03.12.19

© KML Vision GmbH

IKOSA®: KI-basierte Bildanalyse Plattform

Das Grazer Deep-Tech Unternehmen KML Vision GmbH veröffentlichte ein entscheidendes Update ihrer auf künstlicher Intelligenz basierten Bildanalyse-Plattform IKOSA®.

Zu Beginn des Jahres präsentierte die KML Vision GmbH die erste Version ihrer Plattform IKOSA®. Die hochskalierbare und flexibel adaptierbare Plattform bietet Firmen und Institutionen modernes Bilddatenmanagement, um die immer größer werdenden Datenmengen bestmöglich zu nutzen. Jetzt haben sie ein Update veröffentlicht, mit dem nun auch die ersten KI-basierten Anwendungen für die automatische Analyse von Bildern zur Verfügung gestellt werden, um Anwender bei mühseligen und zeitintensiven Auswertungen zu unterstützen und hochgenaue sowie reproduzierbare Ergebnisse zu erhalten.

Die ersten Anwendungen umfassen Analysen für Bilder aus dem Bereich der Charakterisierung von Gefäß- bzw. Pilzwachstum. Neue, kundenspezifische Module können schnell und einfach entwickelt und in das anwenderfreundliche entscheidungsunterstützende System integriert werden. Die Plattform IKOSA® kann sowohl online genutzt, für eine Vorort-Verwendung lizenziert oder in bestehende Softwarelösungen integriert werden.

Nähere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier: https://www.kmlvision.com/

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04.02.19

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Roboter: Indien auf dem Vormarsch

Mit einem Absatz von 3.412 Industrierobotern verzeichnet Indien einen neuen Rekord. Die Ergebnisse des World Robotics Report 2018, der von der International Federation of Robotics (IFR) veröffentlicht wurde, zeigen deutlich, dass Indien auf dem Robotersektor ganz klar auf dem Vormarsch ist. Indien verzeichnet ein Plus von 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der wichtigste Abnehmer dabei ist Indiens Automobilindustrie, die weitere Expansionen ankündigt. Doch auch andere Industriezweige wie die Kunststoff- und Gummiindustrie, die Metallindustrie und die Elektro- und Elektronikindustrie holen mit einem Plus von 46 Prozent kräftig auf. Nähere Informationen finden Sie im Artikel "Industrieroboter: Indien verzeichnet Rekordzahlen". Foto: Adobe Stock
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04.02.19

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Diplomarbeit einreichen und gewinnen!

Reichen Sie noch bis 31. März 2019 Ihre Diplomarbeit aus dem Schuljahr 2018/2019 beim HTL-Wettbewerb für Automatisierungstechnik "AUTstanding" ein! Einreichen können alle Schüler, die ihre Diplomarbeit alleine oder in einer Gruppe zu einem Thema aus dem Feld der industriellen Automatisierung oder einer damit verwandten Aufgabenstellung verfassen. Dazu zählen unter anderem: Industrie 4.0, Künstliche Intelligenz,  Mechatronik, Maschinenbau, Robotik,  Informations- und Nachrichtentechnik, Smart Home, Gebäudeautomation und viele mehr. Das große Finale mit der Preisverleihung findet am 15. Mai 2019 im Rahmen der Smart Automation statt. Hier geht's zu näheren Infos über den HTL-Wettbewerb AUTstanding. Foto: Adobe Stock
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16.01.19

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Workshops „Künstliche Intelligenz“

Künstliche Intelligenz (KI) wird immer mehr zum Top-Thema. Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft sind sich einig: Künstliche Intelligenz wird in den nächsten Jahren die Entwicklung von Unternehmen entscheidend beeinflussen. Roman Kern ist Lehrender am Institut of Interactive Systems and Data Science an der TU Graz und Leiter der Abteilung Area Head "Knowledge Discovery" am Know Center. Die Teilnehmer konnten sich nicht nur einen Überblick über die Basis des Machine Learnings verschaffen, sie profitierten auch von weiterführenden Beispielen für die praktische Anwendung im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Industrie. Die Präsentation zu den Workshops finden Sie im internen Bereich.   
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03.12.18

© FH Campus 02/ Leitner

Die Zukunft ist da

Bei der diesjährigen Konferenz der Mechatronik Plattform Österreich in der FH CAMPUS 02 wurden die Technologien der Zukunft präsentiert.  Am 22. November 2018 war es wieder soweit. Die FH CAMPUS 02 lud zur jährlichen Konferenz der Mechatronik Plattform Österreich. Rund 100 Teilnehmer lauschten interessiert den Fachvorträgen zum Thema "Autonome mechatronische Systeme". Ein weiteres Highlight dieser Veranstaltung waren die  Prämierungen der herausragendsten Bachelor- und Masterarbeiten aus diesem Bereich sowie eine herausragende Absolventen-Karriere. Die Nachberichte sowie die ausgezeichneten Arbeiten finden Sie in den folgenden Artikeln: Science-Magazin - Technologie der Zukunft: Mechatronik-Konferenz an der FH CAMPUS 02 JUST-Magazin - Technologie der Zukunft: Mechatronik-Konferenz an der FH CAMPUS 02 Foto: FH CAMPUS 02/Leitner
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03.12.18

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Ingenieur-Titel auch ohne HTL-Abschluss möglich

Beantragen Sie den Titel "Ingenieur", ganz ohne jemals eine HTL besucht zu haben! Herbert Tretnjak verrät Ihnen, wie das geht.  Er hatte bis vor kurzem selbst keinen Ingenieurstitel, wickelt aber ein technisches Projekt nach dem anderen erfolgreich ab und führt beim Leibnitzer Unternehmen Karl Fink GmbH rund 70 Mitarbeiter. Für seine Tätigkeit war der Titel bisher nicht wichtig. Da die in der Wirtschaft üblichen Anforderungsprofile aber meist einen HTL-Ingenieur verlangen, hat er die Zertifizierung zum Ingenieur beantragt.

