11.09.20

©Bernhard Gruber

Personalmaßnahmen in Krisenzeiten

Krisenzeiten stellen eine enorme Herausforderung für die Personalstrategie eines Unternehmens dar. Die in Betracht kommenden Maßnahmen bringen meist die unterschiedlichsten Auswirkungen und Voraussetzungen mit sich. Unternehmen stellen sich dann oft die Fragen: Welche Maßnahme ist die richtige? Reicht eine einzige oder doch besser ein Maßnahmenbündel? Die Antworten auf diese Fragen und die dazugehörigen Faktoren beantworten die Autoren Bernhard W. Gruber und Manfred Lindmayr in ihrer Broschüre "Personalmaßnahmen in Krisenzeiten".

Die Krisenzeiten haben Unternehmen vor eine neue Herausforderung gestellt. Welche Maßnahmen die richtigen bei "Auslastungsdellen" und bei langen Auslastungsgängen die richtigen sind, ist oft schwer zu entscheiden. Des Weiteren weiß man auch nicht, welche Voraussetzungen und Auswirkungen die in Betracht gezogenen Maßnahmen bei der Personalstrategie mit sich bringen. Wir haben bei Autor Bernhard W. Gruber genauer nachgefragt, wie die Idee zu dem Buch entstanden ist und welche Tipps er Unternehmen noch im Zuge der Personalmaßnahmen mitgeben möchte.

Drei Fragen an den Autor Bernhard W. Gruber

  1. Wie entstand die Idee zu Ihrem Buch „Personalmaßnahmen in der Krise“?
    Zur Zeit der Finanzkrise im Jahr 2009 gab es im Rahmen meiner Tätigkeit im Fachverband der Elektro- und Elektronikindustrie großen Beratungsbedarf. Viele Unternehmen benötigten Informationen über geeignete Personalmaßnahmen zur Bewältigung der Krise. Deshalb erarbeiteten mein Kollege Ing. Mag. Dr. Peter Winkelmayer und ich damals eine umfangreiche Seminarunterlage für eine Seminarreihe auf deren Grundlage ich dann ein Buch schrieb. Mit tatkräftiger Unterstützung von Mag. Manfred Lindmayr ist es nun gelungen, das Buch wieder auf den neuesten Stand zu bringen, welches in zwei Fassungen erschienen ist: Die Wirtschaftskammer-Ausgabe bietet einen kompakten Überblick. Die umfangreichere Spezialausgabe enthält zusätzlich unter anderem einen umfassenden Überblick über Förderungen für Bildungsmaßnahmen sowie Hinweise auf die Mitwirkungsrechte des Betriebsrates.
  2. Was wäre für Sie eine der wichtigsten Kernaussagen in Ihrem Buch?
    Zunächst sind die für die jeweilige Situation eines Unternehmens geeigneten Personalmaßnahmen zu identifizieren. Danach gilt es, bei der Umsetzung der Maßnahmen alles richtig zu machen. Dazu gehört zum Beispiel eine professionelle Informationspolitik innerhalb des Unternehmens, aber auch gegenüber Lieferanten und Medien sowie allenfalls auch die optimale Einbindung von Betriebsräten, Sozialpartnern und Behörden.
  3. Haben Sie Tipps, welche Sie den Unternehmen im Zuge der Personalmaßnahmen mitgeben möchten?
    Der Erfolg hängt von einer sorgfältigen Vorbereitung ab. Viele Faktoren sind für die erfolgreiche Bewältigung einer Krise entscheidend: Wie ist die Ausgangslage und Prognose? Welche Maßnahmen sind in der jeweiligen Situation zur Bewältigung der Probleme geeignet? Welche der in Betracht kommenden Maßnahmen sind realistisch umsetzbar bzw. durchsetzbar? Wie könnten sie sich auf die Motivation der Betroffenen auswirken? Was würden Sie selbst in der jeweiligen Situation akzeptieren? Welche Zukunftsperspektiven können Sie den Betroffenen bieten? Sind Begleitmaßnahmen erforderlich? Sollen externe Fachleute unterstützend beigezogen werden? Wer ist intern (Führungskräfte, Betriebsrat, Belegschaft) und extern (Sozialpartner, Arbeitsmarktservice, Lieferanten, Medien etc.) in welcher Reihenfolge und worüber zu informieren?

Worum geht es in der Broschüre?

Der aktuelle Ratgeber von Bernhard W. Gruber und Manfred Lindmayr vermittelt praxisnah, welche arbeitsrechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten für Unternehmen nach den konkreten Auswirkungen der Krise in Betracht kommen. Die zur Bewältigung von wirtschaftlichen Schwierigkeiten geeigneten Personalmaßnahmen werden mit Hilfe zahlreicher Tabellen, Beispiele und Mustervereinbarungen näher erläutert. Die Hinweise zu entscheidungsrelevanten Rahmenbedingungen helfen bei der Auswahl der Maßnahmen.

Folgende Instrumentarien werden dargestellt und erläutert

Geordnet auf dem Gewicht der Auswirkungen der jeweiligen Maßnahmen auf die Mitarbeiter werden folgende Instrumente präsentiert:

  • Qualifizierungsmaßnahmen
  • Abbau von Urlaub und Zeitguthaben
  • Teilzeit und Kurzarbeit
  • Karenzierung
  • Kostenentlastung durch Widerruf von Leistungen
  • Änderungsvereinbarung, Änderungskündigung
  • Beendigung mit Wiedereinstellungszusage
  • Personalabbau unter spezieller Beachtung des Frühwarnsystems

Biografische Anmerkungen

Der Herausgeber:
Mag. Dr. Rolf Gleißner ist Leiter der Abteilung für Sozialpolitik und Gesundheit in der Wirtschaftskammer Österreich. Er wirkt seit vielen Jahren an der Gesetzgebung zum Arbeitsrecht mit und hat dazu auch publiziert, etwa zu den Themen Krisenmaßnahmen und zum Arbeitszeitgesetz.

Die Autoren:
Dr. Bernhard W. Gruber ist Arbeitsrechtsexperte des Fachverbandes der Elektro- und Elektronikindustrie (FEEI/WKO), fachkundiger Laienrichter beim OGH und Autor zahlreicher Fachpublikationen zum Arbeitsrecht.

Mag. Manfred Lindmayr ist in der juristischen Fachredaktion von LexisNexis für Arbeits- und Sozialrecht zuständig, Chefredakteur der Zeitschrift ARD-Betriebsdienst und Autor zahlreicher Fachbücher und Fachartikel zu arbeitsrechtlichen Themen.

Fakten zur Broschüre "Personalmaßnahmen in Krisenzeiten"

Eine Kompaktversion der umfangreichen Ausgabe des Verlages Lexis Nexis
Herausgeber: Rudolf Gleißner
Autoren: Bernhard W. Gruber, Manfred Lindmays
Preis:
Printausgabe: 14 Euro
E-Book: 10 Euro

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09.09.20

e² engineering_hammer

Industrie 4.0: Automatisierungstechnik ist die Zukunft

Die e² engineering GmbH ist Generalplaner in den Bereichen Bau-, Umwelt-, Energie- und Infrastrukturtechnik. Die Ingenieur Manufaktur mit dem Fokus auf ressourcen:optimierung bietet Ihnen Know-how aus einer Hand. Wir haben für Sie den Geschäftsführer und Mitglied der Automatisierungstechnik Ing. Bernhard Hammer zum Interview gebeten.

Seit der Gründung im Jahre 1974 hat das Unternehmen unzählige innovative und nachhaltige Lösungen für ihre Kunden geplant und entwickelt. Mit insgesamt 25 Mitarbeitern an 6 Standorten erarbeitet e² engineering GmbH für ihre Auftraggeber gezielte Lösungen. Dabei legen sie den Fokus auf Nachhaltigkeit, Energieoptimierung und Energieautonomie. Wir haben Geschäftsführer Bernhard Hammer, der seit 27 Jahren selbstständig ist und seit den Anfängen bei der Plattform AT Styria mit dabei ist, für Sie interviewt.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Zukunft der Automatisierungstechnik steht in einem sehr positiven Licht. Wesentliche Unternehmensvorteile in puncto Personaleinsatz und Effizienz können mithilfe der Automatisierungstechnik realisiert werden.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Ich bin davon überzeugt, dass Vernetzung einen großen Vorteil bietet und sich durchaus positiv auf den Unternehmenserfolg auswirken kann. Eine breite Spanne an Kontakten kann oft sehr zielführend sein und hilft Projekte schnell und gezielt durchzuführen. Genau deshalb habe ich mich damals unter anderem für eine Mitgliedschaft bei der Automatisierungstechnik entschieden, um auch mit größeren Unternehmen gemeinsam neue Märkte zu erschließen.

Unternehmenserfolg:

Industrie 4.0 ist zum Faktor für die produzierende Industrie geworden. Die steirische Ingenieurmanufaktur e² engineering Gmbh hat erfolgreich BIM (Building Information Modeling) als Planungsgrundlage eingeführt und umgesetzt. Damit ergeben sich für die Infrastruktur (Energie – Heizen – Lüften – Elektro – Klimatisieren – Facilitymanagement) in der weiteren Nutzung wesentliche Vorteile für die betriebliche Optimierung.

Die erfolgreiche Einführung von BIM

Durch die Einführung von BIM ist das Unternehmen in der Lage, Gebäude und Maschinen in 3D zu modellieren, um auch zum Beispiel im Facility Management die Grundlage für eine optimierte Tätigkeit in den Bereichen Wartung, Betreuung und Service zu schaffen somit eine Kosten und Nutzensteigerung zu erzielen.

Tochtergesellschaft HOEHA

Zusätzlich wird in der Tochtergesellschaft, HOEHA general contractor GmbH, alles rund um das professionelle Facility Management angeboten. Die Tochtergesellschaft HOEHA ist für den Bereich Facility Management spezialisiert, um technische Anlagen zu betreiben, Energieeinsparungspotentiale zu kreieren und somit eine Kosten- und Effizienzsteigerung herbei zu führen.

Kontaktdaten:

HOEHA general contractor GmbH
Siemensstraße 9
8753 Fohnsdorf
Austria

Fact Box:

Gründungsjahr: 2003
Mitarbeiter: 25
Unternehmensschwerpunkte: Generalplanung im Bereich Hoch-Tiefbau, Gebäudetechnik, Siedlungswasserbau, Statik
Hauptstandort: Fohnsdorf

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04.09.20

© GROMA247 GmbH

Autonome Überwachung – 24 Stunden, 7 Tage die Woche

Das Ingenieurbüro Stadlmann TEC hat die Firma Groma247 bei der Erweiterung Ihres Produktportfolios hinsichtlich einer Hot-Spot Branderkennung (System 1A) unterstützt. Aufgabe war es ein System zu entwickeln, das mithilfe einer Wärmebildkamera frühzeitig mögliche Brände erkennen kann. Um dies zu gewährleisten wurde von der Firma Stadlmann TEC, die dafür nötige Software inklusive Hardware mitentwickelt.

Ziel war es, eine Infrarot-Brandfrüherkennung auf höchstem Industriestandard für starke Beanspruchung zu entwickeln. Das System erkennt Täuschungsalarme zuverlässig und alarmiert nur dann, wenn tatsächlich ein Brand vorliegt. Die Spiegelung der Sonne, ein heißer Auspuff, Rauchfänge oder auch eine hängengebliebene Bremse eines Fahrzeugs werden zwar als Hotspot erkannt, aber nicht als Feuer deklariert.

Ablauf des Projekts

Als Steuereinheit wurde ein industriefähiger Mikrocontroller eingesetzt, der alles zur Detektion und Analyse benötigten Berechnungen durchführt. Hier wurden diverse Software-Technologien und Algorithmen zur Bilderkennung und -analyse sowie zur sicheren und schnellen Datenübertragung eingesetzt. Ebenso wurden Verschlüsselungs-Technologien verwendet, die einen sicheren Zugang zur Kamera gewährleisten und die Userdaten schützen. Zur besseren Bedienbarkeit und Übersicht wurde zusätzlich ein UI, eine graphische Benutzeroberfläche, mitentwickelt.

Um eine Warnung oder einen Alarm an die jeweilige Brandmeldezentrale abzusetzen wurde eine eigene Platine entwickelt. Sie ist ein Bindeglied zwischen Mikrocontroller und BMZ. Ebenso wurde die Spannungsversorgung sichergestellt sowie Vorkehrungen für eine Absicherung gegen Blitzeinschläge getroffen.

Kurzzusammenfassung der Leistungen seitens Stadlmann TEC:

  • Auswahl des passenden Microcontollers
  • Entwicklung eines Platinen-Layouts
  • Programmieren kundenspezifischer Entscheidungsalgorithmen
  • Unterstützung bei Auswahl der Infrarot-Detektoren und des Feldgehäuses
  • Fachkundige Zusammenarbeit im Bereich der Web-interface

Statement Christoph Lang (Vertrieb / Projektmanagement Stadlmann TEC):
Alles in allem war es ein sehr spannendes Projekt für uns, in dem wir laufend im Rahmen einer ausgezeichneten Zusammenarbeit mit der Groma247 unsere Ideen und Vorschläge erfolgreich einbringen konnten. Obwohl für uns der Bereich der Industriellen Bildverarbeitung kein Neuland ist, war es in diesem Projekt vor allem anspruchsvoll einen Brandherd einwandfrei zu detektieren und somit von einem potentiellen Fehlalarm zu unterscheiden. Wir freuen uns schon sehr auf die weitere Zusammenarbeit!

Daten und Fakten zu den Firmen:

GROMA247 Branderkennung GmbH, wurde im Jahr 2017 gegründet und ist ein innovatives Unternehmen im Bereich der Infrarot-Brandfrüherkennung. Mit den einzigartigen Technologien gelingt es selbst starke Hitzequellen von Bränden täuschungsalarmfrei zu unterscheiden.

Die Stadlmann TEC GmbH ist ein innovatives Ingenieurbüro für Automatisierungstechnik und Prototypentwicklung. Im Vordergrund stehen individuelle Gesamtlösungen, ganz gleich aus welcher Branche der Kunde kommt.

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Kontakt Stadlmann TEC GmbH:
Ansprechpartner:

Christoph Lang, MSc
E-Mail: christoph.lang@stadlmann-tec.at
Tel.: 0660 90 12 900

Ing. Markus Winter
E-Mail: markus.winter@stadlmann-tec.at
Tel.: 0660 900 8 900

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03.09.20

© Pentanova GmbH

Pentanova erwirbt Materialflussautomations- und Intralogistiksparte von Eisenmann

Der österreichische Automatisierungsspezialist pentanova hat den Geschäftsbereich Conveyor Systems des insolventen Anlagenbauers Eisenmann übernommen. Die auf Materialfluss- und Intralogistiklösungen spezialisierte Unternehmenssparte wird künftig als eigenständige GmbH der pentanova Gruppe am Markt agieren.

„Mit dieser Akquisition investieren wir in die Zukunft und verstärken unser Portfolio im Bereich der Materialflussautomation. Wir freuen uns, dass das Management und die Belegschaft der Eisenmann Conveyor Systems mit ihrer umfassenden Erfahrung und Kompetenz in der Umsetzung intralogistischer Großprojekte nun Teil der weltweiten pentanova-Familie werden“, erklärt Alfred Pfeifer, Mitbegründer und Gesellschafter der pentanova. „Daraus ergeben sich weitreichende Synergieeffekte im Vertrieb und der Projektentwicklung. Das macht uns zu einem international noch schlagkräftigeren Partner für unsere Kunden“, so Pfeifer weiter. Die künftige pentanova Conveyor Systems GmbH behält ihren Firmensitz im schwäbischen Böblingen, nahe Stuttgart.

„Wir sind sehr zufrieden, mit pentanova einen starken, global tätigen Automatisierungsspezialisten an unserer Seite zu haben. Als Teil der pentanova Gruppe können wir weiterhin in gewohnt zuverlässiger Weise für unsere Bestands- und zukünftigen Kunden maßgeschneiderte und qualitativ hochwertige Intralogistiklösungen realisieren“, sagt Sebastiano Sardo, bisher für den Fördertechnikbereich bei Eisenmann verantwortlich und künftig Geschäftsführer der pentanova Conveyor Systems GmbH. „Unser Portfolio und unsere globalen Vertriebsstrukturen sowie all unsere Fullservice- und Betreibermodelle in den Niederlanden, Singapur und Finnland bleiben erhalten. Mit den Kompetenzen und dem technologischen Know-how von pentanova können wir unser Angebot an Automatisierungslösungen und Aftersales-Services noch verstärken und sind damit für die Zukunft bestens aufgestellt“, so Sardo weiter.

Über pentanova und Eisenmann Conveyor Systems

Der österreichische Automatisierungsspezialist pentanova konzipiert und realisiert individuelle Lösungen in allen Bereichen der Industrieautomation. 2002 gegründet, ist das Unternehmen mittlerweile zu einem global agierenden Mittelständler herangewachsen. Es ist in Österreich, China, Rumänien, Mexiko und den USA vertreten. Mit dem Erwerb der Eisenmann Conveyor Systems kommt nun eine weitere Gesellschaft in Deutschland hinzu. Was in den 1970er Jahren mit Kreisförderern und Power- und Free-Anlagen begann, umfasst heute ein breites Portfolio an maßgeschneiderter Hochleistungsfördertechnik für verschiedene Branchen. Dazu  zählen beispielsweise Elektrohängebahn- und Elektrobodenbahn-Systeme, aber auch die Umsetzung vollständiger Intralogistikprojekte.

Kontakt:

pentanova GmbH
Business Park 8, 8200 Gleisdorf
Tel: +43 3112 36 151-0
E-Mail: at.office@pentanova.com

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Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Margarete Schramböck, Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, AT&S CEO Andreas Gerstenmayer, Barbara Eibinger-Miedl, Wirtschaftslandesrätin Steiermark, Heinz Moitzi, AT&S COO

Innovationsschub für AT&S-Standort Leoben

Bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort, Margarete Schramböck, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl stellten AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer und COO Heinz Moitzi das Investitionsprogramm vor: Über einen Zeitraum von vier Jahren sollen bis zu 120 Millionen Euro am Standort Leoben-Hinterberg investiert werden, etwa 20 Millionen davon in R&D und etwa 100 Millionen Euro in Maschinen und Prozesse. Bis zu 25 Prozent der Investitionen werden im Rahmen des EU-Programms „IPCEI on Microelectronics“ gefördert. In einem ersten Schritt werden bis Februar 2021 etwa 44 Millionen Euro investiert. „IC-Substrate sind seit Jahren das Kernelement unserer Unternehmensstrategie“, sagt AT&S-CEO Andreas Gerstenmayer. „IC-Substrate sind Verbindungselemente zwischen Leiterplatte und Chip, sie „übersetzen“ die Nano-Strukturen des Chips auf die Mikrometer-Strukturen einer Leiterplatte.“ Die innovativen Technologien in den in Leoben produzierten Cores zusammen mit weiteren Innovationen an unserem Standort in Chongqing ermöglichen einen Leistungssprung bei den Prozessorsystemen. „Unter anderem kann damit der Energieverbrauch im Package gesenkt werden bzw. die Geschwindigkeit der Datenübertragung massiv gesteigert werden“, sagt AT&S-COO Heinz Moitzi. Innovationen wie diese machen viele technische Revolutionen und Digitalisierung erst möglich. Sie sind auch die Basis dafür, dass in Prozessoren hohes Tempo (Stichwort 5G) erreicht wird.

Experten bündeln Know-how

Mit der Investition kann die Produktionskapazität der so genannten IC-Cores um 50 Prozent gesteigert werden. Derzeit werden in Leoben Hinterberg pro Jahr 225.000 Panels produziert, das entspricht einer Fläche von 56.000 m² oder fast acht Fußballfeldern. Nach dem Technologie-Upgrade können knapp 340.000 Panels produziert werden. „Es gäbe weder unsere Werke in China noch gäbe es die Standorte in Österreich, wenn unsere Experten nicht über Grenzen hinweg perfekt zusammenarbeiten und das Know-how bündeln würden“, sagt CEO Andreas Gerstenmayer. „Wir nutzen die Synergien. Viele europäische Unternehmen in unserer Industrie haben ihre Bedeutung verloren, wir dagegen sind in der High-End-Leiterplatten-Industrie nicht nur einer der Weltmarktführer, sondern wir wachsen weiter.“

IPCEI-Mikroelektronik-Projekt

Das Technologie-Upgrade erfolgt auch im Rahmen des von der EU initiierten IPCEI on Microelectronics-Projekts, das am 8. Juli im österreichischen Ministerrat beschlossen wurde. AT&S ist eines von drei Unternehmen in Österreich, das ab Herbst mit zusätzlichen Förderungen im Rahmen des IPCEI-Mikroelektronik-Projekts rechnen kann. IPCEI (Important Projects of Common European Interest) stärkt und ermöglicht die Unterstützung von Investitionen in strategisch bedeutende Schlüsseltechnologien in der EU im weltweiten Wettbewerb. Insgesamt werden in Europa 29 Unternehmen mit insgesamt 150 Millionen Euro gefördert.

