausgleich zur anspruchsvollen Tätigkeit als Konstrukteur, ist in unserem eher jungen Team der Sport ein wichtiger Faktor. Ich persönlich schalte am besten beim Mountainbiken und Walken mit Freunden ab. Was bedeutet Ihnen die Automatisierungstechnik? Automatisierungstechnik ist ein Spezialgebiet von uns. Deshalb sind wir auch aktiv bei AT Styria dabei. Gerade hier macht es Sinn, Kapazitäten zu bündeln und das Know-how zu erweitern. Dass bereits viele unserer Kunden Mitglieder sind, bestärkt uns zusätzlich hier mitzuwirken. Welche Trends sehen Sie in der Automatisierungstechnik? Für uns geht die Reise eindeutig in Richtung Elektromobilität und in einen immer höheren Automatisierungsgrad. Auch einfache Abläufe sind davon schon betroffen.
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03.12.18

© ematric

Produktion in Roboterhand

Von Fürstenfeld aus gehen Automatisierungslösungen der Firma ematric in die ganze Welt. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens zeigt, dass es nicht nur für Großkonzerne möglich ist, international erfolgreich Fuß zu fassen.  In den letzten drei Jahren hat ematric neben der SPS-Technik und Anlagenvisualisierungen die Thematik Robotik stark forciert und sich auf diesem Gebiet kontinuierlich weiterentwickelt. Der Hauptsitz der Firma ist in Tirol, doch auch die Niederlassung in Fürstenfeld zählt mittlerweile bereits 20 Mitarbeiter. "Angefangen haben wir in Fürstenfeld mit sechs Mitarbeitern. Doch da wir uns ständig weiterentwickeln und Neues ausprobieren, steigt die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern", erzählt Hannes Schweigler, Geschäftsleiter bei ematric. Das Kerngebiet des Unternehmens ist das Programmieren von Anlagen und Sondermaschinen sowie Roboterlösungen und deren Simulation. Ihre Robotersysteme übernehmen einfache Produktionsaufgaben wie Teilehandling, Maschinenbeladungen sowie Schleif- und Entgratvorgänge. Produktionsabläufe können dadurch beschleunigt und die hohen Qualitätsanforderungen der Prozesse sichergestellt werden. Eingesetzt werden sie vor allem im Industriebereich wie Automobil-, Holz- und Lebensmittelindustrie. "Wir haben uns einen soliden Kundenstamm aufgebaut, der es uns erlaubt, parallel dazu immer neue Technologien auszuprobieren", ist Schweigler stolz und erzählt weiter: "Wir haben uns sehr viel Know-how im Bereich der Robotik und Simulation erarbeitet und können es mit höchster Professionalität anbieten." Die Automatisierungslösungen aus Tirol und der Steiermark werden weltweit eingesetzt. "Unsere Mitarbeiter sind bereit zu reisen und die Systeme vor Ort zu programmieren. Die Kunden finden sich, neben Österreich, beispielsweise in Deutschland, Mexiko oder in den USA", so Schweigler.

Synergien müssen genutzt werden!

Die Firma ematric ist Mitglied in der Plattform Automatisierungstechnik und findet vor allem den Kontakt zwischen den Unternehmern wichtig. "Besonders interessant und wichtig ist es, neue Synergien zu finden und Kontakte mit Unternehmern zu knüpfen, die man noch nicht kennt. Dadurch kommen nicht nur interessante Gespräche zustande, sondern es können auch zukünftige Projekte entstehen", ist Schweigler sicher. Für das Unternehmen ist es wichtig, gegenseitig Kompetenzen zu nutzen und sich auszutauschen. Das wird durch die Plattform möglich. Foto: ematric
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03.12.18

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Die Zukunft ist da

Bei der diesjährigen Konferenz der Mechatronik Plattform Österreich in der FH CAMPUS 02 wurden die Technologien der Zukunft präsentiert.  Am 22. November 2018 war es wieder soweit. Die FH CAMPUS 02 lud zur jährlichen Konferenz der Mechatronik Plattform Österreich. Rund 100 Teilnehmer lauschten interessiert den Fachvorträgen zum Thema "Autonome mechatronische Systeme". Ein weiteres Highlight dieser Veranstaltung waren die  Prämierungen der herausragendsten Bachelor- und Masterarbeiten aus diesem Bereich sowie eine herausragende Absolventen-Karriere. Die Nachberichte sowie die ausgezeichneten Arbeiten finden Sie in den folgenden Artikeln: Science-Magazin - Technologie der Zukunft: Mechatronik-Konferenz an der FH CAMPUS 02 JUST-Magazin - Technologie der Zukunft: Mechatronik-Konferenz an der FH CAMPUS 02 Foto: FH CAMPUS 02/Leitner
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03.12.18

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Ingenieur-Titel auch ohne HTL-Abschluss möglich

Beantragen Sie den Titel "Ingenieur", ganz ohne jemals eine HTL besucht zu haben! Herbert Tretnjak verrät Ihnen, wie das geht.  Er hatte bis vor kurzem selbst keinen Ingenieurstitel, wickelt aber ein technisches Projekt nach dem anderen erfolgreich ab und führt beim Leibnitzer Unternehmen Karl Fink GmbH rund 70 Mitarbeiter. Für seine Tätigkeit war der Titel bisher nicht wichtig. Da die in der Wirtschaft üblichen Anforderungsprofile aber meist einen HTL-Ingenieur verlangen, hat er die Zertifizierung zum Ingenieur beantragt.

Was brauchen Sie für die Beantragung?

Eine Berufsreifeprüfung sowie technische Qualifikationen sind Grundvoraussetzung, wenn Sie um den Titel ansuchen. Nach Absolvierung Ihres Bildungsabschlusses müssen Sie außerdem mindestens sechs Jahre Berufserfahrung in einem Ingenieur-relevanten Bereich nachweisen. Neben dem Antrag müssen Sie noch ein Fachgespräch absolvieren, bei dem aktuelle Projekte aus Ihrer Arbeit im Ingenieurwesen vorgestellt werden. Die ganze Geschichte von Herbert Tretnjak sowie weitere Tipps und Details können Sie hier nachlesen. Foto: Adobe Stock
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03.12.18

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Beantragung der Forschungsprämie bereits unmittelbar nach Ablauf des Wirtschaftsjahres möglich

Haben Sie Aufwendungen für Forschungen und experimentelle Entwicklungen? Dann können Sie jetzt eine Forschungsprämie in Höhe von 14 Prozent der Forschungsaufwendungen beanspruchen!  Die Forschungsprämie kann sowohl für eine eigenbetriebliche Forschung als auch für eine in Auftrag gegebene Forschung beantragt werden. Bei eigenbetrieblicher Forschung handelt es sich um systematische Forschungen und experimentelle Entwicklungen unter Einsatz wissenschaftlicher Methoden in einem inländischen Betrieb oder einer inländischen Betriebsstätte durch das Unternehmen selbst. Begünstigte Aufwendungen für die eigenbetriebliche Forschung sind:
  • Löhne und Gehälter für in Forschung und experimenteller Entwicklung Beschäftigte, ebenso Honorare aus entsprechenden Werkverträgen
  • Unmittelbare Aufwendungen (Ausgaben) und unmittelbare Investitionen (einschließlich der Anschaffung von Grundstücken), soweit sie nachhaltig (d.h. mindestens die halbe Nutzungsdauer, Grundstücke und Gebäude mindestens 10 Jahre) der Forschung und experimentellen Entwicklung dienen
  • Finanzierungsaufwendungen (-ausgaben), soweit sie der Forschung und experimentellen Entwicklung zuzuordnen sind
  • Gemeinkosten, soweit sie der Forschung und experimentellen Entwicklung zuzuordnen sind (z.B. Kosten des Lohnbüros, soweit sie auf Forschungspersonal entfallen, anteilige Verwaltungskosten, nicht jedoch Vertriebskosten)
Begünstigte Aufwendungen für Auftragsforschung sind die von der Auftragnehmerin/dem Auftragnehmer in Rechnung gestellten Aufwendungen ohne Umsatzsteuer, maximal eine Million Euro pro vollem Wirtschaftsjahr (12 Monate). Die Prämie ist nicht steuerpflichtig (keine Betriebseinnahme). Die Forschungsprämie kann frühestens nach Ablauf des Wirtschaftsjahres auch schon vor Einreichung der Körperschaftsteuererklärung und spätestens bis zum Eintritt der Rechtskraft des entsprechenden Bescheides (Einkommen- oder Körperschaftsteuerbescheid, Feststellungsbescheid für Personengesellschaften) beansprucht werden. Die Beschreibungen der Schwerpunkte/Projekte für die Erlangung des Jahresgutachtens der FFG können schon vor Ablauf des Wirtschaftsjahres vorbereitet werden um die Geltendmachung der Forschungsprämie zu beschleunigen. Das Jahresgutachten der FFG kann bereits beantragt werden, wenn die Höhe der Bemessungsgrundlage zwar noch nicht exakt, aber bis auf eine Abweichung von 10 Prozent feststeht. Ansprechpartner: Mag. Alexandra Stangl CONFIDA Unternehmensberatungs- und Beteiligungs GmbH Standort Graz:• Herrengasse 13 • 8010 Graz T +43 316 817 666 0 • M +43 664 840 713 6 alexandra.stangl@confida-unternehmensberatung.at • www.confida.at Foto: Adobe Stock
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28.11.18

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Studienplätze für technische Fachkräfte gesichert

Die Bundesregierung hat die Weichen für eine bessere Planbarkeit für künftige Investitionen im FH-Sektor gestellt und will damit dem Mangel an gut ausgebildeten technischen Fachkräften entgegenwirken.  Im Jahr 2018 blieben rund 11.000 Expertenjobs im MINT-Bereich unbesetzt. Dieser Bereich umfasst die Studienfachbereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Bundesregierung hat mit dem Fachhochschul-Entwicklungs- und Finanzierungsplan die Weichen für eine bessere Planbarkeit für künftige Investitionen im Fachhochschul-Sektor geschaffen. Die Finanzierung weiterer Studienplätze ist somit gesichert. Weitere Informationen zum Ministerratsbeschluss finden Sie hier.  Foto: Adobe Stock
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28.11.18

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Top 50 Anlagenbauer

Qualität aus der Steiermark - Gleich fünf Mitglieder der Plattform Automatisierungstechnik sind im Anlagenbauer Ranking vorne mit dabei.  Die Plattform Automatisierungstechnik ist stolz darauf, dass fünf Mitgliedsbetriebe unter die Top 50 Anlagenbauer der Welt gehören. Dazu zählen die Firmen Knapp (Platz 3), SMB (Platz 28), SFL (Platz 32), BT-Annlagenbau (Platz 41) und pewag (Platz 43). Das Ranking finden Sie hier.  
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27.11.18

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Bringen Sie Ihre Steuern auf Vordermann!

Das Unternehmerservice der Wirtschaftskammer Steiermark lädt zu den Steuersprechtagen in den Regionalstellen.  Bald steht die Steuererklärung für das Jahr 2018 auf dem Programm! Lassen Sie sich in den Regionalstellen der Wirtschaftskammer Steiermark von Experten beraten.

Termine für Jänner

17. Jänner 2019 (vormittags) in Leoben 17. Jänner 2019 (nachmittags) in Bruck - Mürzzuschlag 18. Jänner 2019 in der Südsteiermark 31. Jänner 2019 (vormittags) in Weiz 31. Jänner 2019 (nachmittags) in Hartberg - Fürstenfeld

Termine für Februar

14. Februar 2019 (vormittags) in Leoben 14. Februar 2019 (nachmittags) in Bruck - Mürzzuschlag 22. Februar 2019 in der Südsteiermark 28. Februar 2019 (vormittags) in Weiz 28. Februar 2019 (nachmittags) in Hartberg - Fürstenfeld Da die Sprechtage nur bei Bedarf abgehalten werden, wird um entsprechende Voranmeldung in der jeweiligen Regionalstelle gebeten.
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27.11.18

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Workshops „Künstliche Intelligenz“

Melden Sie sich jetzt zum Workshop "Künstliche Intelligenz" am 6. oder 11. Dezember 2018 an!  Die Plattform Automatisierungstechnik lädt Sie herzlich zum Workshop "Künstliche Intelligenz" im Know-Center ein. Der Workshop dient als Vertiefung der letzten "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus"-Veranstaltung und wird von Roman Kern abgehalten. Schwerpunkt des Workshops ist der Überblick über die mathematische/statistische Basis des "Machine Learnings". Die Thematik wird mit praktischen Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Industrie vertieft.

Er ist Ihr Mann, wenn es um künstliche Intelligenz geht!

Roman Kern hat ein breites Portfolio auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz nachzuweisen. Er ist Abteilungsleiter "Knowledge Discovery" am Know-Center, Lehrender am "Institut of Interactive Systems and Data Science" an der TU Graz, ist Mitarbeiter im Start-Up "Mendeley" und hat noch vieles mehr vorzuweisen. Nähere Details zu Roman Kern finden Sie in der Einladung.

Kurzinterview mit Roman Kern

"Was macht das Know-Center bzw. Ihre Abteilung?" Das Know-Center ist eine europäisch führende Forschungseinrichtung im Bereich Big Data Analytics und Data-Driven Business. Wir erforschen und entwickeln innovative Informations- und Kommunikationstechnologien für Unternehmen, zusammen mit einem Netzwerk von Forschungspartnern und bilden damit eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Meine Abteilung beschäftigt sich mit "Knowledge Discovery", einem Feld, in dem es primär um die Entwicklung immer besserer Algorithmen für K.I. geht. Wir beschäftigen uns beispielsweise mit Verfahren zur Prozess- und Qualitätsoptimierung, zur Analyse großer Sensorik-Datenmengen oder zur Erschließung umfangreicher Textsammlungen. Die entsprechenden wissenschaftlichen Bereiche, etwa Data Science, Machine Learning, Natural Language Processing und Information Retrieval, gehören alle zum Feld der K.I. und haben in den letzten Jahren eine unglaublich dynamische Entwicklung erfahren. "Wo wird K.I. wirtschaftlich eingesetzt?" Viele Anwendungen von K.I. im konsumentenorientierten B2C-Bereich kennen wir alle aus den Medien oder aus eigener Erfahrung, etwa Assistenten wie Alexa und Siri. Hinter diesen Anwendungen stehen meist große, datensammelnde US-Konzerne. Für Österreich und Europa ist dagegen besonders die Anwendung von K.I. im B2B-Bereich, also zwischen Unternehmen, interessant. Unser wirtschaftliches Alleinstellungsmerkmal ist ja, dass wir komplexe Produktionsprozesse für hochtechnologische Produkte beherrschen. Das wird heute immer schwieriger, weil die Variantenvielfalt der Produkte wächst und die Geschwindigkeit des technologischen Wandels steigt. Unsere hochqualifizierten Fachkräfte sollen sich daher nur mehr mit Ausnahmesituationen, die menschliche Intelligenz verlangen, beschäftigen, während Routineaufgaben durch intelligente Assistenzsysteme übernommen werden. K.I. wird daher in Österreich und Europa sehr erfolgreich prozess- und produktionsunterstützend in der Industrie eingesetzt. "Wie sehen Sie die Entwicklung des Machine Learnings für die Zukunft? (Vision oder Wunsch)" Schon heute können maschinelle Lernverfahren praktisch alle intellektuellen Aufgaben lösen, über die auch ein Mensch nicht mehr als einen Augenblick nachdenken muss. Viele Routineaufgaben, wie etwa die langwierige Suche nach Informationen oder die Entscheidung von Routinefällen, für die zahlreiche Beispiele existieren, werden in Zukunft Maschinen übernehmen. Auch Routinekommunikation, wie etwa Terminvereinbarungen oder Reservierungen, werden in naher Zukunft von Maschinen durchgeführt. In wenigen Jahren werden intelligenten Assistenzsystemen so allgegenwärtig sein, dass wir uns überhaupt nicht mehr darum kümmern werden, ob wir gerade mit einem Menschen oder mit einer Maschine im Dialog stehen. Uns wird durch diese Entwicklung mehr Zeit für echte Kreativität bleiben.  

Die Termine auf einen Blick

1. Termin: Donnerstag, 6. Dezember 2018, 09:00 bis 13:00 Uhr AUSGEBUCHT 2. Termin: Dienstag, 11. Dezember 2018, 14:00 bis 18:00 Uhr Um Anmeldung wird bis spätestens 7. Dezember gebeten. Sie können sich entweder telefonisch unter +43 316 601 561 oder per E-Mail an info@atstyria.at anmelden. Nähere Details sowie die Kosten finden Sie in der Einladung "Workshop Künstliche Intelligenz". Foto: Know-Center
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Wenn der Mähroboter zur Bergziege wird

Sandra Slavinec von charismaTec zeigt, wie steirische Unternehmen unser Motto "Gemeinsam erfolgreich" ernst nehmen und davon profitieren.
Einen Mähroboter, der den Rasen selbstständig abgrast, kennen Sie natürlich. Auch die Asfinag setzt auf dieses Grundprinzip und möchte in Zukunft selbstfahrende Mulchmäher an den Autobahnen entlang arbeiten lassen. Und das hat eine Gruppe, die das Motto "Gemeinsam erfolgreich" der Plattform Automatisierungstechnik Steiermark aktiv betreibt, aufgegriffen: Die FH CAMPUS 02 Automatisierungstechnik mit Udo Traussnigg, das Unternehmen Brunner Maschinenbau mit Geschäftsführer Stefan Knöbl, Hannes Putz als Spezialist fürs „Mähen von Gras“ und charismaTec-Geschäftsführerin Sandra Slavinec. Sie haben schon in anderen Bereichen zusammengearbeitet und gesehen, dass sie gemeinsam mehr schaffen können. Und so entwickelten sie das Konzept für den Mulchbot, "der Bergziege unter den Mährobotern", wie Slavinec lachend erklärt. Mit dieser Idee schaffte es das Team unter die Top vier und wurde von der Asfinag zur Präsentation eingeladen.

Sicherheit steht im Vordergrund

Im Hintergrund herrscht gerade bei solch großen Automatisierungsprojekten ernsthaftes Tüfteln. Denn mit der steigenden Automatisierung werden auch die Herausforderungen größer. Die technische Umsetzung des selbstständigen Fahrens ist dabei gar nicht das große Thema. „Mit GPS und optischen Sensoren sind wir da heute schon sehr weit. Es geht aber bei einem selbstfahrenden Mulchmäher in dieser Dimension um die Sicherheit“, so Sandra Slavinec. Als Beispiel bringt sie einen Unfall, bei dem ein Mähroboter ein Kleinkind schwer verletzt hat. Wie mächtig ein Profi-Mäher ist, sehen Sie in diesem Video.

Im Projektteam zum seriennahen Transportsystem

Deshalb sieht sie für die Automatisierungstechnik drei Schwerpunkte. „Zum einen ist klar, dass Fahrzeuge, die aktuell schon mittels Fernbedienung gesteuert werden, in Zukunft automatisiert fahren werden. Um aber die Sicherheit zu gewährleisten, muss zweitens eine Integration von optischen Systemen zur Analyse von Bildmaterial erfolgen, damit das System lernen kann.“ Die dritte Herausforderung ist für Slavinec die energiesparende Übermittlung dieser Daten an eine zentrale Steuerungsstelle. Bei einem fahrerlosen Transportsystem für Magna Steyr kooperiert die Gruppe um charismaTec, FH CAMPUS 02 Automatisierungstechnik und Brunner Maschinenbau ebenso, berichtet Slavinec. Ihr Unternehmen zeichnet sich bei diesen Projekten für die Systementwicklung und -integration sowie die Programmierung der Steuerung verantwortlich. Und die Grazerin vermeldet stolz: „Eins kann ich verraten, das Gerät ist schon sehr seriennah.“
Foto: charismaTec OG
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05.11.18

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Der Brexit und seine Folgen für britische Gesellschaftsformen (Ltd.)

Wir haben für Sie zusammengefasst, welche rechtlichen Folgen der Brexit für die steirischen Unternehmen mit sich bringt.  Auch wenn sich die Informationen zum Brexit fast täglich ändern, steht eines bereits fest: Wenn Großbritannien aus der EU austritt, endet die Niederlassungsfreiheit für Gesellschaftsformen, die nach britischem Recht in Österreich gegründet wurden. Gibt es keine Nachfolgeregelung, werden britische "Limited" (Ltd) mit Verwaltungssitz in Österreich zu ausländischen Gesellschaften. Damit könnte es zum Verlust der Rechts- und Parteifähigkeit des ausländischen Rechtsträgers kommen und es würde das Aus für britische "Limited" in Österreich bedeuten. In Deutschland sind gesetzliche Initiativen geplant, die eine leichtere Umwandung der englischen Ltd. in eine Gesellschaftsform ermöglichen. Für Österreich sind solche Initiativen aber bisher noch nicht bekannt. Daher ist es für österreichische Unternehmen besonders wichtig, noch vor dem 29. März 2019 eine alternative Rechtsform zu finden. So kann die britische "Limited" in eine österreichische Rechtsform wie zum Beispiel eine GmbH umgewandelt werden oder auch mit einem österreichischen Rechtsträger verschmelzen. Foto: Adobe Stock
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31.10.18

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Jetzt FFG Early Stage Förderung beantragen!

Sind Sie ein Unternehmen, das zukunftsträchtige Entwicklungen erforschen oder in neue Geschäfts- und Technologiefelder vordringen will? Dann holen Sie sich die FFG Early Stage Förderungen für industrielle Forschung! Die Förderungslinie Early Stage richtet sich an Unternehmen, die in einem bestimmten Technologie- bzw. Geschäftsfeld mit hohem Wachstumspotenzial eine fundierte Know-how-Basis für aufbauende Vorhaben zur Produkt-, Verfahrens- oder Dienstleistungsentwicklung legen wollen. Insbesondere richtet sich der Fokus auf:
  • Unternehmen, die die Grundlagen für zukunftsträchtige Entwicklungen erforschen wollen,
  • Unternehmen, die in neue Geschäfts- bzw. Technologiefelder vordringen wollen,
  • F&E-intensive Gründungsunternehmen mit hohem Wachstumspotenzial.
Mit der Förderungslinie "Early Stage" werden folgende konkrete Ziele verfolgt:
  1. Mobilisierung des Potenzials von Unternehmen zur Durchführung eigener grundlagennaher Forschung als Voraussetzung für die Umsetzung radikaler und ambitionierter Innovationsstrategien an der technologischen Grenze.
  2. Stärkung der Wissensbasis von Unternehmen als Voraussetzung zur Erschließung neuer Technologiefelder und Märkte.
  3. Erhöhung der F&E&I-Dynamik  Unternehmen werden in die Lage versetzt, früher und systematischer auf neue Innovationstrends und Marktchancen zu reagieren.

Was sind Unternehmensprojekte der industriellen Forschung?