Was brauchen Sie für die Beantragung?

Eine Berufsreifeprüfung sowie technische Qualifikationen sind Grundvoraussetzung, wenn Sie um den Titel ansuchen. Nach Absolvierung Ihres Bildungsabschlusses müssen Sie außerdem mindestens sechs Jahre Berufserfahrung in einem Ingenieur-relevanten Bereich nachweisen. Neben dem Antrag müssen Sie noch ein Fachgespräch absolvieren, bei dem aktuelle Projekte aus Ihrer Arbeit im Ingenieurwesen vorgestellt werden. Die ganze Geschichte von Herbert Tretnjak sowie weitere Tipps und Details können Sie hier nachlesen. Foto: Adobe Stock
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28.11.18

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Top 50 Anlagenbauer

Qualität aus der Steiermark - Gleich fünf Mitglieder der Plattform Automatisierungstechnik sind im Anlagenbauer Ranking vorne mit dabei.  Die Plattform Automatisierungstechnik ist stolz darauf, dass fünf Mitgliedsbetriebe unter die Top 50 Anlagenbauer der Welt gehören. Dazu zählen die Firmen Knapp (Platz 3), SMB (Platz 28), SFL (Platz 32), BT-Annlagenbau (Platz 41) und pewag (Platz 43). Das Ranking finden Sie hier.  
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27.11.18

© Know-Center

Workshops „Künstliche Intelligenz“

Melden Sie sich jetzt zum Workshop "Künstliche Intelligenz" am 6. oder 11. Dezember 2018 an!  Die Plattform Automatisierungstechnik lädt Sie herzlich zum Workshop "Künstliche Intelligenz" im Know-Center ein. Der Workshop dient als Vertiefung der letzten "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus"-Veranstaltung und wird von Roman Kern abgehalten. Schwerpunkt des Workshops ist der Überblick über die mathematische/statistische Basis des "Machine Learnings". Die Thematik wird mit praktischen Anwendungen im Maschinen- und Anlagenbau sowie der Industrie vertieft.

Er ist Ihr Mann, wenn es um künstliche Intelligenz geht!

Roman Kern hat ein breites Portfolio auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz nachzuweisen. Er ist Abteilungsleiter "Knowledge Discovery" am Know-Center, Lehrender am "Institut of Interactive Systems and Data Science" an der TU Graz, ist Mitarbeiter im Start-Up "Mendeley" und hat noch vieles mehr vorzuweisen. Nähere Details zu Roman Kern finden Sie in der Einladung.

Kurzinterview mit Roman Kern

"Was macht das Know-Center bzw. Ihre Abteilung?" Das Know-Center ist eine europäisch führende Forschungseinrichtung im Bereich Big Data Analytics und Data-Driven Business. Wir erforschen und entwickeln innovative Informations- und Kommunikationstechnologien für Unternehmen, zusammen mit einem Netzwerk von Forschungspartnern und bilden damit eine Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft. Meine Abteilung beschäftigt sich mit "Knowledge Discovery", einem Feld, in dem es primär um die Entwicklung immer besserer Algorithmen für K.I. geht. Wir beschäftigen uns beispielsweise mit Verfahren zur Prozess- und Qualitätsoptimierung, zur Analyse großer Sensorik-Datenmengen oder zur Erschließung umfangreicher Textsammlungen. Die entsprechenden wissenschaftlichen Bereiche, etwa Data Science, Machine Learning, Natural Language Processing und Information Retrieval, gehören alle zum Feld der K.I. und haben in den letzten Jahren eine unglaublich dynamische Entwicklung erfahren. "Wo wird K.I. wirtschaftlich eingesetzt?" Viele Anwendungen von K.I. im konsumentenorientierten B2C-Bereich kennen wir alle aus den Medien oder aus eigener Erfahrung, etwa Assistenten wie Alexa und Siri. Hinter diesen Anwendungen stehen meist große, datensammelnde US-Konzerne. Für Österreich und Europa ist dagegen besonders die Anwendung von K.I. im B2B-Bereich, also zwischen Unternehmen, interessant. Unser wirtschaftliches Alleinstellungsmerkmal ist ja, dass wir komplexe Produktionsprozesse für hochtechnologische Produkte beherrschen. Das wird heute immer schwieriger, weil die Variantenvielfalt der Produkte wächst und die Geschwindigkeit des technologischen Wandels steigt. Unsere hochqualifizierten Fachkräfte sollen sich daher nur mehr mit Ausnahmesituationen, die menschliche Intelligenz verlangen, beschäftigen, während Routineaufgaben durch intelligente Assistenzsysteme übernommen werden. K.I. wird daher in Österreich und Europa sehr erfolgreich prozess- und produktionsunterstützend in der Industrie eingesetzt. "Wie sehen Sie die Entwicklung des Machine Learnings für die Zukunft? (Vision oder Wunsch)" Schon heute können maschinelle Lernverfahren praktisch alle intellektuellen Aufgaben lösen, über die auch ein Mensch nicht mehr als einen Augenblick nachdenken muss. Viele Routineaufgaben, wie etwa die langwierige Suche nach Informationen oder die Entscheidung von Routinefällen, für die zahlreiche Beispiele existieren, werden in Zukunft Maschinen übernehmen. Auch Routinekommunikation, wie etwa Terminvereinbarungen oder Reservierungen, werden in naher Zukunft von Maschinen durchgeführt. In wenigen Jahren werden intelligenten Assistenzsystemen so allgegenwärtig sein, dass wir uns überhaupt nicht mehr darum kümmern werden, ob wir gerade mit einem Menschen oder mit einer Maschine im Dialog stehen. Uns wird durch diese Entwicklung mehr Zeit für echte Kreativität bleiben.  