Digitalisierung in allen Lebensbereichen

„Der Investitionsschub von AT&S ist ein wichtiges Signal, dass sich Innovation trotz Krise nicht aufhalten lässt“, sagt Bundesministerin Margarete Schramböck. „Die COVID-19-Pandemie führt uns derzeit vor Augen, wie wichtig Digitalisierung in allen Lebensbereichen ist, von Industrie über Wirtschaft bis hin zur Bildung. Dass es ein heimisches Unternehmen gibt, das mit renommierten internationalen Partnerfirmen daran mitarbeitet, die Digitalisierung voranzutreiben, zeigt, wie viel Know-How es in Österreich gibt.“

Innovation und technologischer Fortschritt

„Mit einer Forschungs- und Entwicklungsquote von 4,91% steht die Steiermark an der Spitze Europas. In Innovation und technologischem Fortschritt liegt die Zukunft unserer Wirtschaft. Ich bin stolz, dass wir solche international tätigen Unternehmen wie AT&S haben, die auch in Zeiten wie diesen investieren“, sagt der steirische Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer. „Denn was wir jetzt vor allem brauchen, ist Zuversicht – damit unsere Wirtschaft möglichst schnell wieder in Gang kommt und möglichst viele Arbeitsplätze gesichert sind.“

Zukunftsprojekt sorgt für Aufbruchstimmung

„AT&S ist ein bedeutender steirischer Leitbetrieb, der mit seinen Produkten und Forschungsaktivitäten wesentlich dazu beiträgt, dass die Steiermark das Innovations- und Forschungsland Nummer eins in Österreich und in der Spitzengruppe in Europa ist. Auch die positive Entwicklung des Stärkefeldes der Mikroelektronik im Süden Österreichs ist untrennbar mit dem Unternehmen AT&S verbunden. Die aktuelle Investition ist ein Zukunftsprojekt, das gerade in der jetzigen Situation für Aufbruchstimmung sorgt. Ich danke Andreas Gerstenmayer und dem gesamten AT&S-Team für dieses starke Bekenntnis zum Wirtschaftsstandort Steiermark“, so Wirtschaftslandesrätin Barbara Eibinger-Miedl.

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28.07.20

© Foto Melbinger/Campus 02

FH Campus 02 entwickelt „automatisierten Barkeeper“

Das weststeirische Unternehmen Limonade Brantl ist seit 100 Jahren auf dem Getränkemarkt tätig und suchte eine Möglichkeit, in anderen Firmen ihre Produkte zu verkaufen, ohne enorme Investitionen in Getränkeautomaten tätigen zu müssen.

An der FH Campus 02 in Graz wurde dann in einem Forschungsprojekt die Lösung - ein preisgünstiger Kühlschrank mit einem "smarten" Aufpasser - entwickelt. Professor Udo Traussnigg, Studiengangsleiter für Automatisierungstechnik an der Fachhochschule Campus 02 und Studien- und Projektassistent Paul Färber leiteten das Projekt, das durch den Forschungsfonds FFG unterstützt wurde.

Das Prinzip

Jeder Kunde muss sich vorher anmelden und eine Lastschrift am Konto erlauben. Mit einer kontaktlosen Chipkarte identifiziert sich der Kunde beim Kühlschrank. Dieser öffnet sich dann, der Kunde kann Flaschen entnehmen. Der smarte Schrank registriert über eine Waage, wie viele Getränkeflaschen entnommen wurden.

Kühlschrank meldet sich selbst bei Firma Brantl

Der Getränkehersteller Brantl rechnet per Abbuchung direkt mit dem Kunden ab. Die Firma, wo der Kühlschrank aufgestellt ist, braucht sich nicht um die Abrechnung zu kümmern. Der Kühlschrank selbst meldet sich außerdem bei Firma Brantl, wenn er neu befüllt werden muss.

Die Vorteile

Eine teure Bankomat-Anbindung ist nicht notwendig, Münzen oder Banknoten müssen nicht überprüft werden, auch Wechselgeld ist keines nötig.

Lesen Sie hier den Bericht in der Kleinen Zeitung

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28.07.20

© DEWESOFT GmbH

Dewesoft ist Spezialist für Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen Dewesoft wurde ursprünglich als reine Softwareentwicklungsfirma für Messdatenerfassung und Verarbeitung im Jahr 2000 gegründet. Die Softwarelösungen des steirischen Unternehmens sind heute weltweit im Einsatz. Die Firma beliefert Forschungseinrichtungen in der Automobilindustrie, Luft und Raumfahrt, Energieversorgung sowie Industrie und Ausbildung mit Messsystemen und Analysewerkzeugen. Mit ca. 300 Mitarbeitern an 17 Standorten weltweit zählt das Unternehmen zu den Spezialisten für Forschung und Entwicklung.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Hoch spezialisierte Messwerkzeuge kommen im Zuge der Digitalisierung auch immer häufiger in automatisierten Produktionsprozessen und in der Prüftechnik zum Einsatz. Hierbei werden die Datenströme über standardisierte Schnittstellen ausgetauscht. Wir erhalten zunehmend viele Anfragen aus dem Bereich der Automatisierungstechnik.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Automatisierungstechnik ist ein stark wachsender Bereich mit vielen neuen Aufgaben und Anwendungen und hat somit große Bedeutung und glänzende Zukunftsaussichten. Es ist schön und wichtig, dass wir im Campus 02 ein so starkes Kompetenzzentrum für Automatisierungstechnik haben!

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Die Firma Dewesoft zählt zu den Top 10 Firmen weltweit, die sich auf Datenerfassung und Analyse für Forschung und Entwicklung spezialisiert haben

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Wir haben maßgeblichen Anteil bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen, Elektromobilität, alternative Energien und im Bereich der Raumfahrt (SpaceX, NASA...)

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir sehen die Automatisierungstechnik als Kompetenzzentrum mit viel Know How von dem wir letzten Endes auch profitieren können.

Fact Box:

Gründungsjahr:  2000

Anzahl Mitarbeiter: 300+

Unternehmensschwerpunkte: Messdatenerfassung und Analyse

Standorte: Österreich, Deutschland, Slowenien, Frankreich, UK, Italien, Dänemark, Schweden, Russland, China, Hongkong, Indien, Südkorea, Japan, USA, Mexiko, Brasilien

Kontaktdaten und Informationen zu unserem Mitglied DEWESOFT GmbH

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15.07.20

© Land Steiermark/Foto Fischer

Ehrenzeichen für „Mister Siemens“

KommR DI Gerhard Geisswinkler kann nicht nur auf ein erfolgreiches Berufsleben zurückblicken, er hat sich stets auch für die vielschichtige Netzwerkarbeit eingesetzt. Gerhard Geisswinkler hatte schon während seines Studiums in Graz die Chance, als Ferialpraktikant bei Siemens das Unternehmen kennenzulernen. Er sammelte dann wertvolle Erfahrungen als Produktmanager bei Siemens in Erlangen. Nach acht Jahren bot sich die Möglichkeit, wieder nach Graz zurückzukommen. Es folgte eine intensive und spannende Zeit in Graz. Schließlich übernahm Gerhard Geisswinkler die Gesamtleitung der Niederlassung in Graz und vor zehn Jahren auch die Leitung in Klagenfurt. Wir haben unser langjähriges Vorstandsmitglied zum Interview gebeten.

Wenn Sie auf Ihre berufliche Laufbahn zurückblicken, was waren für Sie persönlich besonders herausragende Momente?

Gerhard Geisswinkler: Nach 40 Jahren Firmenzugehörigkeit die besonderen Momente herauszufiltern ist nicht ganz einfach. Ich denke, die besonderen Momente waren meist damit verbunden, für andere einen Mehrwert zu schaffen - mit kreativen Ideen, neuen Lösungsansätzen und mit innovativen Produkten. Und natürlich erinnere ich mich an die vielen geschäftlichen Erfolge, strategisch wichtige oder den einen oder anderen Großauftrag.

Welche Bedeutung hat das Große Ehrenzeichen für Sie?

Gerhard Geisswinkler: Die Verleihung des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark ist für mich schon etwas ganz besonderes, da ich damit die Wertschätzung für ein erfolgreiches und erfülltes Berufsleben in einem Leitbetrieb der Steiermark und für meine vielschichtige Netzwerkarbeit verbinde.

Was stand auf Ihrer persönlichen Prioritätenliste immer ganz weit oben?

Gerhard Geisswinkler: Wichtig war mir immer, auf Vertrauensbasis und auf gleicher Augenhöhe mit externen Geschäftspartnern den Umgang zu pflegen, wie auch intern mit einem loyalen Team zu arbeiten. Wichtig war mir auch, fit im und für den Job zu bleiben. Weiterbildungen in puncto Social Skills und Management standen weit oben auf der Prioritätenliste.

Welche Herausforderungen und Aufgaben sind Ihnen besonders in Erinnerung geblieben?

Gerhard Geisswinkler: Mit dem technologischen Fortschritt, mit der Breite des Portfolios und den Innovationen sowie mit dem sich ständig verändernden Marktumfeld Schritt zu halten. In einer Matrixorganisation ist das Management einer Niederlassung verbunden mit den Aufgaben und Pflichten eines Filiale-Geschäftsführers. Diesem obliegt die Personalverantwortung bis hin zum Arbeitsschutz, die unternehmerische Mitverantwortung und alle standortrelevanten Agenden. Darüberhinaus war ich als „Mister Siemens“ Ansprechpartner für alle Siemensaktivitäten im Bundesland und durfte Siemens in den Interessenvertretungen, diversen Netzwerken und Clustern vertreten.

Worin sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik in der Steiermark? 

Gerhard Geisswinkler: In der Steiermark gibt es eine unvergleichbar große Vielfalt an Know-how, Kompetenzen und Ressourcen auf diesem Gebiet. Die überproportionale Zahl der Kompetenzzentren und die hohe F&E-Quote schaffen für die Automatisierungstechnik ein breites Betätigungsfeld. Die Automatisierungstechnik fungiert als Klammer über die vielen Stärkefelder und bildet die Basis für Innovation und neue Technologien. Durch die Vernetzung der Akteure über die gesamte Wertschöpfungskette der Automatisierung und der Digitalisierung - wie zum Beispiel durch die AT Styria Plattform - nimmt die Automatisierungstechnik eine unverzichtbare Vorreiterrolle ein und garantiert damit eine nachhaltige Entwicklung.

Wie beurteilen Sie die aktuelle Situation - Stichwort Coronakrise?

Gerhard Geisswinkler: Die meisten Unternehmen haben rasch darauf reagiert, um größeren Schaden abzuwenden und ihre Geschäfte fortführen zu können. Die Situation ist und bleibt aber noch einige Zeit herausfordernd. Da die Steiermark mehr als die anderen Bundesländer exportorientiert ist, bleibt die Unsicherheit, wie sich die Krise in den Exportländern Deutschland, USA, Großbritannien oder Italien entwickelt. Wenn - so hoffen wir alle - es wieder Richtung Normalität geht, so wird die Steiermark dank der Innovationskraft und dem ausgeprägten Unternehmertum zu den ersten gehören, die davon profitieren. 

Vielen Dank für diese interessanten Einblicke und nochmals herzliche Gratulation zur Verleihung des Großen Ehrenzeichens des Landes Steiermark.

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07.07.20

© Smart Automation

„Smart Automation“ mit 25 Studienplätzen gefördert

Das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung verkündete am 03.07. Förderungen von 339 neuen Studienplätzen an den österreichischen Fachhochschulen für innovative Studienangebote mit Fokus auf die Herausforderungen der Digitalisierung – die FH CAMPUS 02 darf sich über 25 neue Studienplätze freuen.

Das Interesse der Fachhochschulen war groß: insgesamt wurden von 20 Erhaltern 71 Vorhaben für 1403 Anfänger*innenstudienplätze eingereicht, was einer vierfachen Überzeichnung entspricht. Besonderes Augenmerk legte man in der Vergabe auf die Bereich Informatik und Ingenieurswissenschaften, welche das Querschnittsthema Digitalisierung und dem Fachkräftemangel in diesem Bereich innovativ begegnen. Dazu zählen Data Science, Data Intelligence, Wirtschaftsinformatik, Creative Computing, Digital Arts etc. sowie in Technik und Ingenieurwissenschaften die Bereiche Automatisierungstechnik, Elektronik, Maschinenbau etc. Prioritär behandelt wurden bei der Zuteilung auch Konzepte zur Erhöhung des Frauenanteils. Mit dem neuen Bachelor-Studiengang „Smart Automation“ konnten alle Voraussetzungen für die Förderung erfüllt und somit das Stärkefeld der Automatisierung in der Steiermark gefestigt werden. Der neue Studiengang fokussiert auf die Themen Digitalisierung und Internationalisierung und wird daher in englischer Unterrichtssprache angeboten. Geplanter Start ist das Wintersemester 2021 (vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Gremien).

25 neue Plätze für die FH CAMPUS 02

Im Kontext mit "Industrie 4.0" " erlebt die Automatisierung einen deutlichen Aufschwung und steht betreffend Einsatz und Relevanz von Technologien in der industriellen Anwendung an erster Stelle. Es geht darum, unternehmensinterne und -übergreifende Wertschöpfungsketten zu digitalisieren, da diese für den Standort und dessen Wettbewerbsfähigkeit von enormer Relevanz sind. Dem damit verbundenen verstärkten Bedarf nach hochqualifizierten Fachkräften in der Wirtschaft wurde nun in der neuerlichen Vergabe von Studienplätzen durch das Bundesministerium Rechnung getragen und der FH CAMPUS 02 für den berufsermöglichenden Bachelor-Studiengang "Smart Automation" 25 Studienplätze zuerkannt. "Auch in der Automatisierungstechnik gilt die Digitalisierung als DER Erfolgsfaktor für Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft. Ich freue mich sehr, dass wir mit unserem neuen berufsermöglichenden Vollzeitstudiengang Smart Automation einen Beitrag leisten dürfen, den dringenden Bedarf der Wirtschaft und Industrie an akademischen technischen Fachkräften abzudecken", betont Studiengangsleiter Udo Traussnigg.

Innovative Konzepte, die Zukunftsgestaltung sichern

Mit den beiden IT-Studiengängen "Business Software Development" (dual) und "Business Data Science" (berufsermöglichend) bewies die FH CAMPUS 02 bereits in den vergangenen beiden Ausschreibungsrunden nicht nur ein Gespür für den Bedarf in der Wirtschaft, sondern traf auch mit zukunftsfitten Organisationsformen den Nerv der Zeit. Neben den Vollzeit- und berufsbegleitenden Studien erweiterte die FH CAMPUS 02 damit auch ihr Angebot in dualer und berufsermöglichender Form, um so Studieninteressierten maßgeschneiderte Studienformate anbieten zu können. Der neue Studiengang wird ebenfalls eine intensive Verknüpfung zwischen Praxis und Theorie ermöglichen, auch wenn Interessierte noch nicht facheinschlägige Schul- oder Berufserfahrung mitbringen. "Die Anstrengungen in den letzten Jahren zum Ausbau der technischen Studiengänge haben sich bezahlt gemacht: bei den letzten 3 Ausschreibungsrunden des Bundesministeriums konnte die FH CAMPUS 02 mit ihren eingereichten Studiengangskonzepten jedes Mal reüssieren", freut sich die kürzlich im Amt bestätigte Rektorin Kristina Edlinger-Ploder.

Die Bewerbung für den neuen Studiengang "Smart Automation" für das Studienjahr 2021/22 startet diesen Herbst. Nähere Informationen zum Studium folgen in Kürze auf der Website. 

Rückfragehinweis:

Mag. Eva-Maria Karner
T 0316/6002-8853
E eva-maria.karner@campus02.at

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06.07.20

© ISWAT

Was kann der neue Prüfstand für E-Motoren der ISWAT GmbH?

ISWAT Motorprüfstand - hier geht's zum Informationsvideo

  • Präzise massive Schlitteneinheit für die X/Y-Einstellung und zur Z-Zustellung des Rotors.
  • Reibungsfreies hochgenaues Luftlager. Absolut-kalibrierter Drehmomentsensor. Genaue Wirkungsgradmessung mit Power-Analysator.
  • Scheibenläufer-Bremsmotor mit niedrigen Massenträgheitsmoment. Regelung auf Drehzahl oder Moment. Einstellbares Lastprofil in Abhängigkeit vom Drehwinkel. Temperaturüberwachung über Wicklungswiderstandsmessung
  • Für verschiedene Motortypen: ASM, PMSM, …
  • Messdatenerfassung und Regelung über Digitale Signalprozessoren. Signalaufzeichnung auf Datenträger im ASCII Format. Flexibel konfigurierbare Software. Automatische Prüfabläufe mit beliebiger Anzahl von Prüfschritten.

iswat

INDUSTRIESOFTWARE & AUTOMATISIERUNG

Ihr Partner für professionelle Softwareentwicklung, Prüf- und Sortierautomaten, Dauerversuchsprüfstände, Labormessplätze und vieles mehr

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06.07.20

© T-matix, ATM

Ressourcenoptimierung durch Digitalisierung bei ATM Recyclingsystems

Der Metallrecycling-Spezialist ATM setzt auf die leistungsstarke Technologie von t-matix solutions und lässt sämtliche Recyclinganlagen digitalisieren, um wertvolle Informationen zu generieren und Ressourcen nachhaltig zu schonen.

Mit der Digitalisierung werden Daten zum Nutzungsverhalten, zur Produktoptimierung, zu Auslastungsanalysen, zur Wartung u. a. gewonnen und analysiert. Die Anlagen zur Aufbereitung von Sekundärrohstoffen werden mit einer speziell konfigurierten Hardware von t-matix ausgestattet, die mit der SPS-Schnittstelle der Maschinen verbunden ist.

Die aufgezeichneten Daten werden an die t-matix IoT-Plattform übermittelt und dort in interaktiven Dashboards visualisiert. Durch die Datenanalyse werden u. a. die Wartung bzw. Servicierung der Anlagen enorm vereinfacht und Ressourcen nachhaltig geschont:

Die Mitarbeiter des Unternehmens erhalten via App die genauen Wartungsintervalle und können so die Wartung mehrerer Maschinen effizient koordinieren.

Darüber hinaus informiert das System frühzeitig über Verschleißteile, die ausgetauscht werden müssen, wodurch Lieferungen, Austausch sowie Wartungen besser geplant und optimiert werden können.  

Kontakt: Zu unserem Mitglied t-matix solutions GmbH

Mehr erfahren: https://www.t-matix.com/ressourcenoptimierung-durch-digitalisierung-bei-atm/

ATM Recyclingsystems: https://www.atm-recyclingsystems.com/home.html

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22.06.20

© Frankl – TU Graz

Innovatives Getriebeprinzip: „Smart Gear“ macht Industrieroboter leistungsfähiger und intelligenter

TU Graz-Doktorand Philipp Eisele entwickelte ein kompaktes Getriebe mit intelligenter Sensorik, das doppelt so hohe Übersetzungen wie bisherige Getriebe erreicht und neue, smarte Services ermöglicht.

Im Rahmen seiner Masterarbeit an der TU Graz entwickelte Philipp Eisele 2019 ein Konzept für einen kollaborativen Roboter, also einen Industrieroboter, der mit Menschen zusammenarbeitet. Als Doktorand am Institut für Fertigungstechnik der TU Graz entwickelte er das Konzept weiter – und ist heute Erfinder von „Smart Gear“. Das ist ein innovatives und mittlerweile patentiertes Antriebssystem, das derzeit als Prototyp umgesetzt wurde und eine Zäsur in der Antriebstechnik darstellen könnte.

Leichtgewicht mit smartem Innenleben

Das innovative Getriebeprinzip erlaubt doppelt so hohe Übersetzungen wie bei bisherigen Koaxialgetrieben, da Eisele auf umlaufende Zahnräder verzichtet und stattdessen Kolben für die Leistungsübertragung nutzt. „Im Vergleich zu herkömmlichen Getrieben ermöglicht das patentierte System eine Verdopplung des Übersetzungsverhältnisses bei gleichzeitiger Erhöhung des zu übertragenden Drehmoments.“ Dadurch kann die Baugröße und damit das Gewicht im Vergleich zu bestehenden Getrieben halbiert werden, ohne an Wirkung zu verlieren. Der „Smart Gear“-Prototyp besteht aus Stahl und Aluminium. Der Aufbau erfolgt modular, die einzelnen Komponenten können dadurch in der Massenfertigung günstig produziert werden und durch unterschiedliche Kombinationen ein breites Produktspektrum abdecken. „In der Praxis werden Antriebe also kleiner, leichter und günstiger“, fasst Eisele die Vorteile zusammen. Der Einsatz von „Smart Gear“ ist bei Industrierobotern, Hebevorrichtungen oder Positioniereinrichtungen möglich.