Ein Unternehmensprojekt der industriellen Forschung ist ein innovatives Forschungsvorhaben, das in überwiegendem Ausmaß im eigenen Betrieb durchgeführt wird. Es fällt in den Bereich der Forschungskategorie "Industrielle Forschung" (IF). Die Förderungswerbenden realisieren das Vorhaben dabei maßgeblich selbst und tragen dafür auch das inhaltliche und wirtschaftliche Risiko. Die Kategorie "Industrielle Forschung" hat folgende Merkmale:
  • Im Mittelpunkt stehen planmäßiges Forschen oder kritisches Erforschen zur Gewinnung neuer Erkenntnisse und Fertigkeiten.
  • Industrielle Forschung findet überwiegend im Labor bzw. Labormaßstab statt.
  • Das Entwicklungsrisiko ist höher als bei experimenteller Entwicklung.
  • Sie ist technisch weniger ausgereift bzw. hat einen geringeren Technologiereifegrad.
  • Die zeitliche Entfernung zum Markt ist größer.
Die Höhe des Zuschusses ist abhängig von der Unternehmensgröße und beträgt in der Regel für
  • Großunternehmen: 40 %
  • Mittlere Unternehmen: 60 %
  • Kleine Unternehmen: 70 %
Dem höheren Forschungs- und Entwicklungsrisiko trägt die FFG mit den erhöhten, nicht rückzahlbaren Zuschüssen Rechnung. Sollten Sie sich unsicher sein, ob Ihr Projekt den Ansprüchen der "Industriellen Forschung" genügt, bieten wir gerne einen kostenlosen Projektcheck an. Ansprechpartner: Mag. Christian Kranz CONFIDA Unternehmensberatung 8010 Graz • Herrengasse 13 • Austria T +43 316 817 666 0 • M +43 678 12 13 261 christian.kranz@confida.at • www.confida.at Foto: Adobe Stock
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31.10.18

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NET-Automation ist die neue Teilhaberin bei novu.track

Mit der Beteiligung an novu.track kann die NET-Automation jetzt alles aus einer Hand anbieten.  In den letzten Jahren wickelte die NET-Automation über 700 erfolgreiche Projekte für namhafte Kunden in der Industrie ab. Die Geschäftsführer Walter Rieger und Gernot Theuermann haben dabei vor allem in den Ausbau von Hochsprachen-Programmierungen und Datenbankanbindungen investiert. Und das mit Erfolg! Um alles aus einer Hand anbieten zu können, fehlte ihnen aber noch die Verstärkung in der IT-Kompetenz. Die haben Sie nun mit der Beteiligung an novu.track erreicht.  "Mit novu.track haben wir jetzt Experten für Netzwerkarchitektur und Serverlandschaften im Boot – damit schließt sich für unsere Kunden der Kreis von der SPS bis hin zum Server. Im Zeitalter von Industrie 4.0 und Smarten Technologien ist das der nächste logische Schritt für die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens", so Rieger.

Sie bringen Smart Farming auf ein neues Level

Der neue Partner novu.track entwickelt bereits seit 30 Jahren Applikationen für die Landwirtschaft. "Für uns ist Smart Farming nicht einfach ein Schlagwort, wir sind tief im Agrarbereich verwurzelt, kennen die Probleme und können auch die Lösungen liefern", erläutert Gerhard Hartleb, Geschäftsführer der novu.track. Dem Unternehmen fehlte bisher aber eine Hardware, die für den Einsatz in der Landwirtschaft geeignet ist und IoT-Anbindungen bereitstellt. Perfekt, dass die NET-Automation genau solch eine Hardware für Traktoren vertreibt und unter der Dachmarke NETBEE aktuell an einer komplett neuen IoT-Hardware arbeitet, die 2019 auf den Markt kommen wird. Ein Gewinn für beide Firmen. Bild v.l.n.r.: Gernot Theuermann, Gerhard Hartleb, Walter Rieger (Foto: NET-Automation)
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31.10.18

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EU fördert bahnbrechende und marktnahe Innovationen

Bevor im Jahr 2021 das neunte EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation unter dem Namen "Horizon Europe" mit einem Gesamtbudget von 100 Milliarden Euro startet, gibt es 2019 und 2020 nochmals die Möglichkeit, im traditionellen KMU Instrument einzureichen. Das Budget dafür beträgt 550 Millionen Euro.

Es gibt zwei Programmlinien mit folgenden Schwerpunkten:

Phase 1: Förderung von Konzept- und Machbarkeitsstudien mit einer pauschalierten Unterstützung von 50.000 Euro bei einer Laufzeit von 6 Monaten. Phase 2: Förderung von Demonstrations-, Test-, Pilotierungs- und Skalierungsprojekten mit einer 70-prozentigen Förderung bis zu 2,5 Millionen Euro und Laufzeiten von 12 bis 24 Monaten. Die Antragsteller kommen aus ganz Europa und der Wettbewerb ist groß. Daher werden nur die überzeugendsten Anträge gefördert, nachdem sie von einem internationalen Expertenteam bewertet wurden.

Das sollten Sie beachten

Wichtig für einen erfolgreichen Antrag ist in erster Linie ein passendes Projekt. Dem Thema sind keine Grenzen gesetzt, die Chancen sind jedoch größer, wenn Sie gesellschaftlich relevante und dringliche Probleme lösen. Die Anträge sind mittlerweile aber nicht nur inhaltlich, sondern auch in Bezug auf die Adressierung der  Evaluierungskriterien auf einem hohen Niveau. Wir empfehlen daher eine gezielte Vorbereitung. Die FFG auf Bundesebene und die SFG auf regionaler Ebene unterstützen hier mit ihrer Erfahrung und bieten erste Beratungen, finale Proposalchecks und Workshops an. Das Aufsetzen eines Projektes sowie das Schreiben kann im Unternehmen selbst oder von externen Experten gemacht werden. Hierfür gibt es auch finanzielle Unterstützung der SFG. Je nach Ausgereiftheit des Projektes, bereits vorhandenen Businessplänen und einer Programmlinie muss mit mindestens drei Monaten Vorbereitungszeit gerechnet werden.

Die nächsten Einreichtermine für 2019 sind:

Phase 1: 13. Februar 2019 7. Mai 2019 5. September 2019 6. November 2019 Phase 2: 9. Jänner 2019 3. April 2019 5. Juni 2019 9. Oktober 2019 Ansprechpartner: Mag. Christian Kranz CONFIDA Unternehmensberatung 8010 Graz • Herrengasse 13 • Austria T +43 316 817 666 0 • M +43 678 12 13 261 christian.kranz@confida.at • www.confida.at Foto: Adobe Stock  
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05.11.18

Member Insight Nidec: Flaggen

Mehr PS für Kompressorenwerk Member Insight Nidec

Die Plattform Automatisierungstechnik besuchte die Firma Member Insight Nidec in Fürstenfeld. Seit der Übernahme durch den japanischen Großkonzern Nidec ist der Optimismus des Unternehmens wieder deutlich spürbar. Der Motor läuft auf Hochtouren und innerhalb von drei Jahren sollen 50 Millionen Euro investiert werden. Das könnte auch rund 150 neue Arbeitsplätze für die Region bedeuten.  Das Unternehmen Member Insight Nidec hat eine lange Geschichte mit vielen Höhen und Tiefen sowie wechselnden Eigentümern hinter sich. Gegründet wurde es bereits 1983 als "Verdichter Österreich". Doch 2008 wurde es schwer von der Wirtschaftskrise getroffen, so dass der damalige Eigentümer ACC Insolvenz anmelden musste. Ein neuer Finanzinvestor wurde zwar gefunden, investierte aber kaum. Das hatte zur Folge, dass der Mitarbeiterstand sank und eine Verlagerung der Produktion drohte. Seit 2017 kann die Firma unter Geschäftsführer Rudolf Mirth aber wieder aufatmen. Der japanische Großkonzern Nidec wurde zum neuen Eigentümer.

Fokus auf Automatisierungstechnik

Jetzt rückt der Fokus immer stärker in Richtung Automatisierungstechnik und vernetztes Internet der Dinge. In Fürstenfeld werden Kompressoren für Gefriertruhen, Kühlschränke und Waschmaschinen hergestellt. Um die Ziele für die nächsten Jahre erreichen zu können, sucht das Unternehmen laufend nach Fachkräften. Hier geht es zum Artikel in der Steirerkrone! Foto: Member Insight Nidec
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30.10.18

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Künstliche Intelligenz im Fokus der steirischen Maschinen- und Anlagenbauer

Begriffe wie "Artificial Intelligence" und "Machine Learning" sind immer häufiger zu hören. Doch worum geht es bei diesen Technologien, und wie schauen konkrete Anwendungsbeispiele in der Praxis aus? Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus" ging die „Plattform Automatisierungstechnik“ diesen Fragen mit Experten am Forschungsmekka Nummer eins - der AVL List in Graz - auf den Grund. Volles Haus am Dienstagabend, 30. Oktober, im AVL-List-Headquarter in Graz: Rund 150 interessierte Unternehmer nutzten die Gelegenheit, im Zuge der Veranstaltungsreihe "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus" - die gemeinsam von der Plattform Automatisierungstechnik, der SFG und der FH CAMPUS 02 organisiert wird - zu erfahren, wie durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz konkreter, wirtschaftlicher Nutzen erzielt werden kann. Und der Veranstaltungsort wurde mit dem Headquarter der AVL List in Graz ganz bewusst gewählt. Immerhin handelt es sich hier um das weltweit größte, unabhängige Unternehmen für die Entwicklung, Simulation und das Testen von Antriebssystemen. "Digitalisierung, künstliche Intelligenz und Machine Learning spielen in der AVL eine große Rolle. Insbesondere im Maschinen- und Anlagenbau ist das ein wesentliches Zukunftsfeld", stellte Gastgeber und AVL-CEO Helmut List gleich zu Beginn klar.

Wie die künstliche Intelligenz die Autos erobert

Michael Hammer, im Unternehmen verantwortlich für "Big Data", präsentierte dazu nicht nur, wie man das Thema "künstliche Intelligenz" (KI) in der Fahrzeugentwicklung sukzessive in der AVL organisatorisch verankerte, sondern auch, von welchem "Level" man hier grundsätzlich auszugehen hat: "Wenn wir heute von KI sprechen, handelt es sich hier immer um Technik, die den Menschen in seiner Arbeit unterstützt - etwa, wenn wir in der Entwicklung damit Effizienz steigern oder Prozesse optimieren." Das, was heute also an KI möglich sei, habe nichts mit Science-Fiction zu tun, wo Maschinen wie Menschen denken und handeln, so Hammer: "Die Technik steht hier erst ganz am Anfang. Aber KI kann assistieren – und das tut sie bereits in unser aller Alltag: Autos sind heute bereits gespickt mit Assistenzsystemen wie Kameras, Radar, Laser und Co. Sie helfen beim Ein- und Ausparken; sie ermitteln Routen; sie erkennen die Umgebung und reagieren bei Gefahren."

Echte "Artificial Intelligence" nur im Kino

Dass die sogenannte "strong AI" (Artificial Intelligence) nach wie vor nur im Kino zu sehen sei, das bestätigte auch Roman Kern vom Grazer Know Center: "Den heutigen Stand definieren wir als 'weak AI'. Vereinfacht kann man sagen, dass man einen Task, den der Mensch in weniger als einer Sekunde - und ohne zusätzlich nötiges Weltwissen - lösen kann, auch mittels künstlicher Intelligenz automatisieren kann. In der Bilderkennung etwa wird das bereits sehr gut eingesetzt." Der "Rohstoff", mit dem man Maschinen intelligent macht, sind Daten - nicht umsonst werden diese als das "neue Öl" bezeichnet. Insbesondere die Digitalisierung lässt deren Verfügbarkeit exorbitant in die Höhe schießen. Die Kunst sei es also, die für den jeweiligen Geschäftsbereich relevanten Quellen zu identifizieren und die brauchbaren Daten erst einmal herauszufiltern. Kern ist Spezialist, wenn es um Data-Driven-Business geht: "Daten müssen eindeutig, sauber und von hoher Qualität sein. Und man braucht sie in großen Mengen." Nur damit eine Maschine beispielsweise selbständig erkennt, ob auf einem Bild ein Flugzeug ist oder nicht, brauche es fürs "Anlernen" dieser Fähigkeit tausende gute Bilder, ergänzte Udo Traussnigg, Studiengangsleiter für Automatisierungstechnik an der FH Campus 02. "Einem noch sehr kleinen Kind hingegen zeigt man vielleicht drei solcher Bilder und auf einem unbekannten vierten, weiß es, dass auch das ein Flieger ist", verdeutlichte auch Traussnigg, dass es hier noch weite Wege bis hin zur wirklich intelligenten Maschine zu beschreiten sind.

Wettbewerbsvorteile für Unternehmen, die dabei sind

Dennoch: Die bereits jetzt innovierten Methoden und Werkzeuge verschaffen Unternehmen enorme Wettbewerbsvorteile, so Traussnigg: "Neuronale Netzwerke sorgen für eine effiziente und störungsfreie Kommunikation zwischen Menschen und Maschinen. Industrielle Anlagen werden durch intelligente Programme gesteuert und verbessern sich selbständig durch hochentwickelte Lern-Algorithmen. Das Personal kann sich dadurch auf andere Aufgaben konzentrieren."   Nicht nur die großen, sondern vielmehr auch kleinere und mittlere Unternehmen müssten sich diesen neuen Möglichkeiten stellen, um für die Zukunft gewappnet zu sein, so der Tenor der Experten. Unterstützung erhalten Betriebe hier beispielsweise von Gernot Theuermann, Geschäftsführer der "Net-Automation": "Mittels künstlicher Intelligenz haben wir zum Beispiel für einen Kunden die Sicherheit bei Bergbaumaschinen erheblich verbessert. Denn die Sensoren am Gerät können nur das übermitteln, was sie unmittelbar sehen. Eine Person, die zuvor noch am Bild war und jetzt aber hinter einem Objekt steht, ist für die Kamera nicht mehr da, obwohl sie aber noch im Gefahrenbereich ist. Hier kommt KI zum Einsatz, um dieses Gefahrenpotenzial zu erkennen und zu entschärfen." Weitergehende Informationen finden Sie im VDI-Statusreport: Künstliche Intelligenz als Assistenz begreifen   Visiuelle Eindrücke zur Veranstaltung? -> Hier zum Video klicken!!   Die Unterlagen zum Download gibt es auf der Seite der SFG   Hier finden geht es zum Bericht von "Der Grazer" Hier finden Sie den Artikel von "AUTlook"   Gruppenbild (v.l.): Stefan Schmidhofer (AI Styria), Roman Kern (Know Center), Gernot Theuermann (Net-Automation), Michael Hammer (AVL) und Udo Traussnigg (FH Campus 02) Fotocredit: Schiffer Photodesign
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01.10.18

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Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7: Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie

Erfahren Sie im Rahmen der Veranstaltung "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7: Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie" am 30. Oktober 2018 bei der AVL List, wie Sie durch den Einsatz künstlicher Intelligenz einen konkreten wirtschaftlichen Nutzen erzielen können!  Die künstliche Intelligenz ist bereits in aller Munde. Begriffe wie Artificial Intelligence, Machine Learning und Deep Learning sind keine Seltenheit mehr. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt darin zu erklären, worum es bei diesen Zukunftstechnologien geht und wie sie in der Praxis erfolgreich angewendet werden können. "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus" ist eine gemeinsame Veranstaltungsserie von SFG, FH CAMPUS 02 und unserer Plattform Automatisierungstechnik. Informieren Sie sich jetzt über die Veranstaltung! Foto: Adobe Stock
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02.10.18

Foto: NET-Automation

Wenn künstliche Intelligenz Entscheidungen trifft

Sie ist immer vorne mit dabei, wenn es um innovative technische Lösungen geht: Die Firma NET-Automation hat sich auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz spezialisiert, die selbstständig Entscheidungen in der Produktion treffen kann. Welche Herausforderungen und Schwierigkeiten KMU in Sachen künstlicher Intelligenz erwarten, erklärt Geschäftsführer Gernot Theuermann bei der Veranstaltung Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7 "Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie". Immer öfter liest oder hört man in den Medien von künstlicher Intelligenz. Doch wie sieht diese in der Praxis aus und wie kann damit wirtschaftlicher Nutzen erzielt werden? Dieser Frage wird im Rahmen der Veranstaltung Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7 "Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie" eine Antwort gegeben. Grundsätzlich helfen neuronale Netze bei automatisierten Entscheidungsprozessen. In der Industrie findet die künstliche Intelligenz daher beispielsweise als selbstlernendes Programm zur Effizienzsteigerung bei Produktionsprozessen ihren Einsatz. Für Unternehmen bringen diese Entwicklungen einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Zukunft. Aus diesem Grund hat sich auch die Firma NET-Automation auf die Implementierung von künstlicher Intelligenz spezialisiert.

Der nächste Schritt in die Zukunft

"Wir haben erkannt, dass die künstliche Intelligenz der nächste Schritt in der Automatisierungstechnik ist", sagt Gernot Theuermann, der Geschäftsführer von NET-Automation. Das Unternehmen versteht sich als Komplettanbieter für Planung, Software-Anbindung, Fertigung, Montage und IB sowie Support und Schulung. "Neben den üblichen Tätigkeitsbereichen eines Steuerungstechnikunternehmens beschäftigen wir uns auch mit IT und künstlicher Intelligenz. Wir programmieren eigenständige Softwareprodukte, die Entscheidungen in der Produktion selbstständig treffen können, um die Produktionsstraße immer optimal auszulasten. Da unsere Kunden sensible Maschinendaten haben, können wir uns keiner öffentlichen neuronalen Netzwerke bedienen, sondern müssen diese selbst programmieren und lokal beim Kunden betreiben. Dafür haben wir ein eigenes Programmiererteam, das sich intensiv damit beschäftigt", erklärt Theuermann. Ziel ist es, Produktionsabläufe optimal nach Auftragslage zu planen. "Bisher machten das Mitarbeiter mit hoch komplexen Excel-Tabellen und Rechnungen", so Theuermann.

Nicht so einfach, wie man glaubt

"Wir hatten natürlich mit einigen Schwierigkeiten und Hürden zu kämpfen, als wir uns dazu entschieden haben, künstliche Intelligenz anzubieten", gesteht Theuermann. Bei der Veranstaltung "Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie" spricht er über zusätzliches Know-how, Lektüre, Mitarbeiter, Finanzierungen und den aktuellen Stand der Dinge am Markt, um anderen zu zeigen, worauf man achten muss. Die Plattform der Automatisierungstechnik ist für NET-Automation die ideale Möglichkeit zum Netzwerken, Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig auszutauschen. Erfahren Sie mehr über NET-Automation sowie die Veranstaltung Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7 "Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie". Hier finden Sie das Formular zur Anmeldung. Foto: NET-Automation  
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01.10.18

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ISWAT und TEUP öffnen ihre Türen

ISWAT Industriesoftware und Prüfautomation und TEUP Produktionssysteme laden zur Hausmesse und Ausstellung "Impulse für perfekte Lösungen" am 7. und 8. November 2018 in Deutschlandsberg ein. Lassen Sie sich von den ausgestellten Lösungen und Möglichkeiten inspirieren!

Der Erfinder Thomas Alva Edison sagte einst: "Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: Finde ihn!" Genau das haben ISWAT und TEUP getan. Sie präsentieren Ihnen ihre neuen innovativen Lösungen bei der ISWAT & TEUP Hausausstellung. Besuchen Sie sie von 7. bis 8. November 2018 und lassen Sie sich von den ausgestellten Lösungen und Möglichkeiten inspirieren. Die Türen sind an beiden Tagen jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt ein Foodtruck. Hier finden Sie die Einladung zur Hausmesse Impulse für perfekte Lösungen sowie unsere Mitaussteller. Aus organisatorischen Gründen wird um Ihre verbindliche Anmeldung mittels Anmeldeformular bis spätestens 19. Oktober 2018 an office@iswat.at gebeten.
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Foto: FH Wiener Neustadt

Konferenz der Mechatronik Plattform Österreich 2018

Es ist wieder soweit, die jährliche Konferenz der Mechatronik Plattform Österreich findet am 22. November 2018 im Steiermarksaal der Wirtschaftskammer Steiermark in Graz statt.

Die Konferenz der Plattform steht heuer unter dem Themenschwerpunkt "Autonome mechatronische Systeme" und wird von der FH CAMPUS 02 veranstaltet. Neben zahlreichen Fachvorträgen werden auch die "Beste Bachelorarbeit", die "Beste Masterarbeit" sowie die "Beste AbsolventInnen-Karriere" des jeweiligen Jahres prämiert. „Autonomes Verhalten von Maschinen erfährt aktuell vor allem durch selbstständig fahrende Autos eine große Aufmerksamkeit in den Medien und damit der Gesellschaft. Dies stellt aber nur eine Facette autonomer mechatronischer Systeme dar, die zunehmend komplexere Aufgaben übernehmen. Bei unserer Mechatronik-Konferenz werden Anwendungen, Perspektiven und Herausforderungen autonomer mechatronischer Systeme vorgestellt und diskutiert. Der Bogen spannt sich dabei von fahrerlosen Transportsystemen in der Produktion und Logistik bis zu Aufgabenstellungen für Drohnen,“ so FH-Prof. DI Dr.techn. Udo Traussnigg, Studiengangsleiter Automatisierungstechnik an der FH CAMPUS 02. Nähere Informationen sowie alle Preisträger finden Sie im PDF-Dokument zur Konferenz der Mechatronik Plattform.
Foto: v.l.n.r.: Udo Traussnigg,  Mario Jungwirth, Wolfgang Haindl, Corinna Engelhardt-Nowitzki, Wolfgang Werth, Andreas Mehrle, Viktorio Malisa ©FH Wiener Neustadt
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27.09.18

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Die FFG Beiratstermine 2019 stehen fest

Die österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) hat kürzlich die Beiratstermine für das Jahr 2019 bekanntgegeben. Machen Sie sich schon jetzt über Ihre Projekte für 2019 Gedanken und sichern Sie sich die Förderung!

Sie spielen mit dem Gedanken, für ein F&E-Projekt Ihres Unternehmens eine Forschungsförderung zu beantragen? Dann sind die Beiratstermine für Sie besonders wichtig! Im Rahmen des sogenannten Basisprogramms können Unternehmen aller Größen Zuschüsse und Darlehen von bis zu 70 Prozent der eingereichten Kosten für ihr Vorhaben erhalten. Um eine Förderung zu beantragen, braucht es aber eine gezielte und gute Vorbereitung:
  1. Prüfen Sie, ob ein geplantes Projekt den Ausschreibungszielen entspricht.
  2. Erstellen Sie den Förderungsantrag sowie den Kostenplan.
  3. Planen Sie von der Projektidentifizierung bis zur Einreichung des Förderantrags rund drei Monate ein. Diese Vorbereitungsarbeiten können ebenfalls von der FFG gefördert werden.

Die Beiratstermine im Überblick:

Die Beiratstermine im Jahr 2019 finden an folgenden Tagen statt: Mittwoch, 30. Jänner 2019 Mittwoch, 20. März 2019 Donnerstag, 9. Mai 2019 Donnerstag, 27. Juni 2019 Mittwoch, 11. September 2019 Mittwoch, 23. Oktober 2019 Mittwoch, 4. Dezember 2019 Beachten Sie, dass Ihr Antrag nach der Einreichung noch von zwei Personen der FFG kaufmännisch und technisch geprüft wird. Damit genügend Zeit für die Prüfung und gegebenenfalls einen persönlichen Termin bei der FFG oder im Unternehmen bleibt, empfehlen wir, den Antrag bereits zehn bis zwölf Wochen vor der Beiratssitzung einzureichen. Machen Sie sich daher am besten schon heute Gedanken über Ihre Forschungsprojekte im Jahr 2019! Ihr Ansprechpartner: Mag. Christian Kranz CONFIDA Unternehmensberatung 8010 Graz • Herrengasse 13 • Austria T +43 316 817 666 0 • M +43 678 12 13 261 christian.kranz@confida.at • www.confida.at
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27.09.18

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REIN!Gewinn – jetzt Förderung beantragen!

Reichen Sie noch bis 30. November 2018 Ihre F&E-Projekte ein und holen Sie sich die Förderung für CO2-reduzierende Technologien!

Sie sind ein gewinnorientiertes steirisches Unternehmen, das in Forschungs- und Entwicklungsprojekte für CO2-reduzierende Technologien investiert hat? Dann reichen Sie Ihr Projekt bei der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) ein. Die SFG stellt 2,5 Millionen Euro Förderung für F&E-Projekte zur Reinhaltung der steirischen Luft zur Verfügung.

Was wird gefördert?

Die SFG fördert alle Kosten, die im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Projekt stehen. Dazu zählen Personalkosten, Nutzung von F&E-Infrastruktur Leistungen Dritter, Sach- und Materialkosten sowie anteilige Gemeinkosten in Unternehmen. Nähere Informationen finden Sie auf www.sfg.at/foerderung oder im PDF-Dokument der SFG.
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27.09.18

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Industrie 4.0: Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Lehrlingsausbildung ist in die Jahre gekommen. Das zeigt auch eine aktuelle Studie der FH Joanneum und der Metalltechnischen Industrie Steiermark. Die Digitalisierung wird in der Ausbildung immer noch stiefkindlich behandelt. Dabei zählt diese in den Werkshallen bereits zu den Basic Skills. Zukünftig wird vor allem die digitale Kompetenz gefragt sein - das heißt, die Jugendlichen müssen über ausgeprägte Problemlösungs- und Entscheidungskompetenzen verfügen.  Durch die Digitalisierung wird in Unternehmen verstärkt auch ein dezentrales Arbeiten notwendig. Die geforderten Tätigkeiten werden abteilungsübergreifend von Teams bewältigt und erfordern Flexibilität und lösungsorientiertes Mitdenken der einzelnen Teammitglieder.