Die Termine auf einen Blick

1. Termin: Donnerstag, 6. Dezember 2018, 09:00 bis 13:00 Uhr AUSGEBUCHT 2. Termin: Dienstag, 11. Dezember 2018, 14:00 bis 18:00 Uhr Um Anmeldung wird bis spätestens 7. Dezember gebeten. Sie können sich entweder telefonisch unter +43 316 601 561 oder per E-Mail an info@atstyria.at anmelden. Nähere Details sowie die Kosten finden Sie in der Einladung "Workshop Künstliche Intelligenz". Foto: Know-Center
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27.09.18

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Industrie 4.0: Bildung ist der Schlüssel zum Erfolg

Die Lehrlingsausbildung ist in die Jahre gekommen. Das zeigt auch eine aktuelle Studie der FH Joanneum und der Metalltechnischen Industrie Steiermark. Die Digitalisierung wird in der Ausbildung immer noch stiefkindlich behandelt. Dabei zählt diese in den Werkshallen bereits zu den Basic Skills. Zukünftig wird vor allem die digitale Kompetenz gefragt sein - das heißt, die Jugendlichen müssen über ausgeprägte Problemlösungs- und Entscheidungskompetenzen verfügen.  Durch die Digitalisierung wird in Unternehmen verstärkt auch ein dezentrales Arbeiten notwendig. Die geforderten Tätigkeiten werden abteilungsübergreifend von Teams bewältigt und erfordern Flexibilität und lösungsorientiertes Mitdenken der einzelnen Teammitglieder.

Bildung stärken

Derzeit lässt sich in der Lehrausbildung noch ein Theorie-Praxis-Gefälle erkennen. Das heißt: In den Betrieben rückt der Fokus stärker auf die Digitalisierung als in der theoretischen Ausbildung an den Berufsschulen. „Österreich braucht sehr lange, um solche Änderungen auf gesetzlicher Ebene zu verankern. Da herrschen nicht immer die gleichen Interessen aller beteiligten Akteure“, bringt es Helmut Röck, Geschäftsführer der Metalltechnischen Industrie Steiermark, auf den Punkt. Ein regelmäßiger Austausch zwischen Bildungsanbietern, Unternehmen, dem Staat und den Auszubildenden wäre nötig, um am Puls der Zeit zu bleiben. Die Studie kommt zu dem Schluss, dass es nicht nur beim IT-Wissen, sondern auch bei den Soft Skills Handlungsbedarf gibt. Folgende Schlüsselkompetenzen sind fürs Arbeiten im digitalisierten Arbeitsumfeld entscheidend:
  • Fach- und Methodenkompetenz, also das klassische inhaltliche Wissen (IT- und Fachkenntnisse)
  • Persönliche Kompetenzen wie Entscheidungs- oder Problemlösungsfähigkeit oder Führungskompetenzen
  • Soziale Kompetenzen
Der Frage, welche Qualifikation und Kompetenzen in einer digitalen Arbeitswelt benötigt werden, ist auch eine Expertengruppe der "Plattform Industrie 4.0 Österreich" nachgegangen. Die 70 Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Arbeitnehmern haben Handlungsfelder definiert und daraus Empfehlungen abgeleitet. Hier finden Sie die Anregungen der Experten.  
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27.09.18

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Hacker stehen auf Industriebetriebe

Digitale Angriffe auf Unternehmen sind ein Negativtrend, der auch immer öfters Industriebetriebe betrifft. Laut einer Studie des Digitalverbands Bitkom haben 68 Prozent der deutschen Industrieunternehmen innerhalb der letzten zwei Jahre mindestens einen digitalen Angriff verzeichnet. Besonders mittelständische Betriebe werden oft Opfer von Sabotage, Datendiebstahl oder Spionage. Und die Hacker haben bei rund 48 Prozent Erfolg und fügen teils erheblichen Schaden zu. Die deutsche Industrie kostete das 43 Milliarden Euro in den letzten zwei Jahren.

Wer sind die Angreifer?

Laut Bitkom stecken in 63 Prozent der Fälle ehemalige oder unzufriedene aktuelle Mitarbeiter dahinter, in 48 Prozent der Fälle kommen sie aus dem Umfeld, etwa aus dem Kreis der Kunden, Lieferanten, externer Dienstleister oder auch aus dem Wettbewerb. IT-Sicherheit muss daher Chefsache sein. Neben eigenen Sicherheitssystemen wie Virenscannern sowie internen Ermittlungseinheiten ist der beste Schutz für Unternehmen vor allem auch der aufmerksame Mitarbeiter. Daher gilt für Unternehmen, bei der IT-Sicherheit auf ganzheitliche Konzepte zu setzen und die Verantwortung nicht nur auf die IT-Abteilungen abzuwälzen.

Was wird ausgespäht?

Bei den digitalen Angriffen stehen das Ausspähen von E-Mails und Messengerdiensten sowie der Diebstahl sensibler Dokumente ganz hoch Kurs. Illegaler Wissens- und Technologietransfer, Social Engineering und auch Wirtschaftssabotage sind keine seltenen Einzelfälle, sondern ein Massenphänomen. Auch bei Dienstreisen werden Informationen immer öfter ausgespäht und Produkte dann kopiert. Vor allem am chinesischen Markt kommt diese Praxis immer wieder vor. Daher gilt: Setzen Sie auf umfassenden Schutz Ihrer sensibler Daten und erstellen Sie gemeinsam mit Ihren IT-Experten einen ganzheitlichen Plan zum Schutz Ihres Unternehmens. Beziehen Sie Ihre Mitarbeiter ein und stellen Sie klare Regeln für Dienstreisen auf!
Quelle: dpa
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04.09.18

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Die acht besten Industrie-4.0-Forschungsfelder für Österreich

Wer wartet, verliert. Damit der heimischen Industrie nicht dieses Schicksal blüht, rät Kurt Hofstädter, Vorstandsvorsitzender der Plattform Industrie 4.0: "Offenheit ist absolute Notwendigkeit. Alleine hat es Österreich auf dem Weltmarkt schwer, unter dem EU-Dach ist es leichter." Deshalb sollten Unternehmen aus ganz Europa zusammengebracht werden, um Technologiekompetenzen zu bündeln. Das ist aber noch nicht alles.