Die zentrale Stärke von „Smart Gear“ liegt im verfügbaren Platz im Gehäuse, der durch den Wegfall der umlaufenden Zahnräder entstanden ist, wie Eisele erklärt: „Wir können den Hohlraum für intelligente Sensorik nutzen, die völlig neue Services ermöglicht.“ So lässt sich das Getriebe beispielsweise mit Cloud-Diensten oder mit lokalen Firmen-Netzwerken verbinden, wodurch Unternehmen neben der Mechanik auch Leistungsdaten und den Getriebe-Zustand überwachen und somit ihre Produktionsprozesse effizient managen können.

Lohnende Bezahlmodelle

Darüber hinaus eröffnet die Vernetzung des Getriebes neue Geschäftsmodelle, mithilfe derer die Anschaffungskosten gering gehalten werden können. Eisele nennt exemplarisch drei Arten: „Es können – wie bei Pay-by-Use-Modellen – nur jene Stunden verrechnet werden, in denen sich das Getriebe dreht. Das Unternehmen bezahlt faktisch nur die tatsächliche Einsatzdauer. Mit dem System ist auch eine vorhersehbare Wartung möglich. Diese maximiert die Einsatzzeit und reduziert die Kosten für das Unternehmen. Außerdem lässt sich die maximale Leistung Softwareseitig beschränken und kann je nach Bedarf freigeschaltet werden, was ein Leistungs-Upgrade ermöglicht, ohne das Getriebe austauschen zu müssen.“ Mit diesem Geschäftsmodell gewann „Smart Gear“ im Jahr 2019 die zwölfte Ausgabe der Gründungsgarage – einem Kooperationsprojekt von TU Graz und Uni Graz, das Studierende zu Gründerinnen und Gründern von morgen ausbildet – und lockte damit auch Investments an.

System soll mit Geschäftspartnern weiterentwickelt werden

Noch in diesem Jahr soll die Vorserienproduktion starten; es laufen bereits erste Gespräche mit Roboterherstellern und Unternehmen aus der produzierenden Industrie, die „Smart Gear“ in ihre Produkte integrieren wollen. Eisele denkt schon einen Schritt weiter: Er möchte die Fertigung durch innovative Fertigungsprozesse und neue Materialien noch günstiger und effizienter gestalten.

Diese Forschung ist an der TU Graz im Field of Expertise „Mobility & Production“ verankert, einem von fünf strategischen Forschungsschwerpunkten der Universität.

AT-STYRIA - Unser Netzwerk

Unter anderem wurde Philipp Eisele von der FRAISS IT GmbH und der Franz Haas GmbH unterstützt. Beide Unternehmen sind Mitglieder der AT STYRIA – Plattform Automatisierungstechnik.

Nähere Informationen zu all unserem Mitgliedern finden Sie hier.

Kontakt:
Philipp Simon EISELE
Dipl.-Ing. B.Sc
TU Graz | Institut für Fertigungstechnik
Tel.: +43 316 873 7175
philipp.eisele@tugraz.at

Technische Universität Graz
Rechbauerstraße 12, 8010 Graz
Tel.: +43 316 873 6066
E-Mail: medieninfo@tugraz.at
www.presse.tugraz.at | www.tugraz.at/go/news-stories

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23.06.20

© Shop Apotheke Europe

SSI Schäfer entwickelt Hightech-Ausstattung

Eine der führenden Onlineapotheken in Europa, die SHOP APOTHEKE EUROPE, hat SSI SCHÄFER den Auftrag erteilt, das neue Logistikzentrum im niederländischen Sevenum zu entwickeln. Die hochautomatisierte Lösung hat es in sich! Die Anlage kann das Versandvolumen auf mehr als 35 Millionen Pakete pro Jahr steigern und ist auf Null-Fehler-Toleranz und einen 24/7-Betrieb ausgelegt. Das Investitionsvolumen liegt im mittleren zweistelligen Millionenbereich.

Health­ca­re-E-Com­mer­ce aus­­bau­en

„Für SSI Schä­fer ist die­ses Pro­jekt ein wei­te­rer wich­ti­ger Schritt, um unser Busi­ness im Health­ca­re-E-Com­mer­ce aus­zu­bau­en“, be­tont Klaus Murko, Vice Pre­si­dent Health­ca­re & Cos­me­tics bei SSI Schä­fer. Der Lie­fer- und Leis­tungs­um­fang um­fasst u. a. das au­to­ma­ti­sche Klein­tei­le­la­ger mit Shut­tle-Sys­te­men, zehn Ki­lo­me­ter Be­häl­ter- und Kar­ton­för­der­tech­nik, eine 11.000 Qua­drat­me­ter große Bühne, Pa­let­ten­re­ga­le sowie ver­schie­de­ne Hand­ling-Sys­te­me, die die Ver­sand­vor­be­rei­tung wirk­sam un­ter­stüt­zen.

Zu unserem Plattformmitglied SSI Schäfer

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05.06.20

© WKO Steiermark

Produktion und Wertschöpfung zurück nach Europa holen

Ing. Herbert Ritter, Vorsitzender der ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark, stellt sich als neuer Vizepräsident der WKO Steiermark den aktuellen Herausforderungen. Er war auch in der Geburtsstunde der Plattform die treibende Kraft und wird sich weiterhin intensiv für die Mitglieder einsetzen. Im Interview spricht Ritter über die aktuellen Herausforderungen und verrät, wie die Automatisierungstechnik als Hotspot profitieren kann.

Herr Ritter, mit welchen Herausforderungen sieht sich die Wirtschaft aktuell konfrontiert?

Ritter: Gerade jetzt, in wirtschaftlich schwierigen Zeiten, wird Kooperation immer wichtiger. COVID-19 hat die Notwendigkeit gezeigt, eine starke, innovative und vor allem breit aufgestellte Produktion zu haben. Der durch die Coronakrise unterstützte Digitalisierungs- und Automatisierungsschub muss mit entsprechender Nachhaltigkeit weiterverfolgt werden. Wir wollen die Produktion und Wertschöpfung wieder verstärkt zurück nach Europa holen.

Ein paar Worte zur Gründung der Plattform – wie ist ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark entstanden?

Ritter: Als Unternehmer mit 400 Mitarbeitern hat sich mir bereits vor über zehn Jahren ganz deutlich gezeigt, dass vor allem Betriebe der Automatisierungstechnik eine unabhängige Plattform benötigen. Ich war immer mit vielen Firmen in Kontakt - und das breite Spektrum der Automatisierungstechnik führte mir klar vor Augen, dass Zusammenarbeit und Kooperationen immer wichtiger werden. Mit der ARGE Plattform Automatisierungstechnik bieten wir das - gemeinsam mit der WKO Steiermark und der Fachhochschule CAMPUS 02.

Was zeichnet die Plattform Automatisierungstechnik aus?

Ritter: Die Automatisierungstechnik hat sich in den letzten Jahren extrem weiterentwickelt. Sie vereint heute viele verschiedene Bereiche wie Maschinenbau, Mechatronik, Elektrotechnik und Elektronik sowie Informatik. Wir haben aktuell knapp 90 Mitglieder, darunter Leitbetriebe wie Andritz, SSI Schäfer, Knapp oder PIA Automation und auch Einzelunternehmer. Der Vorteil der Plattform liegt darin, dass sie die komplexe Vielfalt der Automatisierungstechnik vereint und dass die großen Unternehmen die kleineren Gesellschaften mittragen und im Gegenzug aber auch von deren Flexibilität und Know-how profitieren. Die Stärken des Einzelnen können so voll ausgeschöpft werden.

Was ist Ihnen persönlich besonders wichtig?

Ritter:  Wesentlich ist, das große Ganze zu erkennen. Denn die Steiermark ist ein Hotspot im Bereich Automatisierungstechnik und dieses Potenzial gehört ordentlich genutzt. Durch gezielte Kooperation können größere und vor allem komplexere Aufträge in der Steiermark abgewickelt werden, wovon alle Beteiligten wiederum profitieren.

Welche Schwerpunkte setzt die Plattform AT Styria aktuell?

Ritter: Es gibt einige Schwerpunkte. Zum einen unterstützt die Plattform die Kommunikation nach innen und außen, und ermöglicht den gemeinsamen Erwerb und Austausch von Know-how. Ein wesentlicher Schwerpunkt neben des Netzwerkens und der Bildung liegt im Management von Über- und Unterkapazitäten.

Sie kooperieren auch auf internationaler Ebene.

Genau! Und das erleichtert den Mitgliedern den Schritt über die Grenzen. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf der Optimierung von Förderungen und auf gemeinsames Lobbying.

Und das ist längst nicht alles: Denn in den nächsten Tagen gehen wir mit einem AT-Kompetenzatlas online!

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Die ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark im Kurzüberblick:

Die ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark wurde am 14. Juni 2016 als Körperschaft öffentlichen Rechts (ARGE nach WKG) mit Sitz in der WKO Steiermark gegründet, welche die Nachfolge der ersten Plattform angetreten hat.

  • Aktuell 86 Mitglieder
  • 64 Unternehmen (von Großbetrieben bis zu KMU)
  • 15 Bildungs- und Forschungseinrichtungen (z. B. FH CAMPUS 02)
  • Die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Steiermark
  • Die Fachgruppen der Ingenieurbüros, der Metalltechnischen Industrie und der UBIT
  • Die Innungen der Elektrotechniker, der Mechatroniker und der Metalltechniker
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08.06.20

© Michael Meister

Starke Partnerschaft und ausgezeichnetes Teamwork

Handdesinfektionsmittel gehören nach wie vor zu den am stärksten nachgefragten Produkten. Der österreichische Hygienespezialist Hagleitner verdoppelte sein Produktionsvolumen in weniger als einer Woche. Möglich war dieses rekordverdächtige Tempo mitunter durch die ausgezeichnete Zusammenarbeit der langjährigen Partner EngelAlpla und Meister-Quadrat.

Neue Fertigungszelle in nur drei Tagen

Koordiniert durch Michael Meister, Inhaber der Ingenieursfirma Meister-Quadrat im steirischen Niklasdorf, bewiesen die Unternehmen Hagleitner, Alpla und Engel Zusammenhalt. Wir haben bei Michael Meister nachgefragt, welche Herausforderung auf ihn gewartet haben.

Herr Meister, welche Aufgabe haben Sie bei diesem Gemeinschaftsprojekt übernommen?

Meister: Die grundsätzliche Idee die Firmen zusammenzuspannen und das Projekt zu koordinieren und umzusetzen war meine Aufgabe.

Was waren die Herausforderungen?

Meister: Der zeitliche Ablauf - trotz Kurzarbeit und wegen der allgemein getrübten Stimmung alle Projektpartner mit ins Boot zu nehmen und unbürokratisch ohne lange Entscheidungswege die Umsetzung zu gewährleisten. Aber auch die gesetzlichen Bestimmungen waren fordernd. Es gab keine Nächtigungsmöglichkeiten im Land Salzburg zu diesem Zeitpunkt. Wir mussten jeden Tag mehr als eine Stunde pro Richtung zurück ins Hotel nach Schladming fahren.

Ein Partnernetzwerk, das zusammenhält. Wie beschreiben Sie die Zusammenarbeit mit Hagleitner, Engel und Alpla?

Meister: ALPLA ist einer der größten Verpackungshersteller in Europa – alle drei Firmen sind Kunde beziehungsweise Lieferant bei mir. Das Um und Auf ist, dass man die erforderlichen Menschen persönlich kennt und somit ein großes Vertrauen vorhanden ist, um eine derartige Umsetzung trotz ungünstiger Bedingungen durchzuführen.

Wie hat Ihr Unternehmen die Corona-Krise als weltweit agierende technische Beratungscrew erlebt?

Meister: Der Bereich der Beratung ist einige Wochen fast gänzlich zum Stillstand gekommen, mittlerweile laufen die Sachen wieder an. Wir arbeiten allerdings vor allem an Projekten, die schon vor Corona gestartet wurden. Viel Neues ist noch nicht in Aussicht.

Es hat in der schwierigen Zeit auch Hilfestellungen gegeben. In Zeiten, in denen aufgrund der Reisebestimmungen kein persönliches Kennenlernen stattfinden konnte, waren die digitalen Kommunikationswege sehr hilfreich. Wir haben uns physisch nie gesehen, aber trotzdem unsere Arbeit gemeinsam erledigt. Persönlich denke ich aber, dass dies nur aufgrund der angespannten Situation möglich war. Wenn das der neue Alltag werden sollte, glaube ich nicht, dass dies reibungslos so klappen wird. Zumindest sollte man sein Gegenüber für gemeinsame, längere Aufgaben einmal getroffen haben.

Es gibt ja den Spruch: "Durchs Reden kommen d'Leut zusammen" - das sehe ich durch die andere Art der Kommunikation - wie bis vor kurzem ausschließlich elektronische Medien - gefährdet. Projekte wie das von Hagleitner werden sich dann nicht so leicht mehr umsetzen lassen.

Hier geht's zur Reportage in der österreichischen Kunststoffzeitschrift

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08.06.20

© REDWAVE

Redwave R&D startet neue Recycling-Ära

Die High­tech-Sor­tier­ma­schi­nen von Red­wave spie­len eine Schlüs­sel­rol­le in einem EU-Re­cy­cling-Pro­jekt. Das Motto lautet: Wie­der­ver­wer­ten statt weg­wer­fen! Bei Ma­trat­zen­schaum­stoff & Co. war das bis­her kaum mög­lich. Das soll sich jetzt aber än­dern - mitunter durch aus­ge­klü­gel­te stei­ri­sche Sor­tier­tech­no­lo­gie.

Steirisches Know-how löst globales Recycling-Problem

Katharina Ander von Redwave R&D ist Projektverantwortliche des Forschungs- und Entwicklungsteams von Redwave. Wir haben nachgerfragt, was es mit dem Projekt auf sich hat.

Frau Ander, können Sie dieses komplexe Projekt kurz beschreiben?

Ander: Es gibt derzeit keinen vernünftigen Recylingweg für Matratzenschaumstoff, denn Schaum ist nicht gleich Schaum. Das PUReSmart Projekt läuft seit einem Jahr und hat eine Laufzeit von vier Jahren. Wir wollen die Schäume am Ende ihrer Lebensdauer in verschiedene Fraktionen sortieren, die anschließend dem chemischen Recycling zugeführt werden können. Außerdem soll ein neuartiger Schaumstoff erschaffen werden, der von vornherein werkstofflich recyclebar ist.

Wie läuft das Projekt zur Zeit?

Ander: Das Sortieren der bestehenden Schäume funktioniert aktuell recht gut. Wir sind optimistisch, dass wir dadurch eine ideale Grundlage für den anschließenden chemischen Recyclingprozess schaffen können. Von Vorteil für uns ist das breite Wissen aller Projektpartner und die solide Datenbank, die wir damit erarbeiten.

Welche Herausforderungen oder Ziele warten noch auf Sie?

Ander: Mein Team und ich hoffen auf ein europaweites Umdenken die Matratzen betreffend. Eine Vorgehensweise wie bei Elektroaltgeräten mit erweiterter Herstellerverantwortung wäre sehr wünschenswert, d.h. Matratzen sollten am Lebensende vom Handel zurückgenommen und dem Recycling zugeführt werden. Unser Ziel wäre es, den Wertstoffkreislauf zu schließen.

Vielen Dank und weiterhin viel Erfolg!

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06.05.20

© Maschinenbau Brunner

Maschinenbau Brunner baute Abfüllanlage für Desinfektionsmittel

Die Firma Maschinenbau Brunner GmbH plant seit dem Jahr 2000 Maschinen nach Kundenwunsch und erzeugt schlüsselfertige Anlagen. Im Lauf der Jahre wurden im Unternehmen Sondermaschinen im Bereich der Fördertechnik, Lebensmittelindustrie, Verpackungstechnik oder auch EPS-Produktion geplant und entwickelt. Wir haben bei DI Stefan Knöbl nachgefragt, welchen Beitrag sein Unternehmen in Zeiten von Corona leisten konnte.

Herr DI Stefan Knöbl, wie würden Sie Ihr Unternehmen ganz kurz beschreiben?

Knöbl: Wir bauen Sondermaschinen nach Kundenwunsch. Unser Kunde kommt mit einer Idee und wir erarbeiten die Lösung vom Anfang bis zum Schluss. Mit jedem abgeschlossenen Projekt können wir auf noch mehr Erfahrung und Know-how zurückgreifen.

Worin sehen Sie die Stärken Ihres Unternehmens?

Knöbl: Unsere Stärken liegen eindeutig in unseren motivierten Mitarbeitern. Das spannende an unserem Job ist, dass wir Maschinen und Anlagen entwickeln, die am Markt nicht verfügbar sind. Wir können auf kurzfristige Aufträge schnell und flexibel reagieren.

War das auch der Fall bei der Herstellung der Abfüllanlage für Desinfektionsmittel für das Unternehmen RINGANA?

Knöbl: Ja, es ist uns gelungen, binnen kürzester Zeit eine Abfüllanlage für Desinfektionsmittel zu entwickeln, zu planen und zu fertigen. Unser oberstes Ziel ist es, Maschinen und Anlagen herzustellen, die genau den Anforderungen des Kunden entsprechen.

Ihr Unternehmen liefert ein Gesamtpaket „Von der ersten Idee zur fertigen Anlage“ – welche Herausforderungen sehen Sie aktuell?

Knöbl: Langsam macht sich ein Wiederhochfahren der Wirtschaft bemerkbar. Die Leute kommen wieder zurück. Wir beobachten, dass viele unserer Kunden jetzt Zeit hatten, um über Prozesse in ihrem Unternehmen nachzudenken und dementsprechend trudelten auch Anfragen bei uns ein. Die Frage ist aber, werden die Unternehmer dann auch das Geld haben, um zu investieren?

Vielen Dank für Ihre Zeit, Herr Knöbl.

DI Stefan Knöbl

KONTAKT

MASCHINENBAU BRUNNER GMBH
Gewerbepark 2, A-7412 Wolfau
T +43 (0)3356 / 20 600
F +43 (0)3356 / 20 600-30
M +43 (0)660 / 47 06 205
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03.02.20

© BERNHARD BERGMANN

Zukunftskonferenz zum Thema „Produktion“

Am 11. März 2020 geht die 10. Zukunftskonferenz der JOANNEUM RESEARCH über die Bühne. Der Themenschwerpunkt dreht sich dieses Jahr um "Produktion".

Die Zukunftskonferenz bietet Kunden, Partnern und Stakeholdern nicht nur einen Überblick über die Forschungstätigkeit des Unternehmens, sondern auch über die Umsetzung von Innovation. Heuer steht der Schwerpunkt "Produktion" sowie die Präsentation von Forschungsleistungen, die Produktion zukunftsfähig zu machen, auf dem Programm.  Wir haben bei Geschäftsführer Univ.-Prof. DI Dr. tech. Wolfgang Pribyl nachgefragt, was Sie bei dieser Konferenz erwarten dürfen.

Was ist das Ziel dieser Veranstaltung?

Wolfgang Pribyl: Die Zahl der Konferenzteilnehmerinnen und -teilnehmer steigt jedes Jahr, was uns darin bestärkt, auf dem richtigen Weg zu sein. Ziel der Zukunftskonferenz ist es, den Dialog zwischen uns und unseren Partnern zu stärken und die Diskussionsergebnisse für beide Seiten gewinnbringend umzusetzen. Es freut uns immer besonders, wenn aus diesen Diskussionen Ideen für neue Projekte entstehen und sich so die Zahl unserer Partner und Kunden weiter vergrößert. Natürlich ist es uns auch sehr wichtig zu zeigen, dass wir im Bereich der angewandten Forschung ganz vorn dabei und nah an Wirtschaft und Industrie sind und eine Projektkooperation mit uns häufig zu einem deutlichen Wettbewerbsvorteil führt.  

Welche Herausforderung gab es bei den Vorbereitungen?

Wolfgang Pribyl: Nach der Festlegung des Jahresthemas ist es immer interessant und herausfordernd, hochkarätige Hauptvortragende für die Veranstaltung zu gewinnen, die ihre Visionen und Erfahrungen weitergeben. Bis jetzt ist uns das aber noch jedes Mal sehr gut gelungen. Heuer werden Jürgen Tiedje, Head of Unit "Sustainable Industry Systems", Directorate General for Research and Innovation of the European Commission und Univ.-Prof. Mag. Dr. Thomas Krautzer, Institut für Wirtschafts-, Sozial- und Unternehmensgeschichte der Karl-Franzens-Universität Graz, die Keynotes halten.