Bildung stärken

Derzeit lässt sich in der Lehrausbildung noch ein Theorie-Praxis-Gefälle erkennen. Das heißt: In den Betrieben rückt der Fokus stärker auf die Digitalisierung als in der theoretischen Ausbildung an den Berufsschulen. „Österreich braucht sehr lange, um solche Änderungen auf gesetzlicher Ebene zu verankern. Da herrschen nicht immer die gleichen Interessen aller beteiligten Akteure“, bringt es Helmut Röck, Geschäftsführer der Metalltechnischen Industrie Steiermark, auf den Punkt. Ein regelmäßiger Austausch zwischen Bildungsanbietern, Unternehmen, dem Staat und den Auszubildenden wäre nötig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es nicht nur beim IT-Wissen, sondern auch bei den Soft Skills Handlungsbedarf gibt. Folgende Schlüsselkompetenzen sind fürs Arbeiten im digitalisierten Arbeitsumfeld entscheidend:
  • Fach- und Methodenkompetenz, also das klassische inhaltliche Wissen (IT- und Fachkenntnisse)
  • Persönliche Kompetenzen wie Entscheidungs- oder Problemlösungsfähigkeit oder Führungskompetenzen
  • Soziale Kompetenzen
Der Frage, welche Qualifikation und Kompetenzen in einer digitalen Arbeitswelt benötigt werden, ist auch eine Expertengruppe der "Plattform Industrie 4.0 Österreich" nachgegangen. Die 70 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Arbeitnehmern haben Handlungsfelder definiert und daraus Empfehlungen abgeleitet. Hier finden Sie die Anregungen der Experten.  
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27.09.18

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Hacker stehen auf Industriebetriebe

Digitale Angriffe auf Unternehmen sind ein Negativtrend, der auch immer öfters Industriebetriebe betrifft. Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom haben 68 Prozent der deutschen Industrieunternehmen innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens einen digitalen Angriff verzeichnet. Besonders mittelständische Betriebe werden oft Opfer von Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage. Und die Hacker haben bei rund 48 Prozent Erfolg und fügen teils erheblichen Schaden zu. Die deutsche Industrie kostete das 43 Milliarden Euro in den letzten zwei Jahren.

Wer sind die Angreifer?

Laut Bitkom stecken in 63 Prozent der Fälle ehemalige oder unzufriedene aktuelle Mitarbeiter dahinter, in 48 Prozent der Fälle kommen sie aus dem Umfeld, etwa aus dem Kreis der Kunden, Lieferanten, externer Dienstleister oder auch aus dem Wettbewerb. IT-Sicherheit muss daher Chefsache sein. Neben eigenen Sicherheitssystemen wie Virenscannern sowie internen Ermittlungseinheiten ist der beste Schutz für Unternehmen vor allem auch der aufmerksame Mitarbeiter. Daher gilt für Unternehmen, bei der IT-Sicherheit auf ganzheitliche Konzepte zu setzen und die Verantwortung nicht nur auf die IT-Abteilungen abzuwälzen.

Was wird ausgespäht?

Bei den digitalen Angriffen stehen das Ausspähen von E-Mails und Messengerdiensten sowie der Diebstahl sensibler Dokumente ganz hoch Kurs. Illegaler Wissens- und Technologietransfer, Social Engineering und auch Wirtschaftssabotage sind keine seltenen Einzelfälle, sondern ein Massenphänomen. Auch bei Dienstreisen werden Informationen immer öfter ausgespäht und Produkte dann kopiert. Vor allem am chinesischen Markt kommt diese Praxis immer wieder vor. Daher gilt: Setzen Sie auf umfassenden Schutz Ihrer sensibler Daten und erstellen Sie gemeinsam mit Ihren IT-Experten einen ganzheitlichen Plan zum Schutz Ihres Unternehmens. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein und stellen Sie klare Regeln für Dienstreisen auf!
Quelle: dpa
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04.09.18

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Die acht besten Industrie-4.0-Forschungsfelder für Österreich

Wer wartet, verliert. Damit der heimischen Industrie nicht dieses Schicksal blüht, rät Kurt Hofstädter, Vorstandsvorsitzender der Plattform Industrie 4.0: "Offenheit ist absolute Notwendigkeit. Alleine hat es Österreich auf dem Weltmarkt schwer, unter dem EU-Dach ist es leichter." Deshalb sollten Unternehmen aus ganz Europa zusammengebracht werden, um Technologiekompetenzen zu bündeln. Das ist aber noch nicht alles.

Die Plattform Industrie 4.0 hat dazu die acht wichtigsten Forschungsfelder für unser Land erarbeitet:

  1. Virtualisierung
  2. Sensorsysteme
  3. Software Engineering
  4. Physische Systeme
  5. Cyber-Physical-Systems
  6. Arbeits- und Assistenzsysteme
  7. Wertschöpfungsnetzwerke und Geschäftsmodelle
  8. Domänenwissen und Schlüsseltechnologien

Hier finden Sie alle Details zu den acht Forschungsfeldern für die Industrie 4.0.

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04.09.18

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Neue Kooperation bringt mehr Fördergeld

Die Kooperation der FFG mit den Bundesländern macht es möglich. Die Steiermark finanziert jetzt die FFG-Darlehen mit. Die Projektfinanzierungen erhöhen sich so bei regionalen Unternehmen auf bis zu 70 Prozent der Projektkosten! Basis der Projekte ist ein gemeinsamer Förderungsvertrag. Für Kooperationen werden Zusatzanreize angeboten, beispielsweise KMU-Bonus oder Kooperationsbonus.

Die Details zur Förderkooperationen in der FFG finden Sie hier.

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04.09.18

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FEMtech Praktika für Studentinnen: Bis zu 8.480 Euro Förderung!

Mehr Frauen für die naturwissenschaftlichen Bereiche gewinnen: Dieses Ziel haben die FEMtech Praktika für Studentinnen. Als Unternehmen können Sie von der Förderung profitieren, wenn Sie Studentinnen ein naturwissenschaftliches oder technisches Praktikum mit Bezug zu Forschung und Entwicklung bieten, das ein bis sechs Monate dauert. Weitere Kriterien sind unter anderem mindestens 28,5 Wochenstunden und ein Mindestgehalt von 1.400 Euro brutto.

Auch Abschlussarbeiten sind möglich

Die Praktika können bis 31. Juli 2019 durchgeführt und auch für Abschlussarbeiten genutzt werden. Die Förderhöhe richtet sich nach der Dauer des Praktikums und kann von 1.680 bis 8.480 Euro betragen. Worauf also warten? Je schneller Sie sich melden, desto höher sind Ihre Chancen!
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04.09.18

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Durchhalten zahlt sich aus

Bernhard Hammer hat gleich doppelten Grund zum Feiern: Zum einen ist er seit 25 Jahren selbstständig, zum anderen besteht sein Unternehmen e² engineering schon seit 15 Jahren. Dazu lädt der Gebäudetechnik-Spezialist am 4. Oktober 2018 Kunden, Mitarbeiter und Freunde zum Firmenevent. Höhepunkt ist der Vortrag des fünffachen "Race across America"-Siegers Christoph Strasser.

Herr Hammer, Gratulation zum doppelten Jubiläum, das Sie mit einem Vortrag von Christoph Strasser zum Thema Erfolg und Durchhaltevermögen feiern. Wie passt der Titel des Vortrags zu Ihnen?

Bernhard Hammer: Erfolg und Durchhaltevermögen gibt es nicht nur im Sport, sondern natürlich auch im Wirtschaftsleben. Neben einer Vision und klaren Ideen ist Durchhaltevermögen sicher eine Grundlage für Erfolg.

Hand aufs Herz, haben Sie auch einmal ans Aufhören gedacht?

Ja natürlich hatte auch ich meine Hänger. Man kann mehrmals hinfallen, muss aber einmal öfter wieder aufstehen. Ich handle nach dem WMT-Prinzip: Wille, Mut und Tun. Mit diesen Attributen stehen wir jetzt besser da denn je.

Was ist Ihr größter Erfolg?

Ich möchte keine konkreten Meilensteine nennen. Der größte Erfolg für mich ist,  dass wir immer an uns geglaubt haben und bei Niederlagen wieder aufgestanden sind. Dazu möchte ich mich auch bei den Mitarbeitern für das Vertrauen und die Motivation über die letzten Jahre hinweg bedanken!

Wenn Sie mehr über die Ingenieurmanufaktur e² engineering erfahren möchten, klicken Sie hier.

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02.08.18

Digitalisierung als Jobmotor

Digitalisierung als Jobmotor in der Lehre

40 Prozent aller 15-jährigen beginnen eine Lehre. Der Exportweltmeister Österreich braucht nicht nur Akademiker sondern immer mehr Facharbeiter. Karriere mit Lehre ist wieder gefragt. Nach schwachen Jahrgängen gab es zuletzt erstmals wieder ein Plus von 1.000 Lehrlingen gegenüber dem Vorjahr. Das hat auch mit der zunehmenden Digitalisierung zu tun. Der rasante Wandel kommt in den Lehrplänen ebenso an, wie in der Berufspraxis. 2018 wurden neue Lehrberufe mit digitalem Schwerpunkt geschaffen wie zum Beispiel E-Commerce-Kaufmann/-Kauffrau. Praktisch alle Lehrberufe werden den neuen Erfordernissen angepasst. Das macht sie auch für Quereinsteiger interessanter. Den Bericht von Bettina Fink und Werner Jambor finden Sie hier: Digitalisierung als Jobmotor in der Lehre   Quelle: tv.orf.at
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26.07.18

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Millionen für einen flüssigen Verkehr

Die Softwareschmiede Evon entwickelt mit Partnern ein System, das erstmals alle Daten von den Autobahnen bündelt. So soll der Verkehr besser gesteuert werden.

33.000 Betriebsmittel (Geräte und Anlagen wie Ampeln, LEDs, Verkehrszeichen, Sensoren etc.) auf 2220 heimischen Autobahnkilometern werden in den kommenden Jahren in ein System integriert. Dadurch können Verkehrsströme besser analysiert und gelenkt werden.

Hier geht`s zum Artikel der kleinen Zeitung! Quelle: meinepaper.kleinezeitung.at
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09.07.18

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Neues Kernsystem für das Verkehrsmanagement in Österreich

Am 09. April 2018 fiel der Startschuss zur Errichtung des neuen Kernsystems für das Verkehrsmanagement des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich (VMIS 2.0). Das schweizerisch-deutsch-österreichische Konsortium VMIS-EHE, das aus den Firmen EBP Schweiz AG, der Heusch/Boesefeldt GmbH und der evon GmbH besteht, hat den Zuschlag im Vergabeverfahren ID-Nr.: 6549 der ASFINAG Maut Service GmbH für das „Verkehrsmanagement- und -informationssystem 2.0 (VMIS 2.0) Kernsystem und Operating GUI“ erhalten. Zentraler Gegenstand des Auftrags VMIS 2.0 sind die Entwicklung, die Inbetriebnahme, die Migration, der Betrieb und die Weiterentwicklung des verkehrstechnischen Kernsystems und der einheitlichen Bedienoberfläche für alle Verkehrsmanagementzentralen der ASFINAG („Operator-GUI“) Genauere Infos finden Sie in der Pressemittelung!   Fotocredit: Evon GmbH
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09.07.18

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SSI SCHÄFER goes HTL BULME

Let´s talk about logistics!   Trigger. Die HTL BULME gehört mit insgesamt 2500 SchülerInnen zu den größten anerkannten Schulen Österreichs. Es werden fünf Fachrichtungen mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten; eine davon ist die Fachrichtung Elektrotechnik mit dem Ausbildungszweig Automatisierung – hier können sich die SchülerInnen für das Freifach „SSI SCHÄFER Automation“ entscheiden. Kooperation. Die Bildungskooperation zwischen SSI SCHÄFER und der HTL BULME startete im Herbst 2017. SchülerInnen können im 4.Schuljahr (Oberstufe) das Freifach „SSI SCHÄFER Automation“ wählen und dadurch einen Einblick in die Welt der Logistik erhalten. Für den Unterricht wurde der Schule von SSI SCHÄFER eine Fördertechnikanlage zur Verfügung gestellt. Der Inhalt des Freifachs sind Praxisbeispiele aus der Projektrealisierung, Werksbesichtigung bei SSI SCHÄFER Graz, Exkursion zu Kundenanlagen, Bewerbungstraining und Realisierung einer Logistikanlage. SchülerInnenprojekt. Im Rahmen des Freifachs wird am Ende des Schuljahres ein Projekt ausgearbeitet und bei einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Die Aufgabenstellung der Abschlussarbeit lautet „Programmierung und Inbetriebnahme einer SSI SCHÄFER Kommissionier-Anlage“. Betreut wird die Kooperation von Stefan Mark und Andreas Salmutter, die auch in Zusammenarbeit mit den Professoren, Manfred Dobaj und Anton Dusleag, den Lehrinhalt gestalten und gemeinsam mit ihnen unterrichten. Die offizielle Abschlusspräsentation mit SSI SCHÄFER fand am 28. Juni statt, womit das Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde. Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit der SSI SCHÄFER und der HTL BULME Graz!
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04.07.18

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ASFINAG sucht autonome Mulch-Maschinen

Die ASFINAG sucht über eine Open Innovation Challenge Anbieter, Hersteller oder Entwickler autonomer Mulch-Maschinen. Aktuell werden die Pflanzen auf den Grünstreifen der österreichischen Autobahnen zwei Mal im Jahr manuell gemulcht. Nachdem kleine Mähroboter in  Gärten mittlerweile keine Besonderheit mehr sind, will die ASFINAG herausfinden, wie viel Automatisierung auch unter erschwerten Bedingungen möglich ist. Die entscheidende Frage lautet:

„Welche Maschinen mähen Grünstreifen an Straßen jetzt oder in Zukunft autonom und zuverlässig?“

Ziel dieser Challenge auf www.innovationspartnerschaft.at ist ein Austausch zu den Anforderungen sowie derzeitigen oder zukünftigen Produkten. Nehmen Sie teil, wenn Sie eine passende Maschine anbieten oder entwickeln. Die ASFINAG ist auch an Teillösungen interessiert, wenn diese im Verbund mit anderen ein autonomes Mulchen möglich machen.

Wichtigste Eckdaten für die Teilnahme bei der Open Innovation Challenge zu autonomen Mulch-Maschinen

  • Reichen Sie online bis spätestens 8. August 2018 ein! Der Challenge-Leitfaden zeigt, wie Sie Ihre Einreichung veröffentlichen.
  • Eine Einreichung besteht aus Kurzbeschreibung und grober Schätzung der Kosten.
  • Der Aufwand für die Einreichung ist gering gehalten. Eine Jury bewertet.
  • Die Challenge finden Sie HIER.
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04.07.18

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12. Juli 2018: Fachseminar „Cyber Security – Industrial Security für Maschinen und Anlagen“

Schützen auch Sie Ihr Unternehmen erfolgreich vor Cyberangriffen! Wie Sie das schaffen, das erfahren Sie im Fachseminar "Cyber Security - Industrial Security für Maschinen und Anlagen". Die Plattform Automatisierungstechnik hat dazu profunde Experten eingeladen: Georg Kremsner (Limes Security) und Gerald Kortschak (Sevian7) geben Ihnen praktische Tipps und stellen Ihnen Vorgehensweisen zur Absicherung gegen die demonstrierten Schwachstellen vor. Wann: Donnerstag, 12. Juli 2018 von 09:00 bis 13:00 Uhr Wo: WKO Steiermark, Körblergasse 111-113, 8010 Graz, 3. Stock, Rieckhzimmer (Raum-Nr. 324) Kosten: Die Teilnahme ist für Mitglieder der Plattform kostenlos. Auch Nicht-Mitglieder können für einen Beitrag von 150 Euro dabei sein. Wichtig: Es besteht die Möglichkeit, noch vor der Veranstaltung Mitglied zu werden! Programm:
  • Fehlende Authentisierung: Wie eine schwache oder fehlende Authentisierung gefunden und ausgenutzt werden kann.
  • Offene Wartungsschnittstellen im Internet: So finden Angreifer offene Wartungsschnittstellen im Internet.
  • Veralteter Softwarestand: Wie ein Angreifer veraltete Software ohne Login auf dem Zielsystem finden und ausnutzen kann.
  • Schwache Kryptographie: So findet ein Angreifer schwache kryptographische Algorithmen und kann diese ausnutzen.
  • Systemhärtung: Was Systemhärtung bedeutet und wie ein Angreifer schwache Systemhärtung ausnutzen kann.
  • Industrial Live Hack: Zum Abschluss wird ein Angriff auf eine echte Industriesteuerung demonstriert.
Jetzt anmelden zum Fachseminar "Cyber Security - Industrial Security für Maschinen und Anlagen" Bitte melden Sie sich bis spätestens 10. Juli 2018 per E-Mail an info@atstyria.at oder telefonisch unter +43 316/601-561 an.
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28.06.18

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Talente-Programm: Budget aufgestockt – Noch rasch Praktika einreichen!

Aufgrund der hohen Nachfrage erhöht das BMVIT die Fördermittel für die beiden Nachwuchsförderungen Talente Praktika für Schülerinnen und Schüler sowie FEMtech Praktika für Studentinnen um rund 500.000 Euro. Jetzt noch rasch einreichen! Nähere Informationen: https://www.ffg.at/praktika2018
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18.06.18

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HTL Trieben in Montreal

Die diesjährige RoboCup WM findet 2018 in Montreal, der "Intelligent Community of the Year", statt. Wie schon 2017 haben Sie auch dieses Jahr die Schüler der HTL Trieben wieder dafür qualifiziert. Die RoboCup WM ist der Gipfel der autonomen künstlichen Intelligenz mit 4000 Menschen und 5000 Robotern aus insgesamt 35 Ländern. Tiefere Einblicke bietet der Blog der HTL Trieben : https://vakantio.de/htl-trieben-montreal/trainingslager  
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19.06.18

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Cyber Security im Maschinen- und Anlagenbau

Die immer stärkere Vernetzung der Produktion (Schlagwort „Cyber-Physical-Systems“), setzt eine hohe Verlässlichkeit der Datenverbindung sowie enorme Übertragungsraten zwischen den beteiligten Objekten voraus. Nur so können Prozesse nahezu in Echtzeit beeinflusst und die gewünschte Flexibilität erreicht werden. Ein Video zur Veranstaltung finden Sie unter https://wko.tv/video/9724 Damit einher gehen allerdings Sicherheitsrisiken: Industriespionage, Betrug, Manipulation und sogar terroristische Aktivitäten sind seit langem eine Bedrohung für vernetzte Systeme. Bewährte Sicherheitsarchitekturen müssen überdacht und an die neuen Gegebenheiten angepasst werden. Impulsreferate: Cyber Security in Industrial Robotics Stefan Rohringer, Sarah Haas (Infineon Development Center Graz) Bedarfsgerechter Schutz von Industrieunternehmen Gerald Kortschak (sevian7), Georg Kremsner (Limes Security) Von bedrohten Industrieanlagen zu vertrauenswürdigen Cyber-Physischen Systemen Stefan Marksteiner (Joanneum Research, Projekt IoT4CPS) Programm: https://www.sfg.at/cms/393/6097
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05.06.18

© KNAPP AG

Topnews: Bartenstein steigt bei der KNAPP AG ein

Der Pharmaindustrielle und langjährige Wirtschaftsminister Martin Bartenstein übernimmt 28,4 Prozent des steirischen Intralogistik-Spezialisten KNAPP AG.

Die steirische Industrie verkündet tolle Neuigkeiten: Die Bartenstein Holding übernimmt 28,4 Prozent des steirischen Intralogistik-Spezialisten KNAPP AG, die vorher dem Miteigentümer DAIFOKU Co. gehörten. Der Vorstand der KNAPP AG begrüßt das Engagement der Familie Bartenstein und freut sich auf die Zusammenarbeit, um die Vision des internationalen Technologieführers im Bereich Logistiksystemlösungen erfolgreich weiterzuführen. Auch die Bartenstein Holding sieht ihre Beteiligung als langfristiges, industrielles Investment in eines der bestaufgestellten Technologieunternehmen Österreichs. Die Information, dass die DAIFUKU Co. bereit ist, einen Teil ihrer Anteile an der KNAPP AG zu verkaufen, wurde an Martin Bartenstein herangetragen. Bartenstein sieht KNAPP als eines der tollsten Industrieunternehmen Österreichs und verkündet daher ein langfristiges strategisches Interesse an der Firma. Als Pharmaunternehmer ist er mit ihren Produkten vertraut und wird sich daher weiterhin operativ im Bereich der Pharmaindustrie engagieren. "Soweit es gewünscht ist, bringe ich meine unternehmerische Erfahrung gerne ein. Aber Knapp hat einen ganz ausgezeichneten Vorstand, das Unternehmen entwickelt sich hervorragend, sowohl beim Umsatz als auch bei der Ertragskraft", so Bartenstein. Nähere Informationen sowie das Interview mit Martin Bartenstein können Sie in der Kleinen Zeitung nachlesen.
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04.06.18

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28. Ausschreibung Produktion der Zukunft – Jetzt einreichen!

Seit 15. Mai 2018 ist es wieder so weit und Sie können für die 28. Ausschreibung Produktion der Zukunft Ihre Projekte einreichen!

Die Sachgüterindustrie ist ein zentraler Faktor der österreichischen Wirtschaft. Daher ist das Ziel, diese auch in Österreich zu halten und langfristig fit zu machen. Doch der internationale Wettbewerbsdruck ist enorm und steigt stetig. Die heimische Wirtschaft kann sich nur mit innovativen Technologien und dadurch erzielten Produktivitätssteigerungen weiterhin am Weltmarkt behaupten. Im Rahmen der FTI-Initiative "Produktion der Zukunft" werden dieses Jahr daher rund 20 Millionen Euro für themenspezifische nationale Fördermaßnahmen bereit gestellt. Einreichen können Sie noch bis 12. September 2018! Die ARGE Automatisierungstechnik unterstützt ihre Mitglieder gerne dabei. Falls es Interesse gibt, ein Konsortium zu bilden, nehmen Sie bitte direkt Kontakt mit uns auf! Alle detaillierten Angaben zu den themenspezifischen Schwerpunkten sowie den themenoffenen Ausschreibungen können Sie auf der Homepage der FFG nachlesen. 
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04.06.18

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Auszeichnung für Digitalisierungsprojekte

Die Österreichische Wissenschaftliche Gesellschaft für Produktionstechnik (Ö-WGP) zeichnet mit dem Zukunftspreis die besten Digitalisierungsprojekte auf dem Gebiet der Produktion aus. Reichen Sie noch bis 30. Juni ein und holen Sie sich 8.000 Euro!

Die Digitalisierung hat nicht nur Vorteile, sondern bringt auch zahlreiche Herausforderungen auf dem Gebiet der Produktionstechnik mit sich. Aus diesem Grund soll mit dem Ö-WGP-Zukunftspreis das beste Digitalisierungsprojekt Österreichs auf dem Gebiet der Produktion ausgezeichnet werden. Forschungsprojekte, die prämiert werden, müssen eine fundierte Erforschung der Grundlage aufweisen und mit messbarem Erfolg umgesetzt worden sein. Sie haben noch bis 30. Juni 2018 die Chance, Ihre Projekte einzureichen! Nähere Informationen finden Sie im PDF-Dokument.
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30.05.18

© evon

And the Staatspreis goes to…

Jung, innovativ, dynamisch und Gewinner des KnewLEDGE Staatspreises 2018 – die Firma evon weiß, wie Mitarbeitermotivation und Erfolg aussieht. Von der Verkehrstechnik über die Prozessindustrie bis hin zur Gebäudeleittechnik - Andreas Leitner und sein Team haben die perfekte Softwarelösung für Sie!