Die Plattform Industrie 4.0 hat dazu die acht wichtigsten Forschungsfelder für unser Land erarbeitet:

  1. Virtualisierung
  2. Sensorsysteme
  3. Software Engineering
  4. Physische Systeme
  5. Cyber-Physical-Systems
  6. Arbeits- und Assistenzsysteme
  7. Wertschöpfungsnetzwerke und Geschäftsmodelle
  8. Domänenwissen und Schlüsseltechnologien

Hier finden Sie alle Details zu den acht Forschungsfeldern für die Industrie 4.0.

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02.08.18

Digitalisierung als Jobmotor

Digitalisierung als Jobmotor in der Lehre

40 Prozent aller 15-jährigen beginnen eine Lehre. Der Exportweltmeister Österreich braucht nicht nur Akademiker sondern immer mehr Facharbeiter. Karriere mit Lehre ist wieder gefragt. Nach schwachen Jahrgängen gab es zuletzt erstmals wieder ein Plus von 1.000 Lehrlingen gegenüber dem Vorjahr. Das hat auch mit der zunehmenden Digitalisierung zu tun. Der rasante Wandel kommt in den Lehrplänen ebenso an, wie in der Berufspraxis. 2018 wurden neue Lehrberufe mit digitalem Schwerpunkt geschaffen wie zum Beispiel E-Commerce-Kaufmann/-Kauffrau. Praktisch alle Lehrberufe werden den neuen Erfordernissen angepasst. Das macht sie auch für Quereinsteiger interessanter. Den Bericht von Bettina Fink und Werner Jambor finden Sie hier: Digitalisierung als Jobmotor in der Lehre   Quelle: tv.orf.at
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09.07.18

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Neues Kernsystem für das Verkehrsmanagement in Österreich

Am 09. April 2018 fiel der Startschuss zur Errichtung des neuen Kernsystems für das Verkehrsmanagement des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich (VMIS 2.0). Das schweizerisch-deutsch-österreichische Konsortium VMIS-EHE, das aus den Firmen EBP Schweiz AG, der Heusch/Boesefeldt GmbH und der evon GmbH besteht, hat den Zuschlag im Vergabeverfahren ID-Nr.: 6549 der ASFINAG Maut Service GmbH für das „Verkehrsmanagement- und -informationssystem 2.0 (VMIS 2.0) Kernsystem und Operating GUI“ erhalten. Zentraler Gegenstand des Auftrags VMIS 2.0 sind die Entwicklung, die Inbetriebnahme, die Migration, der Betrieb und die Weiterentwicklung des verkehrstechnischen Kernsystems und der einheitlichen Bedienoberfläche für alle Verkehrsmanagementzentralen der ASFINAG („Operator-GUI“) Genauere Infos finden Sie in der Pressemittelung!   Fotocredit: Evon GmbH
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26.04.18

Facharbeiter: Mangel wird größer

Der Facharbeitermangel in der Steiermark wird immer größer. Das zeigt eine aktuelle Umfrage der Wirtschaftskammer. Bereits drei von vier Firmen hätten Personalprobleme und müssten deshalb sogar immer öfter Aufträge ablehnen. Hier geht es zum Bericht der ORF TV-THEK !   Quelle: ORF, Stmk Heute vom 26.04.2018
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03.05.18

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Phalanx gegen Industrie-Cybercrime

Mit dem Grad der Vernetzung steigt auch die Gefahr von virtuellen Angriffen auf Produktionsanlagen. Plattform Automatisierungstechnik startet nun Info-Schwerpunkt.

(mehr …)
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02.05.18

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Das war die Zukunftsreise „Basque Industry 4.0“

Erfahren Sie, wie das Baskenland zur 4.0-Modellregion im Bereich Advanced Manufacturing wurde. (mehr …)

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02.05.18

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Siemens launcht Plattform für 3D-Druck

Die Onlineplattform Additive Manufacturing Network bietet der Fertigungsindustrie Know-how, Werkzeuge und Produktionskapazitäten.

(mehr …)
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13.04.18

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Große Herausforderung mit kleinen Teilen