Was ist Ihr persönliches Highlight der Veranstaltung?

Wolfgang Pribyl: Ich freue mich immer sehr auf den Wettbewerb der "besten Projekte" unserer Forscherinnen und Forscher, die in kürzester Zeit den wesentlichen Inhalt darstellen müssen. Diese Kurzvorträge spiegeln die enorme Bandbreite unserer Expertise wider. Im Weg einer Abstimmung der Konferenzteilnehmer erfolgt dann die Selektion der jeweils besten Projekte und ihre Prämierung. Und es begeistert mich, wenn sich Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Forschung sowie Wirtschaft und Industrie, Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vernetzen und neue Ideen geboren werden. 

Was wünschen Sie sich für die Besucher am 11. März 2020?

Wolfgang Pribyl: Ich wünsche mir, dass sich alle, die an der Konferenz teilnehmen, ein Stück JOANNEUM RESEARCH mitnehmen, von unserer Innovationskraft profitieren, und vielleicht mit der Idee eines gemeinsamen Projekts zu uns zurückkommen.

#zuko – Wann ist die Veranstaltung für Sie ein besonderer Erfolg?

Wolfgang Pribyl: Wenn viele neue Ideen und Projekte gemeinsam mit unseren Kunden und Partnern entstehen und somit die Forschung Früchte trägt. 

Hier geht's zu den Details der Veranstaltung!

Top aktuell:

JOANNEUM RESEARCH für die flexibelsten Arbeitszeitmodelle ausgezeichnet

Nach einer Erhebung des market Instituts hat die JOANNEUM RESEARCH die modernsten und flexibelsten Arbeitsmodelle in der Steiermark. Die Preisverleihung fand in den Räumlichkeiten der Energie Steiermark statt.

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02.10.19

© Zultner Metall GmbH

Die Zultner Metall GmbH stellt sich vor!

Wir bei Zultner verstehen uns als innovative Händler für hochwertige Metalle und Schweißtechnik, Moderne Lagerstandorte mit großer Raumkapazität sowie eine leistungsstarke Infrastruktur sorgen für äußerst schnelle Lieferungen und optimieren nachfolgende Produktionsabläufe.

Stabilität, flexibles Agieren und Vertrauen sind die Eckpfeiler unseres Unternehmens. Für unsere Kunden sind wir bereit, neue Wege zu gehen, dynamisch zu sein, um eine individuelle Betreuung und langfristige Versorgungssicherheit zu garantieren. Wir wollen jeden Kunden in seiner spezifischen Situation bestmöglich unterstützen.

Deshalb bauen wir gemeinsam mit unseren Kunden und unserem erweiterten Produktionsnetzwerk effiziente, individuelle Supply-Lösungen. Das passende Sortiment verknüpft mit einer hohen Verfügbarkeit und zuverlässigen Mitarbeitern hilft uns, auf spezielle Kundenwünsche einzugehen und trotzdem schnell auszuliefern.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Als Systemanbieter realisieren wir seit mehr als 40 Jahren gemeinsam mit unseren Partnern Fronius, ABB und YASKAWA kundenspezifische Komplettlösungen für das automatisierte Lichtbogenschweißen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Automatisierungstechnik, auch bei uns in der Schweißtechnik, hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Das Schweißen von Bauteilen ist weitaus herausfordernder und vielschichtiger geworden. Modernste volldigitalisierte Schweißsysteme und Systemsteuerungen mit intuitiven Bedienungselementen bewirken eine perfekte Interaktion aller Systemkomponenten. So wird maximale Wirtschaftlichkeit und eine absolut reproduzierbare Schweißqualität garantiert.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Wir arbeiten seit vielen Jahrzehnten mit weltweiten Technologieführern zusammen und profitieren von diesen. Die Firma Fronius in Wels beschäftigt zum Beispiel in der Forschung und Entwicklung über 400 hoch motivierte Mitarbeiter.

Wir arbeiten aktiv mit unseren Kunden und Produzenten zusammen. Eine starke Vernetzung ermöglicht flexibles Agieren in jeder Situation. Seit vielen Jahrzehnten ist etwa die Firma Fronius, weltweiter Technologieführer in der Schweißtechnik, unser Partner.

Auch in Ausnahmesituationen bewahren wir den Überblick. Wir handeln überlegt und unerschrocken. Wir sind ein verlässlicher Partner im Lieferprozess, bewahren auch in einer schwierigen Lage die Ruhe und unterstützen unsere Kunden immer mit dem Höchstmaß an Kompetenz, Mut und Handschlagqualität.

Neue Ideen und innovative Ansätze inspirieren uns. Wir erfreuen uns an komplexen Herausforderungen, denn wir sind Meister der agilen Versorgung. Auch wenn unser Unternehmen im technisch-industriellen Bereich angesiedelt ist, haben wir einen Sinn für Ästhetik sowie eine ausgeprägte Liebe zu modernen, hochwertigen Materialien.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Für jede Anwendung die optimale Lösung ist unser Motto. Gerade bei automatisierten Cladding, Rund- und Längsnahtschweißsystemen wurden in der Vergangenheit tolle Projekte umgesetzt.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

In der heutigen Zeit wird es immer wichtiger einem starken Netzwerk anzugehören, in dem man eigene Erfahrungen und sein Wissen teilen kann, aber in dem auch bei eigenen Anliegen und Herausforderungen geholfen wird.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1949
Anzahl Mitarbeiter: 130
Unternehmensschwerpunkte:
Großhandel Metalle, Supply-Lösungen, sichere und effiziente Schweißprozesse
Standorte: Graz, Klagenfurt, Wels, Wiener Neudorf

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03.09.19

© SELMO Automation GmbH

SELMO Automation GmbH: Besser ist leichter

Der steirische Software-Engineering-Spezialist und SELMO-Lizenzpartner SELMO Automation GmbH macht Steuerungstechnik für alle verständlich.

SELMO Automation GmbH liefert ihren Kunden Automation der neuen Generation: Vom Prozess zur Maschine und nicht umgekehrt. Mit dem einfachen und sicheren Betriebssystem SELMO (Sequence Logic Modelling) macht das Unternehmen Anlagen weltweit rasch betriebsbereit und leicht bedienbar. Die Software ist einheitlich und nachvollziehbar. Das Layermodell nimmt die Maschine als digitalen Zwilling in sich auf. „Ob retrofit oder ganz neu: Wir machen Steuerungssoftware für alle verständlich, damit es für alle leichter läuft. Der Mensch gibt die Maschine vor und wir holen die IT ins Zentrum. Dabei modellieren, dokumentieren und generieren wir einfach, logisch und automatisch“, so CEO Markus Gruber, der seit Jahren SELMO anwendet. „Den Beweis liefern Anlagen in der vollen Bandbreite der Anforderung und Komplexität, die wir nie mehr wiedersehen – weil sie von selbst laufen.“ Was sich bewährt hat, wird künftig allen Anwendern mit dem Online-Generator SELMOtino zur Verfügung stehen, denn: Besser ist leichter.

Erfahren Sie mehr über die SELMO Automation GmbH.

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04.09.19

© BT-Anlagenbau

Produkte von BT-Anlagenbau weltweit erfolgreich im Einsatz

BT-Anlagenbau ist Generalunternehmer für den Anlagenbau im Bereich Intralogistik. Die Produkte aus der Automatisierungstechnik, Bildverarbeitung, Schaltschrankverdrahtung und Elektroindustriemontagen sind weltweit erfolgreich im Einsatz und stehen für Wirtschaftlichkeit und Qualität.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Seit über 30 Jahren zählt BT-Anlagenbau mit seinem Know-how zu den renommiertesten europäischen Anbietern der Automatisierungstechnik - und das in über 20 Branchen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Automatisierung war noch nie so gefragt wie jetzt! Regelmäßige Lohnkostensteigerungen und die massive Konkurrenz aus Billiglohnländern zwingen Unternehmen laufend in Automatisierungen zu investieren. So entwickeln und realisieren auch wir rund um die Uhr Sonderlösungen für unsere Kunden. Einerseits zur Steigerung der Durchsatzleistung und andererseits zur Verbesserung der Produktqualität.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Die jahrelange Erfahrung in den unterschiedlichsten Branchen macht uns kompetent, flexibel und kreativ in unseren Lösungen. Dieses branchenübergreifende Denken nutzen wir, um zuverlässige, hochqualitative Produkte im Industrieanlagenbereich herzustellen.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Ganz besonders stolz sind wir auf unsere Hochregallager mit extrem schnellen Ein- und Auslagerleistungen sowie unzähligen Sonderlösungen dazu. Auch auf dem Sektor der Bildverarbeitung haben wir unglaubliche Spezialisten, weswegen die BT-Anlagenbau im HSP (Hyperspektral) Bereich auch zur Weltmarktspitze gehört. In der Schaltschrankverdrahtung - in Lohnfertigung und als Lizenzpartner der SIEMENS Sivacon Energieverteiler - zählen wir zu Österreichs Aushängeschildern.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Die Plattform zählt zu den bekanntesten Institutionen am heimischen Markt. Wir erwarten uns davon einen Erfahrungsaustausch mit anderen Profis.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1987
Anzahl Mitarbeiter: 120
Unternehmensschwerpunkte:
• Generalunternehmer für Hochregallager
• Automatisierungstechnik, Spezialisierung Bildverarbeitung
• Lohnfertigung Schaltschrankverdrahtung
• Weltweite Elektro-Industriemontagen
• Regionale GWH-Installationen
Standorte: 3

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DAM – Member Insight am 7. Oktober 2019

© DAM

DAM ist weltweit führend bei Automotive Testing und Assembly

Wo andere Neuland betreten, ist DAM - Dynamic Assembly Machines Anlagenbau GmbH schon längst angekommen. Das Unternehmen bietet technisch wegweisende, wirtschaftlich effiziente und serienerprobte Lösungen an - egal, ob für konventionelle Antriebssysteme oder E-Antriebe.

Flexible Lösungen für höchste Ansprüche

Von der Planung bis zur Montage ist jede Kernkompetenz inhouse verfügbar. Auch während der Umsetzungsphase ist es möglich, schnell auf sich verändernde Vorgaben zu reagieren. In weiterer Folge kann auch auf Faktoren, wie z. B. Stückzahlschwankungen, durch einfache Adaptierungen reagiert werden. Das Unternehmen sichert mit der Standorterweiterung die Wettbewerbsfähigkeit ab und steuert auf eine erfolgversprechende Zukunft hin.

Blicken Sie mit uns hinter die Kulissen!

Im Rahmen des Memeber Insights lädt das Mitgliedsunternehmen am 7. Oktober 2019 zu einer Besichtigung des Unternehmens ein. Beim Member Insight geht es vor allem um den Austausch der Mitglieder. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

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05.06.19

© Fb Industry Automation

Fb Industry Automation GmbH

Das Unternehmen der Fb Industry Automation GmbH hat sich auf schlüsselfertige Lösungen für das Lagern, Transportieren und Kommissionieren in der Produktions- und Absatzlogistik spezialisiert.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Albersdorf bei Gleisdorf liefert automatisierte Logistikanlagen und Industrieautomation - von der Planung über die Realisierung bis hin zu Service und Hotline.

AT STYRIA hat nachgefragt, was Fb Industry Automation auszeichnet.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Die Automatisierungstechnik ist ein umfangreich integrativer Bestandteil in allen unseren Lösungen.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Auch in der Zukunft liegt die Komplexität der Automatisierung in der Einfachheit der Lösung.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von Ihrem Mitbewerb ab?

Unser am Markt einzigartiges Produktportfolio eröffnet unseren Kunden eine optimale Wertschöpfung ihrer intralogistischen Prozesse in den Anwendungen der Produktions- und Absatzlogistik.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Unser skalierbares Kleinteile-Shuttlelagersystem für Zuladungen bis 160 kg bei 4-fach tiefer Lagerung ist ein besonderes Highlight in der Produktions- und Absatzlogistik. Weiters auch unsere hybriden und dynamischen Längs- und Querverschiebewagen mit bis zu 10.000 kg Zuladung.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir freuen uns über die Mitgliedschaft. Nach dem Motto: Zusammenarbeit bringt eine Summierung an Know-how und Möglichkeiten - ein Füreinander eine Multiplikation. Die Plattform bietet für beides einen Rahmen.

Fact Box:

Gründungsjahr: 2009
Anzahl Mitarbeiter: 40
Unternehmensschwerpunkte: Produktions- und Absatzlogistik
Standorte: Albersdorf-Prebuch und Hausmannstätten

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moitzi

Ehrungen AT&S – KommR Heinz Moitzi

Ing. Heinz Moitzi ist seit Jahren einer der profiliertesten Führungskräfte der Steiermark und konnte als technischer Vorstand der AT&S Austria Technology & Systemtechnik AG wesentlich zur erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklung des Unternehmens beitragen. Als wichtiger und verlässlicher Teil der Fachvertretung Elekto- und Elektronikindustrie und Experte in der Ingenieurzertifizierungsstelle Steiermark freut es uns ihm zum Berufstitel "Kommerzialrat" zu gratulieren.

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09.05.19

© icubedIT

incubed IT

Die incubed IT GmbH wurde von Absolventen der Technischen Universität Graz gegründet. Sie entwickelt Softwarelösungen, die es Automated Guided Vehicles (AGVs) ermöglicht, in einem definierten Bereich ohne bauliche Maßnahmen oder andere technische Hilfsmittel intelligent zu navigieren.
Wir haben bei Ivica Tomic MSc. nachgefragt, welche Rolle die Automatisierungstechnik bei der incubed IT GmbH spielt.

Welches Ziel verfolgt Ihr Unternehmen? Was zeichnet Sie aus?

Unser Hauptziel ist die Entwicklung von High-Level-Software, um die Vision einer selbstorganisierenden Flotte autonomer, intelligenter und kooperativer mobiler Roboter zu verwirklichen, die häufige Aufgaben in verschiedenen Anwendungsbereichen lösen. Langjährige Erfahrung in den Bereichen Robotik und Multi-Agent-Systeme sowie eine hervorragende Ausbildung und etablierte Partner sind unsere Stärken, die uns einzigartig machen. Was uns besonders auszeichnet, ist die Tatsache, dass unsere Softwarelösung vollkommen Plattform-Hardware-unabhängig arbeitet. Wir bieten somit potenziellen Partnern die Möglichkeit, dass sie ein eigenes frei navigierendes AGV-Produkt auf den Markt herausbringen können!

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

incubed IT entwickelt und implementiert Softwaresysteme, die Automated Guided Vehicles (AGVs) für den Transport von Gütern in Lagerhäusern und Produktionsbereichen einsetzen. Unsere Softwarelösungen sind auf die spezifischen Anforderungen der sich ständig verändernden Logistikbranche ausgerichtet. Hier gibt es immer wieder ein Ineinandergreifen von klassischer Automatisierungstechnik mit unseren Produkten, um dem Kunden eine ganzheitliche Lösung anzubieten.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Starre Verkettungen von automatisierten Prozessen sind immer mehr in Auflösung begriffen. Dadurch senkt sich die Lebensdauer einzelner Automatisierungsprojekte rapide und der Re-Konfigurierbarkeit der Anlagen wird immer mehr Bedeutung zukommen. Hier sehen wir auch Themen wie den digitalen Zwilling, an dem wir derzeit intensiv arbeiten, als einen Schlüsselfaktor um Änderungen an Produktionslinien oder Logistikprozessen schnell und effizient ausprobieren zu können.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Das Flottenmanagementsystem der incubed IT GmbH verwandelt Shuttles in autonome, frei-navigierende, intelligente und kooperative Roboterflotten. Diese stellen eine flexible, dynamische und skalierbare Transportlösung in Ihrem Unternehmen zur Verfügung. Im Gegensatz zu herkömmlichen FTS sind mit "incubed IT Software" ausgestattete Shuttlesysteme nicht an feste Spuren oder Führungen gebunden. Die Shuttles können sich frei und dadurch auftragsoptimiert bewegen. Hindernisse oder unvorhergesehene Ereignisse bringen die Flotte nicht zum Stillstand. Das Flottenmanagementsystem übernimmt koordinierende Funktion und stellt auf diese Weise optimierten Durchsatz sicher.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir glauben, dass ein heimisches Netzwerk im globalen Wettbewerb wichtig ist und erhoffen uns weitere gute Partnerschaften.

Fact Box:

Gründungsjahr: 2011
Anzahl Mitarbeiter: 28
Unternehmensschwerpunkte: Softwareentwicklung
Standorte: Hart bei Graz

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Erregger Engineering

1998 gegründet, betreibt das Unternehmen Erregger Engineering heute neben dem Gewerbe Ingenieurbüro auch das Gewerbe Mechatronik. 2016 wurde aus dem Einzelunternehmen eine GmbH. Wir haben bei Friedrich Erregger nachgefragt, wo die Herausforderungen liegen.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Wir sind in vielen verschieden Bereichen tätig. Zum einen sind wir im Bereich der Robotertechnik mit der Herstellung kompletter Anlagenzellen tätig aber auch das Herstellen von Anlagenkomponenten und Vorrichtungen zählt zu unseren Gebieten. Neben dem Maschinenbau spielt vor allem der Anlagenbau mit der Herstellung von Produktions-, Montage- und Transportanlagen eine große Rolle. Außerdem widmen wir uns dem Werkzeug- und Vorrichtungsbau sowie der 3D-Konstruktion und Fertigung. Nicht zu vergessen die Inbetriebnahme der Anlagen inklusive der Elektrik, Steuerung und Dokumentation.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Interessanter erscheint uns die Frage, was würden die Konsumgüter ohne Automatisierungstechnik heute Kosten?

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen und wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Unser Unternehmen ist für seine jahrzehntelange Erfahrung bekannt und die daraus resultierenden Konstruktionslösungen werden sehr geschätzt. Da wir die Projekte von der Konstruktion bis zur Inbetriebnahme ausführen und auch selbst fertigen, sind eventuelle Probleme mit Unterlieferanten minimiert. Mit unserem Werkzeug- und Vorrichtungsbau sind wir in der Lage, Anlagen mit speziellen Einrichtungen anzubieten. Außerdem sind wir durch unsere Größe flexibel und können auch kurzfristige Lösungen anbieten.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Eine große Herausforderung für uns war eine komplette Roboteranlage mit einer Länge von 18 Meter als Gesamtanlage zu bauen und das mit Einrichtungen wie Stangenzuführung - Stanzen - Zwischentransporte - Zuführungen mit Magazinen - Vereinzelung - MAG-Schweißen und WIG-Schweißen sowie Handling bis zum Ausförderband - und das ganze von der Konstruktion bis zur erfolgreichen Inbetriebnahme!

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden und was erwarten Sie sich davon?

Wir erwarten uns von der Plattform - neben Erfahrungsaustausch und Vernetzung - vor allem auch Hilfestellung bei Förderansuchen und Unterstützung beim Zugang zu Bildungseinrichtungen.