Flache Hierarchien und Mitarbeitermotivation werden bei der Firma evon in Gleisdorf groß geschrieben. "Wir sind ein kleiner Betrieb mit rund 50 Mitarbeitern und müssen uns gegen harte Konkurrenz von Großunternehmen durchsetzen. Daher arbeiten wir mit innovativen Ansätzen und Methoden im Bereich der Personalentwicklung", erklärt Andreas Leitner, Geschäftsführer von evon. Und das macht sich nicht nur bei der Leistung des Teams bezahlt. Vor Kurzem hat das Unternehmen den KnewLEDGE Staatspreis gewonnen, der vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort verliehen wird und die höchste Auszeichnung im Bereich für Human Resources Development ist. Neben Standardprojekten wie einer flexiblen Arbeitszeitregelung hat das Unternehmen einen "Innovation Friday" eingeführt, an dem die Mitarbeiter tun können, was sie wollen. An diesem speziellen Tag kann jeder Mitarbeiter seine Ideen und Kreativität ausleben und diese innerhalb von zwei Wochen seinen Kollegen präsentieren. Mit dem "evon Master" wird unter dem Motto "Lernen von Kollegen" der Erfahrungsaustausch forciert und einmal im Jahr wird ein Mitarbeiter als "evon Star" für herausragende Leistungen gekürt. "Wir haben erkannt, dass das Gehalt nicht so wichtig ist wie der Wohlfühlfaktor und dementsprechend Maßnahmen gesetzt. Unsere fast nicht vorhandene Fluktuation an Mitarbeitern zeigt, dass wir damit richtig liegen", freut sich Leitner.

Von der Industrie bis zum Smart Home

evon ist für innovative und benutzerfreundliche Automation Softwarelösungen und Services sowohl für die Industrie als auch für Häuslbauer in drei Teilbereichen bekannt: Verkehrstechnik, Gebäudeleittechnik und Prozessindustrie. Man findet ihre Software beispielsweise in Hotels, Gemeindeämtern, Rechenzentren, im Tunnelbau oder Verkehrsmanagement. "Unsere Software für Verkehrsmanagement wird auch in Saudi Arabien und Abu Dhabi eingesetzt", erzählt Leitner. Für die produzierende Industrie werden Produktionsmanagementsysteme angeboten. "Ein weiteres Produkt von uns ist 'evonHOME', ein Smart Home System. Sie lässt sich benutzerfreundlich durch einen evonHOME Partner einbauen, damit Sie ihr Haus auch mit dem Smartphone, Tablet oder Computer jederzeit und unkompliziert steuern können. Natürlich darf der klassische Lichtschalter nicht fehlen. evon kombiniert Standardtechnologie wie Lichtschalter mit High-Tech und unterscheidet sich so von anderen Smart Home-Systemen", ist Leitner stolz.

Ausgetauscht wird nicht nur intern

Das Unternehmen hat sich entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden, um sich mit anderen Firmen aus dieser Branche auszutauschen. "Man muss das Rad nicht immer neu erfinden," ist Leitner überzeugt und erzählt weiter: "Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, die Synergien zu nutzen und gemeinsam von Erfahrungen zu profitieren. Daher halten wir sehr viel von solchen Plattformen, Clustern und Communities. So geht auch die soziale Interaktion in der Steiermark nicht verloren und wir können die Gegend gemeinsam stärken." Nähere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der Website oder auf evon-home.com  
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05.06.18

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Gestalten Sie die Fabrik der Zukunft mit!

Alle Infos zu CyberFactory#1, dem internationalen Gemeinschaftsprojekt im Bereich "Factory of the Future".

Ihr Unternehmen beschäftigt sich mit Automatisierungstechnik und möchte an einem internationalen Projekt zur Gestaltung der Fabrik der Zukunft (Factory of the Future) mitarbeiten? Dann melden Sie sich für das Projekt CyberFactory#1 von ITEA. Namhafte Konzerne sind schon beteiligt, unter anderem Airbus und das Fraunhofer AISEC Institute.

Weitere Informationen zum Projekt CyberFactory#1 finden Sie hier.

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05.06.18

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Schluss mit Rauchen in der Firma

Seit 1. Mai 2018 gilt ein umfassendes Rauchverbot in Arbeitsstätten innerhalb eines Gebäudes.

Die Novelle des ArbeitnehmerInnenschutzgesetzes macht ernst mit dem verschärften Nichtraucherschutz. Als Arbeitgeber sind Sie seit 1. Mai 2018 verpflichtet, Nichtraucher vor Tabakrauch am Arbeitsplatz zu schützen. Achtung, das gilt natürlich auch für Büros!

Alle Infos zum Nichtraucherschutz finden Sie in einer ausführlichen Information der WKO Steiermark.

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05.06.18

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Lernen von den Besten: AT-Styria-Mitglied ist dabei

Angelika Weber, Geschäftsführerin bei Axtesys, steht in der Kleinen Zeitung Rede und Antwort. Eines Ihrer Erfolgsrezepte ist, auch mal etwas nicht zu erledigen.

Im Jahr 2010 wurde Axtesys, Spezialist für Individualsoftware, gegründet. Jetzt, acht Jahre später, gilt das Grazer Unternehmen als Leitbetrieb in Sachen Industrie 4.0. Grund genug, dass die Kleine Zeitung in ihrer Serie "Lernen von den Besten" Axtesys-Geschäftsführerin Angelika Weber zum Interview bittet.

Lesen Sie hier das gesamte Interview der Kleinen Zeitung mit Angelika Weber.

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05.06.18

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Fehlerfinder aus Leidenschaft

Erfahren Sie, wie ISWAT auch die verstecktesten Schwachstellen bei elektronischen Komponenten und Baugruppen aufstöbert.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren in Ihrem Auto - und plötzlich setzt die gesamte Elektronik aus. Nichts geht mehr. Die ISWAT GmbH achtet darauf, dass Ihnen das im echten Leben nicht passiert. Denn der Betrieb aus Deutschlandsberg entwickelt und fertigt Dauerprüfstände, Entwicklungsprüfstände und Zeitstandsversuchs-Messplätze. Solche Messplätze prüfen die Haltbarkeit von Produkten oder Werkstoffen. Und Dauerversuchsprüfstände simulieren und dokumentieren den langfristigen Gebrauch. Der Vorteil: Fehler werden so schon vor der tatsächlichen Fertigung erkannt und in der später folgenden Produktion vermieden.

Detektor stöbert Fehler auf

ISWAT verwendet einen Unterbrechungsereignis-Detektor für die Zuverlässigkeitsprüfung von elektronischen Bauteilen, Lötverbindungen und elektrischen Anschlüssen. Somit wird der  elektrische Widerstand kontinuierlich überwacht. Umgesetzt werden die Tests bei elektronischen Komponenten und Baugruppen für Automotive, Telekommunikation, Medizintechnik und Consumer-Elektronik. Das Praktische dabei: Prüfautomaten, Prüfvorrichtungen, Prüfstände und Messplätze werden individuell an die Bedürfnisse der Automationsbetriebe angepasst. Alle Leistungen kommen aus einer Hand: Von der Konzeption und Planung, über die Entwicklung individueller Software und Elektronik bis hin zur Fertigung, Inbetriebnahme und Optimierung der Anlage.

Alle Infos zur ISWAT GmbH, Industriesoftware & Automatisierung, finden Sie auf der Website www.iswat.at.

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26.04.18

Facharbeiter: Mangel wird größer

Der Facharbeitermangel in der Steiermark wird immer größer. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftskammer. Bereits drei von vier Firmen hätten Personalprobleme und müssten deshalb sogar immer öfter Aufträge ablehnen. Hier geht es zum Bericht der ORF TV-THEK !   Quelle: ORF, Stmk Heute vom 26.04.2018
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03.05.18

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Phalanx gegen Industrie-Cybercrime

Mit dem Grad der Vernetzung steigt auch die Gefahr von virtuellen Angriffen auf Produktionsanlagen. Plattform Automatisierungstechnik startet nun Info-Schwerpunkt.

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02.05.18

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Das war die Zukunftsreise „Basque Industry 4.0“

Erfahren Sie, wie das Baskenland zur 4.0-Modellregion im Bereich Advanced Manufacturing wurde. (mehr …)

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02.05.18

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Vom Hustensaft bis zu Narkosemittel

Werner Essl von PLS Automation entwickelte gemeinsam mit Johannes Brandl einen Zwei-Mann-Betrieb zu einer High-Tech-Schmiede, die unter anderem Prozesse in der Pharmaindustrie für die Herstellung von biotechnischen Wirkstoffen vollautomatisiert. (mehr …)

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02.05.18

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Praktikabörse ist online

Sie suchen Praktikanten für Ihren Betrieb? Dann veröffentlichen Sie Ihre Plätze in der FFG Praktikabörse für Schülerinnen und Schüler.

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02.05.18

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Geld für Ihre solarthermische Anlage

Förderung des Landes gilt für Kleinstunternehmer mit weniger als zehn Mitarbeitern und weniger als zwei Millionen Euro Jahresumsatz.

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02.05.18

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Trainieren Sie sich zum Fördergeld

Nutzen Sie das Training zur EUREKA/Eurostars-Antragstellung und erfahren Sie, was einen guten Antrag ausmacht.

(mehr …)
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02.05.18

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Siemens launcht Plattform für 3D-Druck

Die Onlineplattform Additive Manufacturing Network bietet der Fertigungsindustrie Know-how, Werkzeuge und Produktionskapazitäten.

(mehr …)
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17.04.18

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Überblick über die Neuerungen durch die Datenschutz-Grundverordnung

Stand: 03.04.2018 Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) betrifft nahezu alle Unternehmen: Jedes Unternehmen, das in irgendeiner Weise personenbezogene Daten verarbeitet (z.B. eine Kundendatei führt, Mitarbeiter beschäftigt oder Lieferantendaten speichert), ist betroffen und muss seine Datenanwendungen rechtzeitig vor dem Geltungsbeginn der DSGVO am 25. Mai 2018 an die neue Rechtslage anpassen. Im Folgenden erfahren Sie welche Schritte Sie mindestens bis zum 25. Mai 2018 umsetzen müssen:

Rechtsgrundlagen für Datenverarbeitung

Für jede Datenverarbeitung wird eine im Gesetz genannte Rechtsgrundlage benötigt. Jedes Unternehmen hat das Vorhandensein einer solchen zu prüfen. Sollte keine gültige Rechtsgrundlage vorhanden sein, ist diese entweder nachträglich einzuholen (z.B. Einwilligungen erneut DSGVO-konform einholen) oder die betreffenden Daten zu löschen. Für Unternehmer sind im Bereich der nicht-sensiblen Daten insbesondere die folgenden Rechtsgrundlagen relevant:
  • Die Verarbeitung ist für die Erfüllung eines Vertrages, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, oder zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich, die auf Anfrage der betroffenen Person erfolgen.
  • Die Verarbeitung ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung erforderlich, der der Verantwortliche unterliegt (z.B. arbeits(zeit)rechtlichen oder steuerrechtlichen Verpflichtungen).
  • Die Verarbeitung ist zur Wahrung der berechtigten Interessen des Verantwortlichen oder eines Dritten erforderlich, sofern nicht die Interessen oder Grundrechte und Grundfreiheiten der betroffenen Person, die den Schutz personenbezogener Daten erfordern, überwiegen (dies insbesondere dann, wenn es sich bei der betroffenen Person um ein Kind handelt).
Die betroffene Person hat ihre Einwilligung zur Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten für einen oder mehrere bestimmte Zwecke gegeben.

Besonderheit: Einwilligungserklärungen

Unter einer „Einwilligung“ versteht die DSGVO jede freiwillig, für den bestimmten Fall, in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung durch die be­troffene Person in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist. Diese Einwilligung kann schriftlich, elektronisch oder auch mündlich erfolgen. Stillschweigen, bereits vorangekreuzte Kästchen oder Untätigkeit können keine Einwilligung darstellen. Wenn die Verarbeitung mehreren Zwecken dient, ist für jeden Zweck der Verarbeitung eine gesonderte Einwilligung nötig. Für die Zulässigkeit der Verarbeitung „sensibler Daten“ ist eine „ausdrückliche Einwilligung“ erforderlich. Datenverarbeitungen, die auf bereits bestehenden Einwilligungserklärungen nach der alten Rechtslage basieren, erfordern keine neuerliche Zustimmungserklärung, sofern die erteilten Einwilligungen den Bedingungen der neuen Rechtslage entsprechen. Fehlt allerdings eines der beschriebenen Elemente muss die Einwilligung neu eingeholt werden.

Beispielhafter Formulierungsvorschlag:

„Der Vertragspartner stimmt zu, dass seine persönlichen Daten, nämlich … (die Datenarten genau aufzählen, z.B. „Name“, „Adresse“ etc.) zum Zweck der … (genaue Zweckangabe, z.B. „zur Zusendung von Werbematerial über die Produkte der Firma …“) bei der Firma NN verarbeitet werden und die Daten … (die Datenarten genau aufzählen, z.B. „Name“, „Adresse“ etc.) zum Zweck der … (genaue Zweckangabe, z.B. „zur zentralen Abwicklung des Kunden-Beschwerdemanagements“) an … (genaue Angabe des Übermittlungsempfängers, z.B. Name der Konzernmutter mit Anschrift) weitergegeben werden. Diese Einwilligung kann jederzeit bei … (Angabe der entsprechenden Kontaktdaten) widerrufen werden."

Verfahrensverzeichnis für Verantwortliche und Auftragsverarbeiter

Aufgrund der DSGVO ist keine Meldung mehr an das Datenverarbeitungsregister (DVR) zu erstatten und auch die DVR-Nummer gehört der Vergangenheit an. Stattdessen sind von jedem Unternehmen ua. Verzeichnisse über die Verarbeitung von Daten zu führen. Diese Pflicht trifft sowohl den Verantwortlichen (derjenige der über die Zwecke und Mittel der Datenverarbeitung entscheidet) als auch den Auftragsverarbeiter (derjenige der die personenbezogenen Daten lediglich im Auftrag des Verantwortlichen bearbeitet, z.B. Steuerberater, IT-Dienstleister, externe Lohnverrechnung). Der Umfang der Dokumentationspflicht ist für den Auftragsverarbeiter jedoch geringer als für den Verantwortlichen. Unter den folgenden Links finden Sie Muster-Verarbeitungsverzeichnisse für den Verantwortlichen (https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/eu-dsgvo-muster-verarbeitungsverzeichnis-verantwortliche.html) sowie den Auftragsverarbeiter (https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/eu-dsgvo-muster-verarbeitungsverzeichnis-auftragsverarbeite.html).

Besonderheiten in Bezug auf Auftragsverarbeiter: Schriftlicher Vertrag!

Es dürfen von den Verantwortlichen nur solche Auftragsverarbeiter herangezogen werden, die (insbesondere im Hinblick auf Fachwissen, Zuverlässigkeit und Ressourcen) hinreichende Garantien dafür bieten, dass technische und organisatorische Maßnahmen getroffen werden, die den Anforderungen der DSGVO genügen. Weiters ist ein schriftlicher Vertrag abzuschließen, der den Auftragsverarbeiter in Bezug auf den Verantwortlichen bindet. In diesem Vertrag müssen Gegenstand und Dauer der Verarbeitung, Art und Zweck der Verarbeitung, die Art der personenbezogenen Daten, die Kategorien betroffener Personen und die Pflichten und Rechte des Verantwortlichen festgelegt sein. Einen Mustervertrag finden Sie unter diesem Link: https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/eu-dsgvo-mustervertrag-auftragsverarbeitung.html

Informationspflichten

Nach der DSGVO sind der betroffenen Person durch den Verantwortlichen gewisse Informationen über die Datenanwendungen zur Verfügung zu stellen. Die Informationspflichten nach der DSGVO trennen sich in eine Auflistung von Informationen, welche zu erteilen sind, wenn die Daten bei Betroffenen direkt erhoben wurden und für den Fall, dass die Daten nicht bei Betroffenen selbst erhoben wurden. Die Informationen sind den Betroffenen zum Zeitpunkt der Erhebung der Daten in einer präzisen, transparenten, verständlichen und leicht zugänglichen Form sowie in einer klaren und einfachen Sprache zur Verfügung zu stellen. Die Übermittlung erfolgt schriftlich, elektronisch oder in einer anderen Form. Sie können beispielsweise auf einer Website, wenn sie für die Öffentlichkeit bestimmt ist, bereitgestellt werden. Sie müssen lediglich dann nicht zur Verfügung gestellt werden, wenn die betroffene Person bereits über die Informationen verfügt. Musterformulierungen finden Sie unter https://dsgvo-informationsverpflichtungen.wkoratgeber.at/ oder für die Homepage (Cookies, Google Analytics, Newsletter,…) unter https://www.wko.at/service/wirtschaftsrecht-gewerberecht/muster-informationspflichten-website-datenschutzerklaerung.html

Datensicherheitsmaßnahmen

Die Datensicherheit bei der Verarbeitung von personenbezogenen Daten soll in Zukunft noch effektiver gewährleistet werden. Hierbei sind die Risiken zu berücksichtigen, die mit der Verarbeitung verbunden sind, insbesondere bei unbeabsichtigter oder unrechtmäßiger Vernichtung, Verlust, Veränderung, unbefugter Offenlegung oder unbefugtem Zugang zu personenbezogenen Daten („risikobasierter Ansatz“). Als Datensicherheitsmaßnahmen sind u.a. folgende Maßnahmen gefordert:
  • die Pseudonymisierung und Verschlüsselung personenbezogener Daten (z.B. Passwortsicherungen von Dateien);
  • die Fähigkeit, die Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit der Systeme und Dienste im Zusammenhang mit der Verarbeitung auf Dauer sicherzustellen (z.B. Zutritts-/Zugangskontrollen, Zugriffsbeschränkungen). Dazu gehört auch, dass unterstellte natürliche Personen, die Zugang zu personenbezogenen Daten haben, diese nur auf Anweisung des Verantwortlichen verarbeiten („Auftragsprinzip“);
  • die Fähigkeit, die Verfügbarkeit der personenbezogenen Daten und den Zugang zu ihnen bei einem physischen oder technischen Zwischenfall rasch wiederherzustellen (z.B. Backup-Programme);
  • ein Verfahren zur regelmäßigen Überprüfung, Bewertung und Evaluierung der Wirksamkeit der technischen und organisatorischen Maßnahmen zur Gewährleistung der Sicherheit der Verarbeitung (z.B. Selbstevaluierungsprozesse).
Welche Maßnahmen muss ich weiter treffen? Weitere Informationen finden Sie auch unter www.wko.at/datenschutz. Im Online-Ratgeber unter https://dsgvo.wkoratgeber.at/ werden Sie Schritt für Schritt durch die für Ihre Datenverarbeitung relevanten Vorschriften geführt. Weiters erhalten Sie Tipps zur Umsetzung sowie Links zu den für Sie erforderlichen Musterformularen. Fotocredit: Adobe Stock, WKÖ
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13.04.18

20180412_Kleine_Zeitung

Große Herausforderung mit kleinen Teilen

Die Vision ist ja schon alt: Dass Transportwägelchen wie von Geisterhand bewegt durch Fabrikhallen navigieren, intelligent da und dort stehen bleiben und der Mannschaft zur Hand gehen. Doch die Wirklichkeit sieht heute nüchterner aus, wie Dieter Lutzmayr weiß: „Bisherige Systeme, die Sachen in Hallen transportieren, navigieren nicht frei, sondern an magnetischen oder optischen Linien entlang. Sie haben keine Reaktionsfähigkeit und sie werden meist in Hallen eingesetzt, wo keine Menschen arbeiten.“ Lutzmayr ist an der FH Campus 02, der Fachhochschule der Wirtschaft in Graz, für den Bereich Forschung und Entwicklung im Studiengang Automatisierung zuständig. Und er entwickelte zusammen mit seinen Kollegen im Auftrag von Magna Steyr genau ein solches Transportsystem, das man als „intelligent“ bezeichnen kann. Die Transportplattform, dessen dritter Prototyp jetzt im echten Einsatz steht, versorgt Montage-Standorte in Magna-Fertigungshallen mit sogenannten C-Teilen. Das sind Kleinteile wie Schrauben, Muttern und Verbrauchsmaterial. Rund 3,5 Millionen Stück fallen davon täglich (!) bei Magna an. Es ist eines von 20 Themenfeldern, die der große Grazer Autozulieferer und -fertiger als zukunftsentscheidend identifiziert hat und Partner dafür in der Wissenschaft gesucht hat. Es geht darum, die „smart factory“, also die „intelligente Fabrik“ der Zukunft zu schaffen. Drei dieser 20 Zukunftsfelder werden mit der FH Campus 02 entwickelt. Die besondere Herausforderung bei dem konkreten Projekt lag für Lutzmayr darin, für die Automobilindustrie etwas zu schaffen, was dort in der anspruchsvollen Produktion problemlos eingesetzt werden kann. Dazu musste eine intelligente Steuerung entworfen werden, die autonom Zielpunkte ansteuert und Hindernisse und Menschen vermeidet. Die Materialanforderungen werden drahtlos übertragen, die Software der Transportplattform optimiert dann die Route und liefert den erwünschten Nachschub. 2016 wurde ein erster Prototyp direkt an der FH Campus 02 von einem Projektteam entwickelt. Den jetzigen dritten Prototyp bauten Brunner Maschinenbau in Wolfau und FB Automation Gleisdorf, die FH Campus 02 war beratend tätig. Beide Unternehmen des Sondermaschinenbaus werden übrigens von Absolventen der FH Campus 02 geleitet. Magna lobt an der Kooperation auch das rasche Tempo der Realisierung. Lutzmayr ist stolz darauf, dass das Projekt gleich zweifach ausgezeichnet wurde: Einmal erhielt es den Magna-internen Innovationspreis, andererseits den Forschungspreis der FH Campus 02.An der FH Campus 02 wurde für die Fertigung von Magna Steyr in Graz eine autonome Transportplattform entwickelt, die intelligent agiert. [caption id="attachment_2827" align="alignleft" width="169"]FH Professor Dieter Lutzmayr FH Prof. Dieter Lutzmayr[/caption]

Fertigung

Gerade an der Automobilindustrie kann man seit 100 Jahren am besten die Veränderungen in der Produktions- und Fertigungstechnik beobachten, da das Auto einerseits ein komplexes, sehr hochwertiges technisches Gerät ist, andererseits aber eine Massenware mit hohem Kostendruck. So war etwa Henry Ford mit der Weiterentwicklung des Fließbandes zu einer „Assembly Line“ wegweisend, auch Themen wie „Just in time“-Fertigung wurden in der Autoindustrie modern. Heute spielt die Individualisierung von Kundenwünschen eine große Rolle in der Automobilindustrie.   Quelle: Kleine Zeitung, 12.04.2018
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06.04.18

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Gemeinsam erfolgreich – werden auch Sie Mitglied!

Die ARGE Plattform Automatisierungstechnik bietet Betrieben aus diesem Bereich ein gemeinsames Netzwerk. Hier können sich Unternehmen austauschen, gemeinsam nach Lösungen suchen sowie dabei ihr Unternehmen und den Standort Steiermark nachhaltig stärken. Durch unsere Öffentlichkeitsarbeit gewinnen sie auch zunehmend an Bekanntheit.

Die Steiermark zählt europaweit zu den Spitzenreitern in Sachen Innovation und gibt auch in der Automatisierungstechnik Vollgas. In den vergangenen Jahren wurde ein breites Know-how in dieser Branche aufgebaut, sodass mittlerweile zahlreiche international erfolgreiche Hightech-Unternehmen aus der Steiermark stammen. Damit das auch so bleibt, wurde aus der Initiative von Herbert Ritter das spartenübergreifende Netzwerk der ARGE Plattform Automatisierungstechnik. Anfangs war sie nur als „Stammtisch“ gedacht, bei dem sich die Unternehmen gegenseitig kennen lernen und austauschen konnten. Bereits im Jahr 2008 wurde daraus ein Netzwerk, bei dem die WK Steiermark und die FH CAMPUS 02 miteinbezogen wurden. Seit mittlerweile zwei Jahren ist die Plattform ein professionell gemanagtes Netzwerk mit mittlerweile knapp 60 interessanten Mitgliedern, die sich gegenseitig unterstützen.