Die Vision ist ja schon alt: Dass Transportwägelchen wie von Geisterhand bewegt durch Fabrikhallen navigieren, intelligent da und dort stehen bleiben und der Mannschaft zur Hand gehen. Doch die Wirklichkeit sieht heute nüchterner aus, wie Dieter Lutzmayr weiß: „Bisherige Systeme, die Sachen in Hallen transportieren, navigieren nicht frei, sondern an magnetischen oder optischen Linien entlang. Sie haben keine Reaktionsfähigkeit und sie werden meist in Hallen eingesetzt, wo keine Menschen arbeiten.“ Lutzmayr ist an der FH Campus 02, der Fachhochschule der Wirtschaft in Graz, für den Bereich Forschung und Entwicklung im Studiengang Automatisierung zuständig. Und er entwickelte zusammen mit seinen Kollegen im Auftrag von Magna Steyr genau ein solches Transportsystem, das man als „intelligent“ bezeichnen kann. Die Transportplattform, dessen dritter Prototyp jetzt im echten Einsatz steht, versorgt Montage-Standorte in Magna-Fertigungshallen mit sogenannten C-Teilen. Das sind Kleinteile wie Schrauben, Muttern und Verbrauchsmaterial. Rund 3,5 Millionen Stück fallen davon täglich (!) bei Magna an. Es ist eines von 20 Themenfeldern, die der große Grazer Autozulieferer und -fertiger als zukunftsentscheidend identifiziert hat und Partner dafür in der Wissenschaft gesucht hat. Es geht darum, die „smart factory“, also die „intelligente Fabrik“ der Zukunft zu schaffen. Drei dieser 20 Zukunftsfelder werden mit der FH Campus 02 entwickelt. Die besondere Herausforderung bei dem konkreten Projekt lag für Lutzmayr darin, für die Automobilindustrie etwas zu schaffen, was dort in der anspruchsvollen Produktion problemlos eingesetzt werden kann. Dazu musste eine intelligente Steuerung entworfen werden, die autonom Zielpunkte ansteuert und Hindernisse und Menschen vermeidet. Die Materialanforderungen werden drahtlos übertragen, die Software der Transportplattform optimiert dann die Route und liefert den erwünschten Nachschub. 2016 wurde ein erster Prototyp direkt an der FH Campus 02 von einem Projektteam entwickelt. Den jetzigen dritten Prototyp bauten Brunner Maschinenbau in Wolfau und FB Automation Gleisdorf, die FH Campus 02 war beratend tätig. Beide Unternehmen des Sondermaschinenbaus werden übrigens von Absolventen der FH Campus 02 geleitet. Magna lobt an der Kooperation auch das rasche Tempo der Realisierung. Lutzmayr ist stolz darauf, dass das Projekt gleich zweifach ausgezeichnet wurde: Einmal erhielt es den Magna-internen Innovationspreis, andererseits den Forschungspreis der FH Campus 02.An der FH Campus 02 wurde für die Fertigung von Magna Steyr in Graz eine autonome Transportplattform entwickelt, die intelligent agiert. [caption id="attachment_2827" align="alignleft" width="169"]FH Professor Dieter Lutzmayr FH Prof. Dieter Lutzmayr[/caption]

Fertigung

Gerade an der Automobilindustrie kann man seit 100 Jahren am besten die Veränderungen in der Produktions- und Fertigungstechnik beobachten, da das Auto einerseits ein komplexes, sehr hochwertiges technisches Gerät ist, andererseits aber eine Massenware mit hohem Kostendruck. So war etwa Henry Ford mit der Weiterentwicklung des Fließbandes zu einer „Assembly Line“ wegweisend, auch Themen wie „Just in time“-Fertigung wurden in der Autoindustrie modern. Heute spielt die Individualisierung von Kundenwünschen eine große Rolle in der Automobilindustrie.   Quelle: Kleine Zeitung, 12.04.2018
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30.03.18

©TU Chemnitz: Elektromotor im 3D-Druck

Erster gedruckter Elektromotor

Die Elektrotechniker der TU Chemnitz schaffen, was bisher niemand geschafft hat. Sie drucken den ersten Multimaterial-Elektromotor aus Eisen, Kupfer und Keramik.

Mithilfe von metallischen und keramischen Pasten gelang Forschern der Professur für Elektrische Energiewandlungssysteme und Antriebe an der Technischen Universität Chemnitz der Druck von vollständigen elektrischen Motoren. Die Wissenschaftler tüfteln bereits seit über zwei Jahren an diesem komplett neuen Verfahren. Sie haben letztes Jahr auch eine 3D-gedruckte Spule vorgestellt, die Temperaturen von über 300°C standhalten kann. Inzwischen ist es ihnen mit einem selbstentwickelten 3D Multimaterialdruckverfahren gelungen, alle wichtigen Komponenten einer elektrischen Maschine in einem Druckvorgang herzustellen. Dazu zählen die elektrischen Leiter aus Kupfer, die zusammen mit Eisen bzw. eisenhaltigen Legierungen die Bildung und Ausrichtung der magnetischen Felder bewirken und die elektrische Isolation aus Keramik, die die Leiter untereinander und gegen die als Magnetkreis bezeichneten Teile aus Eisen isoliert.

Spezielle Keramiken im Einsatz

Dies erreichen die Chemnitzer Forscher, indem sie die konventionellen, polymerbasierten Isolationsmaterialien durch spezielle Keramiken ersetzen, die eine weitaus höhere Temperaturbeständigkeit aufweisen. So kann die zulässige Wicklungstemperatur konventioneller Isolationssysteme von maximal 220°C  deutlich überschritten werden. Zusätzlich weist das keramische Isolationsmaterial auch eine höhere Wärmeleitfähigkeit auf, die Verlustwärme schneller abtransportiert. Grundlage des Verfahrens, das die Chemnitzer Forscher nun zur Marktreife weiterentwickeln wollen, ist die schichtweise Extrusion hochviskoser Pasten. Diese enthalten Partikel der gewünschten Materialien wie Eisen, Kupfer oder Keramik und speziell zugeschnittene Bindemittel. Im April wird die Innovation auf der Hannover Messe erstmals präsentiert. Weitere Infos finden Sie hier.   Foto und Infos: Pressestelle TU Chemnitz
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05.03.18

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Industriebetriebe sind beliebte Ziele für Cyberattacken

Ein ehemaliger Hacker packt aus: Mittelständische Industriebetriebe sind zu naiv, wenn es um IT-Sicherheit geht! Informieren Sie sich, wie Sie sich am besten vor Cyberangriffen schützen können.

Adrian Janotta ist ein Whitehacker, was bedeutet, dass er beim Hacken nach ethischen Grundsätzen handelt. Das war aber nicht immer so. Sein IT-Fachwissen hat ihn ins Gefängnis gebracht, denn er selbst hat bereits Erfahrung auf der falschen Seite gesammelt. Heute unterstützt er namhafte Firmen wie die Deutsche Bank bei Ihrer IT-Sicherheit. Achten Sie besser auf Ihre Daten  Als IT-Sicherheitsexperte erlebt Adrian Janotta viel. Er weist vor allem mittelständische Industriebetriebe darauf hin, dass sie zu naiv sind, wenn es um ihre Datensicherheit im IT-Bereich geht. Auch VDMA-Sicherheitsexperte Steffen Zimmermann erklärt, dass das Bewusstsein der Firmen zum Thema Cybersecurity zwar deutlich zugenommen hat, aber viele Firmen leicht durchzuführende technische Schutzmaßnahmen immer noch nicht ernst nehmen. Steuerungskomponenten, die mit dem Internet verbunden sind, sind beispielsweise ein einfaches technisches Mittel, das Ihr Unternehmen vor Hackern schützt.