Fact Box:

Gründungsjahr: 1998 Einzelunternehmen; 2016 GmbH
Anzahl Mitarbeiter: 7
Unternehmensschwerpunkte: Automatisierung , Robotik, Werkzeuge und Vorrichtungen
Standort: 8563 Ligist

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03.04.19

© pewag

Steigerung der Produktivitätszahlen und Reduktion von Fehlerkosten

Die pewag Engineering GmbH ist ein Anbieter für hochwertige Automatisierungslösungen, Hersteller von Sondermaschinen und Servicedienstleister für Anlagenautomatisierungen und -optimierungen. Von der Idee zur Planung, über die Fertigung bis zum Echtbetrieb, Monitoring und After Sales-Betreuung -  alles aus einer Hand.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

In Anbetracht der heutigen Anforderungen an die Prozessdatenerfassung sowie an die Komplexität in den Bereichen Bauteilhandling inkl. Mess- und Regelungstechnik, muss man die Automatisierungstechnik eigentlich als übergeordneten Baustein im Anlagenbau begreifen. Unseren hochwertigen Maschinenbau im klassischen Sinn sehen wir daher als solides Fundament innerhalb unseres Angebotsspektrums. Ohne diesen Unterbau sind gute Automatisierungslösungen nach Kundenwunsch nicht möglich.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Die Zukunft liegt ganz klar in noch umfangreicheren Aufgabenstellungen im Bereich des internen bzw. intermaschinellen Materialtransportes. Hier knüpfen dann automatisierte Prozess- und Anlagenverkettungen an. Die Prozessdatenerfassung sowie die Steuerung und Kontrolle solcher Anlagen, auch zunehmend mit visueller Bilderkennung und -verarbeitung unter dem Überbegriff „Industrie 4.0“, werden in ihrem Umfang ebenfalls noch stark zunehmen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Hier kann man mit Stolz erwähnen, dass wir unsere Stärke vor allem im breiten technischen Know-how sehen. Unsere Mitarbeiter sind durchwegs Spezialisten in ihren jeweiligen Bereichen und ermöglichen es uns, dem Markt ein besonders breites Spektrum an Automatisierungs- und Prüflösungen anbieten zu können. Dieses Wissen setzen wir oftmals auch für sogenannte Reengineering-Projekte ein, bei denen es gilt alte aber bewährte Anlagen auf den Stand der Technik zu bringen und mit cleveren Automatisierungslösungen zu versehen. Zu guter Letzt sei erwähnt, dass unsere Kunden speziell unsere Flexibilität in der Konzeptionierungs- und Umsetzungsphase schätzen. Dies gilt im gleichen Maße natürlich auch für unseren After Sales Service.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Hier möchten wir zwei Projekte aus zwei Themenbereichen erwähnen. Das wären einerseits ein umfassendes Montagehandling-System für eine Getriebefertigung und andererseits eine automatisierte Prüfanlage für Fahrwerksteile: Das Montagehandling-System für einen Kunden aus dem Industrieapparatebau ermöglicht es, alle notwendigen Serienmontageschritte in einer kontrollierten und vorgegebenen Abfolge durchzuführen. Dabei werden die Werker bei den einzelnen Arbeitsschritten mit allen notwendigen Informationen versorgt. Die Werkstückträger stellen ein ergonomisches Arbeiten sicher. Weiters sind ein optimales Takten der einzelnen Arbeitsschritte und lückenloses Erfassen aller Prozessdaten möglich. Ein weiteres erwähnenswertes Projekt wurde für einen Automobilzulieferer realisiert. Dabei handelt es sich um eine automatische Prüfstation für geometrisch komplexe Fahrwerksteile, bei der die Teile mittels unterstützendem Handling-System in die Anlage eingebracht werden können. Der anschließende Prüfprozess beinhaltet zuerst die korrekte Positionierung des Bauteils in der Anlage. Dies wird bei der Anlagenkonstruktion genau definiert, weil es ein wichtiger Faktor für das Zustandekommen von korrekten Messergebnissen ist. Im Anschluss daran erfolgt dann die automatische Maßprüfung, welche sowohl taktil als auch mittels Laser-Sensorik erfolgen kann. Das Messergebnis kann dann über eine grafische Darstellung nachvollzogen werden. Die Vorteile solcher Lösungen liegen natürlich zu großen Teilen in der Steigerung der Produktivitätszahlen und in der Reduktion von vor- und nachgelagerten Fehlerkosten.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Wir als Industrienation Österreich können stolz auf unser Know-how und unsere Kompetenzen in den einzelnen technischen Bereichen sein. Aus dem Grund liegt es nahe, hier auch zu „netzwerken“ und branchenübergreifend in Kontakt zu sein. Einerseits können wir so unseren Horizont erweitern und andererseits können wir  auch voneinander profitieren, indem wir sowohl Herangehensweisen als auch Lessons Learned miteinander teilen.  

Fact Box:

Gründungsjahr: 1988 Anzahl Mitarbeiter: 61 Unternehmensschwerpunkte: Automatisierung Standort: Kapfenberg  
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02.04.19

© WSCAD und KPS

Eröffnung KPS und WSCAD im September

Die Firma WSCAD, bekannt für ihre CAD Software, und die Schaltschrankbaufirma KPS werden in einem gemeinsamen Gebäude vereinigt. Am 19. September 2019 findet in Dobl die Eröffnungsfeier von KPS und WSCAD statt. Gerne laden sie die Mitglieder der AT STYRIA zu dieser Veranstaltung ein. Gestartet wird um 14:00 Uhr mit einem Empfang und einer Firmenbesichtigung. Es wird gebeten sich unter events@kps.at anzumelden.   Mehr Details über KPS! Mehr über WSCAD erfahren!  
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06.03.19

© JOANNEUM RESEARCH

JOANNEUM RESEARCH ROBOTICS: Spitzenforschung auf internationalem Niveau

Die JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH (JOANNEUM RESEARCH) ist eine unternehmerisch orientierte Innovations- und Technologieanbieterin. Sie ist eingebunden in ein internationales Netzwerk und betreibt seit nun mehr als dreißig Jahren Spitzenforschung auf internationalem Niveau. Robotik wird kurz- und mittelfristig neben der klassischen industriellen Fertigung auch wesentliche Bereiche unseres Wirtschafts- und Alltagslebens beeinflussen - in all seinen vielfältigen und interdisziplinären Ausprägungsformen. Mit ROBOTICS greift die JOANNEUM RESEARCH den aktuellen Bedarf der Wirtschaft an der Schnittstelle zwischen digitaler und realer Welt auf.  Das Institut konzentriert sich auf innovationstreibende Technologien für produzierende Unternehmen und Dienstleister. Im Zentrum der Forschung steht dabei die intelligente und flexible Automation von Produktionsprozessen mittels modernster Robotertechnik. Darüber hinaus realisiert ROBOTICS individuelle, umfassende und sichere Systemlösungen für stationäre und mobile Manipulatoren.

Wo liegen Ihre Berührungspunkte mit der Automatisierungstechnik?

Roboter gelten als zentrale Grundbausteine für moderne Automatisierungslösungen. Hierbei sind es insbesondere die erweiterten Fähigkeiten moderner Robotertechnologien, wie Sensitivität und die Fähigkeit in direkter Umgebung von Menschen arbeiten zu können, von hoher Bedeutung für zukünftige Aufgaben in der Produktion. Das Institut ROBOTICS mit seinen Schwerpunkten Robotersicherheit, mobile und ortsgebundene sensitive Leichtbaurobotik und sicherheitsbewertete Greif- und Sensortechnologie bietet hier eine wesentliche Support-Funktion für Wirtschaft und Industrie.

Wie sehen Sie die Zukunft der Automatisierungstechnik?

Eine verstärkte Automatisierung ist für die Wettbewerbsfähigkeit in Österreich essentiell. Hierbei haben wir am Standort nicht nur die Chance in der Anwendung dieser Technologie den Produktionsstandort wirtschaftlich und qualitativ attraktiver zu gestalten, sondern auch die Möglichkeit das Know-how im Design und der Realisierung von komplexen Automatisierungslösungen wirtschaftlich nachhaltig zu nutzen.

Was ist das Besondere an Ihrem Unternehmen, wie heben Sie sich von der Konkurrenz ab?

Als Bindeglied zwischen universitärer und angewandter Forschung unterstützt ROBOTICS Anwender und Systemintegratoren bei der Industrialisierung von moderner Robotertechnologie. Unser Schwerpunkt auf Robotersicherheit liegt hierbei nicht nur im Bereich der angewandten Forschung. Mit dem ROBOTICS Evaluation Lab als zentraler Teil des Instituts ROBOTICS bieten wir essentielle Hilfestellungen bei der Sicherheitsprüfung von Roboteranlagen.

Welches Ihrer Projekte/Produkte sticht für Sie besonders hervor?

Kollaborative Robotik ist als wesentliche zukünftige Robotertechnologie in aller Munde. Für einen wirtschaftlichen Einsatz in der Produktion gilt es aber noch mehrere Hürden zu überwinden. Ein wesentlicher Schwachpunkt eines kollaborativen Roboters, verglichen mit einem Facharbeiter/in in der Produktion, ist die Ortsgebundenheit auf einen Arbeitsplatz und damit eine relativ eingeschränkte Anwendbarkeit. Mit unserem mobilen sensitiven Manipulator CHIMERA vereinen wir einen mobilen Roboter und einen sensitiven Leichtbauroboterarm zu einem gesamtheitlich kollaborativen System, das ähnlich wie kompetente Mitarbeiter/innen in einer Produktion flexibel für Handhabungs- und Intralogistikaufgaben einsetzbar ist.

Wieso haben Sie sich dazu entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden? Was erwarten Sie sich davon?

Als angewandtes Forschungsinstitut des Landes Steiermark mit Institutsstandort Kärnten ist uns eine enge Vernetzung mit Anwendern, Systemintegratoren und Forschungspartnern ein wesentliches Anliegen. Im Team mit Partnern entstehen nicht nur interessante Möglichkeiten für ein Miteinander, sondern oftmals auch ein für unser gemeinsames Wirken am Standort essentieller Mehrwert.

Fact Box:

Gründungsjahr: Das Institut ROBOTICS wurde im Januar 2015 gegründet Anzahl Mitarbeiter: 28 Mitarbeiter/innen Unternehmensschwerpunkte: Robot Safety & Security, Mobile sensitive Manipulation, Mensch-Roboter Kollaboration, intelligente Automatisierung Standort: ROBOTICS – Institut für Robotik und Mechatronik der JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH, Lakeside B08a im Lakeside Science & Technology Park, Klagenfurt am Wörthersee Fotocredits: JOANNEUM RESEARCH
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15.01.19

© Heinz Eisenberger

Einfache Abläufe werden zunehmend automatisiert

Die Eisenberger GmbH setzt in Sachen Dienstleistung für die Automatisierungstechnik auf zwei Standbeine: Zum einen hat sich das Weizer Unternehmen als Konstruktionsbüro im Maschinenbau etabliert. Zum anderen bietet es seinen Kunden auch ein flexibles Personalservice. Wie das funktioniert, verrät uns Firmengründer und Geschäftsführer Heinz Eisenberger (55). Herr Eisenberger, Ihr Unternehmen bietet schon seit fast 20 Jahren Dienstleistungen als technisches Büro an. Worin liegt Ihr Erfolgsgeheimnis? Als Konstruktionsbüro für Maschinenbau unterstützen wir unsere Kunden von der Konzeptphase über die technische und konstruktive Auslegung bis hin zur Erstellung der Fertigungspläne mit Stücklisten. Zusätzlich gehören auch FEM-Analysen und Dokumentationen zu unserem Repertoire. Aktuell haben wir in diesem Bereich 18 top ausgebildete Konstrukteure im Einsatz. Die Ausbildung der Nachwuchskonstrukteure erfolgt unter Aufsicht unserer erfahrenen Teamleiter. Wie passt das Konstruktionsbüro mit dem zweiten Standbein - dem Personalservice - zusammen? Das ergänzt sich perfekt! Wir unterstützen unsere Kunden bei Kapazitätsengpässen auch mit unseren Konstrukteuren vor Ort. Wir bieten zeitlich begrenzte, projektbezogene Einsätze sowie längerfristige Überlassungen mit der Möglichkeit einer Übernahme ins Stammpersonal. So versuchen wir für unsere Kunden ein möglichst flexibler Partner zu sein. Die praktische Ausbildung der Leihkonstrukteure erfolgt durchwegs bei uns im Konstruktionsbüro, wo diese aktiv an Projekten mitarbeiten und so Grundlagen, CAD-Programme sowie unsere Kunden kennenlernen. Auf welche Projekte sind Sie besonders stolz? Für einen mittlerweile langjährigen Kunden haben wir maßgeblich an einer Anlage zur Produktionssteigerung von Autobatterien mitgearbeitet. Die Leistungserhöhung auf das Doppelte war eine große technische Herausforderung, auf deren erfolgreiche Umsetzung durch unser Team bin ich sehr stolz. Zwischenzeitlich wurde dieses Modell schon mehrfach verkauft und hat mittlerweile erfolgreiche Ableger. Bei so viel Einsatz scheint die Arbeit ja ein Hobby für Sie zu sein? Nicht nur für mich. Um den hohen Leistungsanforderungen gerecht zu werden, ist es für jeden einzelnen Mitarbeiter wichtig, seine Arbeit gerne zu machen. Als Ausgleich zur anspruchsvollen Tätigkeit als Konstrukteur, ist in unserem eher jungen Team der Sport ein wichtiger Faktor. Ich persönlich schalte am besten beim Mountainbiken und Walken mit Freunden ab. Was bedeutet Ihnen die Automatisierungstechnik? Automatisierungstechnik ist ein Spezialgebiet von uns. Deshalb sind wir auch aktiv bei AT Styria dabei. Gerade hier macht es Sinn, Kapazitäten zu bündeln und das Know-how zu erweitern. Dass bereits viele unserer Kunden Mitglieder sind, bestärkt uns zusätzlich hier mitzuwirken. Welche Trends sehen Sie in der Automatisierungstechnik? Für uns geht die Reise eindeutig in Richtung Elektromobilität und in einen immer höheren Automatisierungsgrad. Auch einfache Abläufe sind davon schon betroffen.
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03.12.18

© ematric

Produktion in Roboterhand

Von Fürstenfeld aus gehen Automatisierungslösungen der Firma ematric in die ganze Welt. Die Erfolgsgeschichte des Unternehmens zeigt, dass es nicht nur für Großkonzerne möglich ist, international erfolgreich Fuß zu fassen.  In den letzten drei Jahren hat ematric neben der SPS-Technik und Anlagenvisualisierungen die Thematik Robotik stark forciert und sich auf diesem Gebiet kontinuierlich weiterentwickelt. Der Hauptsitz der Firma ist in Tirol, doch auch die Niederlassung in Fürstenfeld zählt mittlerweile bereits 20 Mitarbeiter. "Angefangen haben wir in Fürstenfeld mit sechs Mitarbeitern. Doch da wir uns ständig weiterentwickeln und Neues ausprobieren, steigt die Nachfrage nach qualifizierten Mitarbeitern", erzählt Hannes Schweigler, Geschäftsleiter bei ematric. Das Kerngebiet des Unternehmens ist das Programmieren von Anlagen und Sondermaschinen sowie Roboterlösungen und deren Simulation. Ihre Robotersysteme übernehmen einfache Produktionsaufgaben wie Teilehandling, Maschinenbeladungen sowie Schleif- und Entgratvorgänge. Produktionsabläufe können dadurch beschleunigt und die hohen Qualitätsanforderungen der Prozesse sichergestellt werden. Eingesetzt werden sie vor allem im Industriebereich wie Automobil-, Holz- und Lebensmittelindustrie. "Wir haben uns einen soliden Kundenstamm aufgebaut, der es uns erlaubt, parallel dazu immer neue Technologien auszuprobieren", ist Schweigler stolz und erzählt weiter: "Wir haben uns sehr viel Know-how im Bereich der Robotik und Simulation erarbeitet und können es mit höchster Professionalität anbieten." Die Automatisierungslösungen aus Tirol und der Steiermark werden weltweit eingesetzt. "Unsere Mitarbeiter sind bereit zu reisen und die Systeme vor Ort zu programmieren. Die Kunden finden sich, neben Österreich, beispielsweise in Deutschland, Mexiko oder in den USA", so Schweigler.

Synergien müssen genutzt werden!

Die Firma ematric ist Mitglied in der Plattform Automatisierungstechnik und findet vor allem den Kontakt zwischen den Unternehmern wichtig. "Besonders interessant und wichtig ist es, neue Synergien zu finden und Kontakte mit Unternehmern zu knüpfen, die man noch nicht kennt. Dadurch kommen nicht nur interessante Gespräche zustande, sondern es können auch zukünftige Projekte entstehen", ist Schweigler sicher. Für das Unternehmen ist es wichtig, gegenseitig Kompetenzen zu nutzen und sich auszutauschen. Das wird durch die Plattform möglich. Foto: ematric
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Wenn der Mähroboter zur Bergziege wird

Sandra Slavinec von charismaTec zeigt, wie steirische Unternehmen unser Motto "Gemeinsam erfolgreich" ernst nehmen und davon profitieren.
Einen Mähroboter, der den Rasen selbstständig abgrast, kennen Sie natürlich. Auch die Asfinag setzt auf dieses Grundprinzip und möchte in Zukunft selbstfahrende Mulchmäher an den Autobahnen entlang arbeiten lassen. Und das hat eine Gruppe, die das Motto "Gemeinsam erfolgreich" der Plattform Automatisierungstechnik Steiermark aktiv betreibt, aufgegriffen: Die FH CAMPUS 02 Automatisierungstechnik mit Udo Traussnigg, das Unternehmen Brunner Maschinenbau mit Geschäftsführer Stefan Knöbl, Hannes Putz als Spezialist fürs „Mähen von Gras“ und charismaTec-Geschäftsführerin Sandra Slavinec. Sie haben schon in anderen Bereichen zusammengearbeitet und gesehen, dass sie gemeinsam mehr schaffen können. Und so entwickelten sie das Konzept für den Mulchbot, "der Bergziege unter den Mährobotern", wie Slavinec lachend erklärt. Mit dieser Idee schaffte es das Team unter die Top vier und wurde von der Asfinag zur Präsentation eingeladen.

Sicherheit steht im Vordergrund

Im Hintergrund herrscht gerade bei solch großen Automatisierungsprojekten ernsthaftes Tüfteln. Denn mit der steigenden Automatisierung werden auch die Herausforderungen größer. Die technische Umsetzung des selbstständigen Fahrens ist dabei gar nicht das große Thema. „Mit GPS und optischen Sensoren sind wir da heute schon sehr weit. Es geht aber bei einem selbstfahrenden Mulchmäher in dieser Dimension um die Sicherheit“, so Sandra Slavinec. Als Beispiel bringt sie einen Unfall, bei dem ein Mähroboter ein Kleinkind schwer verletzt hat. Wie mächtig ein Profi-Mäher ist, sehen Sie in diesem Video.

Im Projektteam zum seriennahen Transportsystem

Deshalb sieht sie für die Automatisierungstechnik drei Schwerpunkte. „Zum einen ist klar, dass Fahrzeuge, die aktuell schon mittels Fernbedienung gesteuert werden, in Zukunft automatisiert fahren werden. Um aber die Sicherheit zu gewährleisten, muss zweitens eine Integration von optischen Systemen zur Analyse von Bildmaterial erfolgen, damit das System lernen kann.“ Die dritte Herausforderung ist für Slavinec die energiesparende Übermittlung dieser Daten an eine zentrale Steuerungsstelle. Bei einem fahrerlosen Transportsystem für Magna Steyr kooperiert die Gruppe um charismaTec, FH CAMPUS 02 Automatisierungstechnik und Brunner Maschinenbau ebenso, berichtet Slavinec. Ihr Unternehmen zeichnet sich bei diesen Projekten für die Systementwicklung und -integration sowie die Programmierung der Steuerung verantwortlich. Und die Grazerin vermeldet stolz: „Eins kann ich verraten, das Gerät ist schon sehr seriennah.“
Foto: charismaTec OG
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01.10.18

Foto: Adobe Stock

Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7: Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie

Erfahren Sie im Rahmen der Veranstaltung "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7: Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie" am 30. Oktober 2018 bei der AVL List, wie Sie durch den Einsatz künstlicher Intelligenz einen konkreten wirtschaftlichen Nutzen erzielen können!  Die künstliche Intelligenz ist bereits in aller Munde. Begriffe wie Artificial Intelligence, Machine Learning und Deep Learning sind keine Seltenheit mehr. Der Schwerpunkt der Veranstaltung liegt darin zu erklären, worum es bei diesen Zukunftstechnologien geht und wie sie in der Praxis erfolgreich angewendet werden können. "Maschinen- und Anlagenbau im Fokus" ist eine gemeinsame Veranstaltungsserie von SFG, FH CAMPUS 02 und unserer Plattform Automatisierungstechnik. Informieren Sie sich jetzt über die Veranstaltung! Foto: Adobe Stock
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02.10.18

Foto: NET-Automation

Wenn künstliche Intelligenz Entscheidungen trifft

Sie ist immer vorne mit dabei, wenn es um innovative technische Lösungen geht: Die Firma NET-Automation hat sich auf den Einsatz von künstlicher Intelligenz spezialisiert, die selbstständig Entscheidungen in der Produktion treffen kann. Welche Herausforderungen und Schwierigkeiten KMU in Sachen künstlicher Intelligenz erwarten, erklärt Geschäftsführer Gernot Theuermann bei der Veranstaltung Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7 "Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie". Immer öfter liest oder hört man in den Medien von künstlicher Intelligenz. Doch wie sieht diese in der Praxis aus und wie kann damit wirtschaftlicher Nutzen erzielt werden? Dieser Frage wird im Rahmen der Veranstaltung Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7 "Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie" eine Antwort gegeben. Grundsätzlich helfen neuronale Netze bei automatisierten Entscheidungsprozessen. In der Industrie findet die künstliche Intelligenz daher beispielsweise als selbstlernendes Programm zur Effizienzsteigerung bei Produktionsprozessen ihren Einsatz. Für Unternehmen bringen diese Entwicklungen einen wichtigen Erfolgsfaktor für die Zukunft. Aus diesem Grund hat sich auch die Firma NET-Automation auf die Implementierung von künstlicher Intelligenz spezialisiert.