Ihre Vorteile auf einen Blick

Das Netzwerk bietet Ihnen nicht nur die Möglichkeit, sich gegenseitig kennen zu lernen, auszutauschen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Durch die Vernetzung der Betriebe und Institutionen, wie Forschungs- und Bildungseinrichtungen, können wertvolle Synergien genutzt werden. Ziel der Plattform ist die Etablierung und Stärkung des Netzwerks sowie die Vermittlung von relevantem Wissen und der Transfer von Über- und Unterkapazitäten für Ihre optimale Betriebsauslastung. Durch das Betreiben von Öffentlichkeitsarbeit gewinnen die steirischen Betriebe auch zunehmend an Bekanntheit. Werden auch Sie Mitglied und nutzen Sie die Vorteile! Interessiert oder Fragen? Dann kontaktieren Sie uns einfach telefonisch unter +43 316 601 561 oder per E-Mail an info@atstyria.at  Mag. Helmut S. Röck - Geschäftsführer Patrick Werba - Projektmitarbeiter
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30.03.18

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Überstundenzuschlag bei All-in-Verträgen

Hier finden Sie alle Informationen zum aktuellen Urteil des Bundesfinanzgerichts (BFG).

Wurde mit einem Dienstnehmer ein All-in-Entgelt vereinbart, ist ein Herausrechnen von steuerfreien Überstundenzuschlägen aus dem Gesamtbetrag nicht zulässig, wenn weder im schriftlichen Dienstvertrag noch in mündlichen Absprachen eine Gesamtstundenleistung, nämlich Normalstunden und konkrete Anzahl der abgegoltenen Überstunden, festgelegt ist. Alle Informationen im Detail finden Sie hier. Foto: Adobe Stock
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30.03.18

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Nachweis über Notwendigkeit von Überstunden

Gerade im Bereich der Nacht- und Sonntagsüberstunden müssen Unternehmen die betriebliche Notwendigkeit dieser Maßnahmen nachweisen. Ein allgemein dargestelltes Interesse stellt daher auch keine zwingende betriebliche Notwendigkeit dar. Worauf Sie im Detail achten müssen, erfahren Sie im PDF "Aktuelles Recht zum Dienstverhältnis" auf Seite 14.   Foto: Adobe Stock
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03.04.18

© FH Campus 02/ Leitner

Einladung zur Innovation of Automation

Besuchen Sie die "Innovation of Automation"! Bei der Präsentation der Studienrichtung Automatisierungstechnik am 11. April 2018 werden F&E-Projekte sowie Bachelor- und Masterarbeiten vorgestellt. Das Publikum aus Wirtschaft und Wissenschaft erwartet Neues und Innovatives.

Die Geschäftsführung der Fachhochschule CAMPUS 02 und die Leitung der FH-Studienrichtung Automatisierungstechnik laden zur "Innovation of Automation" auf die FH Campus 02 ein. Bereits seit vielen Jahren ist diese Präsentation ein Treffpunkt von Technikexperten aus Studium und Praxis. Hier werden aktuelle Bachelor- und Masterarbeiten sowohl in kurzen Präsentationen als auch in Form von Postern vorgestellt.   Wann: Mittwoch, 11. April 2018, 17:00 Uhr Wo: Wirtschaftskammer Steiermark, Europasaal   Hier finden Sie das Programm. Hier können Sie sich anmelden.  
  Studenten, die eine hervorragende Leistung erbracht haben, werden von einer Jury ausgezeichnet. Lesen Sie den Nachbericht sowie die Auszeichnungen der letzten "Innovation of Automation" hier nach.
Foto: FH Campus 02/Leitner
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30.03.18

©TU Chemnitz: Elektromotor im 3D-Druck

Erster gedruckter Elektromotor

Die Elektrotechniker der TU Chemnitz schaffen, was bisher niemand geschafft hat. Sie drucken den ersten Multimaterial-Elektromotor aus Eisen, Kupfer und Keramik.

Mithilfe von metallischen und keramischen Pasten gelang Forschern der Professur für Elektrische Energiewandlungssysteme und Antriebe an der Technischen Universität Chemnitz der Druck von vollständigen elektrischen Motoren. Die Wissenschaftler tüfteln bereits seit über zwei Jahren an diesem komplett neuen Verfahren. Sie haben letztes Jahr auch eine 3D-gedruckte Spule vorgestellt, die Temperaturen von über 300°C standhalten kann. Inzwischen ist es ihnen mit einem selbstentwickelten 3D Multimaterialdruckverfahren gelungen, alle wichtigen Komponenten einer elektrischen Maschine in einem Druckvorgang herzustellen. Dazu zählen die elektrischen Leiter aus Kupfer, die zusammen mit Eisen bzw. eisenhaltigen Legierungen die Bildung und Ausrichtung der magnetischen Felder bewirken und die elektrische Isolation aus Keramik, die die Leiter untereinander und gegen die als Magnetkreis bezeichneten Teile aus Eisen isoliert.

Spezielle Keramiken im Einsatz

Dies erreichen die Chemnitzer Forscher, indem sie die konventionellen, polymerbasierten Isolationsmaterialien durch spezielle Keramiken ersetzen, die eine weitaus höhere Temperaturbeständigkeit aufweisen. So kann die zulässige Wicklungstemperatur konventioneller Isolationssysteme von maximal 220°C  deutlich überschritten werden. Zusätzlich weist das keramische Isolationsmaterial auch eine höhere Wärmeleitfähigkeit auf, die Verlustwärme schneller abtransportiert. Grundlage des Verfahrens, das die Chemnitzer Forscher nun zur Marktreife weiterentwickeln wollen, ist die schichtweise Extrusion hochviskoser Pasten. Diese enthalten Partikel der gewünschten Materialien wie Eisen, Kupfer oder Keramik und speziell zugeschnittene Bindemittel. Im April wird die Innovation auf der Hannover Messe erstmals präsentiert. Weitere Infos finden Sie hier.   Foto und Infos: Pressestelle TU Chemnitz
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03.04.18

© Rosendahl Nextrom GmbH

Sie verbinden Kundenwünsche mit ihrer Technologie

Jeder verwendet sie täglich, aber nur die wenigsten wissen, wie sie hergestellt werden - Batterien, Kabel und Glasfasern. Die Rosendahl Nextrom GmbH hat sich auf die Fertigung von Maschinen spezialisiert, die genau diese Produkte herstellen.

Rosendahl Nextrom betreibt drei Marken, die weltweit zu den Marktführern zählen. Unter der Marke BM-Rosendahl werden Batteriemaschinen für die Herstellung von Bleisäurebatterien produziert. Es werden weltweit namhafte Hersteller von Automobil-, Motorrad- und Industriebatterien beliefert. Derzeit arbeitet die Geschäftseinheit intensiv an Lösungen für die Lithium-Ionen Batterieherstellung. Die Marke Rosendahl beliefert die globale Draht- und Kabelindustrie mit Kabelfertigungsanlagen. Sie bedient Kabelhersteller von Energiekabel, Automobilkabel, Radiofrequenz-Kabel, Telekommunikationskabel und Glasfaserkabel. Mit dem Namen Nextrom verbindet man Produktionssysteme zur Herstellung von Glas-Preformen, Glasfasern und Glasfaserkabeln. Mit diesen Technologien kann der Kunde Telekommunikationsfasern und Spezialfasern herstellen. Der steirische Sondermaschinenbauer beschäftigt weltweit rund 760 Mitarbeiter. Etwa die Hälfte ist am Hauptstandort in Pischelsdorf am Kulm tätig.

Design nach Wunsch

Jede Maschine oder Fertigungslinie wird spezifisch an die Kundenwünsche angepasst. „Wir sind ein Premium Supplier und zeichnen uns durch hochwertige Qualität in den Bereichen Geschwindigkeit, Performance und Energieeffizienz aus“, weiß Marina Amplatz, verantwortlich für Marketing und Presse der Rosendahl Nextrom GmbH. „Unser Unternehmen hat steiermarkweit ein Alleinstellungsmerkmal. Der österreichische Markt ist nicht besonders groß. Wir exportieren 97 Prozent unserer Maschinen in 73 Länder weltweit. Die größten Abnehmer sind die USA, China und Europa“, erzählt sie weiter. Um auch mehr Bekanntheit am heimischen Markt zu erzielen, ist das Unternehmen Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik geworden. „Hier haben wir die Möglichkeit, uns mit anderen Firmen auszutauschen und zu netzwerken. Es ist uns wichtig, regional zu kooperieren und den Standort Steiermark nachhaltig zu stützen. Das kann nur gemeinsam gelingen“, ist Alois Paierl, Category Manager bei Rosendahl Nextrom, überzeugt. Nähere Informationen zur Rosendahl Nextrom GmbH finden Sie hier.   
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03.04.18

©Spirit of Styria

Automatisierungstechnik auf globalem Siegeszug

Sie sind die wahren Macher von Industrie 4.0 - die Betriebe aus dem Bereich der Automatisierungstechnik. Einige der weltweiten Vorzeigeunternehmen sind in der Steiermark beheimatet und arbeiten gemeinsam in der Plattform Automatisierungstechnik an Lösungen und Verbesserungen für eine erfolgreiche Zukunft. Nutzen auch Sie unsere Plattform für mehr Bekanntheit!

Automatisierungstechnik ist kein Begriff, den man schnell und einfach definieren kann. Es steckt viel mehr ein Technologie-Portfolio von Maschinenbau über Elektrotechnik bis hin zur Informatik dahinter. Sie wird als "technologische Königsdisziplin" bezeichnet und bietet Lösungen, die nicht nur aus einem Kompetenzgebiet stammen. Es ist daher besonders erfreulich, dass die Steiermark in den vergangenen Jahren ein breites Know-how in dieser Branche aufbauen konnte und zahlreiche international erfolgreiche Hightech-Betriebe hier beheimatet sind. Tolle Betriebe, geballt mit leistungsfähigen Forschungseinrichtungen und spezialisierten Bildungseinrichtungen bilden die Grundlage für den Erfolg. Die Plattform Automatisierungstechnik bietet ihnen nicht nur die Möglichkeit, sich zu vernetzen, auszutauschen und gemeinsam den Standort Steiermark zu stärken, sondern verhilft den Betrieben durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit auch zu mehr Bekanntheit.

Gemeinsam erfolgreich

Die Bedeutung der Branche Automatisierungstechnik wächst zunehmend und mit ihr auch der Wunsch nach größerer Wahrnehmung. So entstand nach der Idee von Herbert Ritter die Plattform. Anfangs war sie nur als "Stammtisch" gedacht, bei dem sich die Unternehmen gegenseitig kennen lernen und austauschen konnten. Bereits im Jahr 2008 wurde daraus schon ein spartenübergreifendes Netzwerk, bei dem die WK Steiermark und die FH Campus 02 mit einbezogen wurden. Seit zwei Jahren ist die Plattform Automatisierungstechnik Styria ein professionell gemanagtes Netzwerk mit mittlerweile knapp 60 interessanten Mitgliedern, die sich gegenseitig unterstützen. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die Zusammenarbeit mit den Forschungs- und Bildungseinrichtungen im Land gelegt. Lesen Sie im aktuellen Spirit of Styria von Seite 12 bis 25 die Geschichte und Vorteile der Plattform nach und informieren Sie sich über die spannenden Tätigkeitsbereiche unserer Mitgliedsbetriebe.
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06.03.18

© LBS Knittelfeld

Knittelfelds Fachkräfteschmiede ist fit für die Zukunft

Die Landesberufsschule Knittelfeld macht Lehrlinge fit für die gegenwärtige und zukünftige digitale Arbeitswelt. Die Schüler des Schwerpunkts Automatisierungstechnik sowie die Zerspanungstechniker dürfen sich über neue Labore mit modernster technischer Einrichtung freuen.

Die LBS Knittelfeld bildet jährlich rund 1.400 Schüler im Rahmen der dualen Ausbildung aus und bereitet sie bestmöglich auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Ein ständiger Begleiter ist dabei der Praxisunterricht, der nicht zu kurz kommen darf. "Es ist uns wichtig, dass unsere Schüler optimal für den beruflichen Alltag ausgebildet werden. Das geht nur, wenn sie auf Geräten arbeiten und lernen können, die auf dem aktuellsten Stand sind", so Gerhard Waidacher, Direktor der LBS Knittelfeld. Einer der Schwerpunkte der Schule ist das Zusatzmodul Automatisierungstechnik, das die Schüler vor allem auf die Digitalisierung der Arbeitswelt in der Produktion vorbereiten soll. "Für unsere Automatisierungstechnik-Schüler haben wir ein neues Robotics Labor eingerichtet. Dort ist ein Mitsubishi Roboter in eine industrielle Produktionsstraße im kleinen Stil eingebunden. Die Schüler können sich beim Programmieren austoben und Prozesse wie beispielsweise das Sortieren nach verschiedenen Materialien oder das Lagern von Waren ausprobieren", erklärt Waidacher. Das Modulare Produktionssystem MPS der Firma Festo bietet dabei die notwendigen modernen Rahmenbedingungen. Die Arbeiten im Labor sind ein fixer Bestandteil der Ausbildung. "Unsere Lehrlinge verbringen rund 50 Stunden ihrer Schulzeit damit, eigenständig zu arbeiten und ihre praktischen Fähigkeiten im Robotics Labor zu verbessern", erzählt Waidacher.

Modernste Technik weltweit

Im neuen CAD/CAM Labor steht eine der weltweit modernsten fünfachsigen Fräsmaschinen der Firma DMG. Die Schüler entwerfen mit Hilfe des NX-Programms von Siemens eine technische Zeichnung, welche in 3D umgewandelt wird. Schließlich wird das Produkt digital auf die Maschine gespielt und kann gefräst werden. "Dieses Labor wurde vor allem für die Schüler der Spezialausbildung Zerspanungstechnik eingerichtet. Sie lernen hier genauso zu arbeiten, wie es in der Industrie üblich ist, denn dort läuft auch alles nur noch digital", so Waidacher. Eröffnet werden die beiden Labore am 14. März 2018 um 10:00 Uhr in der Landesberufsschule Knittelfeld. Nähere Informationen zur Schule finden Sie hier.  Foto: LBS Knittelfeld
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01.03.18

© Adobe Stock

Profi!Lehre – Die Förderung für Lehrlinge mit Potenzial

Beantragen Sie Ihre Förderung zur Profi!Lehre! Die SFG unterstützt Unternehmen finanziell bei der fachlichen Zusatzausbildung ihrer Lehrlinge.

Die Anforderungen am Arbeitsmarkt werden zunehmend höher. Daher klagen vor allem Hightech-Unternehmen, dass es sehr schwer ist, hochqualifizierte Fachkräfte zu finden. Viele Unternehmer investieren deshalb zunehmend in junge Menschen, die sie ganz nach ihren Anforderungen ausbilden. Ein Schwerpunkt liegt dabei im Bereich der Digitalisierung.

Holen Sie die Förderung für Ihren Lehrling

Die Steirische Wirtschaftsförderung SFG unterstützt mit der Förderaktion "Profi!Lehre" Firmen finanziell bei der fachlichen Zusatzausbildung von Lehrlingen in mehr als 85 Lehrberufen. Ziel ist es, die duale Lehre um eine überbetriebliche Fachausbildung auf Top-Niveau zu erweitern. Beantragen können diese Förderung kleinste, kleine und mittlere Unternehmen sowie industriell-gewerbliche Produktionsbetriebe und unternehmensbezogene Dienstleister. Nähere Informationen zur Förderung Profi!Lehre finden Sie hier. Foto: Adobe Stock
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01.03.18

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Coole Förderung für coole Betriebe

Haben Sie vor, in eine nachhaltige Klimatisierung und Kühlung zu investieren? Dann holen Sie sich die Förderung "Coole!Betriebe"!

Die Urbanisierung und die Klimaveränderung bringen beschränkte Platzressourcen und verdichtete Bauweisen mit sich. Daher müssen immer mehr Betriebe dafür sorgen, dass ihre Räume ausreichend gekühlt beziehungsweise klimatisiert werden. Das ist nicht nur sehr kostenintensiv, sondern schadet auch der Umwelt. Die SFG hat nun eine Förderaktion ins Leben gerufen, die die Reduzierung und den Einsatz von umweltfreundlicheren Kühlungs- und Klimatisierungssystemen finanziell unterstützt.

Jetzt Förderung beantragen

Unternehmen, die Investitionen im Bereich Raumkühlung und Klimatisierung tätigen wollen, können bei der Steirischen Wirtschaftsförderung SFG die Förderung "Coole!Betriebe" beantragen. Gefördert werden kleinste, kleine, mittlere und große Unternehmen in den Bereichen Produktion, Dienstleistung und Handel, die in die Reduzierung ihres Kühlbedarfs von Betriebsgebäuden investieren wollen. Alle Informationen zur Förderung finden Sie hier.  Foto: Adobe Stock
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05.03.18

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Industriebetriebe sind beliebte Ziele für Cyberattacken

Ein ehemaliger Hacker packt aus: Mittelständische Industriebetriebe sind zu naiv, wenn es um IT-Sicherheit geht! Informieren Sie sich, wie Sie sich am besten vor Cyberangriffen schützen können.

Adrian Janotta ist ein Whitehacker, was bedeutet, dass er beim Hacken nach ethischen Grundsätzen handelt. Das war aber nicht immer so. Sein IT-Fachwissen hat ihn ins Gefängnis gebracht, denn er selbst hat bereits Erfahrung auf der falschen Seite gesammelt. Heute unterstützt er namhafte Firmen wie die Deutsche Bank bei Ihrer IT-Sicherheit. Achten Sie besser auf Ihre Daten  Als IT-Sicherheitsexperte erlebt Adrian Janotta viel. Er weist vor allem mittelständische Industriebetriebe darauf hin, dass sie zu naiv sind, wenn es um ihre Datensicherheit im IT-Bereich geht. Auch VDMA-Sicherheitsexperte Steffen Zimmermann erklärt, dass das Bewusstsein der Firmen zum Thema Cybersecurity zwar deutlich zugenommen hat, aber viele Firmen leicht durchzuführende technische Schutzmaßnahmen immer noch nicht ernst nehmen. Steuerungskomponenten, die mit dem Internet verbunden sind, sind beispielsweise ein einfaches technisches Mittel, das Ihr Unternehmen vor Hackern schützt.

Werkzeugmaschinen sicher ans Internet anbinden

Die Gebrüder Heller Maschinenfabrik GmbH dient als Paradebeispiel, wenn es um das Thema Steuerungskomponenten geht. Heller hat gemeinsam mit Siemens in den vergangen Jahren nach einer sicheren  Lösung für die Anbindung ihrer Werkzeugmaschinen an das Internet gesucht. Sie setzen nun auf einen gesicherten Kommunikations-Computer, der ihre Maschinen ins Internet bringt. Zwischen der Maschinensteuerung und dem Kundennetzwerk wird für die Verbindung ins Internet der Industrie-PC "Sinumerik Edge" von Siemens dazwischen geschalten. Die Daten werden in einem Ringpuffer zwischengespeichert und mit den höchsten Sicherheitszertifikaten verschlüsselt. Eine direkte Verbindung zum Internet besteht dabei nicht. Für den automatisierten und autonomen Datenaustausch ist auch eine "Sichere digitale Identität" zu empfehlen, die die Vortäuschung von falschen Identitäten verhindern soll. Jedes Gerät, dass über offene Netze kommuniziert, benötigt eine sichere Identität und wird anhand folgender sechs Merkmale definiert: Identifikation, Integrität, Fälschungsresistenz, Offline-Identifikation, Authentifikation und Offline-Authentifikation.

Handeln, bevor es zu spät ist!

Hackerangriffe sind in der heutigen Zeit bereits nahezu an der Tagesordnung. Es ist wichtig, die richtigen Schutzmaßnahmen zu treffen, bevor es für Ihr Unternehmen zu spät ist. Deshalb besprechen wir das Thema "Cyber Security" bei unserer kommenden Veranstaltung "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #6 – Cyber Security im Maschinen- und Anlagenbau".    Hier können Sie den Artikel "Wie Gebr. Heller ihre Maschinen vor Cyberangriffen schützen" nachlesen.  Hier können Sie den Artikel "Hacker packt aus: Industrie sehr naiv bei IT-Security nachlesen.  Foto: Adobe Stock
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05.03.18

© PIA Automation

Sie fahren auf Automatisierungstechnik ab

Daimler, BMW, VW und andere große Automarken - sie alle haben eines gemeinsam: Ihre Produktionsanlagen für Antriebsstrangkomponenten kommen aus der Steiermark, genauer gesagt aus Grambach von der Firma PIA Automation Austria. Seit einiger Zeit setzt das Unternehmen einen neuen Schwerpunkt im Bereich Industrie 4.0.

Die Firma PIA Automation Austria (vormals M&R Automation) ist Spezialist für Sondermaschinenbau. Am Standort in der Steiermark liegt der Fokus auf kundenspezifischen Montage-, Mess- und Prüfsystemen für die Automobilbranche, von wo aus Hersteller in der ganzen Welt beliefert werden. Hier findet aber nicht nur die Herstellung der Steuerungen statt. "Unsere Inhouse-Ressourcen liefern ein perfektes Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik, Programmierung, Messtechnik, Produktionsdatensystemen, Bildverarbeitung und Robotik sowie Forschung und Entwicklung. Das unterscheidet uns deutlich von anderen: Wir liefern alles aus einer Hand", erklärt Manfred Hall, Knowledge Management Specialist der PIA Automation.  Seit zirka zwei Jahren spezialisiert sich das Unternehmen auch auf den Bereich Industrie 4.0. "Wir beschäftigen uns ganz stark mit dem Thema Big Data und Data Analysis. Dazu haben wir Lösungen entwickelt, die eine Steuerung, Überwachung und Optimierung der gesamten Produktionskette ermöglichen", so Hall. Großer Fokus auf junge Fachkräfte  Der aktuelle Fachkräftemangel macht aber auch ihnen zu schaffen. "Wir schreiben daher das Thema Lehre groß und bilden im Moment 20 Lehrlinge aus. Uns ist wichtig, dass sie täglich miterleben, was im Unternehmen passiert und nicht abgeschottet arbeiten. Daher haben wir einen Schulungsraum sowie eine eigene Lehrlingsplattform mitten im Unternehmen eingerichtet", erzählt Hall. Die Mitarbeiter können an jeglichen Schulungen der PIA Academy teilnehmen, egal ob Fachkurse beispielsweise zu den Themen Industrie 4.0 oder Kurse im Bereich interkulturelle Kommunikation oder Work-Life-Balance. "Alle Mitarbeiter der PIA Automation Gruppe haben die Möglichkeit, für eine bestimmte Zeit an einem der neun Standorte weltweit zu arbeiten und sich weiterzubilden. Daher werden alle nötigen Ausbildungen in der PIA Academy angeboten", so Hall. Plattform Automatisierungstechnik bringt jede Menge Vorteile  "Wir haben uns für die Mitgliedschaft in der Plattform entschieden, weil wir auch als großer Betrieb in der Automatisierungstechnik viele Vorteile nutzen können", ist Hall überzeugt. Für ihn ist vor allem der Austausch mit Personen und Betrieben aus dem selben Bereich wichtig. Sie informieren sich gegenseitig über Förderungen Veranstaltungen und mögliche gemeinsame Projekte. Ein wichtiger Punkt ist außerdem das Netzwerken. "Die Kooperation mit der FH Campus 02 ist für uns ein wichtiges Netzwerk. Wir arbeiten gerne mit ihnen zusammen und haben einige Mitarbeiter, die berufsbegleitend Automatisierungstechnik dort studieren", ist Hall begeistert. Foto: PIA Automation
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05.03.18

© Datentechnik Eichinger

Automatisch gute Wärme

Werner Eichingers gleichnamiger Betrieb ist Spezialist für Automatisierungstechnik und Prozessleittechnik. Im Interview beschreibt er, was sein Unternehmen zum Energiemodell Graz-Reininghaus beiträgt und wie es sein Betrieb schafft, dass aus Schotter automatisch Dämmmaterial entsteht.