Werkzeugmaschinen sicher ans Internet anbinden

Die Gebrüder Heller Maschinenfabrik GmbH dient als Paradebeispiel, wenn es um das Thema Steuerungskomponenten geht. Heller hat gemeinsam mit Siemens in den vergangen Jahren nach einer sicheren  Lösung für die Anbindung ihrer Werkzeugmaschinen an das Internet gesucht. Sie setzen nun auf einen gesicherten Kommunikations-Computer, der ihre Maschinen ins Internet bringt. Zwischen der Maschinensteuerung und dem Kundennetzwerk wird für die Verbindung ins Internet der Industrie-PC "Sinumerik Edge" von Siemens dazwischen geschalten. Die Daten werden in einem Ringpuffer zwischengespeichert und mit den höchsten Sicherheitszertifikaten verschlüsselt. Eine direkte Verbindung zum Internet besteht dabei nicht. Für den automatisierten und autonomen Datenaustausch ist auch eine "Sichere digitale Identität" zu empfehlen, die die Vortäuschung von falschen Identitäten verhindern soll. Jedes Gerät, dass über offene Netze kommuniziert, benötigt eine sichere Identität und wird anhand folgender sechs Merkmale definiert: Identifikation, Integrität, Fälschungsresistenz, Offline-Identifikation, Authentifikation und Offline-Authentifikation.

Handeln, bevor es zu spät ist!

Hackerangriffe sind in der heutigen Zeit bereits nahezu an der Tagesordnung. Es ist wichtig, die richtigen Schutzmaßnahmen zu treffen, bevor es für Ihr Unternehmen zu spät ist. Deshalb besprechen wir das Thema "Cyber Security" bei unserer kommenden Veranstaltung "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #6 – Cyber Security im Maschinen- und Anlagenbau".    Hier können Sie den Artikel "Wie Gebr. Heller ihre Maschinen vor Cyberangriffen schützen" nachlesen.  Hier können Sie den Artikel "Hacker packt aus: Industrie sehr naiv bei IT-Security nachlesen.  Foto: Adobe Stock
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07.02.18

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„Industrie 4.0 und funktionale Maschinensicherheit sind zwei getrennte Welten“

Die aktuell gültigen Sicherheitsrichtlinen zur Vernetzung von Maschinen und Anlagen sind aus dem Jahr 2006. In der Zwischenzeit hat sich die Technik aber rasant weiterentwickelt. Und jetzt reagiert auch der Staat: Bis 2020 soll die neue Maschinensicherheitsrichtlinie fertig sein. Es gibt derzeit noch viele Unklarheiten, wie ein Interview mit Safety-Experten auf automation.at zeigt. Kennzeichnung von Informationsdaten Aktuell gilt, dass es eine eindeutige Kennzeichnung von Informationsdaten aus der Produktion und von Daten aus dem Safety-Bereich gibt. Personen, die für die Datenanalyse zuständig sind, müssen klar erkennen, was Safety-Welt und Nicht-Safety-Welt ist - welche Daten man also ändern und welche man nicht anfassen darf. "Basierend auf Zugriffsrechten besteht dann die Möglichkeit auf veränderbare Daten bis hinunter zur Sensor-, Aktor-Ebene zuzugreifen. Auf der Safety-Seite sieht die Zugriffsmöglichkeit aber anders aus, weil berechtigte Personen nur unter Zuhilfenahme von Personen vor Produktionsort auf sicherheitstechnische Belange einer Anlage einwirken können bzw. dürfen", meint Safety-Experte Thomas Müller in einem Interview für automation.at.

"Im Wettstreit – Safety and Security": Auf www.automation.at erfahren Sie mehr dazu.

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04.01.18

Künstliche Intelligenz erobert Österreich

Künstliche Intelligenz erobert Österreich

Roboter im Anmarsch - im Bereich Robotik tut sich einiges in Österreich. Bei der ersten österreichischen Konferenz zu Industrierobotik im November 2017 drehte sich alles um Roboter und ihre Zusammenarbeit mit Menschen.

Humanoide Roboter und "Uncanny Valley" sind nur ein kleiner Teil der Zukunft, die uns die Technik bringt. Neben der Hardware braucht es nämlich vor allem Software, damit die Zukunftsvisionen wahr werden können. Vorreiterunternehmen denken schon jetzt an die Betriebssysteme, die die Industrie brauchen wird, und welche Anforderungen diese erfüllen müssen.

Made in Austria

Der Mitgründer des Wiener Start-Ups Blue Danube Robotics stellte bei der Konferenz unterschiedliche Schutzmechanismen für die Zusammenarbeit von Mensch und Roboter vor. Die Wiener entwickeln zurzeit eine taktile Sensorhaut, deren Sensorik es Robotern ermöglicht, kleine Luftdruckveränderungen wahrzunehmen und innerhalb von zehn Millisekunden zu reagieren und ihre Bewegung zu stoppen. Diese Methode ist viel billiger und sicherer als die gängigen Kamerasysteme und Lichtschrankenmodelle. Auf Roboter als Unterstützung in der Fertigung setzt auch Magna Steyr. Die künstlichen "Helferlein" sind nicht mehr fix an einem Platz montiert, sondern transportieren Material und können sich frei im Raum bewegen. Das Ziel ist, dass Mensch und Roboter in der Fahrzeugmontage zusammenarbeiten: Der Roboter als intelligentes Werkzeug, der gemeinsam mit den Menschen arbeitet und sie unterstützt. Auch Drohnen sind schon ein fixer Bestandteil des Werkes zur Unterstützung im Lager, zum Beispiel bei der Inventur. Doch welche Voraussetzungen brauchen wir für diese Entwicklungen der Industrie und damit der Standort Europa einen Chance hat? Eines weiß man schon jetzt: die Gesellschaft, der Staat und die Politik sind gefordert, hier die Maßnahmen zu setzten und den richtigen Weg einzuschlagen – vor allem in den Bereichen Investition, Innovation und den Sozialsystemen. Sie wollen mehr erfahren? Dann lesen Sie hier den Nachbericht der Konferenz. Foto: Adobe Stock
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05.12.17

3D-Druckverfahren unterstützen die variantenreiche Fertigung

3D-Drucker erstellt Gusskerne für Steuerblöcke

Leichter, kompakter und energieeffizienter: Bosch Rexroth schafft mit den gedruckten Servoventilen nur Vorteile.