Der nächste Schritt in die Zukunft

"Wir haben erkannt, dass die künstliche Intelligenz der nächste Schritt in der Automatisierungstechnik ist", sagt Gernot Theuermann, der Geschäftsführer von NET-Automation. Das Unternehmen versteht sich als Komplettanbieter für Planung, Software-Anbindung, Fertigung, Montage und IB sowie Support und Schulung. "Neben den üblichen Tätigkeitsbereichen eines Steuerungstechnikunternehmens beschäftigen wir uns auch mit IT und künstlicher Intelligenz. Wir programmieren eigenständige Softwareprodukte, die Entscheidungen in der Produktion selbstständig treffen können, um die Produktionsstraße immer optimal auszulasten. Da unsere Kunden sensible Maschinendaten haben, können wir uns keiner öffentlichen neuronalen Netzwerke bedienen, sondern müssen diese selbst programmieren und lokal beim Kunden betreiben. Dafür haben wir ein eigenes Programmiererteam, das sich intensiv damit beschäftigt", erklärt Theuermann. Ziel ist es, Produktionsabläufe optimal nach Auftragslage zu planen. "Bisher machten das Mitarbeiter mit hoch komplexen Excel-Tabellen und Rechnungen", so Theuermann.

Nicht so einfach, wie man glaubt

"Wir hatten natürlich mit einigen Schwierigkeiten und Hürden zu kämpfen, als wir uns dazu entschieden haben, künstliche Intelligenz anzubieten", gesteht Theuermann. Bei der Veranstaltung "Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie" spricht er über zusätzliches Know-how, Lektüre, Mitarbeiter, Finanzierungen und den aktuellen Stand der Dinge am Markt, um anderen zu zeigen, worauf man achten muss. Die Plattform der Automatisierungstechnik ist für NET-Automation die ideale Möglichkeit zum Netzwerken, Kontakte zu knüpfen und sich gegenseitig auszutauschen. Erfahren Sie mehr über NET-Automation sowie die Veranstaltung Maschinen- und Anlagenbau im Fokus #7 "Anwendung künstlicher Intelligenz in der Industrie". Hier finden Sie das Formular zur Anmeldung. Foto: NET-Automation  
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01.10.18

Foto: iswat

ISWAT und TEUP öffnen ihre Türen

ISWAT Industriesoftware und Prüfautomation und TEUP Produktionssysteme laden zur Hausmesse und Ausstellung "Impulse für perfekte Lösungen" am 7. und 8. November 2018 in Deutschlandsberg ein. Lassen Sie sich von den ausgestellten Lösungen und Möglichkeiten inspirieren!

Der Erfinder Thomas Alva Edison sagte einst: "Wenn es einen Weg gibt, etwas besser zu machen: Finde ihn!" Genau das haben ISWAT und TEUP getan. Sie präsentieren Ihnen ihre neuen innovativen Lösungen bei der ISWAT & TEUP Hausausstellung. Besuchen Sie sie von 7. bis 8. November 2018 und lassen Sie sich von den ausgestellten Lösungen und Möglichkeiten inspirieren. Die Türen sind an beiden Tagen jeweils von 10:00 bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt ein Foodtruck. Hier finden Sie die Einladung zur Hausmesse Impulse für perfekte Lösungen sowie unsere Mitaussteller. Aus organisatorischen Gründen wird um Ihre verbindliche Anmeldung mittels Anmeldeformular bis spätestens 19. Oktober 2018 an office@iswat.at gebeten.
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04.09.18

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Durchhalten zahlt sich aus

Bernhard Hammer hat gleich doppelten Grund zum Feiern: Zum einen ist er seit 25 Jahren selbstständig, zum anderen besteht sein Unternehmen e² engineering schon seit 15 Jahren. Dazu lädt der Gebäudetechnik-Spezialist am 4. Oktober 2018 Kunden, Mitarbeiter und Freunde zum Firmenevent. Höhepunkt ist der Vortrag des fünffachen "Race across America"-Siegers Christoph Strasser.

Herr Hammer, Gratulation zum doppelten Jubiläum, das Sie mit einem Vortrag von Christoph Strasser zum Thema Erfolg und Durchhaltevermögen feiern. Wie passt der Titel des Vortrags zu Ihnen?

Bernhard Hammer: Erfolg und Durchhaltevermögen gibt es nicht nur im Sport, sondern natürlich auch im Wirtschaftsleben. Neben einer Vision und klaren Ideen ist Durchhaltevermögen sicher eine Grundlage für Erfolg.

Hand aufs Herz, haben Sie auch einmal ans Aufhören gedacht?

Ja natürlich hatte auch ich meine Hänger. Man kann mehrmals hinfallen, muss aber einmal öfter wieder aufstehen. Ich handle nach dem WMT-Prinzip: Wille, Mut und Tun. Mit diesen Attributen stehen wir jetzt besser da denn je.

Was ist Ihr größter Erfolg?

Ich möchte keine konkreten Meilensteine nennen. Der größte Erfolg für mich ist,  dass wir immer an uns geglaubt haben und bei Niederlagen wieder aufgestanden sind. Dazu möchte ich mich auch bei den Mitarbeitern für das Vertrauen und die Motivation über die letzten Jahre hinweg bedanken!

Wenn Sie mehr über die Ingenieurmanufaktur e² engineering erfahren möchten, klicken Sie hier.

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26.07.18

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Millionen für einen flüssigen Verkehr

Die Softwareschmiede Evon entwickelt mit Partnern ein System, das erstmals alle Daten von den Autobahnen bündelt. So soll der Verkehr besser gesteuert werden.

33.000 Betriebsmittel (Geräte und Anlagen wie Ampeln, LEDs, Verkehrszeichen, Sensoren etc.) auf 2220 heimischen Autobahnkilometern werden in den kommenden Jahren in ein System integriert. Dadurch können Verkehrsströme besser analysiert und gelenkt werden.

Hier geht`s zum Artikel der kleinen Zeitung! Quelle: meinepaper.kleinezeitung.at
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09.07.18

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Neues Kernsystem für das Verkehrsmanagement in Österreich

Am 09. April 2018 fiel der Startschuss zur Errichtung des neuen Kernsystems für das Verkehrsmanagement des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich (VMIS 2.0). Das schweizerisch-deutsch-österreichische Konsortium VMIS-EHE, das aus den Firmen EBP Schweiz AG, der Heusch/Boesefeldt GmbH und der evon GmbH besteht, hat den Zuschlag im Vergabeverfahren ID-Nr.: 6549 der ASFINAG Maut Service GmbH für das „Verkehrsmanagement- und -informationssystem 2.0 (VMIS 2.0) Kernsystem und Operating GUI“ erhalten. Zentraler Gegenstand des Auftrags VMIS 2.0 sind die Entwicklung, die Inbetriebnahme, die Migration, der Betrieb und die Weiterentwicklung des verkehrstechnischen Kernsystems und der einheitlichen Bedienoberfläche für alle Verkehrsmanagementzentralen der ASFINAG („Operator-GUI“) Genauere Infos finden Sie in der Pressemittelung!   Fotocredit: Evon GmbH
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09.07.18

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SSI SCHÄFER goes HTL BULME

Let´s talk about logistics!   Trigger. Die HTL BULME gehört mit insgesamt 2500 SchülerInnen zu den größten anerkannten Schulen Österreichs. Es werden fünf Fachrichtungen mit verschiedenen Schwerpunkten angeboten; eine davon ist die Fachrichtung Elektrotechnik mit dem Ausbildungszweig Automatisierung – hier können sich die SchülerInnen für das Freifach „SSI SCHÄFER Automation“ entscheiden. Kooperation. Die Bildungskooperation zwischen SSI SCHÄFER und der HTL BULME startete im Herbst 2017. SchülerInnen können im 4.Schuljahr (Oberstufe) das Freifach „SSI SCHÄFER Automation“ wählen und dadurch einen Einblick in die Welt der Logistik erhalten. Für den Unterricht wurde der Schule von SSI SCHÄFER eine Fördertechnikanlage zur Verfügung gestellt. Der Inhalt des Freifachs sind Praxisbeispiele aus der Projektrealisierung, Werksbesichtigung bei SSI SCHÄFER Graz, Exkursion zu Kundenanlagen, Bewerbungstraining und Realisierung einer Logistikanlage. SchülerInnenprojekt. Im Rahmen des Freifachs wird am Ende des Schuljahres ein Projekt ausgearbeitet und bei einer Abschlusspräsentation vorgestellt. Die Aufgabenstellung der Abschlussarbeit lautet „Programmierung und Inbetriebnahme einer SSI SCHÄFER Kommissionier-Anlage“. Betreut wird die Kooperation von Stefan Mark und Andreas Salmutter, die auch in Zusammenarbeit mit den Professoren, Manfred Dobaj und Anton Dusleag, den Lehrinhalt gestalten und gemeinsam mit ihnen unterrichten. Die offizielle Abschlusspräsentation mit SSI SCHÄFER fand am 28. Juni statt, womit das Projekt erfolgreich abgeschlossen wurde. Wir freuen uns über diese Zusammenarbeit der SSI SCHÄFER und der HTL BULME Graz!
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18.06.18

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HTL Trieben in Montreal

Die diesjährige RoboCup WM findet 2018 in Montreal, der "Intelligent Community of the Year", statt. Wie schon 2017 haben Sie auch dieses Jahr die Schüler der HTL Trieben wieder dafür qualifiziert. Die RoboCup WM ist der Gipfel der autonomen künstlichen Intelligenz mit 4000 Menschen und 5000 Robotern aus insgesamt 35 Ländern. Tiefere Einblicke bietet der Blog der HTL Trieben : https://vakantio.de/htl-trieben-montreal/trainingslager  
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30.05.18

© evon

And the Staatspreis goes to…

Jung, innovativ, dynamisch und Gewinner des KnewLEDGE Staatspreises 2018 – die Firma evon weiß, wie Mitarbeitermotivation und Erfolg aussieht. Von der Verkehrstechnik über die Prozessindustrie bis hin zur Gebäudeleittechnik - Andreas Leitner und sein Team haben die perfekte Softwarelösung für Sie!

Flache Hierarchien und Mitarbeitermotivation werden bei der Firma evon in Gleisdorf groß geschrieben. "Wir sind ein kleiner Betrieb mit rund 50 Mitarbeitern und müssen uns gegen harte Konkurrenz von Großunternehmen durchsetzen. Daher arbeiten wir mit innovativen Ansätzen und Methoden im Bereich der Personalentwicklung", erklärt Andreas Leitner, Geschäftsführer von evon. Und das macht sich nicht nur bei der Leistung des Teams bezahlt. Vor Kurzem hat das Unternehmen den KnewLEDGE Staatspreis gewonnen, der vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort verliehen wird und die höchste Auszeichnung im Bereich für Human Resources Development ist. Neben Standardprojekten wie einer flexiblen Arbeitszeitregelung hat das Unternehmen einen "Innovation Friday" eingeführt, an dem die Mitarbeiter tun können, was sie wollen. An diesem speziellen Tag kann jeder Mitarbeiter seine Ideen und Kreativität ausleben und diese innerhalb von zwei Wochen seinen Kollegen präsentieren. Mit dem "evon Master" wird unter dem Motto "Lernen von Kollegen" der Erfahrungsaustausch forciert und einmal im Jahr wird ein Mitarbeiter als "evon Star" für herausragende Leistungen gekürt. "Wir haben erkannt, dass das Gehalt nicht so wichtig ist wie der Wohlfühlfaktor und dementsprechend Maßnahmen gesetzt. Unsere fast nicht vorhandene Fluktuation an Mitarbeitern zeigt, dass wir damit richtig liegen", freut sich Leitner.

Von der Industrie bis zum Smart Home

evon ist für innovative und benutzerfreundliche Automation Softwarelösungen und Services sowohl für die Industrie als auch für Häuslbauer in drei Teilbereichen bekannt: Verkehrstechnik, Gebäudeleittechnik und Prozessindustrie. Man findet ihre Software beispielsweise in Hotels, Gemeindeämtern, Rechenzentren, im Tunnelbau oder Verkehrsmanagement. "Unsere Software für Verkehrsmanagement wird auch in Saudi Arabien und Abu Dhabi eingesetzt", erzählt Leitner. Für die produzierende Industrie werden Produktionsmanagementsysteme angeboten. "Ein weiteres Produkt von uns ist 'evonHOME', ein Smart Home System. Sie lässt sich benutzerfreundlich durch einen evonHOME Partner einbauen, damit Sie ihr Haus auch mit dem Smartphone, Tablet oder Computer jederzeit und unkompliziert steuern können. Natürlich darf der klassische Lichtschalter nicht fehlen. evon kombiniert Standardtechnologie wie Lichtschalter mit High-Tech und unterscheidet sich so von anderen Smart Home-Systemen", ist Leitner stolz.

Ausgetauscht wird nicht nur intern

Das Unternehmen hat sich entschieden, Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik zu werden, um sich mit anderen Firmen aus dieser Branche auszutauschen. "Man muss das Rad nicht immer neu erfinden," ist Leitner überzeugt und erzählt weiter: "Ich bin der Meinung, dass es wichtig ist, die Synergien zu nutzen und gemeinsam von Erfahrungen zu profitieren. Daher halten wir sehr viel von solchen Plattformen, Clustern und Communities. So geht auch die soziale Interaktion in der Steiermark nicht verloren und wir können die Gegend gemeinsam stärken." Nähere Informationen zum Unternehmen finden Sie auf der Website oder auf evon-home.com  
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05.06.18

© Foto Fischer

Lernen von den Besten: AT-Styria-Mitglied ist dabei

Angelika Weber, Geschäftsführerin bei Axtesys, steht in der Kleinen Zeitung Rede und Antwort. Eines Ihrer Erfolgsrezepte ist, auch mal etwas nicht zu erledigen.

Im Jahr 2010 wurde Axtesys, Spezialist für Individualsoftware, gegründet. Jetzt, acht Jahre später, gilt das Grazer Unternehmen als Leitbetrieb in Sachen Industrie 4.0. Grund genug, dass die Kleine Zeitung in ihrer Serie "Lernen von den Besten" Axtesys-Geschäftsführerin Angelika Weber zum Interview bittet.

Lesen Sie hier das gesamte Interview der Kleinen Zeitung mit Angelika Weber.

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05.06.18

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Fehlerfinder aus Leidenschaft

Erfahren Sie, wie ISWAT auch die verstecktesten Schwachstellen bei elektronischen Komponenten und Baugruppen aufstöbert.

Stellen Sie sich vor, Sie fahren in Ihrem Auto - und plötzlich setzt die gesamte Elektronik aus. Nichts geht mehr. Die ISWAT GmbH achtet darauf, dass Ihnen das im echten Leben nicht passiert. Denn der Betrieb aus Deutschlandsberg entwickelt und fertigt Dauerprüfstände, Entwicklungsprüfstände und Zeitstandsversuchs-Messplätze. Solche Messplätze prüfen die Haltbarkeit von Produkten oder Werkstoffen. Und Dauerversuchsprüfstände simulieren und dokumentieren den langfristigen Gebrauch. Der Vorteil: Fehler werden so schon vor der tatsächlichen Fertigung erkannt und in der später folgenden Produktion vermieden.

Detektor stöbert Fehler auf

ISWAT verwendet einen Unterbrechungsereignis-Detektor für die Zuverlässigkeitsprüfung von elektronischen Bauteilen, Lötverbindungen und elektrischen Anschlüssen. Somit wird der  elektrische Widerstand kontinuierlich überwacht. Umgesetzt werden die Tests bei elektronischen Komponenten und Baugruppen für Automotive, Telekommunikation, Medizintechnik und Consumer-Elektronik. Das Praktische dabei: Prüfautomaten, Prüfvorrichtungen, Prüfstände und Messplätze werden individuell an die Bedürfnisse der Automationsbetriebe angepasst. Alle Leistungen kommen aus einer Hand: Von der Konzeption und Planung, über die Entwicklung individueller Software und Elektronik bis hin zur Fertigung, Inbetriebnahme und Optimierung der Anlage.

Alle Infos zur ISWAT GmbH, Industriesoftware & Automatisierung, finden Sie auf der Website www.iswat.at.

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02.05.18

Pharma_Prozessanlage_PLS_AUTOMATION

Vom Hustensaft bis zu Narkosemittel

Werner Essl von PLS Automation entwickelte gemeinsam mit Johannes Brandl einen Zwei-Mann-Betrieb zu einer High-Tech-Schmiede, die unter anderem Prozesse in der Pharmaindustrie für die Herstellung von biotechnischen Wirkstoffen vollautomatisiert. (mehr …)

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03.04.18

© FH Campus 02/ Leitner

Einladung zur Innovation of Automation

Besuchen Sie die "Innovation of Automation"! Bei der Präsentation der Studienrichtung Automatisierungstechnik am 11. April 2018 werden F&E-Projekte sowie Bachelor- und Masterarbeiten vorgestellt. Das Publikum aus Wirtschaft und Wissenschaft erwartet Neues und Innovatives.

Die Geschäftsführung der Fachhochschule CAMPUS 02 und die Leitung der FH-Studienrichtung Automatisierungstechnik laden zur "Innovation of Automation" auf die FH Campus 02 ein. Bereits seit vielen Jahren ist diese Präsentation ein Treffpunkt von Technikexperten aus Studium und Praxis. Hier werden aktuelle Bachelor- und Masterarbeiten sowohl in kurzen Präsentationen als auch in Form von Postern vorgestellt.   Wann: Mittwoch, 11. April 2018, 17:00 Uhr Wo: Wirtschaftskammer Steiermark, Europasaal   Hier finden Sie das Programm. Hier können Sie sich anmelden.  
  Studenten, die eine hervorragende Leistung erbracht haben, werden von einer Jury ausgezeichnet. Lesen Sie den Nachbericht sowie die Auszeichnungen der letzten "Innovation of Automation" hier nach.
Foto: FH Campus 02/Leitner
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03.04.18

© Rosendahl Nextrom GmbH

Sie verbinden Kundenwünsche mit ihrer Technologie

Jeder verwendet sie täglich, aber nur die wenigsten wissen, wie sie hergestellt werden - Batterien, Kabel und Glasfasern. Die Rosendahl Nextrom GmbH hat sich auf die Fertigung von Maschinen spezialisiert, die genau diese Produkte herstellen.

Rosendahl Nextrom betreibt drei Marken, die weltweit zu den Marktführern zählen. Unter der Marke BM-Rosendahl werden Batteriemaschinen für die Herstellung von Bleisäurebatterien produziert. Es werden weltweit namhafte Hersteller von Automobil-, Motorrad- und Industriebatterien beliefert. Derzeit arbeitet die Geschäftseinheit intensiv an Lösungen für die Lithium-Ionen Batterieherstellung. Die Marke Rosendahl beliefert die globale Draht- und Kabelindustrie mit Kabelfertigungsanlagen. Sie bedient Kabelhersteller von Energiekabel, Automobilkabel, Radiofrequenz-Kabel, Telekommunikationskabel und Glasfaserkabel. Mit dem Namen Nextrom verbindet man Produktionssysteme zur Herstellung von Glas-Preformen, Glasfasern und Glasfaserkabeln. Mit diesen Technologien kann der Kunde Telekommunikationsfasern und Spezialfasern herstellen. Der steirische Sondermaschinenbauer beschäftigt weltweit rund 760 Mitarbeiter. Etwa die Hälfte ist am Hauptstandort in Pischelsdorf am Kulm tätig.

Design nach Wunsch

Jede Maschine oder Fertigungslinie wird spezifisch an die Kundenwünsche angepasst. „Wir sind ein Premium Supplier und zeichnen uns durch hochwertige Qualität in den Bereichen Geschwindigkeit, Performance und Energieeffizienz aus“, weiß Marina Amplatz, verantwortlich für Marketing und Presse der Rosendahl Nextrom GmbH. „Unser Unternehmen hat steiermarkweit ein Alleinstellungsmerkmal. Der österreichische Markt ist nicht besonders groß. Wir exportieren 97 Prozent unserer Maschinen in 73 Länder weltweit. Die größten Abnehmer sind die USA, China und Europa“, erzählt sie weiter. Um auch mehr Bekanntheit am heimischen Markt zu erzielen, ist das Unternehmen Mitglied der Plattform Automatisierungstechnik geworden. „Hier haben wir die Möglichkeit, uns mit anderen Firmen auszutauschen und zu netzwerken. Es ist uns wichtig, regional zu kooperieren und den Standort Steiermark nachhaltig zu stützen. Das kann nur gemeinsam gelingen“, ist Alois Paierl, Category Manager bei Rosendahl Nextrom, überzeugt. Nähere Informationen zur Rosendahl Nextrom GmbH finden Sie hier.   
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06.03.18

© LBS Knittelfeld

Knittelfelds Fachkräfteschmiede ist fit für die Zukunft

Die Landesberufsschule Knittelfeld macht Lehrlinge fit für die gegenwärtige und zukünftige digitale Arbeitswelt. Die Schüler des Schwerpunkts Automatisierungstechnik sowie die Zerspanungstechniker dürfen sich über neue Labore mit modernster technischer Einrichtung freuen.