Von der Abwasserreinigung für die Kläranlage in Graz, über die Energietechnik für die Stadtwerke München bis hin zur Gebäudetechnik für das LKH Graz West: Wenn Werner Eichinger von Datentechnik Eichinger über Automatisierungstechnik spricht, verbindet er das Gespräch schnell mit Projekten, die sein Unternehmen in den letzten Jahren umgesetzt hat. Um die 200 sind es mittlerweile schon. „Bei der Anzahl kann ich mich an gar kein Lieblingsprojekt erinnern. Wobei wir natürlich gerade in der Abwasserreinigung über verfahrenstechnisches Know-how von weit über 20 Jahren verfügen“, sagt Eichinger.

Energiemodell Graz-Reininghaus nutzt Abwärme von Marienhütte

Und dann erwähnt der 47-Jährige doch ein Projekt, auf das er stolz ist: das Energiemodell Graz-Reininghaus. „Die im Stahl- und Walzwerk Marienhütte entstehende Abwärme wird auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und dann in das Niedertemperaturnetz des neu entstehenden Stadtteils Graz-Reininghaus eingespeist.“ Was einfach klingt, ist hochkompliziert aufgebaut. Denn das Unternehmen Datentechnik Eichinger hat nicht nur das leittechnische Konzept erstellt, sondern auch die Software für die Steuerung und das Prozessleitsystem entwickelt. So laufen jetzt sämtliche Fernwärmesysteme zusammen, je nach Bedarf kann Wärme auch an andere Stellen verschoben werden. Ein weiteres spannendes Projekt ist der zentrale Speicherkanal (ZSK) der Stadt Graz. Hier protestieren auf der einen Seite Naturschützer gegen die Muruferrodungen. Andererseits ist der ZSK das größte Umweltprojekt der Stadt Graz in den letzten Jahren. Eichinger: "Wir durften bei diesem Projekt von Anfang an die Holding Graz unterstützen - vom ersten leittechnischen Konzept über die Auslegung und Programmierung der Steuerungen, die Planung der Vernetzung der Datenverbindungen, die Visualisierung am zentralen Prozessleitsystem bis hin zur Inbetriebnahme."

Über Österreich hinaus tätig

Aufgrund der erfolgreichen Aufträge entsteht für das Unternehmen kaum Vertriebsaufwand. „Die meisten Projekte werden an uns herangetragen, hier profitierten wir von unseren Kundenempfehlungen. So sind beispielsweise auch die Stadtwerke München unser Kunde geworden“, sagt Eichinger, der in seiner Freizeit Golf spielt. Auf die Frage nach seinem Handicap antwortet er wie aus der Pistole: „Mein Handicap ist Zeit! Nein im Ernst, mir ist das egal, ich nutze den Sport zum Abschalten.“ Viel Zeit bleibt ihm dafür tatsächlich nicht, denn die nächsten Projekte sind schon in der Umsetzungsphase. Und sie müssen nicht immer mit Abwasser- oder Energietechnik zu tun haben.

Aus Schotter wird Dämmmaterial

Aktuell arbeitet der Grazer Betrieb an der Planung und am Prozessleitsystem für einen Dämmstoff-Produktionsbetrieb in der Steiermark. Eichinger beschreibt die Herausforderung in einem Satz: "Vorne kommt Schotter rein, hinten kommt Steinwolle von bester Qualität heraus.“ Das so hocheffizient hergestellte Dämmmaterial wird in Zukunft dafür sorgen, dass die so isolierten Gebäude wärmetechnisch auf dem neuesten Stand sind. Und schon sind wir wieder bei der Energietechnik - einem Spezialgebiet von Datentechnik Eichinger.

Mehr Infos zum Unternehmen Datentechnik Eichinger finden Sie hier.

Foto: Datentechnik Eichinger
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Arbeits- und Sozialrecht: Das ist neu

Im neuen Jahr kommen zahlreiche neue gesetzliche Regelungen im Arbeits- und Sozialrecht auf uns zu. Konkret sind das folgende Bestimmungen:
  • Angleichung Arbeiter und Angestellte
    • Angleichung der Entgeltfortzahlung im Krankenstand
    • Angleichung bei Dienstverhinderungsgründen
    • Einvernehmliche Auflösung während eines Krankenstandes
    • Erweiterung des Zuschusses zum Krankenentgelt für Arbeitgeber, die bis 10 Arbeitnehmer beschäftigen
    • Neue Regelung zum Krankenentgelt für Lehrlinge
    • Ersatz der Internatskosten für Lehrlinge
    • Kündigungsfristen für Teilzeitbeschäftigte mit Angestelltenstatus und einer geringen monatlichen Arbeitszeit
  • Weitere Änderungen 2018
    • Krankengeld für Selbstständige
    • Menschen mit Behinderung
    • Kein Bonus-Malus-Modell ab 2018
    • Erweiterung des Nichtraucherschutzes
    • Die neue Mutterschutz-Verordnung
    • Senkung der Lohnnebenkosten

Detaillierte Informationen zu diesen Neuerungen finden Sie auf der Wirtschaftskammer-Homepage.

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Wenn der Roboter die Post bringt

Ein Roboter auf Rädern, der allein die Post austrägt: Vor wenigen Wochen machte das Stainzer Unternehmen i-Tec Styria mit seinem autonomen Jetflyer Schlagzeilen - und das weit über die Grenzen der Steiermark hinaus. Dabei ist der Urvater des autonomen Jetflyers schon seit geraumer Zeit bei der Post in Verwendung. "Österreichweit sind über 50 Fahrzeuge unterwegs. Aktuell sind auch schon Jetflyer bei der Deutschen Post im Testbetrieb", sagt Martin Painsi von i-Tec Styria. Dementsprechend hat sich das Unternehmen im Automotive-Bereich einen Namen gemacht. "Gerade in der Produktentwicklung und Prozessoptimierung können wir als Außenstehende neue Impulse geben." Als Beispiel erwähnt Painsi die Vinocut - eine Anlage, die Halshülsen von Glasflaschen entfernt und damit das Recycling erleichtert. "Diese Maschine haben wir gemeinsam mit der Firma Ribes entwickelt." Ein Video dazu finden Sie hier. Die Innovationen gehen aber laufend weiter: Aktuell auf dem Programm steht die Entwicklung eines neuartigen Elektro-Scooter namens GROOVER.

Personaldienstleistung bringt dreifache win-Situation

Ein zweites Standbein von i-Tec Styria ist die Personaldienstleistung mit Spezialisierung auf topausgebildete Techniker. Dieser Schwerpunkt kommt daher, dass Industriebetriebe auf Martin Painsi zugekommen sind und meinten, sie bräuchten genauso gute Leute wie bei i-Tec Styria. Deshalb sind die Anforderungen für Bewerber sehr streng. Die HTL-Ausbildung ist das Minimum, zudem muss es ein positives persönliches Gespräch geben. "Nur jene Bewerber, die wir selbst in unserem Betrieb anstellen würden, empfehlen wir auch weiter", sagt der Painsi, selbst Techniker und ausgebildeter Personalmanager. Für Bewerber sind die Jobmöglichkeiten sehr breit, da die Kundenstruktur von Start-ups über Klein- und Mittelbetriebe bis hin zu namhaften Industriebetrieben reicht. "Das gibt eine win-win-win-Situation für den Betrieb, den Mitarbeiter und natürlich auch für uns als Dienstleister."

Wenn Sie mehr über die autonomen Jetflyer und die Personaldienstleistungen von i-Tec Styria erfahren möchten, klicken Sie hier.

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„Ideen!Reich“: Die Förderung für Innovationen in KMU

Bei der F-&E-Quote sind die steirischen Unternehmen europaweit Spitze. Mit der fortschreitenden Digitalisierung entstehen neue Märkte, geänderte Geschäftsstrukturen und innovative Wirtschaftszweige. Und von denen wollen natürlich auch heimische KMU profitieren. Im Rahmen der Förderungsaktion "Ideen!Reich" erhalten Sie bis zu 50 Prozent Zuschuss für die Entwicklung und Umsetzung neuer Business-Ideen. Das gilt für digitale Produkte, Dienstleistungen und auch Geschäftsmodelle: Bis zu 60.000 Euro können sich so innovative heimische Unternehmen in den einzelnen Modulen sichern. Worauf also warten?

Hier erfahren Sie mehr zur Förderungsaktion "Ideen!Reich".

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COIN-Programmlinie "Netzwerke"

„Erfolgs!Kurs“: Förderung für Wissenszuwachs im Bereich Digitalisierung und Internationalisierung

Um den Anforderungen einer digitalisierten Arbeitswelt gerecht zu werden, benötigen UnternehmerInnen und MitarbeiterInnen teilweise neue Kompetenzen. Dazu zählen der Umgang mit neuen Technologien ebenso wie persönliche Fertigkeiten – beispielsweise das Arbeiten mit virtuellen Teams in einer globalen Welt. Wenn Sie Ihr Unternehmen in diesem Bereich weiterentwickeln wollen, ist die Förderung "Erfolgs!Kurs" ideal für Sie!

Hier erhalten Sie alle Infos: "Erfolgs!Kurs": Förderung für Wissenszuwachs im Bereich Digitalisierung und Internationalisierung.

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07.02.18

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„Industrie 4.0 und funktionale Maschinensicherheit sind zwei getrennte Welten“

Die aktuell gültigen Sicherheitsrichtlinen zur Vernetzung von Maschinen und Anlagen sind aus dem Jahr 2006. In der Zwischenzeit hat sich die Technik aber rasant weiterentwickelt. Und jetzt reagiert auch der Staat: Bis 2020 soll die neue Maschinensicherheitsrichtlinie fertig sein. Es gibt derzeit noch viele Unklarheiten, wie ein Interview mit Safety-Experten auf automation.at zeigt. Kennzeichnung von Informationsdaten Aktuell gilt, dass es eine eindeutige Kennzeichnung von Informationsdaten aus der Produktion und von Daten aus dem Safety-Bereich gibt. Personen, die für die Datenanalyse zuständig sind, müssen klar erkennen, was Safety-Welt und Nicht-Safety-Welt ist - welche Daten man also ändern und welche man nicht anfassen darf. "Basierend auf Zugriffsrechten besteht dann die Möglichkeit auf veränderbare Daten bis hinunter zur Sensor-, Aktor-Ebene zuzugreifen. Auf der Safety-Seite sieht die Zugriffsmöglichkeit aber anders aus, weil berechtigte Personen nur unter Zuhilfenahme von Personen vor Produktionsort auf sicherheitstechnische Belange einer Anlage einwirken können bzw. dürfen", meint Safety-Experte Thomas Müller in einem Interview für automation.at.

"Im Wettstreit – Safety and Security": Auf www.automation.at erfahren Sie mehr dazu.

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07.02.18

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Auch die Hülle ist automatisiert

Bernhard Hammer von e² engineering erklärt, warum Magna und AVL auf prozessgesteuerte Gebäudetechnik setzen und dabei Geld sparen.

Dass die Maschinen in der Produktion automatisiert arbeiten, ist längst keine Neuigkeit mehr. Dass aber auch die Hülle, nämlich das Produktionsgebäude, immer mehr automatisiert funktioniert, ist weniger bekannt. Das steirische Unternehmen e² engineering ist auf prozessgesteuerte Gebäudetechnik spezialisiert und übernimmt dabei die Planung, Bauleitung und Qualitätssicherung. "Unsere Ingenieurmanufaktur sorgt dafür, dass beispielsweise in der neuen Magna-Lackiererei in Slowenien das Raumklima perfekt an die Anforderungen der Produktion angepasst ist", sagt Geschäftsführer und Firmeninhaber Bernhard Hammer. Wenn Gebäudetechnik Geld spart Warum das so wichtig ist? Ganz einfach, Gebäudetechnik ist betriebskostenrelevant. "Wenn in einer Halle gerade nichts produziert wird, sollen auch keine Kosten entstehen. Die Kunst ist, die genau richtige Menge an Energieressourcen zur Verfügung zu stellen", erläutert Hammer. Die prozessgesteuerte Gebäudetechnik leitet die überschüssige Energie in andere Produktionsstätten weiter. Und sorgt so für die optimale Verteilung. Nicht nur Magna, auch andere führende Betriebe wie AVL setzen auf das Know-how des steirischen Unternehmens. 3D-Simulationen fürs perfekte Raumklima Damit gibt sich der zweifache Vater aber nicht zufrieden. Schon jetzt arbeitet e² engineering an der nächsten Stufe. "In Zukunft werden wir Gebäudetechnik vorab simulieren und modulieren. Ähnlich wie es bei Produktionsmaschinen schon gemacht wird." Mittels 3D-Simulationen wird mit dem Betreiber im Vorfeld daran gefeilt, wie Energieflüsse perfekt verlaufen. "Wir entwickeln uns da gerade in Richtung Energie 4.0 e", so Hammer. Der passionierte Jäger gibt dieses Wissen nicht nur intern, sondern auch an den Technikernachwuchs weiter – als Lehrgangsleiter für Energy Innovation Engineering und Management an der Donau-Universität Krems. "Dampfplauderer gibt es auf diesem Gebiet genug. Hier geht es aber um die perfekte Betreuung unserer Industriebetriebe."

Wenn Sie mehr über die Ingenieurmanufaktur e² engineering erfahren möchten, klicken Sie hier.

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07.02.18

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„Die Kombination aus Software und Hardware ist der Reiz!“

DI Karl Hartinger erklärt, wie die HTBLA Kaindorf die Automatisierungstechnik sexy gemacht hat, warum seine Absolventen auf dem Arbeitsmarkt so gefragt sind und wieso er sich mehr Frauen in technischen Berufen wünscht.

Als die HTBLA Kaindorf Ende der 1980er-Jahre in der ländlichen Südsteiermark geplant wurde, ahnte noch niemand, wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und IT-Boom die Branche revolutionieren würden. „Die Idee war, mit einer Schule auf der Achse Graz-Marburg sowohl Schüler aus der steirischen Landeshauptstadt, als auch aus dem benachbarten Slowenien anzulocken“, so Abteilungsvorstand Karl Hartinger. Da vor allem der slowenische Techniknachwuchs ausblieb, griffen die findigen Kaindorfer zu einem Kniff. „Die Fachrichtung Maschinenbau, die alle größeren Höheren Technischen Lehranstalten in Österreich anbieten, war einfach nicht sexy. Deshalb haben wir sie in unserer Schule Automatisierungstechnik genannt, und waren damit die ersten überhaupt.“ Ein Geistesblitz, der die HTBLA Kaindorf noch 25 Jahre später zu einem Vorreiter und Aushängeschild in der steirischen Technikausbildung macht. Innovative Ausbildung mit ausgezeichneten Karrierechancen Die Verbindung von Informationstechnologie und Technik in der Ausbildung erwies sich als Erfolgskonzept und etablierte den Begriff Automatisierungstechnik in der Steiermark nachhaltig. Mittlerweile belegen 400 der insgesamt 900 Schüler die Fachrichtung und wenn es nach dem Bedarf der heimischen Industrie geht, könnten es noch mehr sein. Hartinger: „Unabhängig von der wirtschaftlichen Lage haben unsere Absolventen ausgezeichnete Jobaussichten. Das führen wir unter anderem darauf zurück, dass wir mit der Wirtschaft gut vernetzt sind.“ So erarbeiten die Schüler im Rahmen von Diplomarbeiten Konzepte wie zum Beispiel die Automatisierung einer Honigabfüllung und setzen diese auch um. „Die Projekte nehmen aber keine Arbeitsplätze weg, sondern sind für die Unternehmer ‚nice-to-have‘“, betont Hartinger. Weiterer wichtiger Erfolgsgarant ist, dass Programmieren in den höheren Klassen ein Pflichtgegenstand ist. Diese Zusatzqualifikation wird von den Betrieben in Zeiten von Industrie 4.0 geschätzt. Aber auch an den heimischen Universitäten sind die Absolventen gern gesehen. Nicht immer zur Freude der heimischen Wirtschaft, die verzweifelt nach Fachkräften suche, wie Karl Hartinger anmerkt, der selbst an der FH CAMPUS 02 unterrichtet. Automatisierungstechnik mit weiblichem Touch Trotz allem hat die HTBLA Kaindorf aber auch mit einem weitverbreiteten Problem in der technischen Ausbildung zu kämpfen: der geringen Quote an weiblichen Nachwuchskräften. „Gute Bezahlung und beste Berufschancen genügen nicht, um Mädchen im großen Stil zur Wahl einer Karriere in der Automatisierungstechnik zu bewegen“, klagt Hartinger. Das sei schade, da sich ein höherer Frauenanteil in allen Bereichen der Ausbildung positiv auswirkt. Ein Patentrezept gegen diesen Trend hat die HTLBA Kaindorf noch nicht, aber es gibt Lösungsansätze: „Um Mädchen zu begeistern, müsste in der technischen Ausbildung mehr Fokus auf kreative Bereiche wie Industriedesign gelegt werden.“ Die Begeisterung für die Umsetzung solcher Ideen ist dem 62-Jährigen, der sich auch in seiner Freizeit Projekten aus der Automatisierungstechnik widmet, anzusehen: „Für mich macht die Kombination aus Software und Hardware den Reiz der Automatisierungstechnik aus. Das möchte ich an die steirischen Nachwuchsfachkräfte weitergeben.“

Hier erfahren Sie mehr über die Automatisierungsschwerpunkte in der HTL Kaindorf.

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05.01.18

TCM Systems

TCM sorgt für reibungslose Prozessabläufe

Die Firma TCM Systems verfügt über das Know-how, um Ihre Produktion zu optimieren! Das steirische Unternehmen bietet alles, was das Produktionsherz begehrt.

Von Sortiermaschinen über Mess- und Prüftechnik bis hin zu Be- und Entladesystemen wird alles maßgeschneidert nach individuellem Kundenwunsch entwickelt. "Wir bieten eine 'One-Stop-Shop'-Lösung für unsere Kunden an", erklärt der Managing Director Gerhard Moser, "sie schildern uns ihre Anforderung, woraufhin wir sie beraten, gemeinsam eine Lösung finden und ein Konzept erstellen. Die Entwicklung und Produktion der gewünschten Maschinen sowie auch die Inbetriebnahme und der After-Sale Support zählen ebenfalls zu unseren Leistungen." So hat sich das Unternehmen als Player im Bereich Automatisierungstechnik, Sondermaschinenbau und automatisierter Qualitätssysteme etabliert. Die Kernkompetenz von TCM Systems liegt in der Automatisierung von Serienfertigungsanlagen sowie vollautomatisierten Qualitätskontrollen mittels automatischer und optischer Inspektions-Systeme. "Mit unseren Produkten unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Produktivität bestmöglich zu erhöhen. Sie schätzen es außerdem sehr, dass wir sie von der Lasten-Pflichtenheft-Erstellung bis zur Inbetriebnahme unterstützen", sagt Moser.

Jetzt wird expandiert

Zu den TCM Systems-Kunden zählen namhafte lokale und globale Unternehmen der Halbleiter-, Automotive- und Elektroindustrie, die hohe Produktivitäts- und Qualitätsanforderungen haben und in großen Mengen herstellen. Damit das Unternehmen die große Nachfrage auch weiterhin decken kann, ist für das Jahr 2018 eine Erhöhung des Mitarbeiterstandes von 32 auf knapp 50 Arbeitskräfte sowie der Aufbau eines Standortes in Polen geplant. "Wir hoffen, dass wir durch die Plattform Automatisierungstechnik unseren Bekanntheitsgrad noch weiter ausbauen können und an Attraktivität als Arbeitgeber gewinnen, da wir gerade jetzt qualifizierte Fachkräfte benötigen", so Moser. Weitere Informationen zu TCM Systems finden Sie hier. Foto: TCM Systems  
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08.01.18

arbeiterangestellte_HP

Gesetzliche Änderungen zur Angleichung Arbeiter und Angestellte

Die Angleichung der Arbeiter und Angestellten bringt mit 1. Jänner 2018 zahlreiche gesetzliche Änderungen. Informieren Sie sich jetzt!

Der Nationalrat hat mit dem BGBl I 2017/153 vom 13. November 2017 eine weitgehende Angleichung der Rechtsstellung von Arbeitern und Angestellten beschlossen. Da kein einheitlicher Arbeitnehmerbegriff geschaffen wurde, handelt es sich aber nur um eine teilweise Angleichung der beiden Arbeitnehmergruppen. Die Änderungen treten schrittweise in den Jahren 2018 bis 2021 in Kraft und treffen in erster Linie Regeln zur Entgeltfortzahlung sowie zu Kündigungsfristen. Hier finden Sie die wesentlichen gesetzlichen Änderungen zur Angleichung Arbeiter und Angestellte auf einen Blick. Foto: Adobe Stock
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08.01.18

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Jetzt noch Beschäftigungsbonus sichern!

Die neue Bundesregierung hat den Beschäftigungsbonus mit 31. Dezember 2017 gestoppt. Informieren Sie sich, wie Sie sich Ihren Bonus noch holen können!

Bis 31. Jänner 2018 haben Sie noch die Chance, Ihre Anträge zum Beschäftigungsbonus über den aws-Fördermanager einzureichen. Dies gilt sowohl für Erstantragstellungen als auch für Nachmeldungen von zusätzlichen Beschäftigungsverhältnissen. Damit der Antrag zeitgerecht einlangt und bearbeitet wird, ist das Absenden über den aws-Fördermanager erforderlich. Hier können Sie Ihren Antrag stellen.  Foto: Adobe Stock
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04.01.18

Beitragswesen_HP

Beitragswesen Dienstnehmer 2018

Informieren Sie sich jetzt über die neuen Beitragswesen für Dienstnehmer.

Alle Details zu Höchstbeitragsgrundlagen, Beitragssätzen und Geringfügigkeitsgrenzen finden Sie hier. Foto: Adobe Stock
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05.01.18

BULME

HTL BULME: Fachkräfteschmiede für Automatisierungstechniknachwuchs

Die HTL BULME Graz-Gösting bietet ihren Schülerinnen und Schülern großes Zukunftspotenzial. Von der selbstständigen Kaffeemaschine bis hin zur Datenbrille für Servicetechniker - durch sehenswerte Projekte und Kooperationen mit Firmen ist die Schule ein Karrieresprungbrett.

Die HTL BULME ist bereits seit fast 100 Jahren ein Begriff für alle im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Absolventen und Absolventinnen sind fit für den Arbeitsalltag und begegnen ihren Aufgaben in der Wirtschaft auf Augenhöhe. Daher genießt die Schule einen hervorragenden Ruf. Viele Schülerinnen und Schüler fassen mittlerweile direkt nach ihrem Schulabschluss im Bereich der Automatisierungstechnik Fuß. Die Kontakte zu den Firmen knüpfen sie meist schon in der Schule, die zahlreiche Kooperationen mit namhaften Firmen anbietet. Ihre Talente können die Jugendlichen bereits bei ihren Diplomarbeiten unter Beweis stellen. "Im Moment liegt der Schwerpunkt im Thema Industrie 4.0. Unsere Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich unter anderem mit dem 'Internet of things' und der 'Virtual und Augmented Reality'", erzählt Direktor Günther Greier.

Einen kleinen Braunen bitte!

Im letzten Jahr haben Schüler und Schülerinnen im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Kaffeemaschine entwickelt, die vollständig über das Internet steuerbar ist. Sie meldet sich selbstständig, wenn die Kaffeekapseln ausgehen und macht jederzeit einen Kaffee, ohne dass man dafür aufstehen und die Kaffeemaschine bedienen muss. Ein Klick im Internet genügt. Die Elektrotechniker haben sich mit einer Datenbrille, die einem Servicetechniker das Leben erleichtert, auf Virtual und Augmented Reality spezialisiert. Während der Montage kann diese Brille den Techniker gezielt dabei unterstützen, die Reparatur durchzuführen, indem sie ihm das Detailwissen liefert, das er gerade in diesem Moment braucht. "Ich vergleiche die Automatisierungstechnik gerne mit Lego für Erwachsene", erklärt Greier, "denn wenn die jungen Talente Feuer und Flamme für etwas sind und für eine Idee brennen, dann kommt die Leistung von selbst. Wie beim Legospielen als Kind."