Wie weit der Einsatz von 3D-Druckern schon jetzt in der Industrie gehen kann, zeigt Bosch Rexroth. Das Unternehmen entwickelte gemeinsam mit den Projektpartnern Trumpf und Heraeus Additive Manufacturing ein neues Fertigungsverfahren für die wirtschaftliche Herstellung von Servoventilen. Der Vorteil: Gedruckte Varianten sind deutlich leichter und kompakter als konventionell gefertigte Ausführungen. Zudem sind kundenindividuelle Varianten kurzfristig herstellbar.

Erfolgreiches Teamwork

Trumf steuert dazu den Drucker "TruPrint 5000" bei, Heraeus Additive Manufacturing unterstützt das Projekt bei der Auswahl der am besten geeigneten Materialien. Warum das so wichtig ist? Erst eine zuverlässig hohe Pulverqualität garantiert die reproduzierbare Bauteilqualität. Und die Ergebnisse lassen sich sehen: Die Druckfestigkeit der gedruckten Servoventile entspricht denen aus dem Vollen gefrästen Bauteilen gleichen Stahls. (Foto: © Bosch Rexroth AG)

Die Details dazu finden Sie hier.

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24.11.17

Würdigungspreis

Ausgezeichnete Technik

Preise vom BM für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft und von der Mechatronik-Plattform Österreich an Absolventen der FH CAMPUS 02.

Es läuft - aber wie könnte es noch besser laufen. So eine Aussage ist wie ein Stichwort für Automatisierungstechniker! Mit wissenschaftlichem Hintergrund innovative Lösungen zu suchen, ist ihr akademischer Beruf. Druckringe halten die Wicklungen großer Transformatoren zusammen. Das funktioniert. Aber dann kam es bei einem Lieferanten von Siemens Österreich zu einem Problem: Die Druckringe hielten den hohen Kräften im Fertigungsprozess plötzlich nicht mehr stand. Alexander Reitbauer studierte gerade an der FH CAMPUS 02 in Graz Automatisierungstechnik - Wirtschaft. Er entwickelte ein Materialmodell, analysierte die mechanischen Spannungszustände, eruierte das Materialverhalten der aus Zellulosefasern bestehenden Druckringe in komplexen Simulationen und konnte aus den Ergebnissen Lösungen ableiten. "Model development for FEM-Simulation of a component consisting of cellulose fibers": das wurde seine Masterarbeit an der FH CAMPUS 02. Der Bundesminister für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft zeichnete Alexander Reitbauer mit dem Würdigungspreis 2017 für die besten Diplom- und Masterarbeiten aus. Die Überreichung erfolgte in der Aula der Wissenschaften in Wien am 24. November. "Wir gehen einen Schritt weiter, wenn andere stehen bleiben." Das ist das Credo von Logicdata, einem internationalen Unternehmen mit Stammhaus in der Steiermark, das mechatronische Systemlösungen für verstellbare Heim- und Büromöbel entwickelt. Geschäftsführer, CTO und Führungskraft für rund 100 Entwicklungsingenieure ist Stefan Lukas. Er kam 1999 zu Logicdata. Während seines berufsbegleitenden Studiums an der FH CAMPUS 02 entwickelte er eine wesentliche Komponente für höhenverstellbare Tische und verfasste dazu seine Diplomarbeit. 2006 wurde er Leiter der Entwicklungsabteilung, er wurde mit der Gründung der Niederlassungen in Slowenien (2012) und China (2015) betraut und ist heute Geschäftsführer von Logicdata mit weltweit 280 MitarbeiterInnen. Die Mechatronik-Plattform Österreich war von dieser Absolventenkarriere stark beeindruckt. Darum verlieh sie Stefan Lukas im Rahmen ihrer jährlichen Konferenz am 16. November 2017 den Preis für die beste Alumni-Karriere.