Die LBS Knittelfeld bildet jährlich rund 1.400 Schüler im Rahmen der dualen Ausbildung aus und bereitet sie bestmöglich auf die Anforderungen der Arbeitswelt vor. Ein ständiger Begleiter ist dabei der Praxisunterricht, der nicht zu kurz kommen darf. "Es ist uns wichtig, dass unsere Schüler optimal für den beruflichen Alltag ausgebildet werden. Das geht nur, wenn sie auf Geräten arbeiten und lernen können, die auf dem aktuellsten Stand sind", so Gerhard Waidacher, Direktor der LBS Knittelfeld. Einer der Schwerpunkte der Schule ist das Zusatzmodul Automatisierungstechnik, das die Schüler vor allem auf die Digitalisierung der Arbeitswelt in der Produktion vorbereiten soll. "Für unsere Automatisierungstechnik-Schüler haben wir ein neues Robotics Labor eingerichtet. Dort ist ein Mitsubishi Roboter in eine industrielle Produktionsstraße im kleinen Stil eingebunden. Die Schüler können sich beim Programmieren austoben und Prozesse wie beispielsweise das Sortieren nach verschiedenen Materialien oder das Lagern von Waren ausprobieren", erklärt Waidacher. Das Modulare Produktionssystem MPS der Firma Festo bietet dabei die notwendigen modernen Rahmenbedingungen. Die Arbeiten im Labor sind ein fixer Bestandteil der Ausbildung. "Unsere Lehrlinge verbringen rund 50 Stunden ihrer Schulzeit damit, eigenständig zu arbeiten und ihre praktischen Fähigkeiten im Robotics Labor zu verbessern", erzählt Waidacher.

Modernste Technik weltweit

Im neuen CAD/CAM Labor steht eine der weltweit modernsten fünfachsigen Fräsmaschinen der Firma DMG. Die Schüler entwerfen mit Hilfe des NX-Programms von Siemens eine technische Zeichnung, welche in 3D umgewandelt wird. Schließlich wird das Produkt digital auf die Maschine gespielt und kann gefräst werden. "Dieses Labor wurde vor allem für die Schüler der Spezialausbildung Zerspanungstechnik eingerichtet. Sie lernen hier genauso zu arbeiten, wie es in der Industrie üblich ist, denn dort läuft auch alles nur noch digital", so Waidacher. Eröffnet werden die beiden Labore am 14. März 2018 um 10:00 Uhr in der Landesberufsschule Knittelfeld. Nähere Informationen zur Schule finden Sie hier.  Foto: LBS Knittelfeld
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05.03.18

© PIA Automation

Sie fahren auf Automatisierungstechnik ab

Daimler, BMW, VW und andere große Automarken - sie alle haben eines gemeinsam: Ihre Produktionsanlagen für Antriebsstrangkomponenten kommen aus der Steiermark, genauer gesagt aus Grambach von der Firma PIA Automation Austria. Seit einiger Zeit setzt das Unternehmen einen neuen Schwerpunkt im Bereich Industrie 4.0.

Die Firma PIA Automation Austria (vormals M&R Automation) ist Spezialist für Sondermaschinenbau. Am Standort in der Steiermark liegt der Fokus auf kundenspezifischen Montage-, Mess- und Prüfsystemen für die Automobilbranche, von wo aus Hersteller in der ganzen Welt beliefert werden. Hier findet aber nicht nur die Herstellung der Steuerungen statt. "Unsere Inhouse-Ressourcen liefern ein perfektes Zusammenspiel von Mechanik, Elektronik, Programmierung, Messtechnik, Produktionsdatensystemen, Bildverarbeitung und Robotik sowie Forschung und Entwicklung. Das unterscheidet uns deutlich von anderen: Wir liefern alles aus einer Hand", erklärt Manfred Hall, Knowledge Management Specialist der PIA Automation.  Seit zirka zwei Jahren spezialisiert sich das Unternehmen auch auf den Bereich Industrie 4.0. "Wir beschäftigen uns ganz stark mit dem Thema Big Data und Data Analysis. Dazu haben wir Lösungen entwickelt, die eine Steuerung, Überwachung und Optimierung der gesamten Produktionskette ermöglichen", so Hall. Großer Fokus auf junge Fachkräfte  Der aktuelle Fachkräftemangel macht aber auch ihnen zu schaffen. "Wir schreiben daher das Thema Lehre groß und bilden im Moment 20 Lehrlinge aus. Uns ist wichtig, dass sie täglich miterleben, was im Unternehmen passiert und nicht abgeschottet arbeiten. Daher haben wir einen Schulungsraum sowie eine eigene Lehrlingsplattform mitten im Unternehmen eingerichtet", erzählt Hall. Die Mitarbeiter können an jeglichen Schulungen der PIA Academy teilnehmen, egal ob Fachkurse beispielsweise zu den Themen Industrie 4.0 oder Kurse im Bereich interkulturelle Kommunikation oder Work-Life-Balance. "Alle Mitarbeiter der PIA Automation Gruppe haben die Möglichkeit, für eine bestimmte Zeit an einem der neun Standorte weltweit zu arbeiten und sich weiterzubilden. Daher werden alle nötigen Ausbildungen in der PIA Academy angeboten", so Hall. Plattform Automatisierungstechnik bringt jede Menge Vorteile  "Wir haben uns für die Mitgliedschaft in der Plattform entschieden, weil wir auch als großer Betrieb in der Automatisierungstechnik viele Vorteile nutzen können", ist Hall überzeugt. Für ihn ist vor allem der Austausch mit Personen und Betrieben aus dem selben Bereich wichtig. Sie informieren sich gegenseitig über Förderungen Veranstaltungen und mögliche gemeinsame Projekte. Ein wichtiger Punkt ist außerdem das Netzwerken. "Die Kooperation mit der FH Campus 02 ist für uns ein wichtiges Netzwerk. Wir arbeiten gerne mit ihnen zusammen und haben einige Mitarbeiter, die berufsbegleitend Automatisierungstechnik dort studieren", ist Hall begeistert. Foto: PIA Automation
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05.03.18

© Datentechnik Eichinger

Automatisch gute Wärme

Werner Eichingers gleichnamiger Betrieb ist Spezialist für Automatisierungstechnik und Prozessleittechnik. Im Interview beschreibt er, was sein Unternehmen zum Energiemodell Graz-Reininghaus beiträgt und wie es sein Betrieb schafft, dass aus Schotter automatisch Dämmmaterial entsteht.

Von der Abwasserreinigung für die Kläranlage in Graz, über die Energietechnik für die Stadtwerke München bis hin zur Gebäudetechnik für das LKH Graz West: Wenn Werner Eichinger von Datentechnik Eichinger über Automatisierungstechnik spricht, verbindet er das Gespräch schnell mit Projekten, die sein Unternehmen in den letzten Jahren umgesetzt hat. Um die 200 sind es mittlerweile schon. „Bei der Anzahl kann ich mich an gar kein Lieblingsprojekt erinnern. Wobei wir natürlich gerade in der Abwasserreinigung über verfahrenstechnisches Know-how von weit über 20 Jahren verfügen“, sagt Eichinger.

Energiemodell Graz-Reininghaus nutzt Abwärme von Marienhütte

Und dann erwähnt der 47-Jährige doch ein Projekt, auf das er stolz ist: das Energiemodell Graz-Reininghaus. „Die im Stahl- und Walzwerk Marienhütte entstehende Abwärme wird auf ein höheres Temperaturniveau gebracht und dann in das Niedertemperaturnetz des neu entstehenden Stadtteils Graz-Reininghaus eingespeist.“ Was einfach klingt, ist hochkompliziert aufgebaut. Denn das Unternehmen Datentechnik Eichinger hat nicht nur das leittechnische Konzept erstellt, sondern auch die Software für die Steuerung und das Prozessleitsystem entwickelt. So laufen jetzt sämtliche Fernwärmesysteme zusammen, je nach Bedarf kann Wärme auch an andere Stellen verschoben werden. Ein weiteres spannendes Projekt ist der zentrale Speicherkanal (ZSK) der Stadt Graz. Hier protestieren auf der einen Seite Naturschützer gegen die Muruferrodungen. Andererseits ist der ZSK das größte Umweltprojekt der Stadt Graz in den letzten Jahren. Eichinger: "Wir durften bei diesem Projekt von Anfang an die Holding Graz unterstützen - vom ersten leittechnischen Konzept über die Auslegung und Programmierung der Steuerungen, die Planung der Vernetzung der Datenverbindungen, die Visualisierung am zentralen Prozessleitsystem bis hin zur Inbetriebnahme."

Über Österreich hinaus tätig

Aufgrund der erfolgreichen Aufträge entsteht für das Unternehmen kaum Vertriebsaufwand. „Die meisten Projekte werden an uns herangetragen, hier profitierten wir von unseren Kundenempfehlungen. So sind beispielsweise auch die Stadtwerke München unser Kunde geworden“, sagt Eichinger, der in seiner Freizeit Golf spielt. Auf die Frage nach seinem Handicap antwortet er wie aus der Pistole: „Mein Handicap ist Zeit! Nein im Ernst, mir ist das egal, ich nutze den Sport zum Abschalten.“ Viel Zeit bleibt ihm dafür tatsächlich nicht, denn die nächsten Projekte sind schon in der Umsetzungsphase. Und sie müssen nicht immer mit Abwasser- oder Energietechnik zu tun haben.

Aus Schotter wird Dämmmaterial

Aktuell arbeitet der Grazer Betrieb an der Planung und am Prozessleitsystem für einen Dämmstoff-Produktionsbetrieb in der Steiermark. Eichinger beschreibt die Herausforderung in einem Satz: "Vorne kommt Schotter rein, hinten kommt Steinwolle von bester Qualität heraus.“ Das so hocheffizient hergestellte Dämmmaterial wird in Zukunft dafür sorgen, dass die so isolierten Gebäude wärmetechnisch auf dem neuesten Stand sind. Und schon sind wir wieder bei der Energietechnik - einem Spezialgebiet von Datentechnik Eichinger.

Mehr Infos zum Unternehmen Datentechnik Eichinger finden Sie hier.

Foto: Datentechnik Eichinger
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Wenn der Roboter die Post bringt

Ein Roboter auf Rädern, der allein die Post austrägt: Vor wenigen Wochen machte das Stainzer Unternehmen i-Tec Styria mit seinem autonomen Jetflyer Schlagzeilen - und das weit über die Grenzen der Steiermark hinaus. Dabei ist der Urvater des autonomen Jetflyers schon seit geraumer Zeit bei der Post in Verwendung. "Österreichweit sind über 50 Fahrzeuge unterwegs. Aktuell sind auch schon Jetflyer bei der Deutschen Post im Testbetrieb", sagt Martin Painsi von i-Tec Styria. Dementsprechend hat sich das Unternehmen im Automotive-Bereich einen Namen gemacht. "Gerade in der Produktentwicklung und Prozessoptimierung können wir als Außenstehende neue Impulse geben." Als Beispiel erwähnt Painsi die Vinocut - eine Anlage, die Halshülsen von Glasflaschen entfernt und damit das Recycling erleichtert. "Diese Maschine haben wir gemeinsam mit der Firma Ribes entwickelt." Ein Video dazu finden Sie hier. Die Innovationen gehen aber laufend weiter: Aktuell auf dem Programm steht die Entwicklung eines neuartigen Elektro-Scooter namens GROOVER.

Personaldienstleistung bringt dreifache win-Situation

Ein zweites Standbein von i-Tec Styria ist die Personaldienstleistung mit Spezialisierung auf topausgebildete Techniker. Dieser Schwerpunkt kommt daher, dass Industriebetriebe auf Martin Painsi zugekommen sind und meinten, sie bräuchten genauso gute Leute wie bei i-Tec Styria. Deshalb sind die Anforderungen für Bewerber sehr streng. Die HTL-Ausbildung ist das Minimum, zudem muss es ein positives persönliches Gespräch geben. "Nur jene Bewerber, die wir selbst in unserem Betrieb anstellen würden, empfehlen wir auch weiter", sagt der Painsi, selbst Techniker und ausgebildeter Personalmanager. Für Bewerber sind die Jobmöglichkeiten sehr breit, da die Kundenstruktur von Start-ups über Klein- und Mittelbetriebe bis hin zu namhaften Industriebetrieben reicht. "Das gibt eine win-win-win-Situation für den Betrieb, den Mitarbeiter und natürlich auch für uns als Dienstleister."

Wenn Sie mehr über die autonomen Jetflyer und die Personaldienstleistungen von i-Tec Styria erfahren möchten, klicken Sie hier.

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07.02.18

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Auch die Hülle ist automatisiert

Bernhard Hammer von e² engineering erklärt, warum Magna und AVL auf prozessgesteuerte Gebäudetechnik setzen und dabei Geld sparen.

Dass die Maschinen in der Produktion automatisiert arbeiten, ist längst keine Neuigkeit mehr. Dass aber auch die Hülle, nämlich das Produktionsgebäude, immer mehr automatisiert funktioniert, ist weniger bekannt. Das steirische Unternehmen e² engineering ist auf prozessgesteuerte Gebäudetechnik spezialisiert und übernimmt dabei die Planung, Bauleitung und Qualitätssicherung. "Unsere Ingenieurmanufaktur sorgt dafür, dass beispielsweise in der neuen Magna-Lackiererei in Slowenien das Raumklima perfekt an die Anforderungen der Produktion angepasst ist", sagt Geschäftsführer und Firmeninhaber Bernhard Hammer. Wenn Gebäudetechnik Geld spart Warum das so wichtig ist? Ganz einfach, Gebäudetechnik ist betriebskostenrelevant. "Wenn in einer Halle gerade nichts produziert wird, sollen auch keine Kosten entstehen. Die Kunst ist, die genau richtige Menge an Energieressourcen zur Verfügung zu stellen", erläutert Hammer. Die prozessgesteuerte Gebäudetechnik leitet die überschüssige Energie in andere Produktionsstätten weiter. Und sorgt so für die optimale Verteilung. Nicht nur Magna, auch andere führende Betriebe wie AVL setzen auf das Know-how des steirischen Unternehmens. 3D-Simulationen fürs perfekte Raumklima Damit gibt sich der zweifache Vater aber nicht zufrieden. Schon jetzt arbeitet e² engineering an der nächsten Stufe. "In Zukunft werden wir Gebäudetechnik vorab simulieren und modulieren. Ähnlich wie es bei Produktionsmaschinen schon gemacht wird." Mittels 3D-Simulationen wird mit dem Betreiber im Vorfeld daran gefeilt, wie Energieflüsse perfekt verlaufen. "Wir entwickeln uns da gerade in Richtung Energie 4.0 e", so Hammer. Der passionierte Jäger gibt dieses Wissen nicht nur intern, sondern auch an den Technikernachwuchs weiter – als Lehrgangsleiter für Energy Innovation Engineering und Management an der Donau-Universität Krems. "Dampfplauderer gibt es auf diesem Gebiet genug. Hier geht es aber um die perfekte Betreuung unserer Industriebetriebe."

Wenn Sie mehr über die Ingenieurmanufaktur e² engineering erfahren möchten, klicken Sie hier.

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07.02.18

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„Die Kombination aus Software und Hardware ist der Reiz!“

DI Karl Hartinger erklärt, wie die HTBLA Kaindorf die Automatisierungstechnik sexy gemacht hat, warum seine Absolventen auf dem Arbeitsmarkt so gefragt sind und wieso er sich mehr Frauen in technischen Berufen wünscht.

Als die HTBLA Kaindorf Ende der 1980er-Jahre in der ländlichen Südsteiermark geplant wurde, ahnte noch niemand, wie Digitalisierung, Industrie 4.0 und IT-Boom die Branche revolutionieren würden. „Die Idee war, mit einer Schule auf der Achse Graz-Marburg sowohl Schüler aus der steirischen Landeshauptstadt, als auch aus dem benachbarten Slowenien anzulocken“, so Abteilungsvorstand Karl Hartinger. Da vor allem der slowenische Techniknachwuchs ausblieb, griffen die findigen Kaindorfer zu einem Kniff. „Die Fachrichtung Maschinenbau, die alle größeren Höheren Technischen Lehranstalten in Österreich anbieten, war einfach nicht sexy. Deshalb haben wir sie in unserer Schule Automatisierungstechnik genannt, und waren damit die ersten überhaupt.“ Ein Geistesblitz, der die HTBLA Kaindorf noch 25 Jahre später zu einem Vorreiter und Aushängeschild in der steirischen Technikausbildung macht. Innovative Ausbildung mit ausgezeichneten Karrierechancen Die Verbindung von Informationstechnologie und Technik in der Ausbildung erwies sich als Erfolgskonzept und etablierte den Begriff Automatisierungstechnik in der Steiermark nachhaltig. Mittlerweile belegen 400 der insgesamt 900 Schüler die Fachrichtung und wenn es nach dem Bedarf der heimischen Industrie geht, könnten es noch mehr sein. Hartinger: „Unabhängig von der wirtschaftlichen Lage haben unsere Absolventen ausgezeichnete Jobaussichten. Das führen wir unter anderem darauf zurück, dass wir mit der Wirtschaft gut vernetzt sind.“ So erarbeiten die Schüler im Rahmen von Diplomarbeiten Konzepte wie zum Beispiel die Automatisierung einer Honigabfüllung und setzen diese auch um. „Die Projekte nehmen aber keine Arbeitsplätze weg, sondern sind für die Unternehmer ‚nice-to-have‘“, betont Hartinger. Weiterer wichtiger Erfolgsgarant ist, dass Programmieren in den höheren Klassen ein Pflichtgegenstand ist. Diese Zusatzqualifikation wird von den Betrieben in Zeiten von Industrie 4.0 geschätzt. Aber auch an den heimischen Universitäten sind die Absolventen gern gesehen. Nicht immer zur Freude der heimischen Wirtschaft, die verzweifelt nach Fachkräften suche, wie Karl Hartinger anmerkt, der selbst an der FH CAMPUS 02 unterrichtet. Automatisierungstechnik mit weiblichem Touch Trotz allem hat die HTBLA Kaindorf aber auch mit einem weitverbreiteten Problem in der technischen Ausbildung zu kämpfen: der geringen Quote an weiblichen Nachwuchskräften. „Gute Bezahlung und beste Berufschancen genügen nicht, um Mädchen im großen Stil zur Wahl einer Karriere in der Automatisierungstechnik zu bewegen“, klagt Hartinger. Das sei schade, da sich ein höherer Frauenanteil in allen Bereichen der Ausbildung positiv auswirkt. Ein Patentrezept gegen diesen Trend hat die HTLBA Kaindorf noch nicht, aber es gibt Lösungsansätze: „Um Mädchen zu begeistern, müsste in der technischen Ausbildung mehr Fokus auf kreative Bereiche wie Industriedesign gelegt werden.“ Die Begeisterung für die Umsetzung solcher Ideen ist dem 62-Jährigen, der sich auch in seiner Freizeit Projekten aus der Automatisierungstechnik widmet, anzusehen: „Für mich macht die Kombination aus Software und Hardware den Reiz der Automatisierungstechnik aus. Das möchte ich an die steirischen Nachwuchsfachkräfte weitergeben.“

Hier erfahren Sie mehr über die Automatisierungsschwerpunkte in der HTL Kaindorf.

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05.01.18

TCM Systems

TCM sorgt für reibungslose Prozessabläufe

Die Firma TCM Systems verfügt über das Know-how, um Ihre Produktion zu optimieren! Das steirische Unternehmen bietet alles, was das Produktionsherz begehrt.

Von Sortiermaschinen über Mess- und Prüftechnik bis hin zu Be- und Entladesystemen wird alles maßgeschneidert nach individuellem Kundenwunsch entwickelt. "Wir bieten eine 'One-Stop-Shop'-Lösung für unsere Kunden an", erklärt der Managing Director Gerhard Moser, "sie schildern uns ihre Anforderung, woraufhin wir sie beraten, gemeinsam eine Lösung finden und ein Konzept erstellen. Die Entwicklung und Produktion der gewünschten Maschinen sowie auch die Inbetriebnahme und der After-Sale Support zählen ebenfalls zu unseren Leistungen." So hat sich das Unternehmen als Player im Bereich Automatisierungstechnik, Sondermaschinenbau und automatisierter Qualitätssysteme etabliert. Die Kernkompetenz von TCM Systems liegt in der Automatisierung von Serienfertigungsanlagen sowie vollautomatisierten Qualitätskontrollen mittels automatischer und optischer Inspektions-Systeme. "Mit unseren Produkten unterstützen wir unsere Kunden dabei, ihre Produktivität bestmöglich zu erhöhen. Sie schätzen es außerdem sehr, dass wir sie von der Lasten-Pflichtenheft-Erstellung bis zur Inbetriebnahme unterstützen", sagt Moser.