Kontakte sind das A und O

Bereits während der Schulzeit ist es den Schülern und Schülerinnen möglich, ihre Fähigkeiten in der Wirtschaft unter Beweis zu stellen. Kooperationspartner der Schule sind beispielsweise Bernecker & Rainer, Siemens, Knapp oder auch Endress und Hauser, die die Schule im letzten Jahr mit einer Übungsanlage zur Prozessautomatisierung unterstützt haben. Als Eigenleistung mussten die Jugendlichen Konstruktionsteile für den Aufbau selbst entwickeln und die Anlage eigenständig aufbauen. Durch solche Kooperationen ist es möglich, den BULME-Schülern und Schülerinnen die bestmögliche Ausbildung an modernen Geräten zu bieten. Als freies Wahlfach wird die sogenannte "Salomon Klasse" angeboten, die in den Schwerpunkten IT, Lagerlogistik und seit heuer auch Automatisierungstechnik ausbildet. In diesem Fach unterrichten die Lehrer gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma SSI Schäfer. Das Abschlussprojekt wird direkt vor Ort im Unternehmen präsentiert. Wenn Sie Interesse an einer Kooperation haben oder motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen suchen, dann finden Sie hier nähere Informationen zur Schule und den Projekten. Foto: ButterundBrot    
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04.01.18

Künstliche Intelligenz erobert Österreich

Künstliche Intelligenz erobert Österreich

Roboter im Anmarsch - im Bereich Robotik tut sich einiges in Österreich. Bei der ersten österreichischen Konferenz zu Industrierobotik im November 2017 drehte sich alles um Roboter und ihre Zusammenarbeit mit Menschen.

Humanoide Roboter und "Uncanny Valley" sind nur ein kleiner Teil der Zukunft, die uns die Technik bringt. Neben der Hardware braucht es nämlich vor allem Software, damit die Zukunftsvisionen wahr werden können. Vorreiterunternehmen denken schon jetzt an die Betriebssysteme, die die Industrie brauchen wird, und welche Anforderungen diese erfüllen müssen.

Made in Austria

Der Mitgründer des Wiener Start-Ups Blue Danube Robotics stellte bei der Konferenz unterschiedliche Schutzmechanismen für die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter vor. Die Wiener entwickeln zurzeit eine taktile Sensorhaut, deren Sensorik es Robotern ermöglicht, kleine Luftdruckveränderungen wahrzunehmen und innerhalb von zehn Millisekunden zu reagieren und ihre Bewegung zu stoppen. Diese Methode ist viel billiger und sicherer als die gängigen Kamerasysteme und Lichtschrankenmodelle. Auf Roboter als Unterstützung in der Fertigung setzt auch Magna Steyr. Die künstlichen "Helferlein" sind nicht mehr fix an einem Platz montiert, sondern transportieren Material und können sich frei im Raum bewegen. Das Ziel ist, dass Mensch und Roboter in der Fahrzeugmontage zusammenarbeiten: Der Roboter als intelligentes Werkzeug, der gemeinsam mit den Menschen arbeitet und sie unterstützt. Auch Drohnen sind schon ein fixer Bestandteil des Werkes zur Unterstützung im Lager, zum Beispiel bei der Inventur. Doch welche Voraussetzungen brauchen wir für diese Entwicklungen der Industrie und damit der Standort Europa einen Chance hat? Eines weiß man schon jetzt: die Gesellschaft, der Staat und die Politik sind gefordert, hier die Maßnahmen zu setzten und den richtigen Weg einzuschlagen – vor allem in den Bereichen Investition, Innovation und den Sozialsystemen. Sie wollen mehr erfahren? Dann lesen Sie hier den Nachbericht der Konferenz. Foto: Adobe Stock
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08.01.18

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Autforce bietet Komplettlösungen aus einer Hand

Wenn ein Würfel aussieht wie der andere, doch sich im Inneren etwas ganz anderes verbirgt, dann handelt es sich um die "Cubes" der Firma Autforce Automations GmbH. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Prüf- oder Fertigungsstationen als Baukastensystem anzubieten.

"Unsere würfeligen Maschinenteile namens Cubes können mit einem Backofen verglichen werden. Die Hülle dieses Küchengerätes ist immer gleich, doch darin kann man verschiedenste Torten, Kuchen und andere Speisen zubereiten. Unsere Würfel sind Bausteine eines Baukastensystems. Die Hülle ist immer gleich, aber jeder Baustein für sich kann andere Funktionen wahrnehmen", erklärt Geschäftsführer Oliver Hohnhold. Genau das ist das Konzept des Unternehmens: Die Bausteine werden aus Würfeln abgeleitet, doch die Prozesse im Inneren unterscheiden sich deutlich voneinander. Sie können frei konfiguriert werden und reichen von der Lunkerprüfung und Lasermarkierung über die industrielle Bildbearbeitung bis hin zur Flashstation. Das Unternehmen ist Softwarelieferant für Prüf- und Montageanlagen im Bereich der Stückfertigung. Ihr Schwerpunkt liegt in der Steuergerätekommunikation von Fahrzeugen.

Erfolgsrezept: Innovation und Vernetzung

"Motorsteuergeräte von Autos müssen immer an das jeweilige Fahrzeug angepasst werden. Gegebenenfalls sind diese zu überarbeiten oder eine neue Software muss aufgespielt werden, da die alte einen Fehler enthält. Mit AUTFACTORY MCC revolutionieren wir die Erfassung von Fertigungsdaten, Auswertungen und Analysen. Steuergeräte können mit dem neuen Standard für Visualisierungssysteme ganz unkompliziert geflashed werden", so Hohnhold. Seit 2006 ist das Unternehmen auf die Fertigung auf Losgröße 1 spezialisiert und kann alle Bussysteme von Fahrzeugen anbinden. Zu ihren Kunden gehören in erster Linie Automobilhersteller sowie Betriebe aus der Glasindustrie. Durch die Mitgliedschaft bei der Plattform Automatisierungstechnik erhofft sich das Unternehmen, Zugriff zu Ressourcen zu erhalten, die im eigenen Unternehmen nicht vorhanden sind sowie eine Vernetzung zum Informations- und Wissensaustausch. Nähere Informationen zum Unternehmen und seiner umfangreichen Produktpalette finden Sie hier. Foto: Autforce Automations GmbH
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01.12.17

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Robocup-WM: Zeltweger HTL am Stockerl

Schüler der HTL Zeltweg haben sich bei der Robocup-WM in Japan die Bronzemedaille geholt. Das zeigt das Potenzial der Schule in der Automatisierungstechnik.

„Smart Citys und Smart Homes sowie auch selbstfahrende Autos sind die Zukunft, für die unsere Schüler bestens ausgebildet werden. Der Maschinenbau entwickelt sich immer weiter in Richtung Automatisierungstechnik und daher ist es notwendig hier in die Tiefe zu gehen“, so Arno Martetschläger, Direktor der HTL Zeltweg. Gemeinsam mit einem mexikanischen Team sind kürzlich drei Schüler der HTL Zeltweg zum Superteam-Wettbewerb bei den Robocup Weltmeisterschaften in Japan angetreten. Den Zeltwegern wurde ein Team zugelost, mit dem sie gemeinsam eine Aufgabenstellung lösen mussten. Die Roboter der beiden Teams hatten jeweils einzelne Aufgaben zu lösen, was aber nur durch die Kommunikation mit dem anderen gelingen konnte. Die beiden Teams mussten vom Szenario eines Dammbruchs ausgehen, bei dem der erste Roboter dafür zuständig war, die Opfer zu retten und die undichte Stellte des Dammes zu finden. Diese wurde an den zweiten Roboter weitergeleitet, der das Material zum Dämmen an der schadhaften Stelle aufsammeln und richtig ablegen musste. Gemeinsam erreichten sie den dritten Platz und zeigten, welches Roboter-Potenzial in der Steiermark zuhause ist. „Robotics wird vor allem in den ersten zwei Schuljahren in Informatik unterrichtet, danach geht es ins Labor und in die Konstruktionsübungen“, erklärt Martetschläger.

Handprothese in Arbeit

Bereits im Rahmen der Diplomarbeiten arbeiten die Schüler eng mit Firmen zusammen und entwickeln eigene Projekte. „Einige Schüler erstellen gerade einen Prototypen einer Handprothese, die über Motoren und Steuerungstechnik gesteuert und mit einem 3D-Drucker gedruckt wird“, erzählt Martetschläger. Die Schüler lernen Maschinen so zu entwickeln und zu konstruieren, dass sie den Anforderungen der Automatisierungstechnik gerecht werden. „Der Stockerlplatz bei der WM zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Martetschläger. Nähere Informationen zur HTL Zeltweg finden Sie hier: http://www.htl-zeltweg.at/
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01.12.17

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Revolution in der Lebensmittelsicherheit

Das junge und dynamische Unternehmen Insort GmbH ist Spitzenreiter im Bereich der Lebensmittelsortierung und -sicherheit. Ihre Technologie macht das unmögliche möglich und trennt Lebensmittel anhand ihrer chemischen Zusammensetzungen.

Stellen Sie sich beispielsweise eine Kartoffelernte vor. Hier kann es passieren, dass Glas, Plastik oder Steine in die Produktion kommen. Die Maschine erkennt die kleinsten Fremdkörper aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung und filtert diese aus. Das geschieht auch bei Nüssen. Durch die Farbähnlichkeit der Nussschale mit der Nuss selbst, können diese mit herkömmlichen optischen Sortiermaschinen, basierend auf Farbkameras, nur schwer unterschieden werden.

99 Prozent im ersten Durchgang

„Mit der CIT werden bereits beim ersten Durchgang 99 Prozent der Schalen erkannt und mit Hilfe von präzise angesteuerten Luftventilen ausgeschleust“, erklärt Matthias Jeindl, Geschäftsführer der Insort GmbH. Durchgeführt werden im Regelfall zwei bis drei Durchgänge, bis die Lebensmittel „sauber“ sind. Das Unternehmen produziert hochwertige Sortieranlagen für die Lebensmittelindustrie, die auf Basis der „Chemical Imaging Technology“ (CIT) arbeiten: Damit trennen sie Lebensmittel von Fremdkörpern und minderwertiger Qualität anhand ihrer chemischen Zusammensetzung. „Unsere Technologie bietet bisher ungeahnte Möglichkeiten in der Qualitätssicherung und Prozesssteuerung der Lebensmittelverarbeitung und revolutioniert damit die Lebensmittelsicherheit“, so Jeindl.

Jahrelanger Vorsprung

Der weltweite Mitbewerb ist ihnen bereits auf den Fersen, doch das Unternehmen hat einen großen technologischen Vorsprung und ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Ihr wichtigster Markt ist Europa, aber die Verkäufe in Nordamerika und Japan ziehen stark an. Um den Vertrieb und Service zu stärken, gibt es seit letztem Jahr auch Tochterunternehmen in Toronto und Kalifornieren. Wollen Sie mehr über die Insort GmbH und die CIT-Technologie erfahren? Hier geht’s zum Video. Hier geht’s zur Homepage.
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05.12.17

Anwalt im Büro

Verfall von Überstundenentgelt bei einer Pauschalvereinbarung

Hier finden Sie eine aktuelle Entscheidung des Obersten Gerichtshofs zum Nachlesen.

Anders als bei der Einzelabrechnung von Überstunden sind pauschale Abgeltungsvereinbarungen nur insoweit gültig, als die zwingenden kollektivvertraglichen Ansprüche des Arbeitnehmers nicht gekürzt werden dürfen. Es ist daher im Rahmen einer Deckungsprüfung zu überprüfen, ob eine Überzahlung mit der zeitliche Mehrleistungen abgegolten sein sollten, der Höhe nach die vom Arbeitnehmer geleisteten Überstunden zuzüglich der Zuschläge abdeckt (Kühteubl, DRdA 2014/52). Erst am Ende des Beobachtungszeitraums lässt sich daher feststellen, ob ein Nachzahlungsanspruch besteht (Burger, All-in-Vereinbarungen, ZAS 2015, 111). Würde man vom Arbeitnehmer verlangen, auch bei einer Pauschalvereinbarung die bloße Tatsache, dass eine Überstunde geleistet wurde, bei sonstigem Verlust von Ansprüchen binnen vier Monaten (Anmerkung: kollektivvertragliche Verfallsfrist) geltend zu machen, hätte die Unterlassung der Geltendmachung die Konsequenz, dass Ansprüche auf Entgelt bereits verfallen können, bevor sie entstanden sind. Ein solches Ergebnis lässt sich aber weder mit dem Wortlaut des Kollektivvertrags noch mit dem Zweck einer leichteren Beweisbarkeit für den Arbeitgeber rechtfertigen. Bei einer Pauschalvereinbarung kann daher die Frist für den Verfall von Überstundenentgelt nicht vor dem Zeitpunkt zu laufen beginnen, zu dem ein Anspruch erstmals geltend gemacht werden kann. In der Regel ist dieser Zeitpunkt mit dem Ende des Durchrechnungszeitraums anzusetzen. Dieser ist mangels anderer Vereinbarung das Kalenderjahr (RIS-Justiz RS0051788; Peschek/Unterrieder, Arbeitszeitaufzeichnungen und Verfall seit dem ASRÄG 2014, ecolex 2015, 230; Gerhartl, Rechtsfragen des Überstundenpauschales, ecolex 2015, 1085). OGH 27. 9. 2017, 9 ObA 28/17h
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05.12.17

Forschungsaufenthalt in Stanford im Sommer 2018

Geförderter Forschungsaufenthalt in Stanford im Sommer 2018

Treffen Sie Stanford-Forscher und führende Silicon-Valley-Vertreter. Alle Infos auf einen Blick.

Hat Ihre Firma technologische Herausforderungen im Bereich Material oder Produktionstechnik? Lösen Sie diese in einem Forschungsprogramm auf der Stanford Universität im Sommer 2018! Möglich macht dies ein umfassendes Abkommen zwischen der Stanford Universität und der WKO ("Go Stanford"). Ausgesuchte Firmen können im Rahmen eines zwei- bis achtwöchigen Forschungsaufenthalts technologische Herausforderungen gemeinsam mit Forschern der Stanford Universität lösen.

Das attraktive Programm:

  • Treffen mit selektierten Stanford-Forschern und führenden Silicon Valley-Vertretern
  • Teilnahme an einem dreiwöchigen Tutorial zum Thema "Materialselektion durch Verwendung von Materialselektions-Charts (Ashby Plots)"
  • Aktive Teilnahme an Teilen zweier Sommer-Stanford-Kurse über 3D-Drucken und über angewandte Elektrochemie im Mikro- und Nanobereich

Details finden Sie hier (Infos einer abgelaufenen Veranstaltung).

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05.12.17

Datenschutz-Grundverordnung

Datenschutz-Grundverordnung: Bis zu 20 Millionen Euro Strafe drohen

Erfahren Sie die wichtigsten Infos zur Auskunftspflicht des Verantwortlichen und laden Sie die Guidelines der Art 29-Gruppe kostenlos herunter.

Das Wichtigste zuerst: Jeder betroffenen Person (Auskunftswerber) steht ein Auskunftsanspruch zu. Die Person muss ihre Identität nur dann nachweisen, wenn der Verantwortliche berechtigte Zweifel daran hat. Werden große Mengen an Informationen über die betroffene Person verarbeitet, trifft sie eine Mitwirkungspflicht. In der Regel werden solche Zweifel bei telefonischen Anfragen oder wenn das Auskunftsersuchen von einer Fantasie-E-Mail-Adresse versandt wurde, bestehen.
Unser Tipp: Sollte eine Anfrage beispielsweise von Max.Mustermann@domain.at kommen und nicht elektronisch signiert sein, wäre es ratsam, beispielsweise eine Ausweiskopie zu verlangen.

Nur der Verantwortliche hat die Auskunft zu erteilen

Wird ein Antrag irrtümlich an einen Auftragsverarbeiter gerichtet, trifft diesen zwar keine ausdrückliche Pflicht, den Antrag an den Verantwortlichen weiterzuleiten. Der Auftragsverarbeiter hat jedoch eine Unterstützungspflicht dem Verantwortlichen gegenüber.

Saftige Strafen drohen

Die Verletzung der Auskunftspflicht kann ein Unternehmen teuer zu stehen kommen: Bis zu 20 Millionen Euro oder vier Prozent des gesamten weltweit erzielten Jahresumsatzes des vorangegangenen Geschäftsjahres können fällig werden! Weitere Infos dazu finden Sie hier.

Guidelines der Art 29-Gruppe in deutscher Version

Folgende Guidelines der Art 29-Gruppe sind nun auch in deutscher Sprache verfügbar:
  • Datenübertragbarkeit
  • Datenschutzbeauftragte
  • Federführende Aufsichtsbehörde

Adopted Guidelines:

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05.12.17

3D-Druckverfahren unterstützen die variantenreiche Fertigung

3D-Drucker erstellt Gusskerne für Steuerblöcke

Leichter, kompakter und energieeffizienter: Bosch Rexroth schafft mit den gedruckten Servoventilen nur Vorteile.

Wie weit der Einsatz von 3D-Druckern schon jetzt in der Industrie gehen kann, zeigt Bosch Rexroth. Das Unternehmen entwickelte gemeinsam mit den Projektpartnern Trumpf und Heraeus Additive Manufacturing ein neues Fertigungsverfahren für die wirtschaftliche Herstellung von Servoventilen. Der Vorteil: Gedruckte Varianten sind deutlich leichter und kompakter als konventionell gefertigte Ausführungen. Zudem sind kundenindividuelle Varianten kurzfristig herstellbar.

Erfolgreiches Teamwork

Trumf steuert dazu den Drucker "TruPrint 5000" bei, Heraeus Additive Manufacturing unterstützt das Projekt bei der Auswahl der am besten geeigneten Materialien. Warum das so wichtig ist? Erst eine zuverlässig hohe Pulverqualität garantiert die reproduzierbare Bauteilqualität. Und die Ergebnisse lassen sich sehen: Die Druckfestigkeit der gedruckten Servoventile entspricht denen aus dem Vollen gefrästen Bauteilen gleichen Stahls. (Foto: © Bosch Rexroth AG)

Die Details dazu finden Sie hier.

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27.11.17

Kommerzialratsdekretverleihung

Herbert Ritter und Gerhard Geisswinkler sind Kommerzialräte

KoR Ing. Herbert Ritter, Mag. Helmut Röck KoR DI Gerhard Geisswinkler
KoR Ing. Herbert Ritter, Mag. Helmut Röck KoR DI Gerhard Geisswinkler (Foto Fischer)

Hohe Anerkennung für die langjährigen, hervorragenden Leistungen und Verdienste.

Große Ehre für zwei Vertreter der ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark: Dem Vorsitzenden Ing. Herbert Ritter und Vorstandsmitglied DI Gerhard Geisswinkler wurde der Titel Kommerzialrat verliehen. Die beiden frischgebackenen Kommerzialräte setzen sich seit Langem mit voller Kraft für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Ing. Herbert Ritter hat sich sowohl in seiner unternehmerischen Tätigkeit als auch durch seine zahlreichen Berufungen in diverse Ausschüsse und Gremien einen hervorragenden Ruf als Fachmann in der Branche angeeignet. Er unterstützt seit vielen Jahren aktiv die Mechatroniker-Branche - zum einen über die Vernetzung und Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Branche, aber auch branchenübergreifend mit der ARGE Plattform Automatisierungstechnik. DI Gerhard Geisswinkler setzt sich seit Jahren für die nachhaltige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Industriestandorts Steiermark ein. In der Innoregio Styria hat er von Anfang an mitgewirkt und war maßgeblich bei der Gründung des Rates für Forschung, Innovation und Technologie im Land Steiermark mitbeteiligt.

Wir gratulieren Ing. Herbert Ritter und DI Gerhard Geisswinkler zum Titel Kommerzialrat!

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24.11.17

Würdigungspreis

Ausgezeichnete Technik

Preise vom BM für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und von der Mechatronik-Plattform Österreich an Absolventen der FH CAMPUS 02.

Es läuft - aber wie könnte es noch besser laufen. So eine Aussage ist wie ein Stichwort für Automatisierungstechniker! Mit wissenschaftlichem Hintergrund innovative Lösungen zu suchen, ist ihr akademischer Beruf. Druckringe halten die Wicklungen großer Transformatoren zusammen. Das funktioniert. Aber dann kam es bei einem Lieferanten von Siemens Österreich zu einem Problem: Die Druckringe hielten den hohen Kräften im Fertigungsprozess plötzlich nicht mehr stand. Alexander Reitbauer studierte gerade an der FH CAMPUS 02 in Graz Automatisierungstechnik - Wirtschaft. Er entwickelte ein Materialmodell, analysierte die mechanischen Spannungszustände, eruierte das Materialverhalten der aus Zellulosefasern bestehenden Druckringe in komplexen Simulationen und konnte aus den Ergebnissen Lösungen ableiten. "Model development for FEM-Simulation of a component consisting of cellulose fibers": das wurde seine Masterarbeit an der FH CAMPUS 02. Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zeichnete Alexander Reitbauer mit dem Würdigungspreis 2017 für die besten Diplom- und Masterarbeiten aus. Die Überreichung erfolgte in der Aula der Wissenschaften in Wien am 24. November. "Wir gehen einen Schritt weiter, wenn andere stehen bleiben." Das ist das Credo von Logicdata, einem internationalen Unternehmen mit Stammhaus in der Steiermark, das mechatronische Systemlösungen für verstellbare Heim- und Büromöbel entwickelt. Geschäftsführer, CTO und Führungskraft für rund 100 Entwicklungsingenieure ist Stefan Lukas. Er kam 1999 zu Logicdata. Während seines berufsbegleitenden Studiums an der FH CAMPUS 02 entwickelte er eine wesentliche Komponente für höhenverstellbare Tische und verfasste dazu seine Diplomarbeit. 2006 wurde er Leiter der Entwicklungsabteilung, er wurde mit der Gründung der Niederlassungen in Slowenien (2012) und China (2015) betraut und ist heute Geschäftsführer von Logicdata mit weltweit 280 MitarbeiterInnen. Die Mechatronik-Plattform Österreich war von dieser Absolventenkarriere stark beeindruckt. Darum verlieh sie Stefan Lukas im Rahmen ihrer jährlichen Konferenz am 16. November 2017 den Preis für die beste Alumni-Karriere.