Über die Gewinner

Würdigungspreis
Staatspreis für seine Masterarbeit: Alexander Reitbauer, Siemens Transformators. Auf dem Bild von links: Sektionsleiter Peter Wanka der Sektion VI, Udo Traussnigg , Studiengangsleiter AT an der FH CAMPUS 02, Alexander Reitbauer, Alexander Marinovic, Leiter der Abteilung VI/6 Foto: Willy Haslinger
Ing. Dipl.-Ing. Alexander Reitbauer, BSc, absolvierte eine Lehre als Elektromaschinentechniker bei der Andritz Hydro GmbH, schloss parallel zum Beruf die HTL Weiz ab und studierte seit 2012 an der FH CAMPUS 02 Automatisierungstechnik mit einem ausgezeichneten Bachelorabschluss und nun mit der Masterarbeit, die mit dem Würdigungspreis des BMWFW prämiiert wurde. Er arbeitet im globalen Forschungszentrum für Transformatoren bei Siemens Transformators in Weiz. Mit diesem Staatpreis, der aus Mitteln der Studienförderung finanziert wird und mit 3.000 Euro dotiert ist, werden seit 1990 jährlich die 50 besten Diplom- und Masterabschlüsse an allen österreichischen Universitäten und Fachhochschulen (von insgesamt 16.000 Abschlüssen jährlich) ausgezeichnet. Die Vorschläge dafür kommen von den Universitäten bzw. der Fachhochschulkonferenz. Die feierliche Überreichung der Preise an die ausgezeichneten Personen erfolgt im November jedes Jahres.   Auszeichnung für seine herausragende Alumni-Karriere: Stefan Lukas, CTO Logicdata v.l.n.r Technopolmanager ecoplus GmbH, Rainer Gotsbacher, Stefan Lukas (Foto: FH Wiener Neustadt)
Auszeichnung für seine herausragende Alumni-Karriere: Stefan Lukas, CTO Logicdata. Auf dem Bild von links: Technopolmanager ecoplus GmbH, Rainer Gotsbacher, Stefan Lukas Foto: FH Wiener Neustadt
DI (FH) Stefan Lukas, MBA begann seine berufliche Laufbahn als Betriebselektriker mit Lehrabschluss im Deutschlandsberger Werk von Siemens Matsushita, maturierte 1999 berufsbegleitend an der Abend-HTL Bulme in Graz und wechselte zu Logicdata, wo man für „smarte Möbel“ echte Pionierarbeit leistete. 2005 schloss er sein Studium der Automatisierungstechnik an der FH CAMPUS 02 ab, 2012 erwarb er den Grad eines Executive MBA in Salzburg, seit 2015 ist er Geschäftsführer und CTO der Logicdata-Gruppe. Die Mechatronik-Plattform Österreich ist ein Kooperationsprojekt der österreichischen Fachhochschul-Studienrichtungen mit mechatronischer Ausrichtung. Sie wurde 2005 mit dem Ziel gegründet, Synergien in Bereichen wie Ausbildung, Forschung und Entwicklung zu nutzen und die Mechatronik an sich zu fördern. Im Rahmen der Konferenz der Mechatronik-Plattform Österreich werden jährlich die beste Bachelorarbeit , die beste Masterarbeit und die beste Alumni-Karriere mit einem Preis ausgezeichnet.  
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07.11.17

F&E-Preis

Automatisierungstechnik holt sich F&E-Preis

Das Projekt des Studiengangs Automatisierungstechnik holte sich den F&E-Preis der FH Campus 02. Ausgezeichnet wurde ein fahrerloses Transportsystem.  

Die FH Campus 02 hat heuer erstmals im Rahmen der Veranstaltung des F&E-Tages den F&E-Preis ausgelobt. Der F&E-Tag stand ganz unter dem Motto "KMU-goes digital" und zeigte deutlich, dass die steirischen Unternehmer den Bedarf der Digitalisierung erkannt haben und sich der Herausforderung der Zukunft stellen. Unterstützt werden die Unternehmer auf dem Weg in die Digitalisierung von der FH Campus 02.

Auszeichnung für besondere Arbeiten

Um die herausragenden Leistungen der Wissenschafter an der FH Campus 02 zu würdigen, wurde der F&E-Preis erstmals ausgelobt. Nominiert waren sechs Projekte, die an der FH Campus 02 in den letzten beiden Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaft bearbeitet wurden. Als bestes Projekt wurde das Projekt "Fahrerloses Transportsystem für das C-Teile Management in der Fahrzeugproduktion" der Studienrichtung Automatisierungstechnik ausgezeichnet. Für dieses Projekt wurde in Kooperation mit MAGNA STEYR ein autonomes Transportsystem entwickelt und mit einem Prototypen realisiert.
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07.11.17

cyber_HP

Staubsauger und Co als Gefahren für Cyber Crime

Die Automatisierungstechnik wird vermehrt zum Angriffsziel für Cyber-Attacken. Informieren Sie sich beim Vortrag Cyber Security, wie Sie sich vor Angriffen schützen können.

Die Zeiten der Scipt-Kiddies sind vorbei und IoT_reaper oder IoTroop bilden mit zwei Millionen infizierten IoT-Geräten ein gewaltiges Netz aus Systemen, die gekapert werden können. Das Ziel der Angreifer ist meist eine Erpressung. Unternehmen müssten Unsummen bezahlen, damit es nicht zu Produktionsaufällen kommt oder damit Daten wieder verfügbar werden. Denn für den Verkauf der gestohlenen Produktdaten verdienen die Hacker am Schwarzmarkt im Darkweb jede Menge Geld.

Neue Herausforderungen für die Automatisierungstechnik

Die Security by Design, Automation von Security und die laufende Anpassung von Produktionssystemen sowie die zunehmende Vernetzung durch das Internet-of-Things und Internet-of-Data bringen zusätzliche Angriffsziele mit sich. Erfahren Sie beim Vortag Cyber Security von Gerald Kortschak und Georg Kremsner, wie Sie sich vor Angriffen schützen können und welche Herausforderungen auf die Unternehmen in der Automatisierungstechnik zukommen. Wann: 20. November 2017, 16:30 Uhr Wo: Der genaue Ort wird noch in einer gesonderten Einladung bekannt gegeben. Foto: Adobe Stock
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24.08.17

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IOT: Österreicher noch skeptisch

Despite international competitive pressure, we have catching up. But: There are also glances of light.

One thing is clear: the networking of the machines and production facilities over the Internet is no longer to be stopped. And nevertheless, Austria's manufacturing industry is showing a reserved attitude, as the professors Friedrich Bleicher and Udo Traussnig explain in an interview for  FACTORY . One reason is that domestic companies are reluctant to adopt successful processes. In addition, many are afraid of hacker attacks and so prefer to use components without Internet connection in their production.

Masterplan is required

According to Udo Traussnig of Campus 02 in Graz, however, new companies are emerging, which are open to the topic Internet of Things. Especially in the areas of logistics and fleet management, he sees good opportunities. What the experts recommend to every industrial enterprise: Do not wait, but now worry about where the company will be in the coming years. The goals and steps should be defined in a master plan. Foto: Adobe Stock
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