Jetzt wird expandiert

Zu den TCM Systems-Kunden zählen namhafte lokale und globale Unternehmen der Halbleiter-, Automotive- und Elektroindustrie, die hohe Produktivitäts- und Qualitätsanforderungen haben und in großen Mengen herstellen. Damit das Unternehmen die große Nachfrage auch weiterhin decken kann, ist für das Jahr 2018 eine Erhöhung des Mitarbeiterstandes von 32 auf knapp 50 Arbeitskräfte sowie der Aufbau eines Standortes in Polen geplant. "Wir hoffen, dass wir durch die Plattform Automatisierungstechnik unseren Bekanntheitsgrad noch weiter ausbauen können und an Attraktivität als Arbeitgeber gewinnen, da wir gerade jetzt qualifizierte Fachkräfte benötigen", so Moser. Weitere Informationen zu TCM Systems finden Sie hier. Foto: TCM Systems  
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05.01.18

BULME

HTL BULME: Fachkräfteschmiede für Automatisierungstechniknachwuchs

Die HTL BULME Graz-Gösting bietet ihren Schülerinnen und Schülern großes Zukunftspotenzial. Von der selbstständigen Kaffeemaschine bis hin zur Datenbrille für Servicetechniker - durch sehenswerte Projekte und Kooperationen mit Firmen ist die Schule ein Karrieresprungbrett.

Die HTL BULME ist bereits seit fast 100 Jahren ein Begriff für alle im Bereich Maschinenbau und Elektrotechnik. Die Absolventen und Absolventinnen sind fit für den Arbeitsalltag und begegnen ihren Aufgaben in der Wirtschaft auf Augenhöhe. Daher genießt die Schule einen hervorragenden Ruf. Viele Schülerinnen und Schüler fassen mittlerweile direkt nach ihrem Schulabschluss im Bereich der Automatisierungstechnik Fuß. Die Kontakte zu den Firmen knüpfen sie meist schon in der Schule, die zahlreiche Kooperationen mit namhaften Firmen anbietet. Ihre Talente können die Jugendlichen bereits bei ihren Diplomarbeiten unter Beweis stellen. "Im Moment liegt der Schwerpunkt im Thema Industrie 4.0. Unsere Schüler und Schülerinnen beschäftigen sich unter anderem mit dem 'Internet of things' und der 'Virtual und Augmented Reality'", erzählt Direktor Günther Greier.

Einen kleinen Braunen bitte!

Im letzten Jahr haben Schüler und Schülerinnen im Rahmen ihrer Diplomarbeit eine Kaffeemaschine entwickelt, die vollständig über das Internet steuerbar ist. Sie meldet sich selbstständig, wenn die Kaffeekapseln ausgehen und macht jederzeit einen Kaffee, ohne dass man dafür aufstehen und die Kaffeemaschine bedienen muss. Ein Klick im Internet genügt. Die Elektrotechniker haben sich mit einer Datenbrille, die einem Servicetechniker das Leben erleichtert, auf Virtual und Augmented Reality spezialisiert. Während der Montage kann diese Brille den Techniker gezielt dabei unterstützen, die Reparatur durchzuführen, indem sie ihm das Detailwissen liefert, das er gerade in diesem Moment braucht. "Ich vergleiche die Automatisierungstechnik gerne mit Lego für Erwachsene", erklärt Greier, "denn wenn die jungen Talente Feuer und Flamme für etwas sind und für eine Idee brennen, dann kommt die Leistung von selbst. Wie beim Legospielen als Kind."

Kontakte sind das A und O

Bereits während der Schulzeit ist es den Schülern und Schülerinnen möglich, ihre Fähigkeiten in der Wirtschaft unter Beweis zu stellen. Kooperationspartner der Schule sind beispielsweise Bernecker & Rainer, Siemens, Knapp oder auch Endress und Hauser, die die Schule im letzten Jahr mit einer Übungsanlage zur Prozessautomatisierung unterstützt haben. Als Eigenleistung mussten die Jugendlichen Konstruktionsteile für den Aufbau selbst entwickeln und die Anlage eigenständig aufbauen. Durch solche Kooperationen ist es möglich, den BULME-Schülern und Schülerinnen die bestmögliche Ausbildung an modernen Geräten zu bieten. Als freies Wahlfach wird die sogenannte "Salomon Klasse" angeboten, die in den Schwerpunkten IT, Lagerlogistik und seit heuer auch Automatisierungstechnik ausbildet. In diesem Fach unterrichten die Lehrer gemeinsam mit Mitarbeitern der Firma SSI Schäfer. Das Abschlussprojekt wird direkt vor Ort im Unternehmen präsentiert. Wenn Sie Interesse an einer Kooperation haben oder motivierte Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen suchen, dann finden Sie hier nähere Informationen zur Schule und den Projekten. Foto: ButterundBrot    
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08.01.18

autforce_HP

Autforce bietet Komplettlösungen aus einer Hand

Wenn ein Würfel aussieht wie der andere, doch sich im Inneren etwas ganz anderes verbirgt, dann handelt es sich um die "Cubes" der Firma Autforce Automations GmbH. Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Prüf- oder Fertigungsstationen als Baukastensystem anzubieten.

"Unsere würfeligen Maschinenteile namens Cubes können mit einem Backofen verglichen werden. Die Hülle dieses Küchengerätes ist immer gleich, doch darin kann man verschiedenste Torten, Kuchen und andere Speisen zubereiten. Unsere Würfel sind Bausteine eines Baukastensystems. Die Hülle ist immer gleich, aber jeder Baustein für sich kann andere Funktionen wahrnehmen", erklärt Geschäftsführer Oliver Hohnhold. Genau das ist das Konzept des Unternehmens: Die Bausteine werden aus Würfeln abgeleitet, doch die Prozesse im Inneren unterscheiden sich deutlich voneinander. Sie können frei konfiguriert werden und reichen von der Lunkerprüfung und Lasermarkierung über die industrielle Bildbearbeitung bis hin zur Flashstation. Das Unternehmen ist Softwarelieferant für Prüf- und Montageanlagen im Bereich der Stückfertigung. Ihr Schwerpunkt liegt in der Steuergerätekommunikation von Fahrzeugen.

Erfolgsrezept: Innovation und Vernetzung

"Motorsteuergeräte von Autos müssen immer an das jeweilige Fahrzeug angepasst werden. Gegebenenfalls sind diese zu überarbeiten oder eine neue Software muss aufgespielt werden, da die alte einen Fehler enthält. Mit AUTFACTORY MCC revolutionieren wir die Erfassung von Fertigungsdaten, Auswertungen und Analysen. Steuergeräte können mit dem neuen Standard für Visualisierungssysteme ganz unkompliziert geflashed werden", so Hohnhold. Seit 2006 ist das Unternehmen auf die Fertigung auf Losgröße 1 spezialisiert und kann alle Bussysteme von Fahrzeugen anbinden. Zu ihren Kunden gehören in erster Linie Automobilhersteller sowie Betriebe aus der Glasindustrie. Durch die Mitgliedschaft bei der Plattform Automatisierungstechnik erhofft sich das Unternehmen, Zugriff zu Ressourcen zu erhalten, die im eigenen Unternehmen nicht vorhanden sind sowie eine Vernetzung zum Informations- und Wissensaustausch. Nähere Informationen zum Unternehmen und seiner umfangreichen Produktpalette finden Sie hier. Foto: Autforce Automations GmbH
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01.12.17

HTL_Zeltweg_HP

Robocup-WM: Zeltweger HTL am Stockerl

Schüler der HTL Zeltweg haben sich bei der Robocup-WM in Japan die Bronzemedaille geholt. Das zeigt das Potenzial der Schule in der Automatisierungstechnik.

„Smart Citys und Smart Homes sowie auch selbstfahrende Autos sind die Zukunft, für die unsere Schüler bestens ausgebildet werden. Der Maschinenbau entwickelt sich immer weiter in Richtung Automatisierungstechnik und daher ist es notwendig hier in die Tiefe zu gehen“, so Arno Martetschläger, Direktor der HTL Zeltweg. Gemeinsam mit einem mexikanischen Team sind kürzlich drei Schüler der HTL Zeltweg zum Superteam-Wettbewerb bei den Robocup Weltmeisterschaften in Japan angetreten. Den Zeltwegern wurde ein Team zugelost, mit dem sie gemeinsam eine Aufgabenstellung lösen mussten. Die Roboter der beiden Teams hatten jeweils einzelne Aufgaben zu lösen, was aber nur durch die Kommunikation mit dem anderen gelingen konnte. Die beiden Teams mussten vom Szenario eines Dammbruchs ausgehen, bei dem der erste Roboter dafür zuständig war, die Opfer zu retten und die undichte Stellte des Dammes zu finden. Diese wurde an den zweiten Roboter weitergeleitet, der das Material zum Dämmen an der schadhaften Stelle aufsammeln und richtig ablegen musste. Gemeinsam erreichten sie den dritten Platz und zeigten, welches Roboter-Potenzial in der Steiermark zuhause ist. „Robotics wird vor allem in den ersten zwei Schuljahren in Informatik unterrichtet, danach geht es ins Labor und in die Konstruktionsübungen“, erklärt Martetschläger.

Handprothese in Arbeit

Bereits im Rahmen der Diplomarbeiten arbeiten die Schüler eng mit Firmen zusammen und entwickeln eigene Projekte. „Einige Schüler erstellen gerade einen Prototypen einer Handprothese, die über Motoren und Steuerungstechnik gesteuert und mit einem 3D-Drucker gedruckt wird“, erzählt Martetschläger. Die Schüler lernen Maschinen so zu entwickeln und zu konstruieren, dass sie den Anforderungen der Automatisierungstechnik gerecht werden. „Der Stockerlplatz bei der WM zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, freut sich Martetschläger. Nähere Informationen zur HTL Zeltweg finden Sie hier: http://www.htl-zeltweg.at/
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01.12.17

Insort-GmbH_Foto_HP

Revolution in der Lebensmittelsicherheit

Das junge und dynamische Unternehmen Insort GmbH ist Spitzenreiter im Bereich der Lebensmittelsortierung und -sicherheit. Ihre Technologie macht das unmögliche möglich und trennt Lebensmittel anhand ihrer chemischen Zusammensetzungen.

Stellen Sie sich beispielsweise eine Kartoffelernte vor. Hier kann es passieren, dass Glas, Plastik oder Steine in die Produktion kommen. Die Maschine erkennt die kleinsten Fremdkörper aufgrund ihrer chemischen Zusammensetzung und filtert diese aus. Das geschieht auch bei Nüssen. Durch die Farbähnlichkeit der Nussschale mit der Nuss selbst, können diese mit herkömmlichen optischen Sortiermaschinen, basierend auf Farbkameras, nur schwer unterschieden werden.

99 Prozent im ersten Durchgang

„Mit der CIT werden bereits beim ersten Durchgang 99 Prozent der Schalen erkannt und mit Hilfe von präzise angesteuerten Luftventilen ausgeschleust“, erklärt Matthias Jeindl, Geschäftsführer der Insort GmbH. Durchgeführt werden im Regelfall zwei bis drei Durchgänge, bis die Lebensmittel „sauber“ sind. Das Unternehmen produziert hochwertige Sortieranlagen für die Lebensmittelindustrie, die auf Basis der „Chemical Imaging Technology“ (CIT) arbeiten: Damit trennen sie Lebensmittel von Fremdkörpern und minderwertiger Qualität anhand ihrer chemischen Zusammensetzung. „Unsere Technologie bietet bisher ungeahnte Möglichkeiten in der Qualitätssicherung und Prozesssteuerung der Lebensmittelverarbeitung und revolutioniert damit die Lebensmittelsicherheit“, so Jeindl.

Jahrelanger Vorsprung

Der weltweite Mitbewerb ist ihnen bereits auf den Fersen, doch das Unternehmen hat einen großen technologischen Vorsprung und ist weit über die Grenzen hinaus bekannt. Ihr wichtigster Markt ist Europa, aber die Verkäufe in Nordamerika und Japan ziehen stark an. Um den Vertrieb und Service zu stärken, gibt es seit letztem Jahr auch Tochterunternehmen in Toronto und Kalifornieren. Wollen Sie mehr über die Insort GmbH und die CIT-Technologie erfahren? Hier geht’s zum Video. Hier geht’s zur Homepage.
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27.11.17

Kommerzialratsdekretverleihung

Herbert Ritter und Gerhard Geisswinkler sind Kommerzialräte

KoR Ing. Herbert Ritter, Mag. Helmut Röck KoR DI Gerhard Geisswinkler
KoR Ing. Herbert Ritter, Mag. Helmut Röck KoR DI Gerhard Geisswinkler (Foto Fischer)

Hohe Anerkennung für die langjährigen, hervorragenden Leistungen und Verdienste.

Große Ehre für zwei Vertreter der ARGE Plattform Automatisierungstechnik Steiermark: Dem Vorsitzenden Ing. Herbert Ritter und Vorstandsmitglied DI Gerhard Geisswinkler wurde der Titel Kommerzialrat verliehen. Die beiden frischgebackenen Kommerzialräte setzen sich seit Langem mit voller Kraft für die Verbesserung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ein. Ing. Herbert Ritter hat sich sowohl in seiner unternehmerischen Tätigkeit als auch durch seine zahlreichen Berufungen in diverse Ausschüsse und Gremien einen hervorragenden Ruf als Fachmann in der Branche angeeignet. Er unterstützt seit vielen Jahren aktiv die Mechatroniker-Branche - zum einen über die Vernetzung und Stärkung der Zusammenarbeit innerhalb der Branche, aber auch branchenübergreifend mit der ARGE Plattform Automatisierungstechnik. DI Gerhard Geisswinkler setzt sich seit Jahren für die nachhaltige und zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Industriestandorts Steiermark ein. In der Innoregio Styria hat er von Anfang an mitgewirkt und war maßgeblich bei der Gründung des Rates für Forschung, Innovation und Technologie im Land Steiermark mitbeteiligt.

Wir gratulieren Ing. Herbert Ritter und DI Gerhard Geisswinkler zum Titel Kommerzialrat!

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07.11.17

t-matix IoT-Plattform

t-matix räumt Telematik-Award ab

Die Firma t-matix solutions wurde für die erste programmierfreie IoT-Technologie mit dem "Oscar" der Telematik-Branche ausgezeichnet.

Kompliziertes einfach zu machen - das schafft t-matix solutions. Die Idee von t-matix ist es, programmierfreie, flexible IoT-Plattformen zu entwickeln, mit der sich jeder Kunde seine eigene individuelle IoT-Anwendung erstellen kann. Die steirische Firma produziert IoT-Technologien "at the next level" und begleitet die Einführung von Telematiklösungen, um IoT (Internet der Dinge) nachhaltig in Industrieunternehmen zu implementieren. Sie ist führender Anbieter einer flexiblen und unabhängigen IoT-Plattform, mit der man in kürzester Zeit und unkompliziert individuelle Telematikanwendungen und mobile Apps erstellen kann. Maschinen, Fahrzeuge und Geräte werden mit dynamischen Schnittstellen sowie Sendeeinheiten verbunden und generieren hochwertige Daten. Durch ein intelligentes Baukastensystem und zahlreiche Tools können sich Kunden selbst in kürzester Zeit eigene, maßgeschneiderte Anwendungen ganz ohne Programmierkenntnisse erstellen.

And the Award goes to ....

Auf der Elektronik Messe IFA in Berlin hat sich t-matix den Telematik-Award für die erste programmierfreie IoT-Plattform geholt. "Der Telematik-Award ist für uns eine wichtige Auszeichnung und der Beweis, dass wir in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet haben", so Ralf Parfuss, Geschäftsführer von t-matix. Das Unternehmen hat sich gegen 123 Telematik-Lösungen, unter anderem von Branchengrößen wie TOM TOM durchgesetzt und darf sich über den "Oscar" der Telematik-Branche in der Kategorie Mobile-Apps freuen.

International bekannt

Die IoT-lattformen von t-matix werden bereits von vielen internationalen und nationalen Unternehmen genutzt. Regionale Anbieter wie Fahrschulen bis hin zu großen Industrieunternehmen profitieren von den zahlreichen neuen Möglichkeiten und Chancen für das eigene Unternehmen. So können Logistikunternehmen durch ein perfektes Management Leerfahrten vermeiden, Industrieunternehmen frühzeitig den drohenden Ausfall von Maschinen erkennen oder Bauleiter mit der t-matix App alle Gewerke perfekt aufeinander abstimmen. t-matix bietet aber nicht nur innovative und flexible IoT-Lösungen für ihre Kunden, sondern gewinnt mit jedem Projekt an Erfahrung und Know-how für die Weiterentwicklung. Foto: t-matix
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05.09.17

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Automatisch im Vorteil mit HAGE

Imposante Hightech-Anlagen, innovative FSW-Lösungen und industrielle 3D-Drucksysteme - HAGE Sondermaschinen sind rund um den Globus im Einsatz.

Die Firma HAGE ist ein rund 120-köpfiges Familienunternehmen, das von den beiden Brüdern Stefan und Florian Hampel in zweiter Generation geleitet wird. Bei ihnen ist jedes Produkt eine neue Herausforderung, denn jede Maschine ist eine maßgeschneiderte Sonderanfertigung, die speziell an die Bedürfnisse des Kunden abgestimmt und mit den neuesten Technologien ausgestattet ist. Gemäß der Philosophie „Alles aus einer Hand“ erhalten die Kunden eine durchdachte Komplettlösung und einen Ansprechpartner für alle Belange. Im Sondermaschinenbau erstreckt sich das Leistungsportfolio über die gesamte Wertschöpfungskette von der Entwicklung über Konstruktion, Produktion, Montage bis zu weltweiten Service und Wartungsarbeiten Hinter zahlreichen verschiedenen Produkten, die rund um den Globus im Einsatz sind, steckt eine HAGE Sondermaschine. In Deutschland und China entstehen Stoßfänger für die Automobilbranche, in Russland produzieren HAGE Portalbearbeitungsanlagen Waggonbauteile für Hochgeschwindigkeitszüge, in Saudi-Arabien werden Rohrbögen für Pipelines gefertigt und schon bald ist die HAGE-Qualität mit der Rakete Ariane6 auf dem Weg ins All.

Industrietaugliche Innovationen am laufenden Band

Egal ob Inputs und Visionen vom Markt, von Kunden oder von Mitarbeitern kommen, bei HAGE untersucht man Ideen auf ihre Potenziale und investiert in deren Umsetzung. Das Ergebnis: Innovationen am laufenden Band So begann die Erfolgsgeschichte der 3D-Drucker mit der Vision eines HAGE-Entwicklungsingenieurs. Heute, 5 Jahre später, haben sich die 3D-Drucksysteme von HAGE3D erfolgreich am Markt etabliert. Die gute Zusammenarbeit mit namenhaften Forschungsinstituten sowie EU-Forschungsprojekte garantieren eine ständige Weiterentwicklung im Bereich der additiven Fertigung Intensive Forschungsaktivitäten von HAGE auf dem Gebiet des Rührreibschweißens ermöglichen eine optimale Symbiose von Technologie und Anlagentechnik. Beispiele für die innovativen und kompakten FSW-Lösungen sind der hybride HAGEmatic-Bearbeitungskopf, der Fräs- und FSW-Prozesse in einem Produkt vereint, oder die Welding Gun, eine flexible Lösung für Punktschweißverbindungen an Blechen jeglicher Art.

Ein starkes Team baut starke Maschine

Die professionelle Abwicklung von Großaufträgen ist nur mit einem kompetenten und zuverlässigen Team möglich. Knapp 120 hochqualifizierte und kreative Köpfe stehen hinter dem Erfolge des Unternehmens. Auch für gut qualifizierten Nachwuchs ist in Obdach gesorgt. Derzeit werden 16 Lehrlinge zu Maschinenbauern, Zerspanungstechnikern und Mechatronikern ausgebildet.

Lebenswelt statt Arbeitsplatz

Kreative und präzise Arbeit und das gemeinsame Tüfteln an Herausforderungen sind erfolgreicher, wenn sich Mitarbeiter an ihrem Arbeitsplatz wohlfühlen und körperlich als auch geistig fit sind. Gerfried Hampel, Gründer und Seniorchef von HAGE, sah seine Verantwortung dazu noch weiter gefasst: Ein Mitarbeiter soll nicht nur „im Betrieb funktionieren“, sondern auch in einer gesunden Lebensweise unterstützt werden.  So wurde 2010 „HAGEfit“ ins Leben gerufen. Arbeitsplatzanalysen, Fitness-Checks, Sportveranstaltungen oder Ernährungsvorträge begleiten seitdem die MitarbeiterInnen. Als erstes Unternehmen in Österreich erhielt HAGE im Juli 2011 das TüV-Zertifikat für sein integriertes Gesundheitsmanagement.
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