Über die Gewinner

Würdigungspreis
Staatspreis für seine Masterarbeit: Alexander Reitbauer, Siemens Transformators. Auf dem Bild von links: Sektionsleiter Peter Wanka der Sektion VI, Udo Traussnigg , Studiengangsleiter AT an der FH CAMPUS 02, Alexander Reitbauer, Alexander Marinovic, Leiter der Abteilung VI/6 Foto: Willy Haslinger
Ing. Dipl.-Ing. Alexander Reitbauer, BSc, absolvierte eine Lehre als Elektromaschinentechniker bei der Andritz Hydro GmbH, schloss parallel zum Beruf die HTL Weiz ab und studierte seit 2012 an der FH CAMPUS 02 Automatisierungstechnik mit einem ausgezeichneten Bachelorabschluss und nun mit der Masterarbeit, die mit dem Würdigungspreis des BMWFW prämiiert wurde. Er arbeitet im globalen Forschungszentrum für Transformatoren bei Siemens Transformators in Weiz. Mit diesem Staatpreis, der aus Mitteln der Studienförderung finanziert wird und mit 3.000 Euro dotiert ist, werden seit 1990 jährlich die 50 besten Diplom- und Masterabschlüsse an allen österreichischen Universitäten und Fachhochschulen (von insgesamt 16.000 Abschlüssen jährlich) ausgezeichnet. Die Vorschläge dafür kommen von den Universitäten bzw. der Fachhochschulkonferenz. Die feierliche Überreichung der Preise an die ausgezeichneten Personen erfolgt im November jedes Jahres.   Auszeichnung für seine herausragende Alumni-Karriere: Stefan Lukas, CTO Logicdata v.l.n.r Technopolmanager ecoplus GmbH, Rainer Gotsbacher, Stefan Lukas (Foto: FH Wiener Neustadt)
Auszeichnung für seine herausragende Alumni-Karriere: Stefan Lukas, CTO Logicdata. Auf dem Bild von links: Technopolmanager ecoplus GmbH, Rainer Gotsbacher, Stefan Lukas Foto: FH Wiener Neustadt
DI (FH) Stefan Lukas, MBA begann seine berufliche Laufbahn als Betriebselektriker mit Lehrabschluss im Deutschlandsberger Werk von Siemens Matsushita, maturierte 1999 berufsbegleitend an der Abend-HTL Bulme in Graz und wechselte zu Logicdata, wo man für „smarte Möbel“ echte Pionierarbeit leistete. 2005 schloss er sein Studium der Automatisierungstechnik an der FH CAMPUS 02 ab, 2012 erwarb er den Grad eines Executive MBA in Salzburg, seit 2015 ist er Geschäftsführer und CTO der Logicdata-Gruppe. Die Mechatronik-Plattform Österreich ist ein Kooperationsprojekt der österreichischen Fachhochschul-Studienrichtungen mit mechatronischer Ausrichtung. Sie wurde 2005 mit dem Ziel gegründet, Synergien in Bereichen wie Ausbildung, Forschung und Entwicklung zu nutzen und die Mechatronik an sich zu fördern. Im Rahmen der Konferenz der Mechatronik-Plattform Österreich werden jährlich die beste Bachelorarbeit , die beste Masterarbeit und die beste Alumni-Karriere mit einem Preis ausgezeichnet.  
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05.12.17

COIN-Programmlinie "Netzwerke"

COIN-Programmlinie „Netzwerke“: 10. Ausschreibung startet am 11. Dezember 2017

Zielgruppe dieser Ausschreibung sind vor allem KMU sowie Forschungseinrichtungen und sonstige nicht-wirtschaftliche Einrichtungen, die in FEI-Kooperationsprojekten zusammenarbeiten wollen. Ziel ist die Stärkung der Innovationskraft von Unternehmen mittels Technologie- und Know-how-Transfer durch Zusammenarbeit in Netzwerken.

Weitere Infos zur COIN-Programmlinie "Netzwerke" finden Sie hier.

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07.11.17

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Neue Website für die Plattform Automatisierungstechnik

Ob News, Events, Unternehmensporträts oder Jobs - auf der neuen Homepage finden Sie alle wichtigen Informationen der Automatisierungstechnik auf einen Blick!

Neu, modern und übersichtlich - die Beta-Version der Website der Plattform Automatisierungstechnik ist jetzt online und bietet jede Menge Informationen. Als Newsletter-Abonnenten haben Sie den Vorteil, dass Sie die neue Homepage bereits vorab sehen können. Die Plattform vernetzt Betriebe und Institutionen, damit innerhalb der gesamten Branche wertvolle Synergien genutzt werden können. Auf der neuen Homepage finden Sie daher nicht nur die aktuellen News und Veranstaltungen, sondern können sich auch Porträts anderer Firmen ansehen und über laufende Projekte informieren.

Spitzenreiter Automatisierungstechnik

Die Steiermark und der Großraum Graz weisen eine hohe Dichte an spezialisierten technischen Industrie-, sowie kleinen und mittleren Betrieben (KMU) im Bereich der Automatisierungstechnik auf. Die Plattform Automatisierungstechnik will ein starkes Netzwerk schaffen, das über Veranstaltungen, Unternehmensvorstellungen und -besuche, sowie Bildungsinstitutionen erreicht werden soll. Des Weiteren spielt die Weitergabe von Wissen und Know-how eine zentrale Rolle und erfolgt über Aussendungen, Workshops und Seminare. Um Unter- und Überkapazitäten zu vermeiden, verhilft die Plattform im Bereich der Materialwirtschaft, Maschinenzeiten und Personalressourcen zu einer optimalen Betriebsauslastung.
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07.11.17

t-matix IoT-Plattform

t-matix räumt Telematik-Award ab

Die Firma t-matix solutions wurde für die erste programmierfreie IoT-Technologie mit dem "Oscar" der Telematik-Branche ausgezeichnet.

Kompliziertes einfach zu machen - das schafft t-matix solutions. Die Idee von t-matix ist es, programmierfreie, flexible IoT-Plattformen zu entwickeln, mit der sich jeder Kunde seine eigene individuelle IoT-Anwendung erstellen kann. Die steirische Firma produziert IoT-Technologien "at the next level" und begleitet die Einführung von Telematiklösungen, um IoT (Internet der Dinge) nachhaltig in Industrieunternehmen zu implementieren. Sie ist führender Anbieter einer flexiblen und unabhängigen IoT-Plattform, mit der man in kürzester Zeit und unkompliziert individuelle Telematikanwendungen und mobile Apps erstellen kann. Maschinen, Fahrzeuge und Geräte werden mit dynamischen Schnittstellen sowie Sendeeinheiten verbunden und generieren hochwertige Daten. Durch ein intelligentes Baukastensystem und zahlreiche Tools können sich Kunden selbst in kürzester Zeit eigene, maßgeschneiderte Anwendungen ganz ohne Programmierkenntnisse erstellen.

And the Award goes to ....

Auf der Elektronik Messe IFA in Berlin hat sich t-matix den Telematik-Award für die erste programmierfreie IoT-Plattform geholt. "Der Telematik-Award ist für uns eine wichtige Auszeichnung und der Beweis, dass wir in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet haben", so Ralf Parfuss, Geschäftsführer von t-matix. Das Unternehmen hat sich gegen 123 Telematik-Lösungen, unter anderem von Branchengrößen wie TOM TOM durchgesetzt und darf sich über den "Oscar" der Telematik-Branche in der Kategorie Mobile-Apps freuen.

International bekannt

Die IoT-lattformen von t-matix werden bereits von vielen internationalen und nationalen Unternehmen genutzt. Regionale Anbieter wie Fahrschulen bis hin zu großen Industrieunternehmen profitieren von den zahlreichen neuen Möglichkeiten und Chancen für das eigene Unternehmen. So können Logistikunternehmen durch ein perfektes Management Leerfahrten vermeiden, Industrieunternehmen frühzeitig den drohenden Ausfall von Maschinen erkennen oder Bauleiter mit der t-matix App alle Gewerke perfekt aufeinander abstimmen. t-matix bietet aber nicht nur innovative und flexible IoT-Lösungen für ihre Kunden, sondern gewinnt mit jedem Projekt an Erfahrung und Know-how für die Weiterentwicklung. Foto: t-matix
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07.11.17

F&E-Preis

Automatisierungstechnik holt sich F&E-Preis

Das Projekt des Studiengangs Automatisierungstechnik holte sich den F&E-Preis der FH Campus 02. Ausgezeichnet wurde ein fahrerloses Transportsystem.  

Die FH Campus 02 hat heuer erstmals im Rahmen der Veranstaltung des F&E-Tages den F&E-Preis ausgelobt. Der F&E-Tag stand ganz unter dem Motto "KMU-goes digital" und zeigte deutlich, dass die steirischen Unternehmer den Bedarf der Digitalisierung erkannt haben und sich der Herausforderung der Zukunft stellen. Unterstützt werden die Unternehmer auf dem Weg in die Digitalisierung von der FH Campus 02.

Auszeichnung für besondere Arbeiten

Um die herausragenden Leistungen der Wissenschafter an der FH Campus 02 zu würdigen, wurde der F&E-Preis erstmals ausgelobt. Nominiert waren sechs Projekte, die an der FH Campus 02 in den letzten beiden Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bearbeitet wurden. Als bestes Projekt wurde das Projekt "Fahrerloses Transportsystem für das C-Teile Management in der Fahrzeugproduktion" der Studienrichtung Automatisierungstechnik ausgezeichnet. Für dieses Projekt wurde in Kooperation mit MAGNA STEYR ein autonomes Transportsystem entwickelt und mit einem Prototypen realisiert.
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07.11.17

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Staubsauger und Co als Gefahren für Cyber Crime

Die Automatisierungstechnik wird vermehrt zum Angriffsziel für Cyber-Attacken. Informieren Sie sich beim Vortrag Cyber Security, wie Sie sich vor Angriffen schützen können.

Die Zeiten der Scipt-Kiddies sind vorbei und IoT_reaper oder IoTroop bilden mit zwei Millionen infizierten IoT-Geräten ein gewaltiges Netz aus Systemen, die gekapert werden können. Das Ziel der Angreifer ist meist eine Erpressung. Unternehmen müssten Unsummen bezahlen, damit es nicht zu Produktionsaufällen kommt oder damit Daten wieder verfügbar werden. Denn für den Verkauf der gestohlenen Produktdaten verdienen die Hacker am Schwarzmarkt im Darkweb jede Menge Geld.

Neue Herausforderungen für die Automatisierungstechnik

Die Security by Design, Automation von Security und die laufende Anpassung von Produktionssystemen sowie die zunehmende Vernetzung durch das Internet-of-Things und Internet-of-Data bringen zusätzliche Angriffsziele mit sich. Erfahren Sie beim Vortag Cyber Security von Gerald Kortschak und Georg Kremsner, wie Sie sich vor Angriffen schützen können und welche Herausforderungen auf die Unternehmen in der Automatisierungstechnik zukommen. Wann: 20. November 2017, 16:30 Uhr Wo: Der genaue Ort wird noch in einer gesonderten Einladung bekannt gegeben. Foto: Adobe Stock
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07.11.17

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Reise in die Technik-Zukunft

Heben Sie ab! Das AußenwirtschaftsCenter Madrid veranstaltet vom 6. bis 8. März 2018 eine Zukunftsreise ins Baskenland. Dort vereinen sich zahlreiche Industrie 4.0-Initiativen und machen die Region zu einem Vorreitermodell in ganz Spanien. 

Reisen Sie mit der Wirtschaftskammer in die Industriehochburg Spaniens und lernen Sie aus erster Hand im Kontakt mit führenden Forschungszentren, technischen Universitäten, Clustern und Industrieakteuren die interessantesten Projekte des Baskenlands im Bereich Advanced Manufacturing kennen.

Umfangreiches Programm

An den drei Tagen lernen Sie die verschiedensten Bereiche und Vorzeigemodelle kennen. Neben der beskischen Strategie stehen eine Führung durch das Guggenheim-Museum, des Aeronautic Centers, Automotive Intelligence Center sowie Besichtigungen verschiedenster Unternehmen und Network-Abende am Programm.

Jetzt informieren und anmelden

Nutzen Sie die Gelegenheit, die Industriehochburg Spaniens genau kennen zu lernen und Kontakte zu knüpfen. Foto: Adobe Stock
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07.11.17

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Duales Informatikstudium

Durch eine einzigartige Zusammenarbeit der FH CAMPUS 02, FH JOANNEUM und TU Graz gibt es ab dem Studienjahr 2018/2019 ein neuartiges duales Studium im Bereich der Angewandten Informatik.

Die Digitalisierung ist in vollem Gang. Damit steigt die Nachfrage nach Expertinnen und Experten sowie nach innovativen Studienformaten, um diese Fachkräfte auszubilden. Ab dem Studienjahr 2018/2019 wird ein neuartiges duales Studienangebot im Bereich Angewandte Informatik in der Steiermark angeboten. Die Hochschulen FH CAMPUS 02, FH JOANNEUM arbeiten in der Ausbildung mit der TU Graz zusammen: So starten im Herbst 2018 die FH-Studiengänge „Business Software Development“ an der FH CAMPUS 02 in Graz beziehungsweise „Mobile Software Development“ an der FH JOANNEUM in Kapfenberg. Insgesamt 65 Studienplätze stehen zur Verfügung.

Optimale Verbindung von Theorie und Praxis

In den ersten beiden Semestern werden die Studierenden hauptsächlich von Lehrenden der Fakultät für Informatik der TU Graz unterrichtet. Ab dem dritten Semester wird die Präsenzzeit an den Fachhochschulen auf zwei Tage die Woche begrenzt und die Studierenden gehen Teilzeitbeschäftigungen in fachspezifischen Partnerunternehmen nach. Damit werden Theorie und Praxis optimal verknüpft. Mit diesem Konzept reagieren die Hochschulen aktiv auf den Bedarf der österreichischen Wirtschaft an hochqualifizierten Informatikerinnen und Informatikern. Das gemeinsame Pilotprojekt soll die weitere Entwicklung der Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen fördern und damit den Weg zu weiteren innovativen Ausbildungskonzepten ebnen. Foto: Adobe Stock
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07.11.17

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Nationalrat beschließt Angleichung von Arbeitern und Angestellten

Was Sie jetzt über die Änderungen wissen müssen, die am 13. Oktober 2017 im Nationalrat beschlossen wurden.

Am Freitag, 13. Oktober 2017 wurden im Nationalrat größtenteils gegen den Widerstand der WKO mit Stimmen von SPÖ, FPÖ und Grünen zahlreiche Anträge beschlossen. Zum Thema Arbeiter und Angestellte wurden der SPÖ-Antrag vom 20. September 2017 und ein Abänderungsantrag zum SPÖ-Antrag beschlossen. Nachfolgend finden Sie die Änderungen im Überblick.

Arbeiter/Angestellte (SPÖ-Antrag und Abänderungsantrag Angleichung):

Kündigungsfristen (Inkrafttreten 1.1.2021):

  • Ab 1.1.2021 (Lit I AÄA) gelten die Kündigungsfristen und -termine nach dem Angestelltengesetz für Arbeiter. Abweichende Regelungen in Arbeiter-KV gelten dann nicht mehr.
  • Nur KV in Branchen, in denen Saisonbetriebe (Def. § 53 Abs 6 ArbVG) überwiegen (Lit I AÄA) können dauerhaft Abweichendes vorsehen. Die Begründung nennt hier Tourismusbetriebe, Baugewerbe und andere Saisonbetriebe nach ArbVG.
  • Die Ausnahme kurzer Teilzeit von den Angestelltenkündigungsfristen entfällt schon mit 1.1.2018.

Entgeltfortzahlung (Inkrafttreten 1.7.2018):

  • Angleichung von Angestellten (nicht von Lehrlingen) ans Arbeitersystem
  • Erhöhung der EFZ-Frist von 6 auf 8 Wochen schon nach 1 Jahr Betriebszugehörigkeit (derzeit nach 5 Jahren)
  • Verdoppelung (!) der Fristen für Lehrlinge
  • NEU AÄA: Entgeltfortzahlung über das Dienstverhältnis hinaus, auch bei einvernehmlicher Auflösung im Krankenstand

Dienstverhinderungsgründe (Inkrafttreten 1.7.2018):

  • Der Anspruch bei Dienstverhinderung aus persönlichen Gründen wird für Arbeiter analog § 8 Abs 3 AngG zwingend gestellt. Somit erhalten Arbeiter diesen Anspruch nun auch aus Gründen, die nicht im KV stehen.

Krankengeld für Selbstständige (Antrag Pensionsanpassung/GSVG; in Kraft 1.7.2018):

  • Das Krankengeld für Selbstständige wird statt wie bisher ab dem 43. Tag der Erkrankung in Zukunft ab dem 4. Tag rückwirkend ausbezahlt. Voraussetzung ist wie derzeit eine Krankenstandsdauer von mindestens 43 Tagen. In Zukunft finanziert die SVA das Krankengeld, nicht mehr die AUVA.

Entgelterstattung für KMU (Antrag EFZ ASVG; in Kraft 1.7.2018):

  • Derzeit erstattet die AUVA 50% des fortgezahlten Entgelts im Krankenstand den KMU bis 50 AN und zwar für max. 6 Wochen. Neu: KMU bis 10 AN erhalten 75% des fortgezahlten Entgelts.

Internatskosten/Auflösungsabgabe (Antrag IESG, BAG):

  • Lehrlinge erhalten einen Anspruch auf Ersatz der gesamten Internatskosten durch den Lehrberechtigten. Dem Lehrberechtigten werden die Kosten auf Antrag aus Mitteln des Insolvenzentgeltfonds erstattet. Die Lehrlingsstellen führen diese Erstattung an die Unternehmen durch. NEU: Die Auflösungsabgabe entfällt mit 1.1.2020.

Menschen mit Behinderung (Antrag Inklusion; in Kraft 1.1.2018):

  • Der Österreichische Behindertenrat, der Klagsverband und der Behindertenanwalt können künftig Unternehmen klagen, die ihrer Ansicht nach behinderte Menschen diskriminieren und das Gesetz verletzen. Geklagt werden kann auf Feststellung der Diskriminierung, bei großen Kapitalgesellschaften aber auch auf Beseitigung und Unterlassung der Diskriminierung.

Notstandshilfe (Antrag AlVG):

  • Mit 1.7.2018 entfällt die Anrechnung des Partnereinkommens bei der Notstandshilfe (Kosten für das Budget 160 Millionen Euro pro Jahr!).
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05.09.17

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Automatisch im Vorteil mit HAGE

Imposante Hightech-Anlagen, innovative FSW-Lösungen und industrielle 3D-Drucksysteme - HAGE Sondermaschinen sind rund um den Globus im Einsatz.

Die Firma HAGE ist ein rund 120-köpfiges Familienunternehmen, das von den beiden Brüdern Stefan und Florian Hampel in zweiter Generation geleitet wird. Bei ihnen ist jedes Produkt eine neue Herausforderung, denn jede Maschine ist eine maßgeschneiderte Sonderanfertigung, die speziell an die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt und mit den neuesten Technologien ausgestattet ist. Gemäß der Philosophie „Alles aus einer Hand“ erhalten die Kunden eine durchdachte Komplettlösung und einen Ansprechpartner für alle Belange. Im Sondermaschinenbau erstreckt sich das Leistungsportfolio über die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung über Konstruktion, Produktion, Montage bis zu weltweiten Service und Wartungsarbeiten Hinter zahlreichen verschiedenen Produkten, die rund um den Globus im Einsatz sind, steckt eine HAGE Sondermaschine. In Deutschland und China entstehen Stoßfänger für die Automobilbranche, in Russland produzieren HAGE Portalbearbeitungsanlagen Waggonbauteile für Hochgeschwindigkeitszüge, in Saudi-Arabien werden Rohrbögen für Pipelines gefertigt und schon bald ist die HAGE-Qualität mit der Rakete Ariane6 auf dem Weg ins All.

Industrietaugliche Innovationen am laufenden Band

Egal ob Inputs und Visionen vom Markt, von Kunden oder von Mitarbeitern kommen, bei HAGE untersucht man Ideen auf ihre Potenziale und investiert in deren Umsetzung. Das Ergebnis: Innovationen am laufenden Band So begann die Erfolgsgeschichte der 3D-Drucker mit der Vision eines HAGE-Entwicklungsingenieurs. Heute, 5 Jahre später, haben sich die 3D-Drucksysteme von HAGE3D erfolgreich am Markt etabliert. Die gute Zusammenarbeit mit namenhaften Forschungsinstituten sowie EU-Forschungsprojekte garantieren eine ständige Weiterentwicklung im Bereich der additiven Fertigung Intensive Forschungsaktivitäten von HAGE auf dem Gebiet des Rührreibschweißens ermöglichen eine optimale Symbiose von Technologie und Anlagentechnik. Beispiele für die innovativen und kompakten FSW-Lösungen sind der hybride HAGEmatic-Bearbeitungskopf, der Fräs- und FSW-Prozesse in einem Produkt vereint, oder die Welding Gun, eine flexible Lösung für Punktschweißverbindungen an Blechen jeglicher Art.

Ein starkes Team baut starke Maschine

Die professionelle Abwicklung von Großaufträgen ist nur mit einem kompetenten und zuverlässigen Team möglich. Knapp 120 hochqualifizierte und kreative Köpfe stehen hinter dem Erfolge des Unternehmens. Auch für gut qualifizierten Nachwuchs ist in Obdach gesorgt. Derzeit werden 16 Lehrlinge zu Maschinenbauern, Zerspanungstechnikern und Mechatronikern ausgebildet.

Lebenswelt statt Arbeitsplatz

Kreative und präzise Arbeit und das gemeinsame Tüfteln an Herausforderungen sind erfolgreicher, wenn sich Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen und körperlich als auch geistig fit sind. Gerfried Hampel, Gründer und Seniorchef von HAGE, sah seine Verantwortung dazu noch weiter gefasst: Ein Mitarbeiter soll nicht nur „im Betrieb funktionieren“, sondern auch in einer gesunden Lebensweise unterstützt werden.  So wurde 2010 „HAGEfit“ ins Leben gerufen. Arbeitsplatzanalysen, Fitness-Checks, Sportveranstaltungen oder Ernährungsvorträge begleiten seitdem die MitarbeiterInnen. Als erstes Unternehmen in Österreich erhielt HAGE im Juli 2011 das TüV-Zertifikat für sein integriertes Gesundheitsmanagement.
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24.08.17

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IOT: Österreicher noch skeptisch

Despite international competitive pressure, we have catching up. But: There are also glances of light.

One thing is clear: the networking of the machines and production facilities over the Internet is no longer to be stopped. And nevertheless, Austria's manufacturing industry is showing a reserved attitude, as the professors Friedrich Bleicher and Udo Traussnig explain in an interview for  FACTORY . One reason is that domestic companies are reluctant to adopt successful processes. In addition, many are afraid of hacker attacks and so prefer to use components without Internet connection in their production.

Masterplan is required

According to Udo Traussnig of Campus 02 in Graz, however, new companies are emerging, which are open to the topic Internet of Things. Especially in the areas of logistics and fleet management, he sees good opportunities. What the experts recommend to every industrial enterprise: Do not wait, but now worry about where the company will be in the coming years. The goals and steps should be defined in a master plan. Foto: Adobe Stock
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24.08.17

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China wird zur größten Robotermacht

Weltroboterverband erwartet eine jährliche Absatzsteigerung von bis zu 20 Prozent.

China gibt Gas – und das auch in der Automatisierungstechnik. Allein im vergangenen Jahr ist der Absatz von Robotern für die Industrie mit 87.000 Einheiten um 27 Prozent gestiegen. Und auch für die kommenden Jahre rechnet der Weltroboterverband mit Steigerungen zwischen 15 und 20 Prozent. Damit ist China in diesem Bereich die weltweite Nummer eins. Aber nicht nur beim Absatz ist das einwohnerstärkste Land Weltspitze, auch die Hersteller vergrößern ihre Anteile im Heimatmarkt.

Systematisches Wachstum

Die Zahlen sind kein Zufall. Die chinesische Regierung arbeitet nach einem klaren Konzept: Der "Made-in-China-2025-Plan" soll das Land zum Produktionsstandort Nummer eins bringen. Heimische Roboterhersteller werden gestärkt und bauen so die Marktanteile zu Hause und im Export aus. Aktuell ist übrigens Südkorea mit einer Roboterdichte von 531 Einheiten auf 10.000 Arbeitnehmer noch klar vor China. Zum Vergleich: Deutschland bringt es auf 301 Einheiten.

Elektro-und Elektronikindustrie überholt Autoindustrie

Vor allem die Elektro-und Elektronikindustrie setzt mit knapp 30.000 Einheiten im Jahr 2016 auf Automatisierung. Die Nachfrage soll künftig hoch bleiben, weil immer mehr große Hersteller die Produktion ihrer Elektronikgeräte automatisieren. Und auch die Halbleiter- und Chipindustrie boomt durch die steigende Nachfrage nach E- und Hybridautos. Apropos Autos – die Autoindustrie hat in der Automatisierungstechnik ihre Führungsposition verloren. Wobei auch hier China mittlerweile die Nummer 1 ist: Bei Industrierobotern in der Automobilindustrie kommt das Land auf einen Marktanteil von 25 Prozent (2016).

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22.08.17

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Voraussichtliche SV-Werte für 2018

  • Aufwertungszahl: €1.029
  • Geringfügigkeitsgrenze monatlich: €438,05
  • Dienstgeberabgabe: Grenzwert für Pauschalbetrag: €657,08
  • Höchstbeitragsgrundlage täglich: €171,00
  • Höchstbeitragsgrundlage monatlich: €5.130,00
  • Höchstbeitragsgrundlage (jährlich) für Sonderzahlungen (für echte und freie DN): €10.260,00
  • Höchstbeitragsgrundlage monatlich für freie DN ohne Sonderzahlung: €5.985,00
  • Auflösungsabgabe: €128,00
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